Saugen gründlich, wischen gleich mit durch!
Saugroboter-Test 2026: 48 Modelle im Vergleich
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Sauberkeit per Knopfdruck: Moderne Saugroboter nehmen Schmutz zuverlässig auf und wischen den Boden gleich mit. COMPUTER BILD hat 48 aktuelle Modelle geprüft – und zeigt, welche Geräte im täglichen Putzbetrieb wirklich überzeugen.
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Saugroboter sind clevere Helfer im Haushalt: Sie navigieren selbstständig durch die Wohnung und sammeln auf ihrer Putzfahrt zuverlässig Staub und Wollmäuse ein. Viele Modelle erkennen Teppiche, umfahren Hindernisse sicher – und bringen sogar eine Wischfunktion mit, um Fliesen und Laminat gleich mit zu reinigen. Oft gehört eine Dockingstation dazu, die den Pflege- und Wartungsaufwand spürbar reduziert.
COMPUTER BILD hat 48 aktuelle Saugroboter getestet – vom günstigen Preis-Leistungs-Tipp bis zum Premium-Modell mit High-End-Funktionen. Der große Saugroboter-Test 2026 zeigt die besten Geräte im Vergleich, gibt klare Kaufempfehlungen und verrät, worauf Sie beim Kauf achten sollten.
Das Wichtigste in Kürze
- Fast jeder Saugroboter bringt inzwischen eine Wischfunktion mit – doch nicht alle Modelle beseitigen auch hartnäckigen Schmutz zuverlässig.
- Eine Dockingstation mit automatischer Absaugung und Wasserversorgung erhöht den Komfort deutlich und reduziert den Pflegeaufwand spürbar. Wer genügend Platz hat, profitiert klar vom Aufpreis.
- In Haushalten mit Kindern oder Haustieren ist eine leistungsstarke Objekterkennung unverzichtbar. Fehlt sie, heißt es oft: erst aufräumen, dann reinigen.
- Moderne Extras wie eine verbesserte Kantenreinigung oder das Überwinden von Türschwellen sind praktisch, treiben den Preis jedoch merklich in die Höhe.
Testsieger: Roborock Saros 20 – Bestnote im Test!
Der Roborock Saros 20 ist der beste Saugroboter, den wir bisher getestet haben. Er entwickelt ein ohnehin starkes Konzept konsequent weiter und zeigt sich im Alltag nahezu ohne Schwächen. Neben der sehr hohen Saugleistung und der gründlichen Wischfunktion überzeugen vor allem sein ausgeprägtes Klettertalent und das anhebbare Fahrwerk. So meistert er Schwellen und unterschiedliche Bodenbeläge besonders souverän. Das Gesamtpaket liefert ein Top-Ergebnis: Note 1,0 – neuer Testsieger. Der Preis zum Testzeitpunkt liegt bei rund 1280 Euro (UVP 1499 Euro). Erhältlich ist der Roboter im Roborock-Shop und bei Amazon. Die baugleiche Variante Saros 20X gibt es exklusiv bei MediaMarkt – ebenfalls für rund 1280 Euro.
Auch top: Roborock Saros 10, 10R und Z70
Mit dem Saros 10 und dem Saros 10R sowie dem Saros Z70 gelang Roborock im Jahr 2025 ein Dreifacherfolg. Die drei Modelle gehören weiter zu den besten Saugrobotern im Test und überzeugen mit starker Leistung sowie viel Komfort. Zum Testzeitpunkt lagen die Preise je nach Modell zwischen 800 und 1.000 Euro. Die Bedienung überzeugt durchweg, smarte Funktionen arbeiten zuverlässig, und die Navigation bleibt selbst in komplexen Wohnumgebungen souverän. Beim Saugen wie beim Wischen liefern alle drei Modelle nahezu perfekte Ergebnisse. Dazu tragen nicht zuletzt die flache Bauweise und die ausgeprägten Kletterfähigkeiten bei: So reinigen die Roboter problemlos unter Möbeln und überwinden Türschwellen ohne Mühe.
Das Rock Dock 4.0 entlastet zusätzlich vor, während und nach der Reinigung und senkt den Pflegeaufwand auf ein Minimum. Die Unterschiede zwischen Saros 10 und Saros 10R fallen dabei gering aus: Der Saros 10 setzt auf einen einfahrbaren Laserturm mit LiDAR-Navigation, was ihm bei der Raumerkennung und beim Arbeitstempo leichte Vorteile verschafft. Der Saros 10R sammelt dafür Pluspunkte bei der Objekterkennung sowie bei der besonders gründlichen Reinigung von Ecken und Kanten.
Ein echtes Alleinstellungsmerkmal bietet der Roborock Saros Z70: Sein ausfahrbarer Greifarm macht ihn zum ersten Haushaltsroboter, der nicht nur reinigt, sondern auch aufräumt. Der Roboter erkennt herumliegende Gegenstände wie Socken, hebt sie auf und bringt sie beispielsweise zum Wäschekorb – ein Feature, das vor allem in lebhaften Haushalten für große Begeisterung sorgt.
Stark wie Roborock: Mova Mobius 60 und Z60 Ultra Roller
Der Markt für Saugroboter wird seit Jahren von Roborock, Ecovacs und Dreame dominiert. Doch seit 2024 mischt ein neuer, ernstzunehmender Herausforderer mit: Mova. Die Marke stammt aus dem Umfeld des chinesischen Herstellers Dreame, ist inzwischen aber eigenständig. Mit dem Mobius 60 und dem Z60 Ultra Roller Complete schickt Mova gleich zwei Modelle ins Rennen, die den etablierten Platzhirschen ernsthaft Konkurrenz machen.
Die Mova-Topmodelle ab 900 Euro erreichen im Test das gleiche Topniveau wie Roborock – und sichern sich die Topnote 1,1! Der Mobius 60 punktet mit schneller, intuitiver Bedienung, starker Reinigungsleistung und einem automatischen Moppwechsel. Das erleichtert den Putzalltag vor allem in Wohnungen mit unterschiedlichen Bodenbelägen spürbar. Der Z60 Ultra Roller Complete überzeugt dagegen mit intelligenter Navigation, zahlreichen Reinigungsfunktionen und einer kräftigen Wischwalze. Damit eignet er sich besonders für Haushalte, in denen Kinder oder Haustiere regelmäßig für Schmutz und Chaos sorgen.
Preistipp: Dreame L10s Ultra (Gen3)
Nur wenige Saugroboter in dieser Preisklasse überzeugten im Test mit einem wirklich guten Reinigungsergebnis – der Dreame L10s Ultra zählt dazu. Er saugt kraftvoll, wischt gründlich und navigiert dank Lasertechnik sicher um Möbel sowie über verschiedene Bodenbeläge. Auch Socken, Kabel und andere Hindernisse erkennt er zuverlässig und umfährt sie geschickt. Praktisch ist auch die Dockingstation: Sie saugt Staub automatisch ab, verwaltet das Wischwasser und reinigt die Mopps selbstständig. Das senkt den Pflegeaufwand spürbar.
Wichtig: Beim L10s Ultra sollte es mindestens die Gen-2-Version sein, besser noch die aktuelle Gen 3. Sie bietet spürbare Verbesserungen wie bis zu 25.000 Pa Saugleistung, eine ausfahrbare Seitenbürste und eine effektivere Selbstreinigung im Dock. Das bringt vor allem an Kanten Vorteile. Hinzu kommen eine bessere Akkuleistung und Matter-Unterstützung fürs Smart Home.
Redaktionstipp bis 300 Euro: Xiaomi X20+
Laser-Navigation, gründliches Saugen, kraftvolles Wischen und dazu eine Dockingstation mit Absaugautomatik, Wassertanks und Selbstreinigung: Für einen moderaten Preis bringt Xiaomi viel Putztalent im Robot Vacuum X20+ unter. Die teuren Topmodelle anderer Hersteller bieten zwar zusätzliche Extras wie bessere Kantenreinigung, Heißwasserreinigung oder Trocknung mit Warmluft, kosten dafür aber oft das Doppelte – oder sogar mehr. Der X20+ ist damit eine klare Empfehlung für Sparfüchse, die nicht auf den Komfort einer multifunktionalen Dockingstation verzichten möchten. Noch mehr preiswerte Alternativen finden Sie im Artikel Günstige Saug-Wisch-Roboter im Test.

Nur einige von vielen: COMPUTER BILD hat 48 Saugroboter getestet.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
So testet COMPUTER BILD Saugroboter
Katzenstreu auf dem Boden, Erbsen in den Ecken und ein Plastik-Hundehaufen als Hindernis: Jeder Saugroboter muss im COMPUTER-BILD-Testparcours dieselben Herausforderungen meistern. Das sind die zentralen Testkriterien:
Saugleistung
Viele Hersteller werben mit bis zu 20.000 oder sogar 30.000 Pascal Unterdruck – gemessen direkt am Motor. Doch COMPUTER BILD interessiert, was wirklich zählt: die Saugkraft auf dem Boden. Dafür verteilen die Tester ein 100-Gramm-Gemisch aus Katzenstreu, Müsli und Holzspänen auf Teppichen und Fliesen sowie 20 Erbsen in den Raumecken. Mehrere Durchgänge zeigen, wie viel Schmutz die Roboter tatsächlich aufnehmen.

Das "Futter" für die Putzhilfen: Holzspäne, Katzenstreu und Müsli auf der Fläche, Erbsen in den Ecken.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Wischkraft
Auch bei der Nassreinigung schauen die Experten genau hin. Reicht es nur für einen leichten Glanz, weil der Wischlappen sanft über den Boden gleitet? Oder schrubbt der Roboter kräftig genug, um selbst hartnäckige Verschmutzungen zuverlässig zu entfernen?

Untenrum gut bestückt? Hier fahren Seitenbürste, Doppelbürste und Wischwalze mit.
Foto: COMPUTER BILD
Bedienung
Gesteuert werden die meisten Modelle per Hersteller-App. Bewertet wird, wie einfach die Einrichtung gelingt, wie schnell Karten erstellt werden und wie komfortabel sich Zeitpläne sowie Reinigungszonen anlegen lassen. Ebenso wichtig: die Smart-Home-Anbindung über Amazon Alexa, Google Assistant oder Apple Home, damit Sprachbefehle und Automationen reibungslos funktionieren.
Navigation und Objekterkennung
Hohe Saug- und Wischleistung nützen wenig, wenn die Navigation schwächelt. Die Tester prüfen, ob die Roboter Räume vollständig abfahren, alle Bereiche erreichen und unterschiedliche Bodenbeläge korrekt erkennen. Zusätzlich müssen sie Hindernisse meistern: Schuhe, Socken, Kabel – oder der berüchtigte Plastik-Hundehaufen – dürfen weder verschoben noch eingesaugt werden.

Socken, Kabel und Hundehaufen erkennen und gekonnt umfahren? COMPUTER BILD prüft, welchen Putzrobtern das gelingt.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Akku und Ausdauer
Gerade in großen Wohnungen sind lange Laufzeiten entscheidend. COMPUTER BILD misst, wie lange die Roboter durchhalten, wann sie zur Ladestation zurückkehren und wie schnell sie anschließend wieder einsatzbereit sind.

Moderne Saugroboter machen den Klettermax und überwinden etwa Tischbeine oder Türschwellen.
Foto: COMPUTER BILD
Automatik-Funktionen
Im Alltag sorgen clevere Extras für den Unterschied. Dazu zählen flexibel einstellbare Saugstufen und Wassermengen, ausschwenkbare Seitenbürsten sowie anhebbare Wischpads oder Saugeinheiten. Das Testteam prüft, welche Funktionen an Bord sind – und wie zuverlässig die Automatik im täglichen Einsatz arbeitet.

Echte Klopper: Dockingstationen nehmen viel Platz weg, sorgen aber auch für viel Komfort.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Dockingstation
Zusätzlich bewertet COMPUTER BILD die häufig mitgelieferte Dockingstation, insbesondere ihren Komfort. Wichtige Kriterien sind eine automatische Staubabsaugung, das Spülen der Wischpads – idealerweise mit Heißwasser – sowie das anschließende Trocknen mit Warmluft. Pluspunkte gibt es für eine leicht zu reinigende Station und einen frei befüllbaren Reinigungsmitteltank.
Saugen und Wischen: Diese Geräte glänzen im Schmutzparcours
Für eine gute Bewertung müssen die Geräte mindestens 95 von 100 Gramm Testschmutz aufnehmen. Dieses Ziel erreichen alle aktuellen Topmodelle von Roborock, Dreame, Mova und Ecovacs. Besonders stark schneiden der Roborock Saros 10, der Saros 10R sowie der Dreame X50 ab: Mit bis zu 99 Gramm eingesammeltem Schmutz bleiben nahezu keine Rückstände zurück. Mova liegt im Ergebnis nur knapp dahinter.

Was landet in der Staubbox? Für 100 Gramm gibt es die volle Punktzahl. Für eine gute Saugnote müssen es mindestens 90 Gramm sein.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Auch bei der Reinigung von Kanten und Ecken setzen diese Saugroboter Maßstäbe. Ausschwenkbare Seitenbürsten befördern bis zu 17 von 20 Erbsen aus den Randbereichen, während ausgeklappte Wischpads die Reinigung bis an die Wände sicherstellen. Viele andere Modelle erreichen dieses Niveau nicht.
Dyson und Vorwerk punkten zwar mit hoher Saugleistung, bieten jedoch keine Wischfunktion. Preisgünstige Saugroboter etwa von Medion oder Silvercrest wischen hingegen so schwach, dass Verschmutzungen kaum verschwinden.

Mit einem Wisch ist alles weg? Nicht immer. Eine clevere Wischfunktion greift mehrfach an.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Navigation: Welche Roboter orientieren sich am besten?
Die Mehrheit der getesteten Saugroboter setzt auf LiDAR-Navigation. Ein rotierender Laserscanner erfasst die Umgebung per 360-Grad-Messung und erstellt daraus detaillierte Grundrisskarten der Wohnung. Im Test überzeugt Roborock mit der präzisesten Orientierung, dicht gefolgt von Dreame, Mova und Ecovacs.
Klassische Laser-Türme (LiDAR) haben jedoch einen Nachteil: Ihre Bauhöhe kann die Reinigung unter niedrigen Möbeln einschränken. Als Lösung kommen bei einigen Herstellern einfahrbare Laserscanner zum Einsatz, etwa beim Roborock Saros 10, Dreame X50 und bei Mova. Alternativ nutzen manche Modelle Frontkameras in Kombination mit zusätzlichen Sensoren. Diese Konzepte funktionieren unterschiedlich gut: Sehr zuverlässig navigieren etwa Roborock Slim, Saros 10R und Eufy S1. Weniger konstant zeigen sich dagegen Modelle wie Ecovacs X1, X2 und X5.

Abgetaucht: Bei wenig Bodenfreiheit unter Schränken, Sofas oder Heizkörpern fahren einige Modelle ihren Laserturm ein.
Foto: COMPUTER BILD
Wer zu Hause wenig Teppichboden und überwiegend Parkett oder Fliesen hat, braucht eine Wischfunktion. Viele der getesteten Roboter sind Hybridgeräte, die diese Aufgabe übernehmen: Einfach Wassertank auffüllen, Wischer anbringen, und schon wischen die Geräte feucht durch. Die Tester prüfen, ob die Helfer den Boden nur oberflächlich anwischen oder auch hartnäckigen Schmutz und eingetrocknete Flecken wegschrubben. Und natürlich soll der Teppich trocken bleiben: Hält sich der Roboter brav vom Teppich fern oder wischt er ungeniert drüber und setzt den geliebten Flokati unter Wasser?
Dockingstationen im Vergleich: Mehr Komfort im Alltag
Saugroboter mit Dockingstation bieten spürbar mehr Komfort. Die Station entleert den Staubbehälter automatisch, spült die Wischpads aus und füllt Frischwasser nach. Modelle ab etwa 700 Euro reinigen mit aufgeheiztem Wasser von bis zu 80 Grad und trocknen die Mopps anschließend mit warmer Luft. Zusätzliche Reinigungsmitteltanks – etwa bei Roborock, Dreame, Eufy und Narwal – erhöhen die Hygiene im Alltag.

Dreck im Staubbeutel sammeln, Robo mit Wasser und Reingungsmittel betanken, Wischer warm durchspülen und trocken pusten: Das Dock übernimmt viele Arbeitsschritte.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Beim Pflegeaufwand zeigen sich Unterschiede: Roborocks S-Serie sowie der Saros 10 sind etwas aufwendiger zu reinigen. Einfacher gelingt die Wartung bei Dreame, Mova, Roborocks Qrevo-Modellen und dem Saros 10R. Die Topgeräte dieser Hersteller erkennen per Sensor, wie stark der Roboter verschmutzt ist, und passen die Reinigungsvorgänge der Dockingstation automatisch an.
App-Steuerung im Test: Intuitiv, smart und vielseitig
Alle getesteten Hersteller statten ihre Saugroboter mit umfangreichen App-Funktionen aus. Besonders übersichtlich präsentiert sich dabei Roborock. Intelligente Assistenten wie "Smart Plan" (Roborock) oder "Clean Genius" (Dreame) wählen automatisch die passende Reinigungsstrategie. Bei geringem Schmutz erfolgt eine schnelle Reinigung, bei stärkerer Verschmutzung wird intensiver geputzt.

Eine gelungene App auf dem Handy (hier: Roborock) zeigt eine virtuelle Karte der Räume und bietet Zugriff auf alle Funktionen.
Foto: COMPUTER BILD
Roborock, Mova, Dreame und Ecovacs bieten zudem eine komfortable Sprachsteuerung – entweder direkt aus der App heraus oder über Amazon Alexa und Google Assistant. Viele aktuelle Modelle dieser Marken unterstützen darüber hinaus den Smart-Home-Standard Matter und lassen sich damit flexibel in bestehende Systeme einbinden.
Objekterkennung im Test: Bleiben Socken und Co. verschont?
Kaum ein Saugroboter ist so schlau, dass er eine unordentliche Wohnung aufräumen könnte. Ausnahme: Der Roborock Saros Z70 (siehe Bild unten). Viele andere lassen sich vom Alltagschaos immerhin nicht ausbremsen. Mithilfe von Lasern, Kameras und KI sollen Hindernisse zuverlässig erkannt und umfahren werden. Im Test zeigten günstige Saugroboter von Medion, Xiaomi oder Silvercrest hier deutliche Schwächen: Sie fuhren über Schuhe, Socken oder den Plastik-Hundehaufen hinweg oder schoben die Hindernisse vor sich her.

Hype oder Haushaltshilfe der Zukunft? Der Roborock Z70 umkurvt Gegenstände nicht nur, er räumt sie per Greifarm gleich weg.
Foto: COMPUTER BILD, Alena Zielinski
Deutlich zuverlässiger arbeiten Roborock, Mova, Dreame, Ecovacs (mit Ausnahme der X-Serie), Eufy und Narwal. Diese Modelle umgehen die meisten Objekte sicher – lediglich sehr kleine Hindernisse wie Kabel bleiben auch für sie eine Herausforderung.
Test-Fazit: Das sind die besten Saugroboter
Aktuelle Saugroboter orientieren sich per Laser oder Kamera sicher in der Wohnung, reinigen Teppiche gründlich und schrubben Hartböden mit spürbarer Kraft. Besonders komfortabel sind Modelle mit Dockingstation: Staubbeutel und Wassertanks übernehmen einen Großteil der Pflege, sodass oft nur alle paar Wochen ein manueller Eingriff nötig ist.
Die besten Ergebnisse im Test erzielen der Roborock Saros 20 sowie die Vorgänger Saros 10 und Saros 10R (ab 800 Euro). Ebenfalls top: die Newcomer Mova Mobius 60 und Z60 Ultra Roller Complete (ab 900 Euro). Alle punkten mit sehr präziser Navigation, hoher Saugleistung und gründlicher Wischperformance. Dank Absaugfunktion, automatischer Wasserzufuhr und Heißlufttrocknung der Dockingstationen bieten sie ein nahezu vollautomatisches Reinigungserlebnis. Zusätzliche Extras wie das Überwinden von Türschwellen, eine besonders flache Bauweise, kräftige Wischwalzen, automatischer Moppwechsel oder sogar das Aufnehmen kleiner Gegenstände heben sie klar von der Konkurrenz ab. Ebenfalls auf Topniveau: der Dreame X50 Ultra Complete (ab 850 Euro).
Wer preisbewusst einkaufen möchte, greift zum Dreame L10s Ultra Gen3 (etwa 450 Euro) oder zum Xiaomi Robot Vacuum X20+ (rund 300 Euro). Beide Modelle liefern trotz kleinerer Abstriche bei Saugleistung, Wischkraft und Dockingstation eine überzeugende und zuverlässige Bodenreinigung.
In Extra-Artikeln sehen Sie außerdem Saug-Wisch-Roboter, günstige Saugroboter bis 400 Euro und Putzroboter mit Dockingstation und kräftiger Wischfunktion.
FAQ: Saugroboter
Welcher Saug-Wisch-Roboter ist zu empfehlen?
Die aktuell besten von COMPUTER BILD getesteten Saug-Wisch-Roboter sind der Saros 10 und der Saros 10R von Roborock. Fast genauso gut: andere aktuelle Geräte des Herstellers sowie die Top-Modelle von Dreame und Ecovacs.
Welcher Saug- und Wischroboter ist der beste?
Die Nummer eins der COMPUTER BILD-Bestenliste teilen sich der Saros 10 und der Saros 10R von Roborock.
Was kostet ein Saug- und Wischroboter?
Smarte Saugroboter sind ab 140 Euro zu haben. Solide Modelle kosten ab 300 Euro, die Top-Modelle mit kräftiger Wischfunktion und vielen Extras bis zu 800 Euro. Wer ein Rundum-sorglos-Dock mit Absaugfunktion und Wasserversorgung will, zahlt bis zu 1.500 Euro.
Welcher günstige Saug-Wisch-Roboter ist gut?
Der beste Saugroboter unter 400 Euro ist der Xiaomi Robot Vacuum X20+. Eine Übersicht preiswerter Putzhilfen finden Sie im Test Saug- und Wisch-Roboter um 400 Euro.
Welcher ist der beste Saugroboter mit Wischfunktion?
Der aktuell beste von COMPUTER BILD getestete Saugroboter mit Wischfunktion ist der Roborock S8 MaxV Ultra. Fast genauso gut: der Roborock S7 (der Vorgänger ohne Dock und kameragestützte Gegenstandserkennung) oder die Modelle von Ecovacs. Einen Überblick über Putzroboter mit viel Wischtalent finden Sie im großen Wischroboter-Test.
Welcher Saug-Wisch-Roboter beseitigt Tier- und Hundehaare?
Zum Beseitigen von Tier- und Hundehaaren empfiehlt sich ein Gerät mit viel Saugkraft, einem großen Schmutzbehälter und robusten Gummirollen ohne Borsten, in denen sich Haare verheddern könnten. Das bringen etwa die Top-Modelle von Ecovacs, und Roborock sowie der Eufy RoboVac X8 Hybrid mit.
Welcher Saugroboter taugt für Teppichboden?
Zum Saugen auf Teppich empfiehlt sich ein Gerät mit viel Saugkraft und einer Wischfunktion, die dank Teppicherkennung die Auslegeware meidet oder die Wischplatte automatisch anhebt. Besonders gut beherrschen das die Geräte von Ecovacs und Roborock.
Überwindet ein Saug-Wisch-Roboter Türschwellen?
Ja, alle Saugroboter im Test überwinden Kanten und Türschwellen bis zu einer Höhe von 2 Zentimetern. Mit ein paar gekonnten Drehungen sind auch mal 3 Zentimeter drin. Höhere Hindernisse überwinden die getesteten Saugroboter nicht.
Wie lange hält ein Saug-Wisch-Roboter durch?
Ausdauernde Modelle saugen mit einer Akkuladung bis zu drei Stunden lang. Das reicht selbst für größere Wohnungen, wenn eine smarte Navigation für zügiges Putzen sorgt. Einige Sauger müssen schon nach 90 Minuten zurück an die Ladestation. Das reicht etwa für 80 Quadratmeter. Immer gut: "selbstständige" Sauger, die automatisch zurück zur Ladestation fahren, den Akku auftanken und die Reinigung genau da fortsetzen, wo sie sie vor dem Aufladen unterbrochen haben.
Darf in den Roboter Putzmittel rein?
Für perfekt saubere Böden sind Reinigungsmittel nötig. Die Hersteller haben Spezialreiniger, die allerdings sehr teuer sind. Bei anderen Substanzen müssen Sie vorsichtig sein: Zu aggressive Kraftreiniger oder alkoholhaltige Mittel beschädigen den Roboter unter Umständen! Nicht ganz so stark in der Reinigungsleistung, dafür schonender sind neben Leitungswasser etwa Seifenlauge, Essigreiniger (strenger Geruch) oder Bio-Bodenreiniger (gut für die Umwelt). Beachten Sie im Zweifelsfall die Bedienungsanleitung!
Was tun gegen Kalkablagerungen im Wischroboter?
In der Regel kommen die Sauger mit eingefülltem Leitungswasser gut klar. Lagert sich aber im Wassertank Kalk ab oder verstopft gar Leitungen und Wasserpumpe, sollten Sie den beseitigen: Dabei hilft Zitronensäure (Tütchen ab 0,60 Euro). Das Pulver in etwas Wischwasser auflösen, nach der Putztour den Tank gründlich ausspülen, fertig! Um Kalk zu vermeiden, lässt sich destilliertes Wasser nutzen. Das schont den Roboter. Es ist frei von Mineralien, Salzen und gelösten Inhaltsstoffen. Sie finden es günstig im Supermarkt oder gratis zu Hause – aus dem heimischen Kondenstrockner oder Luftentfeuchter.
Die besten Saugroboter im Vergleich
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