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Cokes - Colbert

Bild 4.200: Cokes - Colbert
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Cokes(engl., spr. kohks), s. Koks. / 6
Col# (franz.), in den Alpen, Pyrenäen, im Jura etc. ein schmaler Einschnitt eines Gebirgskammes, / 138
Col _2# Abkürzung für Colorado (Staat). / 5
Col _3# bei botan. Namen Abkürzung für W. Colenso, Botaniker und Reisender in Neuseeland. / 13
Cola# Endl., Gattung aus der Familie der Sterkuliaceen, mittelhohe Bäume mit ungeteilten oder gelappten / 239
Cola _2# (ital.), Abkürzung des Namens Niccolò. / 6
ColaniTimothée, theolog. Führer der liberalen Partei innerhalb der reformierten Kirche Frankreichs, / 170
ColascioneMusikinstrument, s. Calascione. / 4
ColbanMarie, geborne Schmidt, norweg. Dichterin, geb. 18. Dez. 1814, verheiratete sich sehr jung, / 188
Colbert(spr. -bär), Jean Baptiste, franz. Finanzminister, geb. 29. Aug. 1619 zu Reims, Sohn eines / 919

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Cokes - Colbert


Fortsetzung: Coke, (spr. kohk), 1) Sir Edward, engl. Rechtsgelehrter und Staatsmann, geb. 1. Febr. 1552 zu Mileham
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Gerichtshof der Common Pleas und 1613 zum Oberrichter der King's Bench ernannt wurde. Als aber Coke die richterliche Unabhängigkeit und die Hoheit des Gesetzes gegenüber den Wünschen des Hofes zu wahren strebte, wurde er 1616 abgesetzt. Im Parlament fuhr er fort, im freisinnigen Sinn zu wirken, und ließ sich in dieser Wirksamkeit auch durch eine Haft im Tower, die der König 1621-22 über ihn verhängte, nicht behindern. Er starb 3. Sept. 1633. Cokes Hauptwerk ist: »Institutes of the laws of England« (Lond. 1628, 1788 u. öfter). Seine Biographie schrieb G. W. Johnson (Lond. 1837, 2 Bde.).

2) Thomas William Coke, Graf von Leicester, [* 2] Landwirt, geb. 4. Mai 1752, vertrat von 1774 bis 1832 die Grafschaft Norfolk fast ohne Unterbrechung im Parlament und erwarb sich durch seine Musterwirtschaft zu Holkham in Norfolk große Verdienste um Einführung des sogen. Norfolker Fruchtwechsels in vier Feldern, des Mais- und Turnipsbaues, der verbesserten Rindviehzucht und einer auf wissenschaftlichen Prinzipien beruhenden Bodenkultur. Auch erfand er eine nach ihm benannte Säemaschine. Er brachte im Verlauf von 36 Jahren den Reinertrag seiner Güter von 7000 auf 90,000 Pfd. Sterl. Er starb, nachdem er 1837 als Graf Leicester von Holkham zur Peerage erhoben worden war, 30. Juni 1842.

Vgl.   Rigby, Holkham, its agriculture etc. (Lond. 1821);

Molard, Système d'agriculture, suivi par M. Coke (Par. 1820).

Cokes

(engl., spr. kohks), s. Koks. ^[= (engl. unrichtig Coaks, vielleicht v. lat. coquere, durch Feuer zubereiten, reif machen ...]

Col

Höhenschichten der Alp

Bild 1.394a: Höhenschichten der Alpen
* 3 Alpen.

(franz.), in den Alpen, [* 3] Pyrenäen, im Jura etc. ein schmaler Einschnitt eines Gebirgskammes, durch welchen ein Paß [* 4] gebildet wird. Am bekanntesten sind in den Alpen der Col de St.-Théodul oder Cervin und Matterjoch am Montblanc (3322 m) nebst Col de Balme (2204 m) und Col de la Seigne (2538 m);

Col Longet am Monte Viso (3155 m), Col di Tenda (1873 m) mit der Straße von Cuneo nach Nizza, [* 5] durch welchen seit 1881 ein Tunnel [* 6] gelegt wird;

in den Pyrenäen der nur 250 m hohe, fahrbare Col de Perthus, ferner der Col de Jeganne (2826 m), der Col de Canfranc (1632 m) u. a.;

im Jura der Col des Roches.

In den Deutschen Alpen dient für Col gewöhnlich der Ausdruck Joch oder Furke, in den Pyrenäen auch port, spanisch puerto und in den Italienischen Alpen colle, forcella, bocchetta.

Col.,

Abkürzung für Colorado (Staat). ^[= das öffentliche Gemeinwesen, welches eine auf einem bestimmten Gebiet ansässige Völkerschaft ...]

Col.,

bei botan. Namen Abkürzung für W. Colenso, Botaniker und Reisender in Neuseeland.

Cola

Endl., Gattung aus der Familie der Sterkuliaceen, mittelhohe Bäume mit ungeteilten oder gelappten Blättern, in Rispen stehenden Blüten und vielsamigen, großen Früchten.

Drach - Drache

Bild 5.100: Drach - Drache
* 8 Fächer.

Cola acuminata R. Br. (s. Tafel »Genußmittelpflanzen«) [* 7] ist ein 12 m hoher Baum mit 16-20 cm langen Blättern, gelben, rotgefleckten Blüten und fünffächeriger Kapsel von der Größe einer Zitrone, deren Fächer [* 8] je einen rötlichvioletten, innen blassen Samen [* 9] von der Größe einer Kastanie und fleischig-kerniger Konsistenz enthalten. Diese Nüsse, Kola- oder Gurunüsse, schmecken schwach bitter, nicht unangenehm und nicht adstringierend; sie enthalten 2 Proz. Kaffein und stehen als Kaumittel bei den Negerstämmen Westafrikas von Senegambien bis einschließlich Angola in hohem Ansehen.

Westindien und Zentral

Bild 16.558b: Westindien und Zentral-Amerika
* 12 Westindien.

Ihr Gebrauch hat sich in den letzten Jahrhunderten stets vermehrt, und so veranlaßten sie einen lebhaften Handelsverkehr zwischen den Küstendistrikten und Zentralafrika, selbst bis zu den Küstenplätzen des Mittelmeers. [* 10] Die Kolanuß vermehrt und regelt den Appetit, läßt die schädlichen klimatischen Einflüsse leichter ertragen, verbessert das Trinkwasser und wirkt schlafverscheuchend, so daß die Eingebornen nach ihrem Genuß die Gelage zu verlängern vermögen. An die Darreichung von Kolanüssen knüpft sich in Afrika [* 11] die Zusicherung von Gastfreundschaft und Schutz, und ohne dieselbe ist kein Geschäft anzubahnen. Sie werden auch als Münze benutzt. Wegen der günstigen Wirkungen, welche der Genuß der Kolanüsse auf die Neger ausübt, hat man den Baum auch auf Mauritius, in Westindien, [* 12] Brasilien, [* 13] Mexiko [* 14] und in andern ausgedehnten Strecken des amerikanischen Kontinents, wo viele Neger leben, angepflanzt. Eine geringere Sorte, die weiße Kolanuß, stammt von Cola macrocarpa R. Br.

Cola

(ital.), Abkürzung des Namens Niccolò. ^[= florentin. Gelehrter, geb. 1363 zu Florenz, ward nach seines Vaters Willen Kaufmann, widmete ...]

Colani,

Timothée, theolog. Führer der liberalen Partei innerhalb der reformierten Kirche Frankreichs, geb. 1824 zu Lemé, wurde 1847 Lizentiat und 1864 Doktor der Theologie und seit 1851 einer der beliebtesten Prediger in Straßburg, [* 15] er gab von 1850 bis 1869 die »Revue de théologie« in Verbindung mit der Straßburger Fakultät heraus, wurde 1861 zum Professor der französischen Litteratur am protestantischen Seminar, 1864 zum Professor der praktischen Theologie an der theologischen Fakultät ernannt. Der Widerstand, welchen die orthodoxe Partei bei den Ernennungen entgegensetzte, rief 1861 die Union protestante libérale ins Leben. Nachdem er durch seine Predigten (deutsch von Richard, Dresd. 1858) und sein Werk »Jésus-Christ et les croyances messianiques de son temps« (1. und 2. Aufl. 1864) sowie durch zahlreiche Beiträge zur »Revue des Deux Mondes« sich bekannt gemacht, legte er 1870 seine Stelle nieder und zog sich nach Frankreich ins Privatleben zurück. Seitdem war er, aus dem geistlichen Stand ausgetreten, als Führer der liberalen Partei auf der im Juni u. Juli 1872 zu Paris [* 16] tagenden Generalsynode der reformierten Kirche Frankreichs thätig.

Colascione,

Musikinstrument, s. Calascione. ^[= (spr. -schone; franz. Colachon), ein in Unteritalien gebräuchliches, der Mandoline ...]

Colban,

Bad (Geschichte des Ba

Bild 2.222: Bad (Geschichte des Badewesens)
* 17 Bad (Geschichte des Badewesens).

Marie, geborne Schmidt, norweg. Dichterin, geb. 18. Dez. 1814, verheiratete sich sehr jung, ward aber schon mit 30 Jahren Witwe. Durch die Umstände zur Schriftstellerei gedrängt, übersetzte sie gelehrte Werke ins Französische und kam auf diese Weise nach Paris, wo eine Dame aus der vornehmen Welt die Briefe, welche Colban ihr ins Bad [* 17] schrieb, ohne Wissen derselben als »Lettres d'une barbare« drucken ließ, die so großes Aufsehen machten, daß sie von nun an für französische Journale schrieb und in die erste Gesellschaft kam.

So den Winter meist in Paris oder Italien, [* 18] den Sommer in Norwegen [* 19] zubringend, trat sie bald auch mit selbständigen Werken in der Sprache [* 20] der Heimat auf. Es erschienen die Novellen: »Lärerinden« (1870);

»Tre Noveller« (Christ. 1873);

»Tre nye Noveller« (Kopenh. 1875);

»Jeg lever« (das. 1877, vielleicht ihre bedeutendste Arbeit);

»En gammel Jomfru« (das. 1879; deutsch: »Eine alte Jungfer«, Stuttg. 1879);

endlich »Cleopatra« (1880) und »Thyra« (1881).

Colban verbindet mit dem fein geistigen, scharf sondierenden Wesen des Nordens die Wärme [* 21] und Weltgewandtheit des Südens: Norwegen und Frankreich in harmonischer Verschmelzung. Fast ihre sämtlichen Arbeiten wurden ins Deutsche [* 22] übersetzt. Sie starb 27. März 1884 in Rom. [* 23]

Colbert



Colbertismus - Colchag

Bild 4.201: Colbertismus - Colchagua
* 25 Seite 4.201.

(spr. -bär), Jean Baptiste, franz. Finanzminister, geb. 29. Aug. 1619 zu Reims, [* 24] Sohn eines mäßig begüterten Kaufmanns, ward Kommis in einem Pariser Bankhaus, bildete sich durch Reisen, arbeitete dann im Büreau des Staatssekretärs Letellier und bewies so große Einsicht im ¶

mehr

Verwaltungsfach, daß ihn Letellier dem ersten Minister, Mazarin, empfahl. Dieser übertrug ihm die Verwaltung seines Vermögens und erhob ihn 1654 vom Finanzintendanten zum Staatsrat und Sekretär [* 26] der Königin. Von Mazarin noch auf dem Sterbebett dem König empfohlen, wurde er von Ludwig XIV., den er freimütig mit dem traurigen Stande der Finanzen bekannt machte, 1661 zunächst als Kommis eines Finanzrats, erst 1669 als Generalkontrolleur der Finanzen (Finanzminister) an die Spitze der Verwaltung gestellt.

Streng rechtlich, von unermüdlicher Arbeitskraft und umfassendem Blick, freilich auch eigensinnig, hart und habgierig, widmete alle seine Zeit und Kraft [* 27] dem Dienste [* 28] des Königs. Nach genauen vierjährigen Untersuchungen über den finanziellen Stand des Staats zeigte sich, daß das Steuer- und Abgabensystem in der vollkommensten Verwirrung sich befand, und daß in den vorhergehenden unruhigen Zeiten eine greuliche Unordnung eingerissen war. Daher schuf Colbert zuerst einen Finanzrat, der dem König jährlich ein Verzeichnis der Ausgaben und Einnahmen vorlegen mußte, was der Verschwendung ein Ziel setzte.

Eine Justizkammer überwachte die Pachter und Beamten, gleichmäßige Besteuerung und einfachere Erhebung der Steuern traten ein. Während Colbert die Steuern verminderte und die Rückstände bis 1656 erließ, deckte er den Ausfall durch Herabsetzung der Renten und Verminderung der Beamten und Pensionäre. Dabei wurde aber das Interesse der Krone aufs eifrigste gewahrt, die Domänen wurden für die Krone zurückgenommen, und da die Prachtliebe Ludwigs XIV. ungeheure Summen in Anspruch nahm, so trat Colberts Thätigkeit nicht selten in einseitiger Weise in den persönlichen Dienst des Königs; vollends die steten Kriege nötigten Colbert, durch Mittel, welche bisweilen das Interesse des Landes verletzten, Geldquellen zu eröffnen; dahin gehörten: Vorschuß auf künftige Einnahme, Errichtung neuer Renten gegen Kapitalzahlungen, Verkauf neugeschaffener Ämter, Verpfändung von Domänen, Erhöhung der Steuern.

Korinth (Stadt)

Bild 60.635: Korinth (Stadt)
* 29 Kanal.

Die Staatseinnahmen stiegen zwar, namentlich durch die Einführung neuer Steuern, von 84 Mill. auf 116 Mill.; aber das Wohl der niedern Klassen, besonders des Bauernstandes, wurde vernachlässigt. Das System, die Steuern zu verpachten, führte zu furchtbaren Erpressungen seitens der Pachter. Indessen hat Colbert doch Großes geschaffen. Vor allem förderte er die Industrie, baute den Kanal [* 29] von Languedoc und ein Netz von Kunststraßen, erhob Marseille [* 30] und Dünkirchen [* 31] zu Freihäfen, stiftete Ausfuhrprämien und Assekuranzkammern, hob den Kolonialhandel, errichtete Handelsgesellschaften, kaufte Niederlassungen auf den westindischen Inseln Martinique, Guadeloupe, Santa Lucia, Grenada etc., sandte Kolonisten nach Cayenne, brachte durch Besiegung der Flibustier die Besitztümer dieser Seeräuber auf Santo Domingo [* 32] an Frankreich und hob den Handelstraktat mit den Holländern auf, wodurch der französischen Nation alle bis dahin jenen zugestandenen Einfuhrbegünstigungen zugewendet wurden.

Die Verbesserung des französischen Seewesens ging mit diesen Schöpfungen Hand [* 33] in Hand. Colbert scheute keine Opfer, der französischen Flagge gegen die Seeräuber des Mittelländischen Meers Sicherheit zu verschaffen; er legte den Hafen von Rochefort an und errichtete zu Brest, Toulon, [* 34] Dünkirchen und Havre [* 35] Seearsenale, um die zum Teil verfaulte Kriegsflotte herzustellen, kaufte er im Ausland mehrere Kriegsschiffe, brachte es aber bald dahin, daß in Frankreich selbst die besten Fahrzeuge gebaut wurden, und hatte 1662 die französische Flotte auf 60 Linienschiffe und 40 Fregatten, 20 Jahre später auf das Doppelte gebracht.

Für die Bemannung führte er die Konskription in der Küstenbevölkerung ein. Die französische Handelsflotte wurde die dritte der Welt. Handel und Industrie nahmen durch Zollschutz und Staatsunterstützung (Merkantilsystem) einen mächtigen Aufschwung. Dagegen litt der Ackerbau durch Ausfuhrverbote, hohe Steuern u. a. sehr, und der Bauernstand befand sich in so elender Lage, daß wiederholt Aufstände ausbrachen und Colbert furchtbar gehaßt wurde. Auch die bürgerliche und peinliche Gesetzgebung ward durch ihn verbessert, die Religionsfreiheit beschützt.

Garten

Bild 6.918: Garten
* 36 Garten.

Die Zahl der Festtage und der Klöster wurde vermindert. Außer für materielle Interessen, sorgte Colbert auch für Kunst und Wissenschaft; er stiftete 1663 die Akademie der Inschriften und 1666 die der Wissenschaften, errichtete 1671 die Bauakademie, reformierte die Malerakademie, stiftete für sie in Rom eine französische Schule, unterstützte Gelehrte und Astronomen, gründete den botanischen Garten [* 36] und die Sternwarte [* 37] zu Paris, ließ unter Cassinis Leitung die große Vermessung Frankreichs vornehmen, sammelte Kunstschätze, bereicherte die königliche Bibliothek und ließ prächtige Gebäude aufführen. Er war endlich der eifrigste Gehilfe des Königs in der Errichtung eines unbeschränkten Absolutismus.

Als er aber sich endlich wiederholt genötigt sah, der Verschwendung und Prachtliebe des Königs entgegenzutreten und zur Sparsamkeit zu mahnen, fiel er bei demselben in Ungnade, so daß Ludwig XIV. ihn nicht einmal auf seinem Sterbelager besuchte. Das Volk war durch die Höhe der Abgaben und die empörende Härte bei ihrer Eintreibung gegen Colbert so erbittert, daß, als er 6. Sept. 1683 starb, sein Leichenzug durch Militär gegen die Menge geschützt werden mußte. Dennoch waren die äußern Erfolge des Systems so glänzend, daß es viele Nachahmer fand. Colbert hinterließ ein Vermögen von 10 Mill. und den Titel eines Marquis de Seignelay, der auf seinen ältesten Sohn überging, welcher später die Verwaltung der Marine erhielt. Interessant ist das von Colbert eigenhändig entworfene »Mémoire pour son fils, sur ce qu'il doit observer pendant le voyage qu'il va faire à Rochefort«.

Vgl.   Clément, Lettres, instructions et mémoires de Colbert (Par. 1862-73, 7 Bde.; Nachtrag 1882);

Derselbe, Histoire de Colbert et de son administrativ (das. 1874, 2 Bde.);

Neymarck, Colbert et son temps (das. 1877, 2 Bde.);

Gourdault, Colbert, ministre de Louis XIV (6. Aufl., Tours [* 38] 1885). -

Sein jüngerer Bruder, Charles, Marquis von Colbert-Croissy, trat in den diplomatischen Dienst, war Gesandter in England und auf dem Nimwegener Friedenskongreß und erhielt später durch die Gunst der Maintenon das auswärtige Ministerium.

Ende Colbert
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Quelle: Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 4. Band, Seite 200 im Internet seit 2005; Text geprüft am 7.5.2008; publiziert von Peter Hug; Abruf am 23.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//04_0200

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