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Aurignac - Ausbeutemün

Bild 2.107: Aurignac - Ausbeutemünzen
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Auripigment(lat., Operment, gelbe Arsenblende, Rauschgelb), Mineral aus der Ordnung der einfachen Sulfuride, / 116
Auripigment _2Operment, Rauschgelb, ein Mineral, das aus 61 Proz. Arsen und 39 Proz. Schwefel besteht und / 131

Seite 2.107

Auripigment

247 Wörter, 1'824 Zeichen

Mineralogie und Geologie — Physiographie — Cinnabarite oder Blenden

Im Meyers Konversations-Lexikon, 1888 steht:



Auripigment

Gold (Gewinnung aus ge

Bild 7.477: Gold (Gewinnung aus geschwefelten Erzen)
* 4 Gold.

(lat., Operment, gelbe Arsenblende, Rauschgelb), Mineral aus der Ordnung der einfachen Sulfuride, findet sich in kleinen, rhombischen Kristallen, häufiger aber in nierenförmigen, kugeligen oder tropfsteinartigen, wenig durchscheinenden Massen von zitronen- oder pomeranzengelber Farbe, schwachem Fettglanz, blätterigem Bruch, Härte 1,5-2, spez. Gew. 3,4-3,5, besteht aus Schwefelarsen As2S3 mit 60,98 Arsen und findet sich vornehmlich in Ungarn [* 2] und Siebenbürgen, mit Realgar, Quarz und Kalkspat [* 3] in Mergeln und thonigen Sandsteinen, mit Bleiglanz, Schwefelkies, Blende und gediegenem Gold [* 4] auf Erzgängen, auch auf Gängen im Thonschiefer, zu Andreasberg am Harz, in der Walachei, in Kleinasien, China, [* 5] Mexiko, [* 6] als vulkanisches Erzeugnis in Kraterspalten am Ätna [* 7] und Vesuv. [* 8] Es dient als Malerfarbe, wird aber zu diesem Zweck meist künstlich dargestellt. Vgl. Arsensulfide.

Ende Auripigment (1)
→ weiter zu Seite 2.107: Auris ⟹ (lat.), das Ohr.

Im Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910 steht:



Auripigment,



Auris - Ausbeutemünzen

Bild 52.142: Auris - Ausbeutemünzen
* 9 Seite 52.142.

Operment, Rauschgelb, ein Mineral, das aus 61 Proz. Arsen und 39 Proz. Schwefel besteht und selten in rhombischen Krystallen, gewöhnlich in krystallinisch-derben und blätterigen, nach einer Richtung sehr vollkommen spaltbaren Massen mit traubiger oder geflossener Oberfläche vorkommt. Es ist durchscheinend, fett- bis diamantglänzend und citronengelb, mit einem Stich ins Grüne. Sein spec. Gewicht ist 3,48, und seine Härte geringer als die des Gipses. Es kommt vorzüglich in Ungarn vor (Tajowa, Neusohl), in der Walachei, zu Andreasberg im Harz. Es kann auch leicht künstlich, sowohl auf nassem als trocknem Wege, dargestellt werden. (S. Arsentrisulfid.) Es dient als ¶

mehr

gelbe Malerfache Königsgelb) und als ein Desoxydationsmittel des Indigos beim Blaufärben. In hohem Grade giftig ist es nur dann, wenn es eingemengte arsenige Säure enthält, was mit dem künstlich bereiteten oft der Fall ist.

Ende Auripigment (2)
→ weiter zu Seite 52.142: Auris ⟹ (lat.), das Ohr.
Ergänzungen aus Duden, Volltext Suche, Kontext und Quellen.
Quelle: Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 2. Band, Seite 107 im Internet seit 2005; Text geprüft am 1.2.2008; publiziert von Peter Hug; Abruf am 23.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//auripigment

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Siehe auch:

  • 17.72 Aur
  • 52.141 Auripigment
  • 52.142 Auri- und Auroverbindungen

* 9 Bilder dazu:

  • 5China
  • 4Gold
  • 3Kalkspat
  • 6Mexiko
  • 2Ungarn
  • 8Vesuv
  • 1_Seite 2.107
  • 9_Seite 52.142
  • 7Ätna
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