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Thornhill - Thorwaldse

Bild 65.801: Thornhill - Thorwaldsen
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8 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
ThornhillStadt im West-Riding der engl. Grafschaft York, rechts vom Calder, zwischen Wakefield und Huddersfie / 24
Thornton(spr. thohrnt'n), Stadt im West-Riding der engl. Grafschaft York, bei Bradford, mit (1891) 5680 / 26
Thorntoninsels. Karoline-Insel. / 3
ThorshavnStadt auf der Insel Strömö, s. Färöer. / 8
Thorsteinder zweithöchste Gipfel des Dachsteingebirges in den Salzburger Kalkalpen (s. Ostalpen), 2946 / 55
Thorsteuers. Thoraccise. / 3
Thorstocks. Bienenzucht (Bd. 17). / 5
ThorwaldsenBertel (d. i. Bartholomäus, gewöhnlich Albert genannt), dän. Bildhauer, geb. 19. Nov. 1770 / 1080

Seite 65.801

Thornhill - Thorwaldsen


Fortsetzung: Thorn, 1) Kreis im preuß. Reg.-Bez. Marienwerder, hat 911,36 km und (1895) 92 912 (48 518 männl.,
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(gegründet 1231) und der Neustadt [* 2] (1264), welche 1454 vereinigt wurden. Hierzu ist durch Verlegung der Festungsumwallung im O. die zum Teil noch unbebaute Wilhelmstadt gekommen. Die den südwestl. Teil der Altstadt abschließende Mauer nebst Graben ist 1887/88 eingeebnet. Nach dem Weichselufer zu wird die Stadt von einer krenelierten Mauer mit Thor- und Flankentürmen, im übrigen von Festungswerken und Forts (s. unten) umgeben. Außerhalb der Festungswerke liegen im N. die Culmer, im O. die Jakobs- und im W. die Bromberger und Fischervorstadt.

Turma - Turmalin

Bild 66.8: Turma - Turmalin
* 5 Turm.

Die Stadt hat je 3 evang. und kath. Kirchen, darunter die kath. Johanniskirche mit dem ältesten Bild des Kopernikus, eine Synagoge, ein Bronzestandbild (1853) des Kopernikus von Tieck, Kriegerdenkmal (1880) mit Mosaikbildern, Bayerndenkmal, 1888 vom Königreich Bayern [* 3] zu Ehren der 1813 bei der Verteidigung von Thorn [* 4] gefallenen Bayern errichtet, mehrere durch schöne Giebel beachtenswerte Privathäuser im althanseatischen Stil, ein Rathaus mit Turm [* 5] (40 m), kunstvollen Thüren und wichtigem Archiv, Reste des 1454 zerstörten Ordensschlosses (ein Turm, der sog. Dansker, mit schönem Schwibbogen), einen schiefen Turm (15 m hoch, mit Abweichung von 1,5 m) der alten Festungsmauer, Artushof, 1889-91 neu erbaut (Gesellschaftshaus mit Konzertsaal), ferner ein königl. Gymnasium, 1568 errichtet, seit 1855 mit Realgymnasium verbunden, städtische und private höhere Mädchenschule, erstere mit Lehrerinnenseminar, Mittelschulen, Museum, Krankenhaus, [* 6] Siechenhaus, Wilhelm-Augusta-Stift, Waisenhaus, Hospitäler, Wasserwerk, Kanalisation, Gasanstalt, Schlachthaus, Vorschußverein, Polnischer Darlehnsverein, Kreditgesellschaft, städtische und Kreissparkasse.

Stettin

Bild 15.307a: Stettin
* 10 Stettin.

Die Industrie liefert Maschinen, Seife, Schnupftabak, Mineralwasser, Schokolade, Sprit, Essig und berühmten Pfefferkuchen; ferner bestehen 2 Dampfmühlen, 6 Dampfsägewerke, 5 Brauereien, Bautischlerei und Bauschlosserei, Ziegelei, lebhafter Handel mit Getreide, [* 7] Holz, [* 8] Wein, Steinkohlen, Kolonial- und Eisenwaren, Wollmarkt, Jahr-, Schweine-, Pferde- und Viehmärkte. Bei Thorn ein Schießplatz für die Fußartillerie. Thorn steht mit Polen, Danzig, [* 9] Stettin [* 10] und Berlin [* 11] durch Schiffahrt in Verbindung. Frachtdampfer befahren die Weichsel von Warschau [* 12] ab bis Danzig, Personendampfer von Warschau bis Thorn 1895 fuhren zu Berg 410 beladene und 26 unbeladene Frachtschiffe mit 59000 t Tragfähigkeit und 33000 t Gütern, zu Thal [* 13] 465 und 11 Schiffe [* 14] mit 57000 und 39000 thorn.

Geschichte. Thorn wurde 1231 vom Deutschen Orden [* 15] gegründet und durch deutsche Einwanderer bevölkert; die Ansiedler erhielten 28. Dez. 1232 das unter dem Namen Culmer Handveste bekannte Privilegium. Auf der «Bazarkämpe» wurde 1411 zwischen dem Deutschen Orden und den Polen der erste Thorner Friede geschlossen, in dem Samogitien an Polen abgetreten wurde. Nachdem sich die Stadt 1454 vom Deutschen Orden losgesagt und dem Schutz des Königs von Polen übergeben hatte, eroberten und zerstörten die Bürger (6. Febr.) das Ordensschloß; den darüber ausgebrochenen Krieg beendete 1466 der zweite Thorner Friede. (S. Deutsche Ritter.) [* 16] Der Rat und die Bürgerschaft von Thorn bekannten sich 1557 zur luth.

Lehrbegriff - Lehrerin

Bild 61.37: Lehrbegriff - Lehrerinnen [unkorrigiert]
* 17 Lehre.

Lehre. [* 17] Vom 28. Aug. bis 21. Nov. 1645 fand auf Veranlassung des poln. Königs Wladislaw IV. zu Thorn das sog. Colloquium charitativum zur Versöhnung der Katholiken, Lutheraner und Reformierten statt, das aber nur Erbitterung der Gemüter zur Folge hatte. Streitigkeiten der Jesuitenschüler mit Schülern des prot. Gymnasiums bei einer Prozession am Skapulierfest, 16. Juli 1724, verursachten Unruhen, wobei das Jesuitenkolleg vom Volke erstürmt wurde. Dieser Vorfall wurde von der poln. Regierung mit unerhörter Grausamkeit durch das sog. Thorner Blutbad bestraft, indem der Bürgermeister der Stadt, Joh. Gottfr. Rösner, nebst neun Bürgern 7. Dez. 1724 enthauptet und ihre Güter eingezogen wurden.

Karte zur Geschichte P

Bild 13.363a: Karte zur Geschichte Preußens
* 19 Preußens.

Vergebens verwendeten sich die Bürgen des Friedens von Oliva, besonders der König von Preußen, [* 18] für die recht- und schutzlosen Evangelischen. Nach der zweiten Teilung Polens (1793) huldigte Thorn dem König von Preußen, im Tilsiter Frieden (1807) kam es an das Großherzogtum Warschau, durch den Wiener Kongreß (1815) wieder an Preußen. Thorn war Mitglied der Hansa und im 14. und 15. Jahrh. die erste Stadt Preußens, [* 19] «die Königin der Weichsel». Als Festung [* 20] erhielt es erst im 17. Jahrh. Wichtigkeit.

Erst nach dem Tilsiter Frieden wurde Thorn von den Franzosen mit Wällen umgeben und nach der zweiten preuß. Besitznahme 1818-24 als Grenzfestung ausgebaut. Infolge der Wichtigkeit seiner Lage wurde Thorn neuerdings zu einem Waffenplatz ersten Ranges erhoben; in Entfernung von etwa 8 km liegen auf dem rechten Weichselufer Feste König Wilhelm, Forts Bülow, Yorck, Scharnhorst, Graf Dohna, Friedrich d. Gr., Heinrich von Plauen, [* 21] Herzog Albrecht, auf dem linken Ufer Großer Kurfürst, Ulrich von Jungingen, Winrich von Kniprode, Hermann Balk und Hermann von Salza. Belagert wurde Thorn 1629, 1655, 1658, 1703 und 1813. -

Vgl.   Zernecke, Thornische Chronika (Thorn 1711 u. 1727);

Wernicke, Geschichte T.s (2 Bde., ebd. 1842);

Hoburg, Die Belagerungen der Stadt und Festung Thorn (ebd. 1850);

Kestner, Beiträge zur Geschichte der Stadt Thorn (ebd. 1883).

Thornhill,

Stadt im West-Riding der engl. Grafschaft York, rechts vom Calder, zwischen Wakefield und Huddersfield, zählt (1891) 9606 E., hat Eisenhütten und chem. Fabriken.

Thornton

(spr. thohrnt'n), Stadt im West-Riding der engl. Grafschaft York, bei Bradford, mit (1891) 5680 E., hat eine Lateinschule;

Wollweberei sowie Fabrikation von Holzschuhen und Weberschiffchen.

Thorntoninsel,

s. Karoline-Insel.

Thorshavn,

Stadt auf der Insel Strömö, s. Färöer. ^[= (d. h. Schafinseln), zu Dänemark gehörige Inselgruppe im Atlantischen Ocean, zwischen 61°20' ...]

Thorstein,

Steiermark

Bild 15.256a: Steiermark
* 22 Steiermark.

der zweithöchste Gipfel des Dachsteingebirges in den Salzburger Kalkalpen (s. Ostalpen), 2946 m hoch, bildet den Grenzpunkt zwischen Oberösterreich, Steiermark [* 22] und Salzburg [* 23] und wird am besten über die untere Windlucke (2740 m) von der Grobgesteinhütte (1700 m) aus in 4½ Stunden bestiegen.

Die Aussicht übertrifft jene vom Dachstein (s. d.), doch ist die Besteigung schwieriger.

Thorsteuer,

s. Thoraccise. ^[= die Aufwandsteuern, die beim Eingang von Waren in bewohnte oder geschlossene Orte ...]

Thorstock,

s. Bienenzucht ^[= s. Biene (S. 986 a).] [* 24] (Bd. 17).

Thorwaldsen,



Thorwaldsen

Bild 65.802: Thorwaldsen
* 26 Seite 65.802.

Bertel (d. i. Bartholomäus, gewöhnlich Albert genannt), dän. Bildhauer, geb. 19. Nov. 1770 in Kopenhagen. [* 25] Sein Vater, ein Isländer, schnitzte Gallionsfiguren (s. Gallion); er half anfangs dem Vater in der Arbeit und kam dann mit seinem 11. Jahre auf die Kunstakademie in Kopenhagen. Nachdem ihm mit 17 Jahren die kleine, zwei Jahre später die große silberne Medaille zuerkannt worden, nahm sich der Historienmaler Abildgaard seiner an. Thorwaldsen erhielt 1791 die kleine ¶

mehr

und 1793 die große goldene Medaille und gewann dadurch in dem Staatsminister Grafen Reventlow einen Beschützer. Im März 1797 kam er nach Rom, [* 27] wo damals Canova und Carstens lebten; besonders die Arbeiten des letztern lenkten seinen Blick auf die ideale Schönheit der antiken Plastik. Am Ende seines auf drei Jahre festgesetzten röm. Studienaufenthalts hoffte Thorwaldsen noch vor seiner Rückkehr durch eine [* 26] Figur des Jason einen Beweis seiner Fortschritte abzulegen; die in übernatürlicher Größe 1803 hergestellte Arbeit erregte allgemeine Bewunderung. (S. Tafel: Skandinavische Kunst [* 28] III, [* 26] Fig. 3.) Dennoch wäre Thorwaldsen ins Vaterland zurückgekehrt, wenn nicht vor der (zufällig um einen Tag verschobenen) Rückreise der Engländer Th. Hope den Jason in seiner Werkstatt gesehen und die Ausführung in Marmor bestellt hätte.

Dänemark

Bild 4.500a: Dänemark
* 29 Dänemark.

Damit war T.s Glück gemacht; es wurden ihm nun mehr und mehr Bestellungen zu teil. Mit Canova, der seine Verdienste anerkannte, stand er fortwährend in freundschaftlichem Verhältnis. Zu seinen vorzüglichsten Schöpfungen auf dem Gebiete des klassischen Reliefstils, den er neu belebte, gehört das Gipsmodell zum Fries (17,5 m lang) des sog. Alexanderzugs (Siegeseinzug Alexanders d. Gr. in Babylon), welches in der kurzen Zeit von drei Monaten zum Zweck der Ausschmückung des Quirinals beim beabsichtigten, aber dann nicht erfolgten Besuche Napoleons I. in Rom (1812) ausführte (Stiche von Amsler mit Beschreibung von L. Schorn, Münch. 1835, und mit Text von Lücke, Lpz. 1870). Der König von Dänemark [* 29] übertrug Thorwaldsen die Ausführung desselben in Marmor für das Schloß Kristiansborg in Kopenhagen.

Wien

Bild 16.600a: Wien
* 41 Wien.

Ein zweites Marmorexemplar (1818-28) kam in den Besitz des Grafen Sommariva und befindet sich in der Villa Carlotta (s. Cadenabbia) am Comer See. (Die bedeutungsvollste Gruppe des Zuges veranschaulicht [* 26] Fig. 4 der beigefügten Tafel.) Ferner sind von seinen Reliefs zu nennen: vier aus dem Leben des Achilleus, zwei Reliefs: Morgen und Nacht (s. ebd., [* 26] Fig. 1 u. 3), vier Reliefs: die vier Jahreszeiten, [* 30] eins: die Alter der Liebe. Unter seinen statuarischen Einzelwerken erlangten besondern Ruf: die Venus (drei Exemplare in Marmor für England ausgeführt), die drei Grazien, die Hebe, der sitzende Hirtenknabe und Merkur [* 31] als Argustöter (1818). Für Luzern [* 32] führte er einen an seinen Wunden sterbenden Löwen [* 33] aus (von ihm 1819 in Gips, [* 34] von einem andern Bildhauer 1821 in die natürliche Sandsteinwand gearbeitet), als Denkmal für die 10. Aug. 1792 bei Verteidigung der Tuilerien gefallenen Schweizergarden. 1819 trat er eine Reise durch Deutschland [* 35] nach Dänemark an, die einem Triumphzuge glich. In Kopenhagen 3. Okt. 1819 angelangt, wurde er von der Kommission für den Wiederaufbau der Frauenkirche in Kopenhagen wegen des plastischen Schmucks in Anspruch genommen. Thorwaldsen lieferte hierfür den predigenden Johannes im Giebelfelde des Vorbaues, einen Fries am Eingänge (den Einzug Christi in Jerusalem [* 36] darstellend), die Kolossalfiguren Christi und der 12 Apostel im Langhause und den Taufengel im Chorraum. Im Aug. 1820 kehrte Thorwaldsen von neuem nach Rom zurück über Berlin, Dresden, [* 37] Breslau, [* 38] Warschau, woselbst ihm das Reiterstandbild des Fürsten Joseph Poniatowski (im Schloß des Fürsten Paskewitsch in Homel bei Minsk) und das Bronzestandbild des Kopernikus (1822 errichtet) übertragen wurde und er auch den Kaiser Alexander I. porträtierte, Krakau, [* 39] wo er unter anderm ein Marmorstandbild des Grafen Wladimir Potocti im Dom (s. Tafel: Skandinavische Kunst III, [* 26] Fig. 1), und Troppau, [* 40] wo er das Denkmal für den Fürsten Schwarzenberg übernahm, und endlich Wien. [* 41]

Auch das prächtige Grabmal für Papst Pius VII. in der Peterskirche zu Rom (linke Seitenfigur s. Fig. 2 der beigefügten Tafel) stammt von ihm. Ein Besuch des damaligen Kronprinzen, nachherigen Königs Ludwig I. von Bayern brachte ihn in noch engere Freundschaftsbeziehungen zu diesem. Infolgedessen besuchte Thorwaldsen München. [* 42] Auch von hier nahm er mehrere Bestellungen mit nach Rom, bis er 1838 abermals eine Reise nach Kopenhagen unternahm, wozu ihn hauptsächlich die daselbst beabsichtigte Gründung eines Museums für seine Werke und Kunstschätze veranlaßte. Eine kurze Reise nach Rom ausgenommen, lebte er nun bis an sein Ende in Kopenhagen. Er starb plötzlich 24. März 1844 während einer Vorstellung im Theater. [* 43]

Mainz (Stadt: hervorra

Bild 11.120: Mainz (Stadt: hervorragende Gebäude)
* 44 Mainz.

Seine letzten großen Werke waren das Grabmal (Marmorstatue) des Herzogs von Leuchtenberg in der Michaels-Hofkirche zu München, die Statue Christians IV. im Hofe des Schlosses Rosenborg, die Statue Gutenbergs in Mainz [* 44] (1837), Schillers in Stuttgart [* 45] (1839), das Reiterbild Kurfürst Maximilians I. in München (1839), die sitzende Statue Lord Byrons in Cambridge und das Standbild Konradins von Schwaben in der Kirche Sta. Maria del Carmine zu Neapel [* 46] (vollendet 1847 von Schöpf).

Gegen 200 Basreliefs, gegen 100 Büsten, 15 Porträtstatuen, etwa 60 Statuen aus dem griech. Mythus und der christl. Offenbarung, etwa 10 Grabmäler hat er gefertigt. Als Künstler gebührt Thorwaldsen der Ruhm, den Geist der antiken Plastik wieder in die moderne Skulptur eingeführt zu haben. Auch zeichnet ihn ein gediegener Geschmack und hohe technische Meisterschaft aus. 1875 wurde ihm zu Reykjavik auf Island [* 47] ein Denkmal gesetzt. Thorwaldsen war nicht verheiratet (von der Anna Maria Magnani hatte er eine Tochter, geb. 1813); zum Erben seines Nachlasses, namentlich seiner sämtlichen Kunstwerke und Kunstschütze setzte er den Staat mit der Bedingung ein, daß zu Kopenhagen ein eigenes Gebäude zur Aufbewahrung dieser Arbeiten gebaut werde.

Italien

Bild 9.53a: Italien
* 48 Italien.

Dies geschah auch nach einem von Bindesböll entworfenen Plane: das Gebäude ist aus vier Flügeln gebildet, die einen freien Raum mit der Grabstätte des Meisters (seit 1848) umschließen. Nachdem schon vorher alle Kunstschätze T.s aus Italien [* 48] nach Dänemark gebracht waren, erfolgte 1846 die Eröffnung des Thorwaldsen-Museums. Einen Katalog desselben verfaßte Müller (5 Sektionen, Kopenh. 1849-51); eine Sammlung von Lithographien (120) sämtlicher Werke T.s in der Ordnung, wie sie im Museum aufgestellt sind, gab Holst im «Musée Thorwaldsen» (Kopenh. 1852).

Von Publikationen seiner Werke sind zu nennen: J. M. Thieles Kupferwerk in vier Bänden mit Text (deutsche Ausg., 2 Bde., Lpz. 1832 u. 1834), S. Müller, Thorwaldsen, Hans Liv og Hans Vœrker (Kopenh. 1893). -

Vgl.   Thiele, T.s Leben (dänisch, Kopenh. 1851-56; deutsch, 3 Bde., Lpz. 1852-56);

ders., T.s Ungdomshistorie (Kopenh. 1851);

i Rom (ebd. 1852);

ferner E. Plon, Thorwaldsen, sa vie et son œvre (Par. 1867; 2. Aufl. 1874; deutsch von Münster, [* 49] Wien 1875);

Wilckens, Troeck af T.s Konstner- og Omgangsliv (Kopenh. 1874; deutsch von Schorn, ebd. 1875);

Hammerich, Thorwaldsen und seine Kunst (aus dem Dänischen, Gotha [* 50] 1876);

Lange, T.s Darstellung des Menschen (deutsch, Berl. 1894);

Rosenberg, Thorwaldsen (Bielef. 1896). ¶

Ende Thorwaldsen
→ weiter zu Seite 65.803: Thoth ⟹ richtiger Thout (ägypt. Dhoute), ägypt. Gott, den die Griechen mit ihrem Hermes verglichen.
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 799 [Suche = 65.801] im Internet seit 2005; Text geprüft am 8.4.2014; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0801

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