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Treizsaurwein von Eren

Bild 65.972: Treizsaurwein von Erentreiz - Trenck (Franz, Freiherr von der)
Seite 65.972.
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27 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Treizsaurwein von Erentreizs. Weißkunig. / 5
Trejalat. Trea, Stadt in der ital. Provinz und im Kreis Macerata in den Marken, am Ostfuß des Römischen / 37
Trekkens. Auswanderung. / 3
Trelleborgdie südlichste Stadt Schwedens im Län Malmöhus, am Baltischen Meer, Endpunkt der Privateisenbahne / 43
Trelovunis. Hymettos. / 3
tremin der Musik Abkürzung für tremolando (ital., d. h. bebend), s. Tremolo. / 12
Trema(grch.), soviel wie Puncta diaeresos, s. Diäresis. / 8
TremarecKerguelen, s. Kerguelen Tremarec. / 5
Trematoden(Trematodes), s. Saugwürmer. / 4
TrematosaurierLochechsen (so genannt wegen einer kleinen Durchbohrung der Stirn zwischen den Scheitelbeinen / 27
Trembecki(spr. -betzki), Stanislaw, poln. Dichter, geb. 1723 im Krakauischen, studierte in Krakau, weilte / 153
Tremblay(spr. trangbläh), François Leclerc du, franz. Kapuziner, s. Joseph (Le père). / 12
Trembles(engl., spr. tremmbls), s. Milk-Sickness. / 6
Trembley(spr. -lĕ), Abraham, Naturforscher, geb. 1700 zu Genf, gest. 1784 ebenda, entdeckte 1740 in / 58
Trembowla1) Bezirkshauptmannschaft in Galizien, hat 697,31 qkm, (1890) 71 823 (35 769 männl., 36 054 / 74
Tremellineens. Basidiomyceten. / 3
Tremessenpoln. Trzemeszno, Stadt im Kreis Mogilno des preuß. Reg.-Bez. Bromberg, an der Linie Posen-Thorn / 62
Tremiti-Inselnlat. Diomedeae Insulae, drei Kalkinseln im Adriatischen Meer (s. Karte: Bosnien u. s. w.), nordwestl / 95
TremolaVal, Seitenthal des Ticino, s. Airolo. / 7
TremolitMineral, s. Hornblende. / 4
Tremolo(ital.), Beben, Zittern, in der Musik schnell wiederholte Angabe derselben Töne; tremulieren, / 19
Tremoniamittellat. Name von Dortmund. / 5
Tremor(lat.), Zittern (s. d.). / 4
TrémouilleLa, s. La Trémouille. / 5
Tremulant(neulat.), ein Orgelregister, das vermittelst einer Klappe durch Verschluß des natürlichen / 23
Tremulierens. Tremolo. / 3
Trenck# Franz, Freiherr von der, österr. Pandurenoberst, geb. 1. Jan. 1711 zu Reggio in Calabrien, / 188

Seite 65.972

Treizsaurwein von Erentreiz - Trenck (Franz, Freiherr von der)


Fortsetzung: Treitschke, # Heinr. von, Geschichtschreiber und Publizist, geb. 15. Sept. 1834 zu Dresden, Sohn des sächs.
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polit. Aufsätze» (Bd. 1-3, 5. Aufl., Lpz. 1880; Bd. 4, ebd. 1897),

«Der Socialismus und seine Gönner» (Berl. 1875),

eine Streitschrift gegen die sog. Kathedersocialisten, «Der Socialismus und der Meuchelmord» (ebd. 1878),

«Ein Wort über unser Judentum» (ebd. 1880),

«Zwei Kaiser. 15. Juni 1888» (ebd. 1888),

«Die Zukunft des deutschen Gymnasiums» (Lpz. 1890),

und sein Hauptwerk: «Deutsche [* 2] Geschichte im 19. Jahrh.» (Bd. 1 in 6. Aufl., ebd. 1897; Bd. 2 in 4. Aufl., 1893; Bd. 3 in 4. Aufl., 1896; Bd. 4 in 3. Aufl., 1890; Bd. 5 in 3. Aufl., 1895),

deren erster Band [* 3] 1879 erschien. Treitschke hat auch ein Heft «Vaterländische Gedichte» (Gött. 1856; 2. Aufl. 1859) und eine Gedichtsammlung u. d. T. «Studien» (Lpz. 1857) veröffentlicht. Eine Sammlung seiner Reichstagsreden von 1871 bis 1884 gab Mittelstädt (ebd. 1896),

seine Vorlesungen über «Politik» Cornicelius (Bd. 1, ebd. 1897) heraus. -

Vgl.   Schiemann, Heinrich von T.s Lehr- und Wanderjahre 1834-66 (Münch. 1896).

Treizsaurwein

von Erentreiz, s. Weißkunig. ^[= der weiße, d. h. weiß gekleidete König, das in Prosa geschriebene unbedeutende Gegenstück ...]

Treja,

Kreiden - Kreis

Bild 10.184: Kreiden - Kreis
* 4 Kreis.

lat. Trea, Stadt in der ital. Provinz und im Kreis [* 4] Macerata in den Marken, am Ostfuß des Römischen Apennin, links von der Potenza, hat (1881) 2214, als Gemeinde 9380 E., ein Gymnasium und eine technische Schule.

Trekken,

s. Auswanderung. ^[= das vorübergehende oder dauernde Verlassen des Heimatstaates zum Zwecke der Wohnsitznahme in ...]

Trelleborg,

die südlichste Stadt Schwedens im Län Malmöhus, am Baltischen Meer, Endpunkt der Privateisenbahnen Lund-Trelleborg und Malmö-Trelleborg, hat (1893) 2514 E., einen neuen Hafen und bedeutende Getreideausfuhr. Trelleborg ist Sitz eines deutschen Konsularagenten und hat seit 1897 regelmäßige Dampfschiffverbindung mit Saßnitz auf Rügen.

Trelovuni,

s. Hymettos. ^[= ein schon im Altertum durch seine Bienenkräuter und den trefflichen blaugrauen Marmor berühmter ...]

trem.,

in der Musik Abkürzung für tremolando (ital., d. h. bebend), s. Tremolo.

Trema

(grch.), soviel wie Puncta diaeresos, s. Diäresis.

Tremarec,

Kerguelen, s. Kerguelen Tremarec. ^[= (spr. kärrg’len -réck), Ives Joseph de, franz. Seemann, geb. um 1745 zu Quimper in der Bretagne, ...]

Trematoden

(Trematodes), s. Saugwürmer. ^[= (Trematodes), eine Ordnung von ausschließlich parasitisch lebenden Plattwürmern (s. d.) mit ...]

Trematosaurier,

Lochechsen (so genannt wegen einer kleinen Durchbohrung der Stirn zwischen den Scheitelbeinen), eine Gattung von Labyrinthodonten (s. d.) aus der Ablagerungszeit des Buntsandsteins in der untern Trias.

Trembecki

Krakau (Beschreibung d

Bild 10.139: Krakau (Beschreibung der Stadt)
* 5 Krakau.

(spr. -betzki), Stanislaw, poln. Dichter, geb. 1723 im Krakauischen, studierte in Krakau, [* 5] weilte in Paris [* 6] und lebte sich dort in franz. Sitten und Anschauungen ein. Nach seiner Rückkehr wurde er Kammerherr des Königs Stanislaw August und begleitete denselben nach seiner Entthronung nach Petersburg. [* 7] Darauf begab sich an den Hof [* 8] zuerst des Fürsten A. Czartoryski, seit 1802 an den des Grafen Felix Potocki nach Tulczyn in Podolien. Er starb daselbst 12. Dez. 1812. Trembecki hat große Verdienste um die Ausbildung des poln. dichterischen Stils; seine Gedichte zeichnen sich durch geglättete Form und kernige Sprache [* 9] aus. Dem Inhalt nach sind es meist Gelegenheits- und polit. Gedichte, sowie Fabeln. Das umfangreichste und bedeutendste derselben ist «Zofijówka», verfaßt in hohem Alter, eine poet. Schilderung des Parks, den Potocki zu Ehren seiner Gemahlin Sophie, der schönen Griechin, angelegt hatte (französisch von Lagarde, Wien [* 10] 1815). Sammlungen seiner Werke erschienen in Leipzig [* 11] 1806 u. ö., zuletzt in Lemberg [* 12] 1881.

Tremblay

(spr. trangbläh), François Leclerc du, franz. Kapuziner, s. Joseph (Le père). [* 13]

Trembles

(engl., spr. tremmbls), s. Milk-Sickness. ^[= Milk-disease (engl., spr. -sihs), Milchkrankheit, eine eigentümliche Erkrankung des Weideviehes, ...]

Trembley

Genf (Stadt; Geschicht

Bild 7.92: Genf (Stadt; Geschichte der Stadt und des Kantons)
* 14 Genf.

(spr. -lĕ), Abraham, Naturforscher, geb. 1700 zu Genf, [* 14] gest. 1784 ebenda, entdeckte 1740 in Holland, wo er Hauslehrer bei dem Grafen Bentinck war, die Teilbarkeit und Regenerationsfähigkeit der Süßwasserpolypen.

Hierüber schrieb er die Abhandlung «Mémoires pour servir à l'histoire d'un genre de polypes d'eau douce» (Leid. 1744; in 2 Bdn. Par. 1744; deutsch von Goeze, Quedlinb. 1775).

Trembowla.

1) Bezirkshauptmannschaft in Galizien, hat 697,31 qkm, (1890) 71 823 (35 769 männl., 36 054 weibl.) E. in 43 Gemeinden (90 Ortschaften, 33 Gutsbezirke), umfaßt die Gerichtsbezirke Budzanów und Trembowla. - 2) Stadt und Sitz der Bezirkshauptmannschaft sowie eines Bezirksgerichts (441,16 qkm, 47 959 E.), an der zum Sereth gehenden Gniezna, hat (1890) 7335 poln. und ruthen. E., in Garnison 3 Eskadrons des 10. böhm. Dragonerregiments und das 24. Feldjägerbataillon;

Schiefer- und Pflastersteinbrüche.

Tremellineen,

s. Basidiomyceten. ^[= artenreiche Gruppe der Pilze, mit eigentümlicher Sporenbildung. Von einem fadig verzweigten ...]

Tremessen,

Bromberg - Bromelia

Bild 3.452: Bromberg - Bromelia
* 15 Bromberg.

poln. Trzemeszno, Stadt im Kreis Mogilno des preuß. Reg.-Bez. Bromberg, [* 15] an der Linie Posen-Thorn der Preuß.

Staatsbahnen, [* 16] Sitz eines Amtsgerichts (Landgericht Gnesen, hat (1895) 4880 E., darunter 806 Katholiken und 237 Israeliten, Postamt zweiter Klasse, Telegraph, [* 17] drei kath. Kirchen, darunter eine mit schönen Gemälden und kostbaren mittelalterlichen Altargeräten, evang. Kirche, Synagoge, Progymnasium, höhere Mädchenschule, Augustiner-Chorherrnstift, Schlachthaus;

Stärke- und Sirupfabrik und Brauerei.

Tremiti-Inseln,

lat. Diomedeae Insulae, drei Kalkinseln im Adriatischen Meer (s. Karte: Bosnien [* 18] u. s. w.), nordwestlich vom Monte-Gargano, zum Kreis San Severo der ital. Provinz Foggia in Apulien gehörig, bilden eine Strafkolonie mit eigener Verwaltung, unterstehen in der Rechtspflege der Prätur von Serracapriola (5616 E.) und leiden Mangel an Wasser und fruchtbarem Boden. Die südwestl., größte Insel, San Domino (22 E.), ist 115 m hoch, die mittlere, San Nicola (51 m), trägt die Strafkolonie und hat (1881) 489 E., die nördliche, kleinste, Capraja (7 E.), hat einen Leuchtturm. Weiter hinaus, im NO., ist die unbewohnte Insel Pianosa.

Tremola,

Val, Seitenthal des Ticino, s. Airolo. ^[= deutsch Eriels, Pfarrdorf im Bezirk Livinen des schweiz. Kantons Tessin, am südl. Fuße des ...]

Tremolit,

Mineral, s. Hornblende. [* 19]

Tremolo

(ital.), Beben, Zittern, in der Musik schnell wiederholte Angabe derselben Töne;

tremulieren, beim Gesänge mit der Stimme zittern.

Tremonia,

mittellat. Name von Dortmund. [* 20]

Tremor

(lat.), Zittern (s. d.). ^[= Der Name ist griech. Ursprungs; die einheimische Benennung war Kemet (kopt., Keme in oberägypt., ...]

Trémouille,

La, s. La Trémouille.

Tremulant

(neulat.), ein Orgelregister, das vermittelst einer Klappe durch Verschluß des natürlichen Windganges eine Bebung, d. i. eine bebende Bewegung des Tones verursacht.

Tremulieren,

s. Tremolo. ^[= (ital.), Beben, Zittern, in der Musik schnell wiederholte Angabe derselben Töne; tremulieren, ...]

Trenck,



Trenck (Friedr., Freih

Bild 65.973: Trenck (Friedr., Freiherr von der) - Trennung der Güter
* 22 Seite 65.973.

Franz, Freiherr von der, österr. Pandurenoberst, geb. 1. Jan. 1711 zu Reggio in Calabrien, trat in seinem 17. Jahre in österr. Kriegsdienste, die er indes wegen beständiger Händel bald verlassen mußte. Als der Krieg gegen die Türken 1737 ausbrach, erbot er sich, auf eigene Kosten ein Korps Panduren zu errichten; als dieses abgelehnt wurde, trat er in russ. Dienste. [* 21] Wegen Widersetzlichkeit gegen seinen Obersten zum Tode verurteilt, gelang es ihm, glücklich zu entkommen. Beim Ausbruch des Österreichischen Erbfolgekrieges erlaubte ¶

mehr

ihm die Kaiserin Maria Theresia 1741, ein Korps Panduren zu errichten. Trenck bildete mit seiner wilden Schar immer die Vorhut und beging in Schlesien [* 23] und Bayern [* 24] mit Brennen, Morden und Plündern die fürchterlichsten Unmenschlichkeiten. Wegen seiner Greuelthaten wurde ihm endlich 1746 der Prozeß gemacht und er zu lebenslänglicher Gefangenschaft auf dem Spielberge zu Brünn [* 25] in Mähren [* 26] verurteilt, wo er 1749 starb. -

Vgl.   seine Autobiographie, Merkwürdige Lebensgeschichte des Freiherrn Franz von der Trenck (4 Tle., Berl. 1787-92);

Franz von der Trenck, dargestellt von einem Unparteiischen (E. F. Hübner), mit einer Vorrede von Schubart (3 Bdchn., Stuttg. 1788);

Freiherr Franz von der Trenck (3. Aufl., 3 Bde., Celle [* 27] 1868).

Trenck,

Königsberg

Bild 9.1020a: Königsberg
* 28 Königsberg.

Friedr., Freiherr von der, Abenteurer, Vetter des vorigen, geb. 16. Febr. 1726 zu Königsberg [* 28] i. Pr., nahm 1742 preuß. Kriegsdienste und wurde beim Ausbruch des zweiten Schlesischen Krieges 1744 Ordonnanzoffizier Friedrichs d. Gr. Angeblich verdächtig, mit seinem Vetter Franz von der in geheimem Einverständnis zu stehen, oder wegen eines zarten Verhältnisses mit der Prinzessin Amalie, der Schwester Friedrichs d. Gr., wurde Trenck auf dessen Befehl nach der Festung [* 29] Glatz [* 30] gebracht.

A - Aachen

Bild 1.2: A - Aachen
* 34 Aachen.

Allein 24. Dez. 1746 entkam er, ging zunächst nach Königsberg, bald darauf nach Wien, dann nach Nürnberg, [* 31] trat in die russ. Armee, kehrte aber nach dem Tode seines Vetters nach Wien zurück und wurde 1749 kaiserl. Rittmeister bei einem Kürassierregiment. 1754 ging Trenck nach Danzig, [* 32] um die Erbschaft seiner Mutter zu heben, wurde aber hier verhaftet und nach Magdeburg [* 33] in die Sternschanze gebracht. Alle seine Fluchtversuche mißlangen und verstärkten nur seine Fesseln. Im Dez. 1763 aus dem Gefängnis entlassen, kehrte er nach Wien zurück, siedelte zwei Jahre später nach Aachen, [* 34] Anfang der achtziger Jahre auf seine ungar. Güter über, wo er sich mit Landwirtschaft und Schriftstellerei beschäftigte.

Nach dem Tode Friedrichs II. erhielt er seine in Preußen [* 35] eingezogenen Güter zurück, lebte nun bis 1788 in Berlin [* 36] und Königsberg und ging darauf nach Paris. Nach einem neuen Aufenthalt in Österreich [* 37] kehrte Trenck 1791 nach Paris zurück, wo ihn Robespierre 25. Juli 1794 als einen Geschäftsträger fremder Mächte guillotinieren ließ. T.s Schriften fanden vielen Beifall, besonders seine Lebensgeschichte (3 Bde., Berl. und Wien 1786; von ihm selbst ins Französische übersetzt, Straßb. 1789; neu hg. von Henne am Rhyn in der «Kollektion Spemann», Bd. 44, Stuttg. 1882). Die übrigen Schriften sind enthalten in «T.s sämtliche Gedichte und Schriften» (8 Bde., Lpz. [Wien] 1786).

Ende Trenck
→ weiter zu Seite 65.973: Trencsén ⟹ ungar. Name von Trentschin (s. d.).
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 970 [Suche = 65.972] im Internet seit 2005; Text geprüft am 16.11.2014; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0972

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