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Prise à partie - Pritt

Bild 63.447: Prise à partie - Prittwitz [unkorrigiert]
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Prise à partie - Prittwitz [unkorrigiert]


Fortsetzung: Prévôtalgerichte, Prévôtalhöfe (Cours prévôtales), in Frankreich früher Specialgerichte, Verleihung eines
forlaufend

Ein-445



zelrichter, und ein aus 7 (durch kaiserl. Order zu er- nennenden) Mitgliedern bestehendes Bcrufungs- gericht (Oberprifengericht) in Berlin [* 2] einsetzte. ?ri8V a. pa.rtis (frz.), Bezeichnung für die Syndikatsklage. fton Preßnitz (s. d.). Prisecnice (spr. pschisetschnize), czech. Name Prisengericht, Prisenrat, s. Prise. Prisma [* 3] (grch.), in der Geometrie ein von mehrern Ebenen, die mit einer Geraden parallel sind, eingeschlossener und gewöhnlich durch zwei weitere parallele Ebenen begrenzter Raum.

Ein dreiseitiges Prittwitz, von drei Parallelogrammen und zwei Dreiecken begrenzt, hat sechs Ecken und neun Kanten, und heißt gerade, wenn die beiden Dreiccksflächcn auf den Parallelogrammflächen senkrecht stehen. In derOptik nennt man Prittwitz einen von zwei gegen- einander geneigten Ebenen eingeschlossenen durch- sichtigen Körper. Ein Lichtstrahl wird beim Durch- gang durch das Prittwitz zweimal gebrochen; die Brechung [* 4] ist von dem Winkel [* 5] und dem Material des Prittwitz, von dem Einfallswinkel und von der Farbe des Strabls abhängig, so daß der Strahl, wenn er mehrfarbig ist, in ein Spektrum ausgebreitet wird.

Ist (nach beistehendcr [* 1] Figur) ^I) (^ der Quer- schnitt eines dreiseitigen Glasprismas, so kann ein durch die Fläche ^1 eintretender Strahl an ^0 total reflektiert werden (s. Brechung der Licht- strahlen) und durch L(^ wieder austrcten. Damit hierbei keine Farben auftreten, müssen die Flächen ^.15 und 150 gegen ^ gleich geneigt sein. Solcher reflektierender Prittwitz bedient man sich bei optischen In- strumenten mit Vorteil statt der Spiegel. [* 6] Aus zwei verschiedenen Glassorten kann man Prittwitz zusammen- setzen, die den Strahl ohne Farbenzerstreuung [* 7] ab- lenken (s. Achromatisch), oder solche, die einen mitt- lern Strahl des Spektrums nicht ablenken, aber Farbenzerstreuung hervorbringen.

Letztere heißen Prittwitz mit geraderDurchsicht und werden nament- lich zu Spektroskopen verwendet. In der Krystallographie ist Prittwitz oder Säule eine in allen Krystallsystemen mit Ausnahme des regulären vorkommende offene Krystallsorm, die von 4, im heragonalen System von 6 Ebenen begrenzt wird. Diese Flücken schneiden sich in unter sich und mit der Hauptachse parallelen Kanten. Außer dem sich aus der jedesmaligen Protopvramide ableitenden Grund- oder ProtoPrisma (krystallograpdischcs Zeichen: co?) giebt es in den verschiedenen Syste- men noch abgeleitete Prittwitz. Im tetragonalen und heragonalen unterscheidet man noch Deutero- und Tritoprisma von anderer Orientierung der Flächen zu den Nedenacksen, und ditetragonales und diheragonales Prittwitz; im rhombischen System Makro- und Vrachy Prismen, im monoilinen Ort ho- und Klino Prismen, je nachdem sich die Dimensionen des Prittwitz (im Verhältnis zum Proto- prisma) in der Makro- oder Vrachy-, der Ortho- odcr Klinoachse geändert haben; im triklincn H emi - Prismen s. d. Prismadrehbank, s.Drehbank (Bd. 5, S. 493d).

Schießpulver (Fabrikat

Bild 14.451: Schießpulver (Fabrikation)
* 8 Schießpulver.

Prismatisches Pulver, meist gewöhnliches schwarzes, doch auch braunes, in Formen gepreßtes Schießpulver. [* 8] (S. Komprimiertes Pulver.) Es bildet glatte sechsseitige Prismen von 40-45 min Durck- messer, 24-50 inin Höhe und 40-100 F Gewicht; die^^n wn'c'den ansängüch von 7 Kanälen durch- ! bohrt, die man später in einer einzigen großen ! Durchbohrung vereinigte. Die Verdichtung und ! Vergrößerung des Pulverkorns soll eine langsamere ! Verbrennung herbeiführen und dadurch vollste ^ Ausnutzung der Gasentwicklung bei möglichster ! Schonung der Rohre bewirken.

Die erste Verwen- ! düng des Prittwitz. Prittwitz schreibt sich aus dem ersten amerik. ^ Kriege von 1861 her, wo für sehr fchwere Geschütze [* 9] ^ große Pulverladungen erforderlich waren. ! ' Prismatoid, s. Prismoid. Prismenbrille, s. Brille [* 10] (Bd. 3, S. 538d). Prismenführung, s. Geradführung. [* 11] Prismenkreis, ein auf dem Princip des Sex- tanten (s. d.) beruhendes astron. Instrument. An Stelle des festen Spiegels beim Sextanten tritt beim Prittwitz ein Prisma mit totaler Reflexion, [* 12] an Stelle des Kreissektors ein geteilter Vollkreis. Da der Prittwitz vor dem Sertanten große Vorzüge hat, verdrängt er diesen in neuerer Zeit.

Winkelschriftstellerei

Bild 66.775: Winkelschriftstellerei - Winnenden [unkorrigiert]
* 13 Winkelspiegel.

Prismenkreuz, Prismentrommel, ein von Bauernfcind 1851 erfundenes Spiegelinstrument, welches wie der Winkelspiegel [* 13] (s. d.) zum Abstecken gerader Linien oder zum Festlegen rechter Winkel dient. Es besteht aus einem prismatischen mes- singenen Gehäuse (s. bei- stehende Abbildung), in dem zwei Glasprismcn, deren Grundflächen recht- winklige, gleichschenklige Dreiecke bilden, so auf- einander liegen, daß ihre Dypotenufenebenen sich senkrecht kreuzen, wäh- rend die Kathetencbenen einander parallel sind.

Das Gehäuse hat an seiner untern Fläche einen Griff, an dem es beim Gebrauch mit der .yand gehalten wird. Prismord oder Prismatoid, ein Körper, dcffen Grundflächen parallele, aber nicht kongruente geradlinige [* 1] Figuren von gleich vielen Seiten sind. Prison (frz., fpr. -söng), Gefängnis. Prisrendi, türk. Stadt, foviel wie Prizren. Pristaw (rusf.), der Polizcideamte. Prieltina (fpr. prisch-) oder Prifchtina, Stadt im türk. Wilajet Kosowo, am Nordrande des Amsel- feldes (s. d.) und an der Bahnlinie Üsküp-Mitrovica (7 1( m von der Station), in fruchtbarer Gegend, hat 11000 E., meist mobammed.

Slawen und Albanesen, 12 Moscheen und eine griech.-kath. Schule. ?ri8tipoiu2.tiÄ2.s, Großzahnbarsche, Fa- milie der Stachclflosfer (s. d.) mit länglichem, seit- lich zusammengedrücktem Körper, meist fein gezäh- nelten, feltencr glatten schuppen, ohne Bartfäden, mit nur einer Rückenflosse. Die I. besteden aus 26 Gattungen mit über 200 Arten in den tropischen und subtropischen Meeren bis in das Mittelmcer, besonders im östl. Teil der Erde, wo 9 Gattungen mit über der Hälfte der Arteu gefunden werden.



Eine Gattung bewohnt das süße Nasser Australiens. Der Dental sveutsx vul^i-iä 0"^.) des Adriati- schen Meers bildet mariniert einen nicht unbedeu- tenden Handelsartikel. Im allgemeinen ist das grätenreiche Fleisch der ?. nicht viel wer5. Iri3ti8, s. Sägefisch. Prittwitz, Moritz Karl Ernst von Prittwitz und Gaffron, preuß. General, Fcstuna,sbaumcister und Militär- schriftstcller, geb. 8. Febr. 1795 zu Kreifewitz (Kreis [* 14] Brieg), [* 15] studierte Jura in Breslau, [* 16] trat 1813 bei ¶

Ende Prittwitz
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Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 13. Band, Seite 445 unkorrigiert [Suche = 63.447] im Internet seit 2005; Text geprüft am 7.8.2007; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

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Titel
Elemente zu
Prittwitz:

Primulinen. Primulinen.

* 16 Bilder dazu:

  • 2Berlin
  • 4Brechung
  • 16Breslau
  • 15Brieg
  • 10Brille
  • 7Farbenzerstreuung
  • 11Geradführung
  • 9Geschütze
  • 14Kreis
  • 3Prisma
  • 12Reflexion
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  • 6Spiegel
  • 5Winkel
  • 13Winkelspiegel
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