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Spira - Spiralpumpe

Bild 65.171: Spira - Spiralpumpe
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11 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Spira# lat. Name von Speyer (s. d.). / 6
Spira _2# Johann und Wendelin, auch Johannes und Vendelius Spirensis, s. Johann von Speyer. / 13
SpiraeaL., Spier, Pfianzengattung aus der Familie der Rosaceen (s. d.), Abteilung der Spiräen, mit / 627
Spirabel(lat.), atembar, verdunstbar. / 4
SpiräenAbteilung der Rosaceen (s. d.). / 5
Spiralbohrers. Bohrer. / 3
Spirale(lat.), Spirallinie oder Schneckenlinie, eine ebene krumme Linie, die unendlich viele Umläufe / 153
Spiralkorbs. Fördermaschine. / 3
Spirallinies. Spirale. / 3
Spiralplattes. Gehör. / 3
Spiralpumpeeine von Wirz in Zürich 1746 erfundene, wenig angewendete Wasserhebemaschine, bestehend aus / 144

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Spira - Spiralpumpe


Fortsetzung: Spion, (ital.), für jeden Staat diejenige Person, die sich von Gegenständen, deren Geheimhaltung
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zur Besichtigung eines Verteidigungswerkes. Ein 6. Juli 1895 von der Deputiertenkammer angenommenes Gesetz, betreffend die strengere Bestrafung der Spionage (lex Dreyfus), versteht unter Spionage nur die von Ausländern zum Schaden der äußern Sicherheit des Staates begangenen Handlungen, alles andere ist Verrat. -

Vgl.   Friedemann, Rechtslage der Kriegskundschafter und Kriegsspione (Greifsw. 1892). -

Über Doppelspion s. d.

Spira,

lat. Name von Speyer [* 2] (s. d.). ^[= # 1) Bezirksamt im bayr. Reg.-Bez. Pfalz, hat 157,69 qkm und (1895) 34 787 (16 925 männl., 17 ...]

Spira,

Johann und Wendelin, auch Johannes und Vendelius Spirensis, s. Johann von Speyer.

Spiraea

Deutschland. Fluß- und

Bild 4.801a: Deutschland. Fluß- und Gebirgssystem
* 3 Deutschlands.

L., Spier, Pfianzengattung aus der Familie der Rosaceen (s. d.), Abteilung der Spiräen, mit gegen 50 Arten, größtenteils in der nördl. gemäßigten Zone, krautartige Gewächse oder Sträucher, seltener von baumartigem Wuchs, mit meist band- oder fiederförmig geteilten Blättern und weißen oder roten, zu Trauben oder Doldentrauben vereinigten Blüten. Viele Arten sind ausgezeichnete Gartenzierpflanzen. Unter den Stauden werden geschätzt: S. aruncus L., Waldspier, Geißbart, Gebirgswälder Deutschlands [* 3] bewohnend, bis 1½ m hohe prächtige Büsche bildend, mit eleganten, zwei- oder dreifach-fiederteiligen Blättern und weißen, teils männlichen, teils weiblichen Blüten in walzenförmigen Ähren, welche zu mächtigen, graziös geneigten Rispen zusammentreten; in den Gärten vorzugsweise gern gesehen ist die gefüllt blühende Spielart. S. ulmaria L., der Süßspier, Mädelsüß, Krampf- oder Wurmkraut, ebenfalls in Deutschland [* 4] zu Hause und gemein auf feuchten Wiesen, bis 1½ m hoch, mit unterbrochen fiederteiligen, unten weißwolligen Blättern und weißen, zu unregelmäßigen Doldentrauben vereinigten Blüten.

Von ihr hat man in Gärten eine Varietät mit weiß oder gelblichweiß panachierten Blättern. Ihr nahe verwandt ist die in Gärten häufig angepflanzte japanische S. palmata Thumb., mit zarten rosenroten doldentraubigen Blütenrispen, und ihre Varietät mit weißen Blumen. Obwohl auf trocknen Wiesen und Anhöhen wild wachsend, wird wegen ihrer Schönheit S. filipendula L., Knollenspier oder Filipendelwurz, in den Gärten unterhalten, vorzugsweise ihre gefüllt blühende Varietät. Ihre dünnen Wurzeln haben knollige Anschwellungen und die rosaweißen Blüten auf etwa 1 m hohen Stengeln bilden endständige Trugdolden, die zu mächtigen doldigen Rispen gesammelt sind. Ihre fiederteiligen Blätter sind rosettenartig ausgebreitet.

Stengel (botanisch)

Bild 15.287: Stengel (botanisch)
* 5 Stengel.

Ein für die Gärten gleich wertvolles Ausstattungsmaterial sind die Sträucher (Spiersträucher) dieser Gattung. S. salicifolia L., der Weidenspier, aus Sibirien stammend, ist überall in Anlagen verbreitet und findet sich deshalb auch häufig verwildert in Deutschland vor, hat rutenförmige braune Stengel, [* 5] länglich lanzettförmige Blätter und zu Trauben gesammelte, fast ährenförmige rötlichweiße oder hellrosenrote Blüten. In Ungarn [* 6] einheimisch ist S. ulmifolia Scop., der Ulmenspier, ein 2 m hoher Strauch mit kantigen Zweigen, eirunden, gesägten Blättern und in langgestielten Doldentrauben stehenden weißen Blüten.

Aus Nordamerika [* 7] stammen S. opulifolia L., der Schneeballspier, mit rundlich dreilappigen, gestielten, doppelt gesägten Blättern und weißen, zu halbkugeligen Doldentrauben gesammelten Blüten und aufgeblasenen Kapseln; [* 8]

S. Douglasii Hook. mit graufilzigen Ästen und länglichen, nur an der Spitze gesägten, unten etwas filzigen Blättern und dunkelroten Blütenrispen;

S. ariaefolia Sw., bis 3 m hoch, mit länglich elliptischen, gelappten, gesägten Blättern und gelblichweißen Blüten, und S. tomentosa L., Filzspier, 1 m hoch, dem Weidenspier ähnlich, aber mit rostfarbigem Filz bedeckt. Von asiat. Arten werden vorzugsweise geschätzt: S, sorbifolia L., der Ebereschenspier, eine prächtige sibir. Art, gekennzeichnet durch braunwarzige Stämme, 25 cm lange gefiederte Blätter mit lanzettförmigen gesägten Blättchen und großen Endrispen weißer Blüten.

China und Japan

Bild 4.1a: China und Japan
* 9 China.

Einige andere Arten sind in China [* 9] und Japan zu Hause; die schönste ist S. prunifolia Blme., der Pflaumenspier; die mit weißen Blütendolden übersäten Zweige sind graziös gebogen und bilden mit ihren rundlichen, gesägten, mit seidenartigen Haaren bekleideten Blättern einen eleganten, 1½ m hohen Busch. Noch häufiger wird die gefüllt blühende Varietät kultiviert, deren Blumen das Ansehen zierlicher weißer Röschen haben. Sie wird häufig im Treibhause zur frühern Blüte [* 10] gebracht. Bei S. cantoniensis Lour. stehen die weißen Blüten in gestielten Dolden an jungen Trieben der im Vorjahre entstandenen Zweige. Besonders reichblütig ist die Varietät mit gefüllten Blumen; sie wird ebenfalls gern dem Treibverfahren unterworfen.

S. callosa Thbg., der Schwielenspier, gehört zu den schönsten Spiersträuchern der Gärten. Die Stämme des gegen 1 m hohen Strauchs sind oben verästelt und die Spitze der Triebe und die ovallanzettlichen, doppelt gesägten Blätter in der Jugend rot. Die lebhaft roten, bei einer Varietät weißen Blüten bilden endständige, zusammengesetzte, flache Doldentrauben.

Von S. kamtschatica Pall. (Kamtschatka) dienen die jungen Triebe und die Wurzeln als Nahrung und zur Bereitung eines berauschenden Getränks. Die staudenartigen S. lassen sich alle mit Leichtigkeit durch Stockteilung vermehren, die strauchigen Arten durch Steckholz und Samen, [* 11] viele Arten auch durch Ausläufer.

Spirabel

(lat.), atembar, verdunstbar.

Spiräen,

Abteilung der Rosaceen (s. d.). ^[= # in der Forstwirtschaft die durch die Waldeinteilung (s. d.) gebildete kleinste Wirtschaftsfigur. ...]

Spiralbohrer,

s. Bohrer. ^[= # sind Werkzeuge zur Herstellung cylindrischer Löcher in festen Körpern, wobei die zu entfernenden ...] [* 12]

Spirale

Archimandrit - Archipe

Bild 51.836: Archimandrit - Archipelagus
* 13 Archimedische.

(lat.), Spirallinie oder Schneckenlinie, eine ebene krumme Linie, die unendlich viele Umläufe um einen bestimmten festen Punkt macht. Die einfachste ist die Archimedische, [* 13] die Archimedes ersonnen und näher untersucht hat. Sie wird von einem Punkt beschrieben, der gleichförmig auf einer Geraden fortschreitet, während diese um einen festen Punkt gleichförmig gedreht wird. Daher ist der Abstand des Punktes r proportional dem Drehungswinkel φ, also die Gleichung der S. in Polarkoordinaten: r = aφ, wobei a konstant ist. Wenn r eine andere Funktion von φ ist, so beschreibt der Punkt andere S., z. B. die S. Fermats, einen Lituus [* 14] (s. d.), die logarithmische, hyperbolische oder reciproke (umgekehrte Archimedische) und parabolische S. (S. Tafel: Kurven II, [* 1] Fig. 7-10.) Die Lehre [* 15] von den S. wird auch Helikometrie genannt. -

Vgl.   Kuglmayr, S. und deren Tangierungsproblem (Wien [* 16] 1889);

Michalitschke, Die archimedische, die hyperbolische und die logarithmische S. (2. Aufl., Prag [* 17] 1891). -

S. heißt auch eins der Feuerwerksstücke (s. d.).

Spiralkorb,

s. Fördermaschine.

Spirallinie,

s. Spirale. ^[= (lat.) oder Schneckenlinie, eine ebene krumme Linie, die unendlich viele Umläufe ...]

Spiralplatte,

s. Gehör. ^[= (Auditus), der Sinn, durch den Menschen und Tiere den Schall (s. d.) wahrnehmen. Jede Erregung ...] [* 18]

Spiralpumpe,

Spiralgefäße - Spiriti

Bild 15.159: Spiralgefäße - Spiritismus
* 19 Spiralpumpe.

[* 19] eine von Wirz in Zürich [* 20] 1746 erfundene, wenig angewendete Wasserhebemaschine, bestehend aus einem um eine horizontale Welle ¶



Spiralschläuche - Spir

Bild 65.172: Spiralschläuche - Spiritismus
* 21 Seite 65.172.
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spiralförmig gewundenen Rohr, welches an seinem wasserschöpfenden Ende trichterförmig erweitert ist und mit dem andern in das hohle Ende der Welle mündet. Die zwischen diesem Wellenende und einem Steigrohr eingeschaltete Stopfbüchse [* 22] stellt einen dichten Verschluß während der Drehung der Welle her. Ist der Apparat mit den zu unterst gelegenen Teilen der Schraubenwindungen in ein Wasserbassin getaucht, so wird von dem trichterförmigen Rohrende, dem sog. Horn, bei der Drehung der Welle in der den Schraubenwindungen entgegengesetzten Richtung abwechselnd Wasser und Luft geschöpft, wobei die geschöpften Wassermengen unter allmählich nach dem Steigrohr hin zunehmendem Druck der zwischen ihnen eingeschlossenen Luft mit dieser in das Steigrohr hineingeschraubt werden. In geeigneter Umgestaltung wird die S. auch zur Erzeugung von Gebläsewind benutzt und dann als Schrauben- oder Schneckengebläse (s. Gebläse) [* 23] bezeichnet.

Ende Spiralpumpe
→ weiter zu Seite 65.172: Spiralschläuche ⟹ s. Gummiwarenfabrikation.
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 169 [Suche = 65.171] im Internet seit 2005; Text geprüft am 31.5.2012; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0171

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Siehe auch:

  • 15.158 Spira
  • 15.158 Spiräaceen
  • 15.158 Spirabel
  • 15.158 Spiraculum
  • 15.158 Spiraea
  • 15.158 Spirale
  • 15.159 Spiralgefäße
  • 15.159 Spiralklappe
  • 15.159 Spiralpumpe
  • 65.172 Spiralschläuche
  • 65.172 Spiraltheorie
  • 65.172 Spirant
  • 15.159 Spiranten
  • 15.159 Spirato
  • 65.172 Spirato_2

* 23 Bilder dazu:

  • 13Archimedische
  • 10Blüte
  • 12Bohrer
  • 9China
  • 4Deutschland
  • 3Deutschlands
  • 23Gebläse
  • 18Gehör
  • 8Kapseln
  • 15Lehre
  • 14Lituus
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  • 2Speyer
  • 19Spiralpumpe
  • 5Stengel
  • 22Stopfbüchse
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  • 21_Seite 65.172
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