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Preußen (Geschichte: F

Bild 13.369: Preußen (Geschichte: Friedrich Wilhelm III., bis 1807)
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Preußen (Geschichte: Friedrich Wilhelm III., bis 1807)


Fortsetzung: Preußen, Der Sturz der Monarchie Friedrichs d. Gr.
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heimlich Hessen [* 2] und Sachsen [* 3] gegen die Preußen [* 4] zugestandene Gründung eines norddeutschen Bundes auf, bot England Hannover, [* 5] Rußland Preußisch-Polen als Preis eines Friedens an und überschüttete Preußen mit Hohn und Spott. So mußte dieses endlich zum Schwert greifen (Preußisch-französischer Krieg), in einem Augenblick und einer Lage so ungünstig, wie sie noch nie gewesen waren. Das Heer war in einem bedenklichen Zustand: die höhern Offiziere zum größern Teil alt und unfähig, zudem über die Schäden des Heerwesens völlig verblendet, Verpflegung, Kleidung und Bewaffnung der durch rohe Behandlung abgestumpften Soldaten höchst mangelhaft;

die Kriegskunst war noch die Friedrichs d. Gr. Die Bevölkerung, [* 6] von allem politischen Leben abgeschlossen, stand dem Staat gleichgültig gegenüber;

selbst ein Teil der Beamten hatte das Vertrauen zu seinem Bestand verloren.

Dazu fehlte es an Geld; zum erstenmal wurde in Preußen 1. Juni 1806 Papiergeld, die Tresorscheine, ausgegeben. Auf Bundesgenossen konnte Preußen nicht rechnen nach der eignen frühern Haltung; nur Sachsen stellte 20,000 Mann, Rußland versprach Hilfe.

Erfurt

Bild 5.775a: Erfurt
* 7 Erfurt.

Im September sammelte sich die preußische Feldarmee, im ganzen 130,000 Mann, in Thüringen um Erfurt; [* 7] 7. Okt. wies Napoleon das preußische Ultimatum, welches von ihm forderte, daß er Süddeutschland räume und Norddeutschland der preußischen Hegemonie überlasse, zurück und drang mit überlegener Macht in das östliche Thüringen vor, wodurch er der preußischen Armee in den Rücken zu fallen drohte. Herzog Karl von Braunschweig, [* 8] welcher, obwohl 71 Jahre alt, den Oberbefehl übernommen hatte, befahl daher den Abmarsch nach Osten in zwei Armeen, um sich bei Halle [* 9] mit der Reservearmee zu vereinigen.

Aber noch ehe dieselben die Saale überschritten hatten, wurde die südliche Armee unter Prinz Hohenlohe, deren Vorhut unter Prinz Ludwig Ferdinand 10. Okt. bei Saalfeld [* 10] vernichtet worden war, 14. Okt. bei Jena [* 11] von Napoleon selbst angegriffen und löste sich nach hartnäckigem Kampf in völlige Flucht auf; die nördliche unter dem Herzog selbst erlitt an demselben Tag bei Auerstädt [* 12] gegen Davoût eine Niederlage. Die Heere gerieten auf der Flucht in solche Verwirrung, daß die Regimenter sich teilweise gänzlich auflösten und an einen erfolgreichen Widerstand im offenen Feld zunächst nicht gedacht werden konnte.

Prellnetz - Preobrashe

Bild 13.326: Prellnetz - Preobrashenskoje
* 13 Prenzlau.

Ein panischer Schrecken überfiel die erst so siegesgewissen Generale; sie gaben nicht nur die Armee, sondern auch den Staat verloren und überlieferten, jede fernere Gegenwehr für nutzlos haltend, die stärksten Festungen den Franzosen ohne Schwertstreich. Hohenlohe kapitulierte 28. Okt. mit 12,000 Mann bei Prenzlau. [* 13] Wie die Generale bedeckten sich auch die höchsten Beamten mit Schmach, wie denn der Gouverneur von Berlin, [* 14] Graf Schulenburg, bei der Annäherung der Franzosen sogar Freiwillige für das Heer zurückwies und Ruhe für die erste Bürgerpflicht erklärte. Am 27. Okt. hielt Napoleon seinen Einzug in Berlin, wo ihm sieben Minister den Eid der Treue leisteten. Der König, dessen Umgebung ebenfalls allen Mut verloren hatte, floh nach Königsberg; [* 15] seine einzige Hoffnung war die russische Hilfe. Diese war aber durchaus ungenügend, die durch eine übereilte Flucht preisgegebenen Provinzen wiederzuerobern. Die Schlacht bei Eylau (7. und 8. Febr. 1807) blieb unentschieden.

Während der nun folgenden Pause in den Kriegsoperationen eroberten die Franzosen 25. Mai Danzig [* 16] und schlugen dann, beträchtlich verstärkt, die Russen vollständig bei Preußisch-Friedland (14. Juni). Jetzt fiel Kaiser Alexander, von Napoleon durch glänzende Versprechungen gewonnen, von Friedrich Wilhelm ab, obwohl dieser aus Rücksicht auf ihn im Februar einen Separatfrieden abgelehnt hatte, und Preußen mußte 9. Juli 1807 den Frieden von Tilsit [* 17] schließen, der ihm alles Gebiet links der Elbe und die Erwerbungen der zweiten und dritten polnischen Teilung entriß und ihm bis zur Bezahlung der unerschwinglichen Kriegskontributionen die Besetzung seines Gebiets sowie das Kontinentalsystem auferlegte. Von 314,000 qkm mit 9,750,000 Einw. behielt es bloß 158,000 qkm mit 4,940,000 Einw. Es schien für immer vernichtet und sein völliger Untergang nur eine Frage der Zeit und der Laune Napoleons zu sein.

Leichlingen - Leidener

Bild 10.652: Leichlingen - Leidener Flasche
* 18 Leiden.

Die Wiederherstellung des Staats durch die Stein-Hardenbergschen Reformen.

Der Sturz der Monarchie Friedrichs d. Gr. war ein so jäher und gewaltiger, daß auch die Regierenden zu der Erkenntnis gelangten, daß sie auf den alten Grundlagen nicht wieder aufgerichtet werden konnte, und die Leiden [* 18] und die Schmach, welche der rohe Übermut des Siegers auf Preußen häufte, waren so übermäßig, daß nicht bloß die preußischen Patrioten, sondern auch die bisher gleichgültigsten Einwohner sich in die neue Lage nicht zu schicken vermochten, vielmehr jeder, Bauer, Handwerker und Gewerbtreibende, die gebildeten Stände und der Adel, in der Befreiung des nun erst geschätzten Vaterlandes vom fremden Joch und in der Wiederherstellung eines unabhängigen preußischen Staats die einzige Rettung erblickten.

Das Heilmittel war furchtbar, um so gründlicher aber die Heilung. Der König, welcher früher alle Warnungen einsichtsvoller Patrioten, besonders die Forderung der Beseitigung der Kabinettsregierung, ärgerlich zurückgewiesen hatte, zeigte sich jetzt unter dem Einfluß seiner edlen Gemahlin, der Königin Luise, bereit, das Staatswesen durch freisinnige Reformen von Grund aus umzugestalten, aus einem absolutistisch-feudalen Militärstaat ein freisinniges Gemeinwesen, eine durch die Selbstregierung der Gemeinden und Provinzen getragene, auf der freiwilligen Befolgung der Gesetze beruhende Monarchie zu machen.

Das zu verwirklichen, wurde der Minister v. Stein 4. Okt. 1807 an die Spitze der ganzen Zivilverwaltung gestellt. Die Kabinettsregierung wurde abgeschafft und Männer wie v. Schön, v. Vincke, Stägemann, Niebuhr, v. Klewitz u. a. in die höchsten Ämter berufen. Bereits 9. Okt. erschien das »Edikt über den erleichterten Besitz und den freien Gebrauch des Grundeigentums«, welches die freie Bewegung des Grundbesitzes gestattete und die Erbunterthänigkeit des Bauernstandes aufhob.



Preußen (Geschichte: F

Bild 13.370: Preußen (Geschichte: Friedrich Wilhelm III., bis 1814)
* 19 Seite 13.370.

Diesem Edikt folgte ein Erlaß des Königs vom 27. Juli 1808, welcher allen Insassen auf den Domänen in der Provinz Preußen ihre Grundstücke als volles freies Erbeigentum verlieh. Viele Domänen wurden verkauft, um die Finanzen des Staats, der dem Bankrott nahe war, zu bessern, wodurch ebenfalls eine größere Zahl kleiner Hofbesitzer geschaffen wurde. Wenigstens den Städten wurde durch die Städteordnung vom 19. Nov. 1808 Selbstverwaltung gewährt, eine Gemeindeordnung in Aussicht gestellt, mancher Zunftzwang beseitigt, eine neue Verwaltungsorganisation 21. Nov. 1808 eingeführt. Die Krönung des Gebäudes sollte eine Volksvertretung bilden. Eine 25. Juli 1807 eingesetzte Militärorganisationskommission, aus Scharnhorst, Gneisenau, Grolman und Boyen bestehend, reinigte den Offizierstand von allen unwürdigen Elementen, erließ neue Kriegsartikel sowie ein neues Reglement ¶

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über die Ergänzung des Offizierstandes und organisierte die Ausrüstung, das Exerzitium und die Rekrutierung des Heers, das fortan nur aus Landeskindern bestehen sollte.

Zugleich trat in den gebildeten Kreisen ein wichtiger Umschwung der Meinungen ein. Deutscher und preußischer Patriotismus wurden nicht mehr als engherzige, beschränkte Ansichten verlacht, die edelsten Geister, wie Fichte [* 20] und Schleiermacher, suchten die Liebe zum Vaterland zu erwecken; das nationale Pathos der Schillerschen Dichtungen teilte sich immer weitern Kreisen des Volkes mit, die Stiftung der Berliner [* 21] Universität sollte einen Mittelpunkt der nationalen geistigen Bestrebungen schaffen.

Ein sittlich-wissenschaftlicher Verein, der »Tugendbund«, vereinigte in Königsberg die bedeutendsten Männer zu gemeinschaftlichem patriotischen Streben. Die Führer der preußischen Reformpartei bereiteten alles auf eine baldige Erhebung vor, die Ereignisse in Spanien [* 22] und die Rüstungen [* 23] Österreichs ermutigten zu dem entscheidenden Schritt; nur der König zauderte. Da gab der Verrat des Steinschen Briefs an Wittgenstein Napoleon erwünschten Anlaß, den König vollends einzuschüchtern, Steins Entlassung zu fordern und Preußen den demütigenden Vertrag vom 8. Sept. 1808 aufzuzwingen, der es mit einer neuen Kontribution von 140 Mill. Frank belastete und ihm verbot, mehr als 42,000 Mann Soldaten zu halten.

Schlesien

Bild 14.512a: Schlesien
* 25 Schlesien.

Nach Steins Entlassung (24. Nov.) bekamen die reaktionäre Junkerpartei und die französisch gesinnten Friedensfreunde, die Marwitz, Köckeritz, Kalckreuth u. a., die Oberhand am Hof; [* 24] Preußen nahm aus Rücksicht auf Rußland an der glorreichen Erhebung Österreichs 1809 keinen Anteil, das Ministerium Altenstein führte die Verwaltung ohne Plan und Ziel, der Tugendbund wurde aufgelöst, und mit der Rückkehr des Königs nach Berlin inmitten franz. Besatzungen schien die geduldige Unterwerfung unter das verhängte Schicksal ausgesprochen zu sein. Erst als Altenstein mit den Finanzen nicht fertig werden konnte und sogar den Verkauf eines Teils von Schlesien [* 25] empfahl, ward er entlassen (6. Juni 1810) und Hardenberg mit dem Titel eines Staatskanzlers mit der obersten Leitung sämtlicher Staatsangelegenheiten betraut, welche er im Geiste Steins fortführte.

Die Aufhebung aller Steuerbefreiungen (27. Okt. 1810), die Einführung der Gewerbefreiheit, die Einziehung aller Klöster und geistlichen Stifter folgten rasch aufeinander; 14. Sept. 1811 wurde das Edikt über die Regelung der gutsherrlichen und bäuerlichen Verhältnisse erlassen, durch das die Bauern, welche nun Fron- und Handdienste ablösen konnten, freie Verfügung über ihr Grundeigentum erhielten, 11. März 1812 die Juden in staatlichen Rechten und Pflichten den Christen fast gleichgestellt.

Eine konstitutionelle Verfassung indes konnte Hardenberg dem heftigen Widerstand der Reaktionäre gegenüber nicht durchsetzen. Selbst bei den Notabeln, welche er 1811 mehrere Male versammelte, um sie über die Reformen aufzuklären, begegnete er verstocktem Widerwillen. Die Handelssperre, die ungeheuern Kriegslasten, die Finanznot des Staats lähmten allerdings vielfach die wohlthätigen Wirkungen der Stein-Hardenbergschen Reformen. Um so mehr wuchs der Haß gegen die Fremdherrschaft, die Sehnsucht nach Befreiung. Aus dieser Stimmung gingen die außerordentlichen, bewunderungswürdigen Leistungen aller Schichten des preußischen Volkes im deutschen Befreiungskrieg (s. d.) hervor, der die Schmach von 1806 glänzend tilgte u. den Ruhm des Fridericianischen Preußen wiederherstellte.

Die Zeit nach den Befreiungskriegen.

Die Opfer, welche der seit 1806 durch den unglücklichen Krieg, dann die französische Aussaugung erschöpfte Staat in dem neuen Krieg an Menschen (140,000) und an Geld brachte, waren ungeheuer. Der Lohn, der ihm auf dem Wiener Kongreß zu teil wurde, entsprach diesen Opfern nicht: Preußen wurde nicht in dem Umfang von 1806 wiederhergestellt;

Ansbach - Anschauungsu

Bild 1.614: Ansbach - Anschauungsunterricht
* 26 Ansbach.

statt 314,000 qkm zählte es 1815 nur 277,000 qkm. Die Erwerbungen der dritten polnischen Teilung trat es an Rußland, Ansbach [* 26] und Baireuth [* 27] an Bayern, [* 28] Ostfriesland, Hildesheim [* 29] und Goslar [* 30] an Hannover ab.

Von Sachsen erhielt es bloß die Hälfte. Wertvoll waren der Gewinn Neuvorpommerns und die Abrundung Westfalens, während die neuerworbene Rheinprovinz [* 31] aus so heterogenen und Deutschland [* 32] so lange entfremdeten Gebieten bestand, daß ihre Verschmelzung mit den übrigen Teilen des Staats die größten Schwierigkeiten bereiten mußte. Der neue Staat war überdies in zwei ungleiche Hälften zerteilt, mit Absicht das England gehörige Hannover dazwischengeschoben und diesem Mittelstaat die Mündungen der Elbe und Weser gegeben worden.

Die Eifersucht der verbündeten Mächte hatte bewirkt, daß Preußen die ihm gebührende Stellung in Deutschland nicht erhielt und auf allen Seiten von unbequemen Nachbarn beengt wurde: im S. von Österreich, [* 33] im O. von Rußland, im W. von Frankreich und dem neugeschaffenen Königreich der Niederlande. [* 34] Die Lage Preußens [* 35] forderte zur größten Vorsicht auf, nötigte es aber zugleich zum Zusammengehen mit dem übrigen Deutschland und damit zu einer wirklich deutschen Politik.

Kreisabschnitt - Kreis

Bild 10.186: Kreisabschnitt - Kreisinstrumente
* 36 Kreise.

Nicht weniger schwierig war nach dem Krieg die Lage Preußens im Innern. Die alten und neuen Gebietsteile wurden durch Verordnung vom 20. April 1814 in zehn, später in acht Provinzen, jede Provinz in Regierungsbezirke, diese in landrätliche Kreise [* 36] eingeteilt, von denen nur die größern Städte ausgenommen waren. An der Spitze eines Bezirks stand eine kollegialisch organisierte Regierung, diese unter dem Oberpräsidenten der Provinz, die Oberpräsidenten unter dem Ministerium, dessen Oberleitung der Staatskanzler hatte. Am 31. März 1817 wurde ein Staatsrat aus den königlichen Prinzen, den höchsten Staatsdienern und einigen aus besonderm Vertrauen des Königs berufenen Männern gebildet, welcher über die obersten Grundsätze der Verwaltung und über neue Gesetze zu beraten hatte.

Die neue Verwaltung sollte einmal die neuen Provinzen auf preußische Weise einrichten und dann die zerrütteten Finanzen ordnen. Das erstere griff das preußische Beamtentum mit unermüdlicher Thatkraft und Energie an, stieß dabei aber bei der Bevölkerung, namentlich der rheinischen, vielfach auf hartnäckiges Mißtrauen, zumal sowohl die neuen Steuern als namentlich die allgemeine Wehrpflicht und die Landwehrorganisation, welche durch Gesetz vom 3. Sept. 1814 eingeführt wurden, unbequem und die Bewohner der ehemaligen geistlichen Territorien eine starke, aber auch fürsorgliche Regierung nicht gewohnt waren.

Dennoch wurde die Einordnung der neuen Gebiete in das preußische Staatswesen rasch erreicht. Ebenso wurden die Finanzen bald in Ordnung gebracht. Obwohl die Schuldenlast des Staats 200 Mill. Thlr. betrug, Preußen nur 40 Mill. aus der französischen Kriegsentschädigung erhielt, davon noch für neue Erwerbungen, wie Schwedisch-Pommern, erhebliche Summen bezahlen, Kriegsentschädigungen leisten, die zerstörten Festungen wiederherstellen, Kriegsvorräte und ¶

Fortsetzung Preußen:
→ weiter zu Seite 13.371 || rüstung ergänzen und dabei die Steuerlast des erschöpften Landes schonen mußte: so waren
Quelle: Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 13. Band, Seite 369 im Internet seit 2005; Text geprüft am 25.10.2008; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//13_0369

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Titel
Elemente zu
Preußen:

Preußen Preußen

Karte zur Geschichte Preußens Karte zur Geschichte Preußens

Bodengestaltung.

1) der Hunsrück (s. d.) zwischen Rhein, Nahe, Saar und Mosel

Gewässer.

Klima.

Bevölkerung.

Bildungsanstalten.

Landwirtschaft. Waldkultur.

Garten- und Weinbau.

Viehzucht, Fischerei.

Waldkultur.

Industrie.

Bergbau und Hüttenwesen.

Metallverarbeitung, Maschinenbau.

Industrie in Stein, Erde, Glas, Chemikalien.

Papier-, Leder-, Holz-, Textilindustrie etc.

Übersicht der Gewerbebetriebe in Preußen 1882.

2) Personen der Hauptbetriebe im Jahresdurchschnitt.

Handel und Verkehr.

Staatsverfassung und Verwaltung.

1) Haupt des fürstlichen Hauses Hohenzollern

2) Häupter der vormals reichsständischen Häuser in den königlich preußischen Landen

Staatsverwaltung.

1) Verwaltung für Berg-

2) Verwaltung der Staatseisenbahnen; 3) des Bauwesens; 4) Führung der Staatsaufsicht über die Privateisenbahnen

Landesverwaltung.

Selbstverwaltung.

1) die sieben östlichen Provinzen mit dem Landgemeindeverfassungsgesetz vom 14. April 1856; 2) die beiden westlichen

2) die beiden westlichen Provinzen mit einer formell abgeschlossenen Gemeindegesetzgebung

1) Provinzen Ostpreußen, Westpreußen, Brandenburg, Pommern

2) Hannover

2) und 4) bis 6) kollegiale Provinzial-, in den Verbänden unter 7)

Rechtspflege.

1) zu Königsberg für Ostpreußen

2) zu Marienwerder für Westpreußen

Kirchenverwaltung.

Andre Verwaltungszweige.

1) Rheinstrom-, 2) Elbstrom-, 3) Oderstrom-

Finanzen.

1) Aus den Einkünften aus eignem Besitz und dinglichen Rechten sind hervorzuheben die Pachtgelder der königlichen

Wappen, Farben, Orden.

Geographisch-statistische Litteratur.

Geschichte des preußischen Staats.

Die Regierung des Großen Kurfürsten 1640-88.

Der erste König 1688-1713.

Die Reorganisation des Staats unter Friedrich Wilhelm I. 1713-40.

Preußens Machtentwickelung unter Friedrich d. Gr.

1) zeigte der erstaunten Welt nicht bloß die Kriegstüchtigkeit der bisher oft verspotteten preußischen Armee

2) zu beginnen, in welchem er anfangs in nicht geringe Bedrängnis geriet

Die Regierung Friedrich Wilhelms II. 1786-97.

Der Sturz der Monarchie Friedrichs d. Gr.

Die Wiederherstellung des Staats durch die Stein-Hardenbergschen Reformen.

Die Zeit nach den Befreiungskriegen.

Die Verfassungsfrage, die auswärtige und die kirchliche Politik unter Friedrich Wilhelm III.

Die Regierung Friedrich Wilhelms IV. bis zum Erlaß der Verfassung.

Die Zeit der Reaktion.

Die neue Ära.

Der Verfassungskonflikt.

Herstellung des innern Friedens, Gründung des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reichs.

Der kirchliche Streit und die neueste Zeit.

Litteratur zur Geschichte Preußens.

[Gesamtdarstellungen.]

[Einzelne Perioden.]

[13.338] Preußen bisher eine Provinz des preuß. Staats

* 36 Bilder dazu:

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  • 17Tilsit
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  • 19_Seite 13.370
  • 33Österreich
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