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M. R. G. S. - Mstislaw

Bild 62.43: M. R. G. S. - Mstislawl
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20 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
41 MR. G. S., in England Abkürzung für Member of the Royal Geographical Society (Mitglied der / 23
Mrimadie Küstenniederung in Ostafrika, die sich von Mombas bis an die Mündung des Rufiji erstreckt. / 81
MrotschenStadt im Kreis Wirsitz des preuß. Reg.-Bez. Bromberg, an der zur Netze gehenden Rokitka und / 45
MrsAbkürzung für Mistress (s. d.). / 5
MrsonjaSumpf, s. Brod (Stadt). / 5
MSAbkürzung für Manuskript; auf Blaufarbenfässern für Mittelsorte oder Mittelsaflor. / 10
m. sAbkürzung in der Notenschrift, s. Mano. / 8
Msabs. Beni Msab. / 4
MsapureHandelsplatz auf der Insel Mayotta (s. Comoren) / 9
M. s.c., Abkürzung für Mandatum sine clausula (lat., d.h. Bevollmächtigung ohne Einschränkung / 13
M. Schhinter wissenschaftlichen Tierbenennungen Abkürzung für Max Schultze (s. d.). / 10
Mscislawdrei poln. Herzöge und Könige: M. I. (Miseko), nach der Sage der vierte Herrscher nach Piast / 231
MsgrAbkürzung für Monsignore oder Monseigneur. / 6
Mshhinter lat. Tiernamen Abkürzung für Thomas Marsham (spr. mahrschämm), einen engl. Entomologen / 15
Msidis ReichMsiris Reich, Garenganze, von den Arabern Katanga genannt, Reich im Innern Afrikas, zwischen / 334
M. sinin der Notenschrift Abkürzung für mano sinistra (ital., d. h. linke Hand). / 13
Msiris Reichs. Msidis Reich. / 5
v. Msthinter den Namen fossiler Geschöpfe Abkürzung für den deutschen Paläontologen Georg, Graf / 20
MstaFluß in den russ. Gouvernements Twer und Nowgorod, entspringt im See Mstino (12,3 qkm), fließt / 46
Mstisláwl1) Kreis im östl. Teil des russ. Gouvernements Mohilew, im Gebiet des Sosch, hat 2527 qkm, / 62

Seite 62.43

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M. R. G. S. - Mstislawl



41

M. R. G. S., in England Abkürzung für Member of the Royal Geographical Society (Mitglied der königl. Geographischen Gesellschaft, s. Geographische Gesellschaften).

Mrima,

die Küstenniederung in Ostafrika, die sich von Mombas bis an die Mündung des Rufiji erstreckt. Dicht an der See besteht sie aus Sand, weiter landeinwärts aus braunrotem Lehmboden, den Savannen oder Getreidefelder und Baumwollstauden bedecken; sie schließt nach Westen mit dornigem Dschangal und mit Kopalwäldern ab. Ein Teil der Bewohner der Küste, die Wamrima, haben sich, wenn auch Bantuneger, ganz der Nachäffung arab. Sitten ergeben. Sie tragen Fes, Hüften- und Schultertuch. Sie gelten als ein faules, heruntergekommenes und pfiffiges Gesindel.

Mrotschen,

Kreiden - Kreis

Bild 10.184: Kreiden - Kreis
* 2 Kreis.

Stadt im Kreis [* 2] Wirsitz des preuß. Reg.-Bez. Bromberg, [* 3] an der zur Netze gehenden Rokitka und der Nebenlinie Nakel-Konitz der Preuß.

Staatsbahnen, [* 4] hatte 1890: 1809, 1895: 2022 E., darunter 854 Katholiken und 156 Israeliten, Post, Telegraph, [* 5] evang. und kath. Kirche;

Möbelfabrik, Wagenbauerei, Schuhmacherei und Fettviehhandel.

Mrs.,

Abkürzung für Mistress (s. d.). ^[= A. oder Abbreviaturen sind von jeher bei allen Völkern beim Schreiben angewendet worden. Man ...]

Mrsonja,

Sumpf, s. Brod ^[= # auch Brood (als Ortsname bei den Slawen häufig, entspricht dem deutschen Furt), Stadt und Festung ...] (Stadt).

MS.,

Abkürzung für Manuskript;

auf Blaufarbenfässern für Mittelsorte oder Mittelsaflor.

m.

s., Abkürzung in der Notenschrift, s. Mano. ^[= (ital.), Hand; d. m. oder m. d., in der Notenschrift Abkürzung für mano destra, d. h. rechte ...]

Msab,

s. Beni Msab. ^[= (Beni M'zâb) oder M'zabiten, ein Berberstamm am Rande oder bereits innerhalb der Sahara, das ...]

Msapure,

Handelsplatz auf der Insel Mayotta (s. Comoren) .

M.

s. c., Abkürzung für Mandatum sine clausula (lat., d.h. Bevollmächtigung ohne Einschränkung).

M.

Sch., hinter wissenschaftlichen Tierbenennungen Abkürzung für Max Schultze (s. d.).

Mscislaw,

Böhmen, Mähren und Öst

Bild 3.134a: Böhmen, Mähren und Österreich.-Schlesien
* 6 Böhmen.

drei poln. Herzöge und Könige: Mscislaw I. (Miseko), nach der Sage der vierte Herrscher nach Piast (s. d.), aus dessen Geschlecht, regierte als deutscher Lehnsfürst von 962 bis 992. Er heiratete die Tochter des Herzogs Boleslaw I. von Böhmen, [* 6] nahm 966 das Christentum an und gründete das Bistum in Posen [* 7] (968), das dem Erzbistum Magdeburg [* 8] unterstellt war. 986 leistete er Kaiser Otto III. zu Quedlinburg [* 9] den Vasalleneid, nahm an den Feldzügen desselben gegen Boleslaw von Böhmen teil und erhielt die bisher böhm. Besitzungen in Schlesien [* 10] auf dem rechten Ufer der Oder. Sein vergoldetes ehernes Standbild (von Rauch) befindet sich in der Königskapelle im Dom zu Posen.

Mscislaw II., der Träge, Sohn Boleslaws Chrobrys (1025–34), verlor fast alle von seinem Vater gemachten Eroberungen: Rotrußland an Herzog Jaroslaw von Kiew, [* 11] Mähren an Böhmen, die Slowakei an Ungarn, [* 12] die slaw.-deutschen Landschaften an Kaiser Konrad II., dessen Oberhoheit er auf dem Hoftage zu Merseburg [* 13] 1032 anerkannte. Es glückte ihm jedoch, Pommern, [* 14] welches den Tribut verweigerte, mit Waffengewalt dem Reiche zu erhalten. Er starb 15. März 1034.

Mscislaw III., der Alte, erhielt bei der Teilung des poln. Reichs durch seinen Vater Boleslaw III. Großpolen und gelangte nach längern Zwistigkeiten mit seinen Brüdern zur Oberherrschaft über Polen und in den Besitz von Krakau [* 15] (1173). Infolge seiner Bedrückungen wurde er 1177 vertrieben und erst gegen Ende seines Lebens gewann er wieder die Herrschaft über Polen. Er starb 1202.

Msgr.,

Abkürzung für Monsignore oder Monseigneur.

Msh.,

hinter lat. Tiernamen Abkürzung für Thomas Marsham (spr. mahrschämm), einen engl. Entomologen (gest. 1819).

Msidis

Kongostaat

Bild 60.550: Kongostaat
* 16 Kongostaat.

Reich, Msiris Reich, Garenganze, von den Arabern Katanga genannt, Reich im Innern Afrikas, zwischen dem obern Lualaba und Luapula, dem 8. und 12.° südl. Br., von dem aus Uniamwesi eingewanderten Häuptling Msidi gegründet und ehemals despotisch beherrscht, jetzt aber dem Kongostaat [* 16] unterworfen. Es ist ein Hochland (600–1000 m ü.d.M.), von dem Mitumba-Gebirge (1300–1650 m) im N. und den Bergen [* 17] auf der Wasserscheide (1335 m) des Lualaba und Sambesi im S. durchzogen, im W. durch den Lualaba, den Kabue- (oder Kabire-), Kabele-, Upämba-, Mulunda- und den Kassali-(oder Kikondia-)See, im O. durch den Luapula und den Moerosee begrenzt, in der Mitte durchströmt von dem Lufira.

Das Jahr zerfällt in eine Trockenzeit (Mai bis September) und in eine kleinere und größere Regenzeit. Das Klima ist ziemlich gleichmäßig heiß (32–33° C.), aber wegen der nächtlichen Abkühlung (bis auf 14° und zuweilen sogar auf 3,5° C.) und fortwährender Luftströmungen gesund. Der vorherrschende Landschaftscharakter ist Buschsavanne; in geringem Umfange werden angebaut: Sorghum, Maniok, Erdnüsse, Bataten und Reis. Elefanten, Büffel und Antilopen finden sich zahlreich.

Leland Stanford Junior

Bild 61.77: Leland Stanford Junior University - Le Mans [unkorrigiert]
* 18 Leland Stanford Junior University.

Der Hauptreichtum besteht in den Kupferminen von Mirambo im Süden, die neben Elfenbein und Sklaven den gesuchtesten Handelsartikel nach der portug. Westküste, wie nach dem Seengebiet seit vielen Jahrzehnten lieferten. Msidis Residenz war Mukurru (Bunkeja oder Unkäa); nicht weit östlich von ihr gründeten 1892 die Belgier die Station Lufui. – Paul Reichard war der erste Europäer, der mit dem dort verstorbenen Richard Böhm 1883–84 bereiste. Ihm folgten Arnot 1885, Le [* 18] Marinel 1890 und Sharpe 1890–91. Im Auftrag der 1890 in Brüssel [* 19] gegründeten Katanga-Gesellschaft erforschten das Land wissenschaftlich und unterwarfen es durch Verträge der Oberhoheit des Kongostaates: Delcommune Okt. 1891 bis Juli 1892;

Stairs Ende 1891, während dessen Anwesenheit Msidi am 10. Dez. im Handgemenge fiel;

endlich Bia und Franqui 1892, welch letzterer den Lauf des Lualaba vom Ursprung bis zur Mündung in den Kassalisee verfolgte. –

Vgl.   Mitteilungen der Afrikanischen Gesellschaft in Deutschland [* 20] (Berl. 1885);

Arnot, Garenganze (Lond. 1889);

Proceedings oft he Royal Geographical Society (ebd. 1892);

Mouvement géographique (Brüss. 1892 u. 1893).

M.

sin., in der Notenschrift Abkürzung für mano sinistra (ital., d. h. linke Hand). [* 21]

Msiris

Reich, s. Msidis Reich. ^[= Garenganze, von den Arabern Katanga genannt, Reich im Innern Afrikas, zwischen ...]

v.

Mst., hinter den Namen fossiler Geschöpfe Abkürzung für den deutschen Paläontologen Georg, Graf zu Münster, [* 22] geb. 1776, gest. 1844.

Msta,

Fluß in den russ. Gouvernements Twer und Nowgorod, entspringt im See Mstino (12,3 qkm), fließt nach Nordwesten, später nach Südwesten und mündet nach 414 km an der Nordküste des Ilmensees.

Sie ist in ihrem ganzen Laufe schiffbar und bildet ein Glied [* 23] des Wyschnewolozschen Kanalsystems (s. d.).

Mstisláwl.

1) Kreis im östl. Teil des russ. Gouvernements Mohilew, im Gebiet des Sosch, hat 2527 qkm, 88457 E. (meist Weißrussen), Getreide-, Hanfbau. –



mt - Mucier

Bild 62.44: mt - Mucier
* 24 Seite 62.44.

2) Kreisstadt im Kreis an der Wechra, hat (1893) 8799 E., davon über 60 Proz. Israeliten, Post, Telegraph, 6 russ., 1 kath. Kirche, ¶

mehr

42 1 Synagoge, Handel mit Getreide. [* 25] – Mstisláwl war einst Hauptstadt eines russ. Teilfürstentums.

Ende Mstisláwl
→ weiter zu Seite 62.44: mt ⟹ Abkürzung für Metertonne (s. d.).
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 12. Band, Seite 41 [Suche = 62.43] im Internet seit 2005; Text geprüft am 26.7.2014; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//62_0043

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Siehe auch:

  • 11.21 m. s.
  • 11.21 M. s. c.
  • 11.843 Mrotschen
  • 11.843 Mrs
  • 11.843 Msgr
  • 11.843 Msh
  • 11.843 Msta
  • 11.843 v. Mstr.

* 25 Bilder dazu:

  • 17Bergen
  • 3Bromberg
  • 19Brüssel
  • 6Böhmen
  • 20Deutschland
  • 25Getreide
  • 23Glied
  • 21Hand
  • 11Kiew
  • 16Kongostaat
  • 15Krakau
  • 2Kreis
  • 18Leland
  • 8Magdeburg
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  • 22Münster
  • 14Pommern
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