☰

eLexikon

Bewährtes Wissen in aktueller Form

Main

Streckfuß (Karl) - Str

Bild 65.433: Streckfuß (Karl) - Streichinstrumente
Seite 65.433.
<
Überblick der Artikel
18 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Streckfuß# Karl, Dichter und Übersetzer, geb. 20. Sept. 1779 in Gera, studierte zu Leipzig die Rechte, / 143
Streckmaschines. Spinnerei und Seide. / 5
Streckmuskelns. Extensoren. / 3
Streckteiches. Teichwirtschaft. / 3
Street(engl., spr. striht), Straße. / 5
StrehlaStadt in der Amtshauptmannschaft Oschatz der sächs. Kreishauptmannschaft Leipzig, links an / 92
Strehlen1) Kreis im preuß. Reg.-Bez. Breslau, hat 344,75 qkm und (1895) 35968 (16709 männl., 19259 / 179
StrehlenauNiembsch von, Dichter, s. Niembsch von Strehlenau. / 8
Strehlitzpreuß. Stadt, s. Groß-Strehlitz. / 5
Streichbalkens. Balkenlage. / 3
StreichbrettTeil des Pfluges (s. d.). / 5
Streicheisens. Ausfugen. / 3
Streichenseemännisch soviel wie niederholen (s. Holen); ein Schiff streicht die Flagge, wenn es sich / 42
Streichendes Feldein Grubenfeld (s. d.). / 5
Streichenund Fallen, die Angaben, durch welche man die Stellung einer aus der horizontalen Lagerung aufgerich / 79
Streichgarns. Kammgarn. / 3
Streichhölzchens. Zündhölzchen. / 3
Streichinstrumenteoder Bogeninstrumente, Saiteninstrumente, deren Ton durch Streichen der Saiten mit einem Bogen / 255

Seite 65.433

Streckfuß (Karl) - Streichinstrumente


Fortsetzung: Streckfuß, # Adolf, Schriftsteller, Sohn des folgenden, geb. 10. Mai 1823 zu Berlin, studierte 1845-48 auf
mehr

einer Reihe von Romanen und Novellen veröffentlichte er: «Friedrich Ⅰ. und die Quitzows» (2 Bde., Berl. 1859),

«Vom Fischerdorf zur Weltstadt; 500 Jahre Berliner [* 2] Geschichte» (4 Bde., ebd. 1863‒65; 4. Aufl. 1885‒86).

Von seinem umfangreichsten Werke, der «Weltgeschichte, dem Volke erzählt», erschienen deutsch drei Bände (Berl. 1865); die holländ. Übersetzung umfaßt 10 Bände (Leid. 1865‒77). Auch Romane aus seiner Feder wurden neuerdings ins Holländische [* 3] übertragen (z. B. «Verborgen ketenen», Amsterd. 1890).

Streckfuß,

Berlin

Bild 2.752a: Berlin
* 13 Berlin.

Karl, Dichter und Übersetzer, geb. 20. Sept. 1779 in Gera, [* 4] studierte zu Leipzig [* 5] die Rechte, war 1801‒6 in Triest [* 6] und Wien [* 7] Hofmeister, 1807 Sekretär [* 8] bei der Stiftsregierung in Zeitz, [* 9] 1811 Geh. Sekretär in Dresden, [* 10] trat 1815 in preuß. Dienste, [* 11] wurde 1816 Regierungsrat in Merseburg, [* 12] 1819 Geh. Regierungsrat im Ministerium des Innern zu Berlin, [* 13] 1840 Mitglied des Staatsrats; 1843 nahm er als Wirkl. Geh. Oberregierungsrat seinen Abschied und zog sich nach Zeitz zurück; er starb 26. Juli 1844 in Berlin. S. war als Dichter und Erzähler fruchtbar; ein dauerndes Verdienst aber hat er als Übersetzer Ariostos («Rasender Roland», 5 Bde., Halle [* 14] 1818‒20; 2. Aufl., 3 Bde., 1838‒40),

Tassos («Befreites Jerusalem», [* 15] 2 Bde., Lpz. 1822; 4. Aufl. 1847) und Dantes («Die Hölle, das Fegfeuer und das Paradies», 3 Bde., Halle 1824‒26; 9. Aufl., Braunschw. 1871; in neuer Bearbeitung von Roquette, 2 Bde., Stuttg. 1880).

Streckmaschine,

s. Spinnerei ^[= die Arbeit des Spinnens, auch das Etablissement, in dem dieselbe vorgenommen wird, sowie das ...] und Seide. [* 16]

Streckmuskeln,

s. Extensoren.

Streckteiche,

s. Teichwirtschaft. ^[= ein wesentlicher Teil der künstlichen Fischzucht. Teiche nennt man stehende süße Gewässer ...]

Street

(engl., spr. striht), Straße. ^[= ein künstlich geebneter und befestigter Verkehrsweg für Wagen. Man unterscheidet S. für den ...]

Strehla,

Os (chemisches Zeichen

Bild 62.670: Os (chemisches Zeichen) - Oscillaria
* 17 Oschatz.

Stadt in der Amtshauptmannschaft Oschatz [* 17] der sächs. Kreishauptmannschaft Leipzig, links an der Elbe, in 118 m Höhe, auf dem Abhang eines Bergrückens, an der Nebenlinie Oschatz-S. (11,3 km) der Sächs. Staatsbahnen, [* 18] ist Dampferstation und hat (1895) 2528 E., darunter 41 Katholiken, Post, Telegraph, [* 19] alte Kirche mit einer Kanzel aus Thon, ein Schloß, seit 1388 im Besitz derer von Pflug, [* 20] Bezirksarmenanstalt; Filzschuhfabrikation, vier Ofen- und Thonwaren-, zwei Cigarrenfabriken, Loh- und Weißgerberei, Fabrik künstlicher Düngemittel, Dampfziegelei, Dampfsägewerk, Handel mit böhm. Braunkohlen und Holz, [* 21] Schweine- und Jahrmärkte. Bahn nach Belgern und Torgau [* 22] ist geplant.

Titel
Elemente zu Strehlen:

1) Kreis im preuß. Reg.-Bez. Breslau, hat 344

Strehlen.

[* 1]

Vereinigte Staaten von

Bild 18.976: Vereinigte Staaten von Nordamerika (Geschichte)
* 26 Wasserleitung.

1) Kreis [* 23] im preuß. Reg.-Bez. Breslau, [* 24] hat 344,75 qkm und (1895) 35968 (16709 männl., 19259 weibl.) E., 1 Stadt, 79 Landgemeinden und 54 Gutsbezirke. – 2) Kreisstadt im Kreis S., an der Ohlau und der Linie Breslau-Mittelwalde und den Nebenlinien Grottkau-S. (33,5 km), S.-Wansen (12,4 km) und S.-Gnadenfrei (32,4 km) der Preuß. Staatsbahnen, Sitz des Landratsamtes, eines Amtsgerichts (Landgericht Brieg) [* 25] und Steueramtes erster Klasse, hat (1895) 8795 E., darunter 2266 Katholiken und 98 Israeliten, Postamt erster Klasse mit Zweigstelle, Telegraph, Reste der alten Befestigung, je eine luth., reform. und kath. Kirche, ehemaliges Cistercienserkloster, gegenwärtig Amtsgericht, altes Rathaus, Gymnasium, höhere Mädchenschule, Kreiskrankenhaus, Bürgerhospital, städtische Sparkasse, Spar- und Vorschußkasse, Wasserleitung, [* 26] Kanalisation, Gasanstalt, Schlachthof; bedeutende Weberei [* 27] (Hausindustrie), Aktien-Zuckerfabrik, Brauereien, Granitbrüche, Woll-, Kram- und Viehmärkte. In der Nähe die böhm. Kolonien Hussinetz, Podiebrad und Mehltheuer; weiter der Rummelsberg (398 m) mit schöner Aussicht. –

Vgl.   Illing, Chronik von S. (Strehlen 1845);

Görlich, Geschichte der Stadt S. (Bresl. 1853);

Schimmelpfennig, S. und der Rummelsberg (Strehlen 1878).

– 3) Ehemaliges Dorf, seit 1892 mit der Stadt Dresden (s. d.) vereinigt.

[* 1] ^[Abb.: Wappen [* 28] von Strehlen] ^[]

Strehlenau,

Niembsch von, Dichter, s. Niembsch von Strehlenau. ^[= Nikol., Dichter unter dem Namen Nikolaus Lenau, geb.13. Aug. 1802 zu Csatad in Ungarn, studierte ...]

Strehlitz,

preuß. Stadt, s. Groß-Strehlitz.

Streichbalken,

s. Balkenlage. ^[= Bezeichnung für ein System von in einer Fläche liegenden Balken in einem Gebäude. In der ...] [* 29]

Streichbrett,

Teil des Pfluges (s. d.). ^[= der Gegensatz vom Ganzen. Juristisch bezeichnet man die gleichmäßigen T., in welche eine Sache ...]

Streicheisen,

s. Ausfugen. ^[= Verbändeln, eine für Ziegelrohbauten wichtige Verrichtung, die darin besteht, daß man an ...]

Streichen,

seemännisch soviel wie niederholen (s. Holen);

ein Schiff [* 30] streicht die Flagge, wenn es sich dem Feinde ergiebt.

Mit dem Riemen streichen bedeutet rückwärts rudern. (S. auch Stengen.)

Über S. im Bergbau [* 31] und in der Geologie [* 32] s. Gang [* 33] sowie Streichen und Fallen. [* 34]

Streichendes

Feld, ein Grubenfeld (s. d.). ^[= s. Nach Canossa gehen wir nicht.]

Streichen

und Fallen, die Angaben, durch welche man die Stellung einer aus der horizontalen Lagerung aufgerichteten Schicht (s. Schichtenstörungen) bestimmt.

Eine in der Ebene einer solchen Schicht gedachte Horizontallinie heißt die Streichlinie oder das Streichen, die auf ihr senkrechte Linie, die der stärksten Neigung der Schicht folgt, die Falllinie oder das Fallen.

Man mißt S. u. F. mit Hilfe des mit einem Lot ausgestatteten bergmännischen Kompasses, und die Angabe hat die Formel z. B.: Str·N25°O, F·10° in N. (S. Gang.)

Streichgarn,

s. Kammgarn.

Streichhölzchen,

s. Zündhölzchen.

Streichinstrumente

Bogen (Baukunst)

Bild 3.125: Bogen (Baukunst)
* 35 Bogen.

oder Bogeninstrumente, Saiteninstrumente, deren Ton durch Streichen der Saiten mit einem Bogen [* 35] hervorgebracht wird; hierher gehört die ganze Familie der Violinen, Violen, Violoncells und Kontrabässe, wie ihrer ältern und zum Teil veralteten Verwandten Viola da gamba, Viola d’amore, Viola di bordone n. a. Vom Gebrauch des Bogens bei Saiteninstrumenten ist zuerst nach dem 7. Jahrh. die Rede. Man nimmt an, daß der Bogen und mithin die S. durch die Araber nach dem Abendlande gekommen sind, deren zweisaitiges Rebec das Urbild unserer Geigen sein soll.

Der Bogen wurde auf viele Saiteninstrumente übertragen, die früher mit den Fingern oder dem Plektrum angerissen wurden; es giebt z. B. eine Streichzither neben der Schlagzither. Die ältesten S. hatten nur wenige Saiten, zwei oder auch nur eine. Später vermehrte sich die Anzahl. Die Lira da gamba z. B. hatte 11‒15 Saiten, während die alten zwei- und dreisaitigen S. ganz abkamen. Die gebräuchlichsten S. waren bis zur Mitte des 18. Jahrh. die Violen mit sechs Saiten, doch haben sie den viersaitigen Geigen (Violine, Bratsche, Violoncello und Baß) Platz gemacht.



Streichkohle - Streik

Bild 65.434: Streichkohle - Streik
* 37 Seite 65.434.

Der älteste Name für S. ist fidula (Fidel), woraus roman. viola (ital.; frz. vielle) geworden ist. Der deutsche Name Geige (gîge) ist erst seit dem 12. Jahrh. bezeugt. Die Frage nach dem Ursprung dieser Namen ist noch nicht entschieden. In der Geschichte des Streichinstrumentenbaues stehen die Deutschen voran; Lukas Maler, Kaspar Tieffenbrucker u. a. brachten vielleicht diesen Fabrikationszweig nach Oberitalien, [* 36] wo er, auf Grund des Vorhandenseins des besten Holzmaterials für ¶

mehr

den Streichinstrumentenbau, daselbst sich zur höchsten Blüte [* 38] erhob. (S. Geigenbauer; auch Musikinstrumente, Bd. 17.)

Ende Streichinstrumente
→ weiter zu Seite 65.434: Streichkohle ⟹ s. Braunkohle.
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 431 [Suche = 65.433] im Internet seit 2005; Text geprüft am 1.2.2015; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0433

◄◄ .     ►►

Menü
map
  • ⁝ Home
  • 🗁 öffne ...
  • > 🗍 Seite 65.433
  • ? Seite
  • Aalmutter
  • ? Artikel
  • (kurz)
  • ∫ Portal
  • ☛ A – Z
  • ⮺ Bilder
  • ⚟ Blättern
  • ⛬ Index
  • ⣿ Inhalt
  • 📅 Datum
  • ∑ Übersicht
  • ♛ Werke
  • ✈ Themen
  • ⭳ Download
  • 📉 Statistik
  • Ω Symbol
  • ⌥ Option
  • © Original
  • + Ergänzung
  • ? Hilfe
  • ⁇ FAQ Fragen
  • ⛭ Technik
  • @ Kontakt
  • ⛉ Datenschutz
  • § Impressum

Siehe auch:

  • 15.384 Streckfuß
  • 39.515 Streckfuß_2
  • 65.432 Streckfuß_3
  • 67.964 Streckfuß_4
  • 15.384 Streckmaschine
  • 15.384 Streckmuskeln
  • 15.384 Street
  • 39.515 Street_2
  • 15.384 Strehla
  • 15.384 Strehlen
  • 15.384 Strehlenau
  • 15.384 Strehlitz
  • 15.384 Streichbrett
  • 15.384 Streichen
  • 15.384 Streichen der Schichten
  • 15.385 Streichendes Feld
  • 15.385 Streichinstrumente

* 38 Bilder dazu:

  • 29Balkenlage
  • 31Bergbau
  • 13Berlin
  • 2Berliner
  • 38Blüte
  • 35Bogen
  • 24Breslau
  • 25Brieg
  • 11Dienste
  • 10Dresden
  • 34Fallen
  • 33Gang
  • 32Geologie
  • 4Gera
  • 14Halle
  • 3Holländische
  • 21Holz
  • 15Jerusalem
  • 23Kreis
  • 5Leipzig
  • 12Merseburg
  • 36Oberitalien
  • 17Oschatz
  • 20Pflug
  • 30Schiff
  • 16Seide
  • 8Sekretär
  • 18Staatsbahnen
  • 19Telegraph
  • 22Torgau
  • 6Triest
  • 28Wappen
  • 26Wasserleitung
  • 27Weberei
  • 7Wien
  • 9Zeitz
  • 1_Seite 65.433
  • 37_Seite 65.434
Sie sind hier: eLexikon > Brockhaus > Band 65 > Seite 65.433
-A     +A