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Landesverfassungen bestätigt. -
Vgl. H. Schulze, Das Recht der Erstgeburt in den deutschen Fürsten- häusern (Lpz. 1851).
Primordialfauna, s. Silurische [* 2] Formation. Primordialschlauch, Primordialzellen, s. Zelle [* 3] (botan.). Primordialzone, s. Cambrische Formation. ?riinü1a, Pflanze, s. Primel. ^Tahlia). Primüla, Bezeichnung für Hofmanns Violett is. Primulaceen (?liinuiHctzH6), Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Primulinen (s. d.) mit gegen 250 meist in der nö'rdl. gemäßigten Zone, besonders auf höhern Gebirgen verbreiteten Arten, nur wenige auf der südl. Halbkugel, krautartige Pflanzen von sehr verschiedenem Habitus.
Stäuben - Staubgefäße
* 5 Staubgefäße.Die Blüten bestehen aus einem in der Regel fünfspaltigen Kelch, einer meist tellerförmigen oder glockenartigen, fünflappi- gen Vlumenkrone, fünf oder mehr Staubgefäßen und einem kugeligen oder ovalen, einfächerigcn Fruchtknoten, dem ein Griffel aufsitzt. Die Frucht ist eine eiufächerigc Kapsel, die gewöhnlich zablreiche Samen [* 4] entbält. Primulm, eine der Ingrainfarben ls. d.). Primulmen, Ordnung aus der Gruppe der Dikotyledonen, Abteilung der Sympetalen, charak- terisiert durcb regelmäßige zwittrige, meist fünf- zählige Blüten, in denen die Staubgefäße [* 5] den Blumenkroneuzipfeln gegenüber stehen und nicht mit denselben abwechseln.
Der Fruchtknoten ist unter- ständig, seine Wand aus mehrern Frucbtblätteru verwachsen, er bleibt ungefächert, und die Samen- knospen stehen an einer centralen Placcnta. Die Ordnung umfaßt die Familien der Primulacceu (s. d.) und Plumbagineen (s. d.). Hierzu Tafel: Primulincn; zur Erklärung s. Aurikel, ^oiclHneii^, I^^simHcliiH, Ilottonia, ?InnidaF0, ^i-meria. Vriinuni inodiis (lat.), das erste Beweg- liche, die Haupttriebfeder; in der alten Astronomie [* 6] die erste oder tägliche Bewegung des Himmels. ?rinius (lat.), der Erste; ?. iutei- i)ai-68, der erste unter Gleichen (an Rang, Bedeutung u. s. w.). Primzahlen, Zahlen, die nicht durch andere ganze Zahlen (außer der Einheit) teilbar sind, die sich also nicht in Faktoren zerlegen lassen, z. B. 5?, 3, 5, 7, 11, 13,17,19. Es giebt in der Zahlen- reihe unendlich viel Princeton, geringere Mengen der- selben in den höhern Tausenden. Das Gesetz ihrer Aufeinanderfolge ist vielfach gesucht worden. Gaus; fand 1810, daß die Häufigkeit der Princeton den Werten des Intcgrallogarithmus nahe kommt, und Riemann (1859, «über die Anzahl der Princeton unter einer gegebenen Größe», vgl. seine gesamten Werke, 2. Aufl., Lp;. 1892) bestlmmtc die Beziehungen dieser transcen- denten Funktion zu der hier vorliegenden Aufgabe genauer. (S.Faktor.) Prince Albert (spr. prinß), Bezirk in der Mid- landprovinz der Kaptolonie, mit 11118 hkm und Teil an den fruchtbaren weinreichen Nordabbängen der Großen Zwartcbcrgen, zum größern Teil aber in der vegctationsarmen Hochfläche der Karroo.
Der Hauptort, ein Dorf (1444 E.), 40 lim entfernt von der Eisenbahnlinie Kapstadt-Kimberlcy, ist durch eine gute Straße mit der Mosselbai verbunden. Prince Eonsort (spr. prinh, «Prinz-Gemahl»),
Victoria regia - Victo
* 7 Victoria.Titel des Gemahls der Königin Victoria [* 7] von Eng- land, s. Albert. Prince-Gdward-Island (spr. prinß Edward eiländ), i. Prinz-Eduards-Insel. ., - Prince-of-Wales Island [* 8] (spr.prinß öf wehls eiländ), s. Pulo-Pinang. ?rinosp3 (lat.), der Erste, Vorderste, kommt bei den Römern mehrfach als Ehrentitel oder Amts- bezeichnung vor. So hieß schon zur Zeit der Re- ^ publik k'. 86natu8 der vom Censor im Verzeichnis ! der Senatoren zuerst Aufgeführte, der auch bei Ab- stimmungen zuerst um seine Meinung gefragt wurde.
Bei Gesandtschaften findet fich ein ?. le^tiouiZ. Octavian wählte den Ausdruck, um fich als den «ersten Bürger» zu bezeichnen und die Einführung der Monarchie zu erleichtern; er ist der Schöpfer desPrincipats, den man richtig als eine Dyarchie (Doppelherrfchaft) des Kaisers und Senats auf- gefaßt hat. In der That gründete sich auch die verfassungsmäßige Gewalt des Kaisers auf die ibm lebenslänglich verliehenen altrepublikanischen Macbtbefuguisse, das Imperium proconLulai-o (die ^ ^berfcldherrnschaft und das Obervcrwaltungsamt ! des Reichs) und die tridunicia powstHg (die Quelle [* 9] ' der gesamten Civilgewalt des Kaisers).
Amerikanische Völker
* 10 Amerika.Der Kaiser ! war in der Regel zugleich auch I'. 8oniitu8. Seit dem Kaiser Augustus wurde auch den Söhnen oder Enkeln der Kaiser der Titel ?. iuv6ntuti8 erteilt. ! Dabei erhielt sich aber die Verwendung des Titels i auch außerbalb der kaiserl. Familie; namentlich führten in späterer Kaiscrzeit die Vorstände ver- schiedener Bureaus (olticili) den Titel?. Zur frank. Zeit und in der ersten Hälfte des l Mittelaltcrs nannte man alle geistlichen und welt- ! lichcn Herren I'i'incip68. Im vollendeten Fendal- , ftaate traten jedoch die ?rincip68 aus dem übrigen Adel als ein besonderer Stand heraus, den das deutsche Wort Fürst (s. d.) wicdergiebt. (S. Prinz.) Prince Regent's Inlet (spr. prinß rihdsch'nts), Meerenge im arktischen Amerika, [* 10] führt unter 90" westl. L. von Greenwich, östlich von der Insel New- Somerset aus der Barrowstraße in denBoothiagolf; sie wurde 1819 durch Parry aufgefunden.
Prince-Smith (spr. prinß), John, Volkswirt und Begründer der Deutschen Freihandelspartci, geb. zu London, [* 11] verlebte seine Jugend ! in Vritisch-Guayana, wo sein Vater Civilgouverncur war, kam 18^0 nach Deutschland, [* 12] erteilte von 1831 ,' bis 1840 in Elbing [* 13] engl. Unterricht und lieh sich 1846 ^ in Berlin [* 14] nieder. Hier wurde er das geistige Haupt ^ des ncugcbildetcn Freihandelsvereins, zu welchem auch Faucher, Michaelis, Wolff u. a. gehörten und der seine Fortsetzung in der «Volkswirtschaftlichen Gesellschaft» fand, deren langjähriger Vorsitzender Princeton war.
Nach Lettes Tode führte er auch den Vorsitz der ständigen Deputation des «Kongresses deut- ^ scher Volkswirte». Als Vertreter der Stadt Stct- ! tin gehörte er 1861 - 66 dem preuh. Abgeord- ^ netenbause und 1871-73 für den ersten anhält. ! Wahlkreis dem Deutschen Reichstage an, wo er sich der nationalliberalen Partei anschloß. Er starb I zu Berlin. P.s nationalökonomische ^ Arbeiten sind als «Gesammelte Schriften» von O. Michaelis und K. Braun (nebst einer Biographie ^ von Wolff) herausgegeben worden (3 Bde., Verl. ' 1877-80). Princeton lspr. prinßt'n), Stadt im County Mercer in Neujersey, mit der Pennsylvaniabahn durch eine Seitenstrccke verbunden, hat (1890) z 3422 E., ist Sitz des ?i-wc6wn (^oiwFe (seit 1757), einer der hervorragendsten lintcrrichtsanstalten Amerikas unter presbyterianischer Leitung, mit 800 Studenten und wertvollen Sammlungen. ¶