26 / berlin / filmwissenschaft / trotzdem keine ahnung
Diese Berlinale ist bisher so von Nebengeräuschen geprägt gewesen, dass man fast die Lust an den Filmen verloren hat. Doch dann legt Angela Schanelec Leonard Cohen auf und das Kino beginnt zu leben. Was für eine Szene, was für ein wunderbarer Film. Ein Film über die Liebe, über das Vergehen der Liebe, übers zurückfinden und dann vielleicht auch das Scheitern der Liebe. Ein Film über den letzten Berliner Sommer, das heißt auch viel Regen. Ein Film voller Spaziergänge, ich kann es nur einmal mehr betonen: die filmischste Tätigkeit überhaupt. Yes and lover, lover, lover, lover, lover, lover, lover come back to me...