Willkommen bei Wikipedia
Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten, zu denen du sehr gern beitragen kannst. Seit März 2001 sind 3.124.164 Artikel in deutscher Sprache entstanden.
Wikipedia aktuell
Artikel des Tages
Max von der Grün (* 25. Mai 1926 in Bayreuth; † 7. April 2005 in Dortmund) war ein deutscher Schriftsteller und maßgeblicher Erneuerer der Arbeiterliteratur in der Bundesrepublik Deutschland. Nach Kriegsdienst und amerikanischer Kriegsgefangenschaft arbeitete er zwölf Jahre im Ruhrbergbau. Die Erfahrungen als Bergmann prägten seine ersten Texte wie den 1962 erschienenen Roman Männer in zweifacher Nacht über ein Grubenunglück. Gemeinsam mit anderen Autoren gründete von der Grün die Dortmunder Gruppe 61, die sich der Schaffung einer neuen „Literatur der Arbeitswelt“ widmete. Sein zweiter Roman Irrlicht und Feuer (1963) erregte Aufsehen, weil ein Maschinenhersteller die Veröffentlichung wegen angeblicher Falschdarstellung gerichtlich zu unterbinden versuchte. Von der Grün entschied sich für ein Leben als freier Schriftsteller und erlebte seinen Durchbruch zum Bestsellerautor mit der Verfilmung seines zweiten Romans durch das Fernsehen der DDR 1966 und die Ausstrahlung im westdeutschen Fernsehen 1968. In den folgenden Jahren verarbeitete von der Grün in seinen Texten politische Kontinuitäten des Faschismus, betriebliche Überwachung und gesellschaftliche Konflikte. Ein großer Publikumserfolg war das Jugendbuch Vorstadtkrokodile (1976), das die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen im Arbeitermilieu und den Umgang mit Körperbehinderung behandelte. Neben Romanen verfasste von der Grün auch Erzählungen, Reportagen, sowie ein Theaterstück und ein Opernlibretto. Mit elf Fernsehfilmen nach seinen Texten zählt er zu den am häufigsten verfilmten deutschen Schriftstellern. – Zum Artikel …
Was geschah am 25. Mai?
- 1901 – In Buenos Aires wird der Fußballclub CA River Plate, der argentinische Rekordmeister, gegründet.
- 1926 – Scholom Schwartzbard erschießt in Paris den ukrainischen Exilpolitiker Symon Petljura, den er verantwortlich macht für Judenpogrome während des Russischen Bürgerkriegs.
- 1926 – In der nur für Weiße offenen ersten Parlamentswahl im seit 1919 als Mandatsgebiet von Südafrika verwalteten Südwestafrika gehen sieben von zwölf Sitzen an den Deutschen Bund.
- 1951 – Die Schriftstellerin und Lyrikerin Paula Preradović, Verfasserin der österreichischen Bundeshymne, stirbt.
- 1951 – Die zu den Cambridge Five zählenden Doppelagenten Donad Maclean und Guy Burgess setzen sich vor ihrer Enttarnung aus Großbritannien ab.
In den Nachrichten
- Der Sudetendeutsche Tag hat in Brünn stattgefunden und damit erstmals in Tschechien.
- Der Spielfilm Fjord des rumänischen Regisseurs Cristian Mungiu (Bild) wurde mit der Goldenen Palme des Filmfestivals von Cannes ausgezeichnet.
- Das Frauenfußballteam des FC Barcelona hat zum vierten Mal die UEFA Women’s Champions League gewonnen, der FC Bayern München zum 21. Mal den DFB-Pokal der Männer und der FC St. Gallen zum 2. Mal den Schweizer Cup.
Kürzlich Verstorbene
- Emanuel Raasch (70), deutscher Radsportler und ‑trainer († ≤24. Mai)
- Norbert Kartmann (77), deutscher Politiker († 23. Mai)
- Jens Kampmann (89), dänischer Politiker († ≤23. Mai)
- Johannes Müller (57), deutscher Politiker († 20. Mai)
- Inge Wettig-Danielmeier (89), deutsche Politikerin († 20. Mai)
Schon gewusst?
- Seitdem zwei tansanische Spieler für Ostafrika am World Cup 1975 teilnahmen, ist die tansanische Cricket-Nationalmannschaft bestrebt, diesen Erfolg zu wiederholen.
- Werner Klingeberg war über Jahrzehnte hinweg Deutschlands Mann für Olympia.
- In seinem kurzen Leben blies Sibbaeus vielen den Marsch.
- Erna Philipps elfter Kindertransport verhalf auch ihr zur Flucht aus NS-Deutschland.