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AEG
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Philips
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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Der Winter ist der Härtetest für jeden Staubsauger. Nasser Straßenschmutz landet auf dem Teppich, Streusalz setzt sich in Fugen fest, trockene Heizungsluft wirbelt Feinstaub durch die Wohnung. Wer jetzt nur auf Werbeversprechen schaut, erlebt schnell eine Enttäuschung.
Im Test prüfte COMPUTER BILD, welche Akkustaubsauger bei Winterschmutz wirklich durchziehen. Wie stark ist die Saugleistung auf Teppich? Wie effizient filtern die Geräte Feinstaub? Und wie lange hält der Akku durch, wenn die Wohnung täglich gereinigt werden muss?

Testsieger: Dyson Gen 5 Detect Absolute

Dyson

Gen5 Detect

  • Starke Saugleistung
  • Schmutzerkennung per Laser
  • Cleveres Zubehör
  • Relativ teuer
  • Kein Zusatzakku dabei
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Wer glaubt, er sauge gründlich, irrt oft gewaltig. Den Beweis liefert der Dyson Gen 5 Detect Absolute. Hier strahlt ein Laser im flachen Winkel seitlich aus der Bodendüse und bringt den Schmutz zum Leuchten. Den schluckt das Gerät schnell und zuverlässig, bei der Feinstaubmessung glänzten die Filter der Putzhilfe. Dank Laser und Schmutzerkennung bleibt kein Krümel unentdeckt. Besonders smart: die clevere Dreckanalyse, die Reinigungskraft und Akkuverbrauch selbstständig steuert. So gibt es immer den nötigen Schub und möglichst viel Ausdauer. Das alles hat seinen Preis: Das erhellende Saugerlebnis gibt es für um die 650 Euro (Stand: Februar 2026). Wer etwas weniger ausgeben will, greift zum fast ebenbürtigen Vorgänger: Der Dyson V15 Detect ist je nach Modell schon ab 589 Euro (Stand: Februar 2026) zu haben.

Preistipp: Shark Stratos IZ400 (EU)

Shark

Stratos IZ400EU

  • Gute Saugleistung
  • Gut unter Möbeln dank Knickrohr
  • Kaum Feinstaubbelastung
  • Gerät relativ schwer
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Shark/Ninja, der größte US-Hersteller für Haushaltsgeräte, punktet beim Stratos IZ400 mit gründlicher Saugkraft, die pro Akkuladung viel Fläche und auch Hundehaare ordentlich meistert. Rastet die Bodendüse des schweren Saugers ein, braucht der Stratos mit umgeklapptem Saugrohr wenig Platz zur Aufbewahrung. Der Filter hält den Staub sehr gut im Gerät. Unter den günstigen Akkusaugern bis 300 Euro ist das Shark-Gerät eine Preisempfehlung. Er kostet unter 250 Euro (Stand: Februar 2026).

So testet COMPUTER BILD Akkustaubsauger

Dreck zuverlässig beseitigen, gut in der Hand liegen, immer einsatzbereit sein – diese und weitere Putztalente sollte ein Akkustaubsauger mitbringen:

Saugleistung

COMPUTER BILD ließ alle Akkusauger zum Stresstest antreten. Dazu warfen ihnen die Tester in einem abgesteckten Rahmen 100 Gramm Dreck vor die Nase. Vom Gemisch aus Katzenstreu, Haferflocken und Holzspänen auf Teppichboden und Fliesen galt es wiederholt, sich bei maximaler Saugstufe möglichst viel einzuverleiben.

Akkusauger im Test, 100 Gramm Schmutz
Jeder Testkandidat musste mit einer genau abgewogenen Menge Katzenstreu, Haferflocken und Holzspäne fertigwerden.
Foto: COMPUTERBILD
Und auch Tierbesitzerinnen und -besitzern muss ein Staubsauger hilfreich zur Seite stehen: Auf dem Teppich verteilte und sorgfältig mit der Malerrolle "eingearbeitete" Hundehaare müssen die Putzhilfen ebenfalls gründlich aus den Fasern rausholen. Die Zotteln hat freundlicherweise der Hundesalon Taffy bereitgestellt.
Akku-Sauger, Tierhaare
Taugen die auch für Tierbesitzer? Auf dem Teppich verteilte und sorgfältig mit der Malerrolle eingearbeitete Hundehaare mussten die Putzhilfen gründlich aus den Fasern herausholen.
Foto: COMPUTERBILD

Handhabung und Bedienung

Wie gut liegen die Akkusauger in der Hand und wie leicht lässt sich die Saugdüse über den Boden bewegen? Passen die Geräte die Saugkraft je nach Bodenbelag oder Verschmutzung automatisch an oder gelingt das zumindest intuitiv und aus dem Handgelenk? Gibt es ein Display mit wichtigen Infos, etwa zur Saugstufe oder zum Akkustand?

Gewicht und Lärmpegel

Fürs beschwingte Putzen kommt es aufs Gewicht an: Keiner hat Lust, ein schweres Gerät durchs Haus oder die Treppe hinaufzuschleppen. Und der Lärmpegel soll nach Möglichkeit nicht Mitbewohner oder Nachbarn aufschrecken.

Akku und Ausdauer

Wie lange halten die Akkusauger durch und wie viel Bodenfläche lässt sich mit einer Ladung saugen, bis die Haushaltshilfen wieder an die Ladestation andocken müssen? Und wie lange müssen die Geräte dann pausieren, bis sie wieder startklar sind? Das ermittelten die Tester im Labor.
Akkusauger im Test, Laufzeit
Mit dem Spezialmessgerät LMG 671 von ZES Zimmer ermitteln die Experten die Ladezeit der Akkus.
Foto: COMPUTERBILD

Feinstaubmessung

Beim Saugen geht es nicht nur um die Beseitigung von grobem Dreck – möglichst viel vom aufgenommenen Staub soll in den Filtern der Geräte verbleiben und nicht wieder durch den Raum wirbeln. Diese "Staubrückhaltung" prüften die Tester im Labor mit Feinstaub unterschiedlicher Partikelgröße und einem speziellen Messgerät (Bild). Nur wenige Akkusauger überzeugten hier, bei anderen war das Ergebnis eher durchwachsen – oder sogar bedenklich. Achtung, Allergiker!
Akkusauger im Test, Feinstaub messen
Der Particle Counter von PCE ermittelt die Staubmenge, die beim Saugen in die Luft gepustet wird.
Foto: COMPUTERBILD

Reinigung und Filter

Beutellos saugen, galant entleeren: Pluspunkte gibt es im Test, wenn die Staubbox den Schmutz sicher verwahrt und auf Knopfdruck ausspuckt. Die eingebauten Filter sollten leicht zu entnehmen und waschbar sein. Denn: Wer zugesetzte Filter nicht regelmäßig unter Wasser ausspült, riskiert eine verringerte Saugleistung.
Akkusauger im Test, Filter waschen
Der Staubfilter braucht eine regelmäßige, möglichst einfache Reinigung, damit die Saugleistung erhalten bleibt.
Foto: COMPUTERBILD

Einsatzmöglichkeiten im Alltag

Akkusauger kümmern sich nicht nur um die Bodenpflege. Die Hersteller liefern viel Zubehör mit, um die Geräte fürs Auto oder Sofa zu wappnen. Dazu tauschen Sie Saugrohr und Bodendüse gegen den passenden Aufsatz 
aus, der per Klick andockt. Als Handsauger mit schlanker Fugendüse kümmert sich das Gerät um Sofaritzen oder schwer zugängliche Stellen. Tierbesitzer freuen sich über eine motorisierte Polsterdüse, die Sitzkissen zuverlässig von Hunde- oder Katzenhaaren befreit.

Akku-Staubsauger im Vergleich

Dyson
Gen5 Detect
Bosch
Unlimited Gen2 Serie 8
Dyson
V12 Detect Slim Absolute
Shark
Stratos IZ400EU
Roborock
H5
Philips
8000 Series Speed Pro Max (XC8045)
Miele
Triflex HX2 Pro
Bosch
Unlimited 7
Dreame
R20
Rowenta
RH99F1 X-Force Flex 15.60
Tineco
A30S
Anyson
Akkustaubsauger
AEG
Ultimate 7000 (AP71A142XN)
AEG
6000 (AP61CB21DB)
MiBode
Akku Staubsauger
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sehr gründlich / sehr gündlich
gründlich / sehr gündlich
gründlich / gründlich
gründlich / gründlich
gründlich / gründlich
gründlich / gründlich
gründlich / gründlich
gründlich / gründlich
gründlich / gründlich
gründlich / gründlich
gründlich / gründlich
noch gründlich / etwas nachlässig
etwas nachlässig / etwas nachlässig
noch gründlich / noch gründlich
noch gründlich / etwas nachlässig
49 qm
40 qm
33 qm
40 qm
44 qm
51 qm
21 qm
32 qm
33 qm
40 qm
26 qm
27 qm
20 qm
20 qm
14 qm
sehr gründlich
gründlich
gründlich
noch gründlich
noch gründlich
noch gründlich
gründlich
gründlich
noch gründlich
noch gründlich
noch gründlich
nachlässig
nachlässig
etwas nachlässig
sehr nachlässig
3.5 kg
3.2 kg
2.3 kg
3.9 kg
2.75 kg
2.8 kg
3.6 kg
2.95 kg
2.6 kg
3.3 kg
3.1 kg
2.95 kg
2.1 kg
2.4 kg
2.5 kg
Schmutzerkennung per Laser, Fugenbürste ins Saugrohr integriert
Akku aus Bosch-Power-For-All-System
Schmutzerkennung per Laser
abknickbares Saugrohr, kompakter Lagermodus
keine
keine
Modular: Motor, Akku und Staubbehälter unten platzierbar
Akku aus Bosch-Power-For-All-System, abknickbares Saugrohr
Schmutzerkennung per Laser
keine
keine
keine
keine
keine
Drosselt selbstständig Saugkraft nach etwa 1 Minute
  • Starke Saugleistung
  • Schmutzerkennung per Laser
  • Cleveres Zubehör
  • Gute Saugleistung
  • Starker Akku
  • Kurze Ladezeiten
  • Kaum Feinstaubbelastung
  • Gute Saugkraft
  • Guter Filter
  • Schlank und leicht
  • Schmutzerkennung per Laser
  • Gute Saugleistung
  • Gut unter Möbeln dank Knickrohr
  • Kaum Feinstaubbelastung
  • Gute Saugkraft
  • Angenehm leicht
  • Gute Flächenleistung pro Akkuladung
  • Gute Putzleistung
  • LED-Beleuchtung
  • Flach und gut fürs Saugen unter Möbeln
  • Wechselakku dabei
  • Sehr geringe Feinstaubbelastung
  • Freistehfunktion
  • Gute Saugleistung
  • Saugt gut Hundehaare weg
  • Knickbares Saugrohr
  • Leichtes Gerät
  • Farbiges Display
  • Laser in der Bodendüse
  • Staubbox bequem entleerbar
  • Viel Ausdauer
  • Gut unter Möbeln
  • Display und Beleuchtung
  • Simple Bedienung, gutes Saugerlebnis
  • Lagert den Dreck im 1-Liter-Behälter
  • Ausdauernd und leise
  • Gut unter Möbeln
  • Schickes Display
  • Kompakt, leicht und leise
  • Display
  • Passt Saugkraft automatisch an
  • Relativ leicht und preisgünstig
  • Geringe Feinstaubbelastung
  • Vergleichsweise preisgünstig
  • Kommt gut unter Möbel
  • Farbdisplay und Tochbedienung
  • Relativ teuer
  • Kein Zusatzakku dabei
  • Etwas kleiner Staub­behälter
  • Gerät relativ schwer
  • Kleine Staubbox
  • Etwas wenig Flächenleistung
  • Kein Zusatzakku dabei
  • Gerät relativ schwer
  • Weder Display noch LED-Licht
  • Keine Automatikstufe beim Saugen
  • Akku fest eingebaut
  • Kein Display
  • Reguliert Saugkraft nicht automatisch
  • Erhöhte Feinstaubwerte
  • Kaum Ausdauer
  • Keine Auto-Saugkraft
  • Schafft wenig Fläche pro Akkuladung
  • Akku nicht sehr ausdauernd, lädt sehr lange
  • Kleine Staubbox, etwas umständlich zu entleeren
  • Erhöhte Feinstaubbelastung
  • Lange Ladezeiten
  • Bodendüse schlackert etwas
  • Lange Ladezeit
  • Bodensauger schwer zu schieben
  • Hohes Gewicht
  • Kein Display, nur Tasten
  • Schafft wenig Fläche pro Akkuladung
  • Billig wirkender Dyson-Look
  • Lange Ladezeiten
  • Lässt viele Hundehaare liegen
  • Geringe Saugleistung
  • Filterwirkung schwach
  • Kleine Staubbox
  • Umständliche Bedienung
  • Lange Ladedauer
  • In Ecken mäßig gründlich
  • Mäßige Saugkraft, lässt viele Hundehaare liegen
  • Billiger Dyson-Look
  • Sehr hohe Feinstaubbelastung

Leistung: Wie saugstark sind kabellose Staubsauger?

Die Königsdisziplin ist zweifelsohne das Saugen. Mit einer saftigen Ladung Alltagsdreck konfrontiert, schluckte der Dyson Gen5 am meisten. Von 100 Gramm Katzenstreu, Holzspänen und Haferflocken sammelte das Gerät bei einem Sauggang 96,1 Gramm vom Teppichboden auf – ein Top-Wert! Auf Hartboden (Fliesen) waren es sogar noch ein paar Krümel mehr (97,5 Gramm).
Akkusauger im Test, Saugen auf Teppich
100 Gramm Schmutz, zwei Bahnen, einmal hin und zurück: Wie viel schlucken die Sauger auf dem Teppich...
Foto: COMPUTERBILD
Fast genauso gründlich waren die Sauger von Philips, Bosch und Miele sowie die günstigen Modelle von Shark, Roborock und Tineco unterwegs. Nachlässig werkelten dagegen die AEG-Geräte und der Anyson. Der Mibode zeigte am wenigsten Appetit. Das galt auch bei Hundehaaren, die sich hartnäckig in den Fasern des Teppichs festgesetzt hatten: Nur etwa zwei Drittel der Zotteln sammelte er auf (3,4 von 5 Gramm). Hier hatten Dyson (4,8 Gramm), Bosch und Miele die Nase vorn, dicht gefolgt von Shark und Roborock.
Akkusauger im Test, Saugen auf Fliesen
... und wie viel Dreck können sie sich vom Fliesenboden einverleiben?
Foto: COMPUTERBILD

Akkulaufzeit: Wann geht die Puste aus?

Neben dem Motor ist der Akku das wichtigste Bauteil des Saugers. Je länger seine Laufzeit, desto besser, denn dann bremsen weniger Nachladepausen den Elan beim Putzen. Die größte Ausdauer bewiesen Roborock und Rowenta, gefolgt von Philips, Dyson (Gen5) und Shark. Sie halten bis zu einer Stunde oder länger durch, bevor ein Boxenstopp in der Ladeschale angesagt ist. Hier parken die Geräte zwischen 
48 Minuten (Bosch) und vier Stunden (AEG, Anyson und Rowenta), bis es mit voller Power weitergeht.
Die gemessenen Laufzeiten gelten bei niedriger Saugstufe und auf Hartboden. Im starken Boost- oder Turbomodus und auf Teppich ging der Saft bereits nach sieben bis 15 Minuten aus. Guter Kompromiss: die Automatik-Stufe. Bei Dyson, Shark (beide blitzschnell), AEG, Dreame, Rowenta, Tineco sowie Bosch und Anyson (beide etwas träge) dreht der Motor automatisch auf, sobald Sensoren starke Verschmutzung auf dem Boden registrieren. So haushaltet der Sauger mit seinen Kräften, der Akku hält länger durch.
Akkusauger im Test, Wechselakku
Bei den meisten Saugern ist der Akku leicht zu wechseln (Bild: Dreame).
Foto: COMPUTERBILD
Wer die ganze Wohnung am Stück saugen will, braucht je nach Schmutz und Quadratmetern einen zweiten Akku. Den legt nur Miele bei, alle anderen Hersteller bitten extra zur Kasse: zwischen 40 und 100 Euro kostet ein Energiespender. Top: Außer bei Philips ist der Akku bei allen leicht per Knopfdruck gelöst und schnell gewechselt.

Feinstaub: Werkeln Akkustaubsauger staubfrei?

Statt in Einweg-Staubbeuteln landen Krümel und Wollmäuse bei den getesteten Akkusaugern immer in einem Plastikbehälter. 
Das Entleeren ist etwa bei Dyson und Dreame besonders clever gelöst, weil Putzende nicht mit der "Beute" in Kontakt kommen. Das lässt Allergiker aufatmen. Am meisten schlucken die Behälter des Tineco (1 Liter), des Rowenta (0,9 Liter), des Shark (0,85 Liter) und des Dyson Gen5 (0,77 Liter). Bei den anderen passt mit etwa einem halben Liter weniger hinein. Das gilt auch für Anyson und Mibode, obwohl hier auf den Amazon-Seiten die dreifache Menge angegeben ist. Putzpausen fürs emsige Entleeren sind also häufiger nötig.
HEPA, Cartridge, Hygiene, Drei-Stufen-Zyklon-System, bis zu 99,9 Prozent Filterleistung – so vollmundig versprechen die Hersteller gut abgeschirmte Geräte und starke Filter. Diese Technik soll den eingesaugten Staub sicher verwahren. Die Experten prüften das nach: Sie haben Test-Feinstaub unterschiedlicher Partikelgröße eingesaugt. Dann maß das Labor, wie viel von diesem Feinstaub die Sauger wieder an die Raumluft abgaben.
Akkusauger im Test, Display
Nicht alle Sauger haben ein Display. Bei Dyson ist es farbig und zeigt Akkustand, Saugmodus sowie Infos zum Schmutz.
Foto: COMPUTERBILD
Im Test zeigte sich: Dreame, Philips, Bosch (Serie 7) und Anyson rutschte eine erhöhte Menge Staub durch den Filter. Ein noch schlechteres Ergebnis lieferten AEG und besonders Mibode ab. Hier zeigte das Messgerät bedenklich hohe Werte. Allergiker sollten besser zu den anderen Geräten greifen. Besonders gründlich werkelten die Filter von Bosch (Serie 8), Roborock und Rowenta: Sie gaben hinten bessere Luft ab, als sie vorne eingeatmet hatten. Das toppten Miele, Shark und Dyson noch – sie pusteten beim Saugen gut gefilterte Luft aus, die nahezu frei von Feinstaub war. Klasse!

Zubehör: Viele Aufsätze für flexibles Putzen

Ein Akkusauger ist nur so gut wie seine Düsen und Aufsätze, die im Erstkontakt mit Staub und Dreck glänzen müssen. Allen außer dem Philips liegen gleich zwei Bodendüsen bei – eine mit Gummilamellen für Teppich, eine mit schonender Softbürste für Parkett und Fliesen. Wer Saugrohr und Bodendüse abstöpselt, macht Platz für andere Aufsätze und den Bodenputzer damit zum Handsauger. Um Sofaritzen oder enge Stellen kümmert sich eine angedockte Fugendüse. Beim Dyson Gen5 ist sie clever integriert: Sie bleibt immer dran und verschwindet bei der Bodenreinigung im Saugrohr. Das spart lästiges Umstecken. Das klappt bei Dyson, Shark und Dreame kinderleicht, bei AEG, Rowenta, Philips und den Dyson-Kopien sind die Steckverbindungen ein wenig widerspenstig.
Akkusauger im Test, viel Zubehör
Alles dabei: Ein Akkusauger kümmert sich nicht nur um den Boden, sondern wird dank passender Aufsätze auch zum Polsterreiniger oder Fugenputzer (Bild: Dyson).
Foto: COMPUTERBILD
Im Kampf gegen Tierhaare hilft eine Polster- und Matratzendüse. Die ist oft motorisiert. Dank der kräftigen Drehungen werden Sitzkissen & Co. schön sauber – auch im Auto. Damit sich Haare nicht verheddern, baut Dyson eine "Anti-Tangle"-Rolle ein. Die verhindert ein dauerhaftes Aufwickeln der Zotteln wie bei der Konkurrenz.

Smarte Extras der kabellosen Staubsauger

Wer beim Saugen nichts liegen lassen will, freut sich über die LED-Beleuchtung in der Bodendüse. Die haben Miele, Tineco und Bosch (alle schön hell), aber auch Philips, Shark und Mibode an Bord. Bei AEG, Anyson und Rowenta strahlt das Licht etwas lieblos. Der Roborock und die günstigen Geräte von AEG und Bosch tappen im Dunkeln. Bei Dreame und Dyson strahlen sogar Laser im flachen Winkel auf den Boden und bringen den Schmutz zum Leuchten. Das deckte im Test mikroskopisch kleine Staubpartikel auf, die das menschliche Auge gern übersieht. Für nahtlose Putztouren und zur Aufbewahrung ist eine Parkfunktion sinnvoll. Damit lässt sich der Sauger freistehend im Raum abstellen. Das beherrscht nur der Miele. Alle anderen müssen liegen oder angelehnt werden.
Akkusauger im Test, Knickrohr
Rowenta: Unter Möbeln macht das Saugrohr einen gekonnten Knicks.
Foto: COMPUTERBILD
Auch unter Sofa, Kommode und Bett soll nichts liegen bleiben. Dank ihrer flachen Bauweise tauchen die Geräte von Philips und Dreame gut unter Möbeln ab. Bei Rowenta, Shark und Bosch lässt sich das Saugrohr für Tauchfahrten abknicken. AEG und Miele tragen dick auf – ohne vorherigen Düsenwechsel kann es eventuell eng werden.

Taugen Akkustaubsauger auch für große Wohnungen?

Ob sich ein Akkusauger lohnt, hängt vor allem von der Größe der Wohnung ab. Mit ihrer begrenzten Akkulaufzeit sind die Kurzarbeiter eher für kleinere Haushalte oder fürs schnelle Saugen zwischendurch gedacht. Wer dagegen große Flächen und viele Räume zu saugen hat, ist mit einem kabelgebundenen Gerät oft besser bedient. Viele Hersteller setzen mittlerweile auf austauschbare Batterien. Wer sich einen Zweitakku zulegt, saugt die gesamte Wohnung in einem Rutsch. Dabei liefert der eine Akku den Strom, während der andere auflädt. Gut: Oft kommen Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz, die fix wieder voll sind.
Vorwerk Kobold VK7 Besserwischer
Je nach Aufsatz verwandelt sich der Kobold VK7 zum Bodenstaubsauger oder zum elektrischen Wischmopp, genannt "Besserwischer".
Foto: Vorwerk, COMPUTERBILD

Günstig abstauben: Was taugen Geräte bis 300 Euro?

Auch fürs kleine Budget gibt es die kabellose Freiheit beim Saugen. Drei Akkusauger unter 300 Euro holten sich das Testurteil "gut": Der Bosch Unlimites 7 saugte am gründlichsten, der Roborock H5 zeigte viel Ausdauer. Das beste Gesamtpaket kommt in dieser Preisklasse aber von Shark. Da stimmen Putzkraft, Bedienung und Filterwirkung. Das kann nur Dyson besser – nur eben zu deutlich höheren Preisen. Weniger empfehlenswert bei den Günstig-Saugern: die Geräte von AEG, Anyson und Mibode.
Akku-Sauger, 7 Günstige-Geräte
Gibt es genügend Saugkraft, Putztalent und Ausdauer für den schmalen Geldbeutel? COMPUTER BILD ließ sieben Geräte unter 300 Euro zur Bodenreinigung antreten.
Foto: COMPUTERBILD

Dyson-Klone: So gut wie das Original?

Der Plastik gewordene Traum vieler Putzteufel ist ein Dyson-Sauger. Die Geräte des Marktführers sind stylish und holten dank guter Saugleistung und vielen Extras den Testsieg. Mit Preisen bis zu 1.000 Euro saugen sie aber auch den Geldbeutel leer. Im COMPUTER BILD-Test mussten daher auch zwei Dyson-Kopien zeigen, was sie können. Bereits ab 170 Euro zu haben, sind sie echte Verkaufsschlager bei Amazon. Der Mibode setzt auf ein markantes buntes Design und klaut vor allem optisch dreist beim Dyson-Original, der Anyson zusätzlich beim Namen.
Akku-Sauger, Dyson-Kopien
Frech kopiert: In der Mitte der Dyson im Original, daneben die Chinakopien.
Foto: COMPUTERBILD
Im Test zeigte sich: Der Anyson ist noch die bessere Dyson-Kopie. Für den niedrigen Preis saugt er überraschend ordentlich, das schicke Display gefällt. Der Akku hält lange durch – bis zu 64 Minuten, im Max-Modus 21 Minuten. Er muss danach aber 5,5 Stunden auftanken. Un ob das etwas klapprige Gerät den harten Putzalltag lange überleben wird, ist zweifelhaft. Das gilt auch für den Mibode. Im Saugtest bildete der billig wirkende Dyson-Klon das Schlusslicht: Er ließ am meisten Krümel und Hundehaare zurück, auch weil er im Max-Modus nach kurzer Zeit heimlich die Saugkraft herunterregelte. Für Allergiker ist der Sauger keine gute Wahl. Im Feinstaubcheck schwächelten die Filter. Das führt zu einer möglichen Belastung in geschlossenen Räumen.

Zwei in einem: Nass-Trocken-Sauger ausprobiert

Wer viel Parkett, Laminat oder Fliesen daheim hat, freut sich, wenn der Bodenbelag nicht nur von Staub und Krümeln befreit ist, sondern auch schön glänzt. Dafür sorgen Nass-Trocken-Sauger wie der Vorwerk Kobold VK7 Besserwischer und der günstigere Roborock Dyad sowie dessen Nachfolger Roborock Dyad Pro. Sie erledigen zwei Putzvorgänge in einem Durchgang und wischen meist gründlicher als Saug- und Wischroboter (siehe unten). Selbst hartnäckigen Schmutz oder angetrocknete Flecken verschwinden oft mit ein paar Wischbewegungen. An die Reinigungsleistung eines von Hand geschwungenen Schrubbers und Wischmopps kommen die Zwei-in-eins-Geräte aber nicht heran.
Akkusauger udn Saugroboter im Duett
Putzen im Duett: ein Saugroboter für die tägliche Grundreinigung, ein Akkusauger für enge Stellen und schnelles Saugen zwischendurch (Bild: Roborock).
Foto: Roborock, COMPUTERBILD

Dynamisches Duo: Kabelloser Staubsauger und Saugroboter

COMPUTER BILD hatte viele Akkusauger, aber auch zahlreiche Saugroboter im Einsatz. Was ist besser? Nun: keine der beiden Gerätekategorien. Denn diese ergänzen sich wunderbar und sorgen in Kombination für beste Reinigungsergebnisse bei vergleichsweise wenig Aufwand. Ein guter Saugroboter kümmert sich vor allem um Parkett, Fliesen sowie große Flächen und taucht gekonnt unter Sofas und Schränke ab – hier kommen Sie mit dem Akkusauger schlecht hin. Letzterer kommt wiederum hinter geöffneten Türen oder in schmalen Zwischenräumen zum Einsatz. Zudem beackert er Polstermöbel und dicke Teppiche, auf denen der Saugroboter meist stecken bleibt. Auch sind Akkusauger nach dem Frühstück schnell zur Stelle, um unter dem Tisch die Krümel zu beseitigen. Welche rollende Verstärkung bei der Hausarbeit zu Ihnen passt, erfahren Sie im Saugroboter-Test oder im Saug-Wisch-Roboter-Test.

Dyson

Gen5 Detect

  • Starke Saugleistung
  • Schmutzerkennung per Laser
  • Cleveres Zubehör
  • Relativ teuer
  • Kein Zusatzakku dabei
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Test-Fazit: Das können Akkustaubsauger

Eine feine Sache: Akkusauger sind klein, wendig, brauchen weder Kabel noch Staubbeutel. Sie lassen sich problemlos in ein Handgerät verwandeln. Am besten gelingt die kabellose Freiheit dem Marktführer Dyson. Kein anderer Anbieter kabelloser Bodenstaubsauger beackerte im COMPUTER BILD-Test so souverän tiefe Teppichböden, glatte Flächen und Polstermöbel. Saugkraft, Bedienung und Filterwirkung überzeugten – nur die Preise von bis zu 1.000 Euro können einem die Putzlaune verderben. Günstiger gibt es das Saugen ohne Strippe bei Bosch oder beim Preis-Leistungs-Sieger Shark. Weniger empfehlenswert sind der AEG-7000-Sauger und der Dyson-Klon von Mibode, die im Feinstaub-Check patzten.

Welcher Akkustaubsauger ist der beste?

Der derzeit beste Akkustaubsauer kommt von Dyson. Mit dem Dyson Gen5 Detect bleibt dank Laser- und Schmutzerkennung nun kein Krümel mehr unentdeckt. Besonders smart: Der Top-Sauger nutzt die Dreckanalyse, um Reinigungskraft und Akkuverbrauch selbstständig zu steuern. Das sorgt für ein gründliches Saugen und viel Ausdauer.

Welcher Akkustaubsauger ist gut und günstig?

Wer sparen will, greift zu den ebenfalls guten Saugern von Philips oder Bosch – oder zu älteren Dyson-Saugern wie dem V11.

Ist ein Dyson wirklich so gut?

In der Bestenliste von COMPUTERBILD belegen die Akkusauger von Dyson regelmäßig die ersten Plätze. Sie punkten mit guter Saugkraft und smarten Funktionen, sind aber auch nicht ganz günstig.

Worauf muss ich beim Kauf eines Akkusaugers achten?

Achten Sie vor allem darauf, dass Saugkraft und Akkulaufzeit zu Ihrer Wohnung passen. Wer auf mehreren Etagen saugen will, braucht ein leichtes und schlankes Modell. Wer die Nachbarn nicht stören will, schaut auch den Lärmpegel, den der Sauger beim Putzen verursacht. Weniger geeignet sind einige Akkusauger für Allergiker, da die Geräte oft keinen Staubbeutel, sondern einen zu entleerenden Schmutzbehälter mitbringen - und teilweise beim Feinstaub-Check patzen.

Mit oder ohne Beutel – was ist besser?

Ein Sauger ohne Staubbeutel ist umweltfreundlicher und erspart laufende Mehrkosten, weil Sie keine Beutel nachkaufen müssen. Die Leerung der Staubbehälter ist aber inicht immer einfach und mitunter eine recht staubige Angelegenheit. Allergiker sind daher mit Beuteln oft besser bedient.

Wie lange hält ein Akkustaubsauger durch?

Die Laufzeiten reichen von 24 bis 75 Minuten. Eine hohe Saugstufe oder verschmutzte Filter können die Ausdauer auf wenige Minuten reduzieren.

Was brauche ich an Zubehör?

Je mehr Zubehör, desto besser. Die Bodendüse darf gerne motorisiert sein, Fugen- und Polsterbürste helfen in Ecken oder auf dem Sofa. LEDs und Laser machen den Schmutz sichtbar, ein Zusatzakku sorgt für Ausdauer.

Die besten Akkustaubsauger im Vergleich

Die besten Akkustaubsauger im Vergleich
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1.

Dyson

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