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220
Etappen
Schwierigkeit
21
T1-T2 
Kolumbansweg durch die Schweiz:


Das Erbe des heiligen Kolumban - der ganze Erinnerungsweg von Nordirland durch Frankreich und die Schweiz/�sterreich/F�rstentum Liechtenstein nach Bobbio (Norditalien)
-

Kolumbansweg

In 21 Tagesetappen auf den Spuren Kolumbans durch die Schweiz (und Grenzregion)




 Geschichte


Irische M�nche um Kolumban christianisieren den Kontinent
Ende 6. Jahrhundert verlassen Kolumban und 12 Gef�hrten, darunter Gallus und Ursicinus, ihr Kloster im heimatlichen Bangor in Nordirland und queren hin�ber auf den europ�ischen Kontinent.  Der eigentliche Grund f�r diesen Abschied von der Heimat ist die Suche nach dem weissen (ultimativen) Martyrium. In Frankreich werden sie vom K�nig willkommen geheissen und eingeladen, zu bleiben und die Bev�lkerung zu christianisieren. Dazu wird ihnen in den Vogesen ein St�ck Land sowie Schutz zugesprochen. Es entstehen insgesamt drei Kl�ster in der Umgebung des heutigen Luxeuil-les-Bains.

Nach 20 Jahren kommt es zum Zerw�rfnis mit dem K�nigshaus, und die M�nche werden vertrieben, kehren an die K�ste bei Nantes zur�ck, kehren aber wieder um und gelangen via Koblenz in Deutschland in die heutige Schweiz. In Tuggen, wo sie eine Zeitlang bleiben, werden sie vertrieben, ebenso in Bregenz, wo sie sich ebenfalls eine Zeit aufhalten. Beide Male sind ihre Bekehrungsbem�hungen f�r die Bewohner zu handfest, was deren Zorn hervorruft.

Schliesslich ziehen sie nach Italien, wo sie in Bobbio (Norditalien) das letzte Kloster gr�nden, und wo Kolumban auch stirbt. Sein Gef�hrte Ursicinus ging nach St-Ursanne, wo er als Eremit lebte und verehrt wurde. Gallus war bereits in Bregenz geblieben, nach Arbon zur�ckgekehrt und von dort ins Steinachtal gewandert, wo er seine Klause errichtete und bis zu seinem Tod blieb. �ber seinem Grab gr�ndete Othmar 100 Jahre sp�ter das ber�hmte Kloster St. Gallen, das heute ein UNESCO-Weltkulturerbe ist.

Der Kolumbansweg soll die Bedeutung von Kolumban und dieser M�nchsgruppe f�r die Entwicklung des europ�ischen Kontinents wieder in Erinnerung rufen.

Kolumbansweg Schweiz
Der schweizerische Teil des rund 500 km langen Weges f�hrt von Basel nach Z�rich-Tuggen-Arbon-St. Gallen-Bregenz-Chur und �ber den Septimerpass nach Chiavenna. Insgesamt 21 Tagesetappen erm�glichen dem Wanderer/Pilger, einen sch�nen Teil der Schweiz zu entdecken, entlang von Fl�ssen und Seen, durch wundersch�ne Naturschutzgebiete, in interessanten St�dten und �ber attraktive Alpenp�sse.
Kommen Sie mit auf den schweizerischen Kolumbansweg!


1. Etappe Basel - Rheinfelden

19 km, 4.45 Std., +260m / -250m
Gestartet wird am M�nsterplatz in Basel, von wo es ans Rheinufer geht. Der Weg folgt ab Basel dem historischen Weg Via Rhenana (als Nr. 60 auf den Wanderwegweisern gekennzeichnet).
Auf sch�nen Wegen dem Rhein entlang erlebt der Wanderer lauschige Waldst�cke, angenehm zu gehende Wege sowie die in der Region bedeutsame Industrie.
Im Rheinhafen von Birsfelden wird die Bedeutung der Rheinschifffahrt f�r den Warentransport in die Schweiz deutlich sichtbar, und in Schweizerhalle ist es die Salzgewinnung, die ins Auge sticht.
Augst und Kaiseraugst warten mit ihren Ruinen aus der R�merzeit auf, die eine Besichtigung unbedingt lohnen. In Kaiseraugst erinnern zwei Kirchen an Gallus: die alte christ-katholische Kirche aus dem 11. Jahrhundert und die neuere, Gallus und Othmar geweihte Kirche.
Rheinfelden, der Etappenort, begr�sst den Pilger mit dem weithin sichtbaren Feldschl�sschen, aber auch mit der gepflegten Altstadt (�lteste Z�hringerstadt der Schweiz) und einem Thermalbad. Wir erholen uns von unserer ersten Etappe im warmen Wasser.
Basler M�nster, Kolumbansweg
Basler M�nster
am Rhein in Basel. Kolumbansweg
am Rhein in Basel
im St. Albans-Tal. Kolumbansweg
im St. Albans-Tal
Reste eines r�mischen Castels in Kaiseraugst. Kolumbansweg
ehemaliges r�misches Castel, Kaiseraugst
Kirche St. Gallus und Othmar, Kaiseraugst. Kolumbansweg
Kirche Kaiseraugst
Rheinfelden. Kolumbansweg
Rheinfelden


2. Etappe Rheinfelden - Laufenburg
29 km, 7.15 Std., + 260m / -225m
Durch das eindr�ckliche Stadttor verlassen wir Rheinfelden und bleiben auf der Via Rhenana (Nr. 60). Statt via M�hlin direkt Stein-S�ckingen anzustreben, folgen wir dem Rheinlauf, der hier einen grossen Bogen beschreibt.
Von der deutschen Seite des Rheins gr�sst Schw�rstadt mit seinem imposanten Schloss.
In Stein-S�ckingen verbindet die l�ngste Holzbr�cke Europas das schweizerische Stein mit dem deutschen S�ckingen. S�ckingen mit seinem Fridolinsm�nster ist einen Besuch wert.
Entlang des Rheins fallen uns immer wieder Bunker auf, die im 2. Weltkrieg die n�rdliche  Schweizergrenze sch�tzte.
In Laufenburg passieren wir vorerst das Rheinkraftwerk, das hier den Rhein staut, bevor wir die interessante Altstadt betreten. Auch Laufenburg kennt einen schweizerischen und deutschen Teil.

Stadtmauer mit Stadtturm, Rheinfelden. Kolumbansweg
Stadtmauer und Turm, Rheinfelden
sch�ner Waldweg am Rhein. Kolumbansweg
sch�ner Waldweg am Rhein
Reste der Wehranlage M�hlin-Ribourg. Kolumbansweg
Reste der Wehranlage M�hlin-Ribourg
Rheinuferweg. Kolumbansweg
Rheinuferweg bei Stein-S�ckingen
Holzbr�cke in Stein-S�ckingen. Kolumbansweg
Holzbr�cke in Stein-S�ckingen

3. Etappe Laufenburg - Koblenz
21 km, 5.15 Std., + 290m / - 280m
Der Rhein zu unserer Linken bildet weiterhin die Landesgrenze zu Deutschland. Wir folgen gem�tlich seinem Lauf und seinen Windungen, erg�tzen uns immer wieder an den Biberbissen an den B�umen und stellen uns vor, wie diese putzigen Kerle in der Nacht hart arbeiten um die zum Teil dicken St�mme durchknabbern.
Schon von weitem werden wir der Dampffahne gewahr, die aus dem riesigen Betonschlund des Kernkraftwerks Leibstadt in den Himmel steigt. Ein Sechstel des schweizerischen Elektrizit�tsbedarfs wird durch dieses Kraftwerk gedeckt. Eindr�cklich!
Bei Full passieren wir ein Milit�rmuseum, dessen Besuch sich f�r jeden lohnt, der nicht nur die schweizerischen sondern auch ausl�ndische Waffen kennen lernen m�chte. Um das Thema Milit�r abzurunden empfiehlt es sich, nach Reuenthal ins Festungsmuseum abzuzweigen und von dort direkt Koblenz anzustreben.
Bei Koblenz vereinigen sich zwei Fl�sse: Aare und Rhein. Die Aare wird dabei vom Rhein aufgenommen und gibt damit ihre Existenz auf. Die �berquerung der Aare auf der Stahlkonstruktion der gebogenen Eisenbahnbr�cke ist eindr�cklich.

Laufenburg Deutschland. Kolumbansweg
Laufenburg DE
Rhein bei Laufenburg,            Schweizer Seite, M�rz 2007
Rhein bei Laufenburg CH
Kernkraftwerk Leibstadt. Nov.2016
Kernkraftwerk Leibstadt
Klingnauer Stausee bei Koblenz. Kolumbansweg
Klingnauer Stausee bei Koblenz
Bahnbr�cke Koblenz, Mai 2012
Bahnbr�cke Koblenz

4. Etappe Koblenz - Baden
24 km, 6.0 Std., +265m / -200m
In Koblenz sagen wir Rhein und Via Rhenana adieu und folgen nun bis kurz vor Baden der Aare. Im Klingnauer Stausee legt sich die Aare einen ordentlichen Bauch zu, bevor sie in D�ttingen wieder zum normalen Fluss wird. In seinem Bachbett beherbergt eine k�nstliche Insel das dienst�lteste Kernkraftwerk der Welt.
Das Paul Scherrer Institut PSI bei W�renlingen ist das gr�sste Forschungsinstitut f�r Natur- und Ingenieurwissenschaften der Schweiz.
Schon kurz darauf gelangen wir bei Turgi ins Wasserschloss der Schweiz: hier vereinigen sich Limmat, Reuss und Aare zur breiten Aare, die dann wie gesagt bei Koblenz im Rhein untergeht.
Wir verlassen die Aare, bleiben daf�r der Limmat bis nach Z�rich treu .
Die B�derstadt Baden blickt auf eine lange und reiche Geschichte zur�ck: in seiner N�he, bei Brugg, erbauten die R�mer bereits eine Stadt, Vindonissa, und wichtige R�merrouten f�hrten durch die Gegend.
Die alten Eidgenossen tagten hier mehrfach, auch der Friede von Baden zum Ende des spanischen Erbfolgekrieges wurde 1714 in Baden geschlossen.
Baden ist selbstverst�ndlich auch als Industriestadt bekannt - BBC (heute ABB) wurde hier gegr�ndet.

sch�ner Wanderweg am Ende des Klingnauer Stausees. Kolumbansweg
Wanderweg am Klingnauer Stausee
stillgelegtes AKW Beznau. Kolumbansweg
stillgelegtes AKW Beznau
Wanderweg an der Aare. Kolumbansweg
Aare-Uferweg
gedeckte Holzbr�cke in Turgi. Kolumbansweg
gedeckte Holzbr�cke in Turgi
Stadttor Baden
Stadttor Baden

5. Etappe Baden - Z�rich
27 km, 6.45 Std., +260m / -235m
Grunds�tzlich kann auf beiden Seiten der Limmat gewandert werden.
Der Weg ist gut markiert und wir folgen den Wegweisern Z�rich Landesmuseum Limmatuferweg Agglopark.
In Wettingen legen wir einen Halt ein, denn das ehemalige Kloster l�dt zu einem Besuch ein. Desgleichen lohnt sich eine kurze Rast im Gasthof Sternen, dem �ltesten Gasthof der Schweiz mit einer beeindruckenden �Ahnengalerie� seiner illustren G�ste.
�ber eine Holzbr�cke begeben wir uns auf die linke Flussseite (in Fliessrichtung gesehen) und wandern Richtung Spreitenbach, wo wir die Autobahn unter- und die Limmat �berqueren um dann auf dem (in Fliessrichtung) rechten Ufer Z�rich zuzustreben.
Vorher ist ein Besuch des Klosters Fahr angesagt. Das Benediktinerinnenkloster geh�rt zum Kloster Einsiedeln. Sehenswert sind neben der Paramentenwerkstatt auch der barocke Klostergarten und die Klosterkirche. An Sonntagen f�hrt eine kostenlose F�hre die Wanderer auf's andere Ufer.
Der n�chste Fixpunkt ist Z�rich. Sch�ner Weg der renaturierten Limmat entlang - ab Oberengstringen am rechten Ufer, nach der Autobahnbr�cke am linken Ufer. Ab Flussbadi Werdh�lzli wechselt man mit Vorteil wieder das Ufer, ein letztes Mal beim Zusammenfluss Sihl/Limmat, wo man durch den Park des Landesmuseums direkt zum Hauptbahnhof Z�rich gelangt.
Die gr�sste Schweizerstadt geht auf die R�mer zur�ck (Turicum). Der Reformator Huldrych Zwingli hat hier gewirkt und seine Spuren hinterlassen (Fraum�nster mit den ber�hmten Fenstermalereien von Marc Chagall sowie das doppelt�rmige Grossm�nster). In Z�rich ist alles etwas gr�sser: der gr�sste Bahnhof der Schweiz, der gr�sste Flughafen, die zwei gr�ssten Universit�ten und das gr�sste Bankenzentrum.

Blick auf Baden an der Limmat. Kolumbansweg
Blick auf Baden an der Limmat
Gasthof Sternen in Wettingen. Kolumbansweg
Gasthof Sternen, Wettingen
Klosterkirche Wettingen. Kolumbansweg
Klosterkirche Wettingen
an der Limmat beim Kloster Fahr. Kolumbansweg
an der Limmat
Kloster Fahr. Kolumbansweg
Kloster Fahr

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6. Etappe Z�rich - W�denswil
23 km, 5.45 Std., +360m / -360m
W�hrend Kolumban und seine Gef�hrten h�chstwahrscheinlich in Z�rich aufs Schiff gestiegen sind, um nach Tuggen zu gelangen, w�hlen wir den Weg zu Fuss auf dem Z�richsee-Rundweg 84 dem S�dufer des Z�richsees entlang.
Bis Wollishofen geniessen wir tolle Wegst�cke durch Parks und auf dem Dach der Schiffswerft. Speziell ist der �ber dem See f�hrende Cassiopeiasteg nach der Roten Fabrik. Danach w�re leider ein grosser Teil des Weges entlang stark befahrener Strassen zu bew�ltigen, weshalb wir uns entschliessen, dem Z�richsee-Rundweg in die H�he zu folgen. Ca. 100 H�henmeter �ber dem See verlassen wir den 84er Weg und wandern in leichtem Auf und Ab bei  wundersch�ner Aussicht auf den See und das gegen�berliegende Ufer (Goldk�ste) nach Horgen.
Unter anderem kommen wir vorbei am Forschungszentrum der IBM in R�schlikon ebenso wie am Park im Gr�ene (vom Migros-Gr�nder Gottlieb Duttweiler initiierter Erholungspark mit sch�nen Picnic-Pl�tzen und Einkaufsm�glichkeit).
In Horgen steigen wir zum See hinab und wandern auf dem Uferweg nach W�denswil, wo wir das pr�chtige evang. ref. Kirchgemeindehaus im Rosenmattpark besichtigen.

Z�rich an der Limmat. Kolumbansweg
Z�rich
Z�rich Wollishofen, Cassiopeiasteg. Sep.2021
Cassiopeiasteg beim Strandbad Wollishofen
reformierte Kirche Kilchberg. Kolumbansweg
Reformierte Kirche Kilchberg
R�schlikon, Blick �ber den Z�richsee zur Goldk�ste. Kolumbansweg
Winterlandschaft bei R�schlikon
Blick �ber den Z�richsee zur Goldk�ste. Kolumbansweg
Blick �ber den Z�richsee

7a. Etappe W�denswil - Rapperswil
17 km, 3.45 Std., +315m / -315m
W�denswil verlassen wir wieder auf dem Seeuferweg Richtung Richterswil. Kurz vor Erreichen des Ortes f�hrt uns der Weg �berraschend auf einem h�lzernen Steg �ber dem Wasser.
In Richterswil wenden wir uns vom See ab und steigen 130 H�henmeter hinauf, um erneut dem Verkehr auf der Strasse auszuweichen. Nomen est Omen - der Aufstieg erfolgt zu einem Teil auf dem Pilgerweg und dann auf dem Z�richsee-Rundweg Nr. 84 bis zum �Schwellenboden�.
Dort verlassen wir den 84er Weg (er w�rde steil hinauf und hinab �ber den Etzel f�hren) und wandern durch Rebberge nach Wollerau und Wilen bei Wollerau. Von dort steigen wir wieder abw�rts zum Seeuferweg bei Freienbach. Der Eisenbahnlinie folgend erreichen wir Pf�ffikon ZH und �bernehmen nun die Wegf�hrung durch den Jakobsweg (Nr. 4 auf den Wegweisern). �ber den Seedamm gelangen wir nach Rapperswil, nicht ohne kurz vor Ankunft erneut auf einem sch�nen Holzsteg �ber dem Z�richsee gewandert zu sein.
Das markante Schloss und die Kirche von Rapperswil sind bereits von weitem zu sehen und ebenso wie die Roseng�rten, das Wappensymbol von Rapperswil, einen Besuch wert. Der Schweizer Nationalzirkus Knie hat hier sein Hauptquartier.
Die Etappe lassen wir auf dem sch�nen Fischmarktplatz gem�tlich ausklingen.
Holzsteg bei Richterswil. Kolumbansweg
Holzsteg bei Richterswil
idyllischer Weg am Z�richsee vor Richterswil. Kolumbansweg
idyllischer Weg am Z�richsee
Wegweiser Schwellenboden, 2012
Wegweiser Schwellenboden
Holzsteg mit Kapelle bei Rapperswil. Kolumbansweg
Jonasteg mit Kapelle
Rapperswil. Kolumbansweg
Rapperswil

7b. Etappe W�denswil - Tuggen

26 km, 6.30 Std., +530m / - 530m
Die alternative Route zu W�denswil - Rapperswil f�hrt auf demselben Weg bis Pf�ffikon ZH.
Dort bleiben wir auf dem 84er Z�richsee-Rundweg Richtung Lachen und wandern zuerst etwas durch Industriegebiet, bevor wir auf sch�nem Weg mit tollen Aussichten auf Rapperswil am gegen�berliegenden Ufer vorbei an Altendorf nach Lachen gelangen.
Die Uferpromenade l�dt zum kurzen Verweilen ein. Dann folgen wir weiter dem 84er Weg, der uns entlang des Flugplatzes durch ein Naturschutzgebiet nach Nuolen bringt.
Die herrliche Aussicht auf das Linthgebiet und den oberen Z�richsee entsch�digt f�r den Aufstieg zum Buechberg - ca. 150 H�henmeter. Vorbei am attraktiv gelegenen Golfplatz verlassen wir den Z�richsee-Rundweg vor dem Eintreten in den Wald. Wir bleiben auf der Strasse bis zum Weiler Weingarten, wandern abw�rts, queren die Strasse und treffen ca. nach weiteren 300m wieder auf den Jakobsweg (Nr. 4), unseren �F�hrer� nach Tuggen.
Tuggen war der erste Aufenthaltsort von Kolumban und seiner M�nchsgruppe in der Schweiz. In der Krypta unter dem Chor der Kirche finden sich �berreste einer ersten Kirche aus dem ersten Drittel des 7. Jahrhunderts, also kurze Zeit nach dem Aufenthalt der M�nche im Dorf (610). Der Gallusbrunnen erinnert an die Iren.

altes Haus bei Pf�ffikon ZH. Kolumbansweg
altes Haus bei Pf�ffikon
Z�richsee bei Altendorf. Kolumbansweg
Z�richsee / Obersee bei Altendorf
Hafen von Lachen SZ. Kolumbansweg
Hafen von Lachen
oberhalb Nuolen, Aufstieg zum Buechberg. Kolumbansweg
Nuolen, Aufstieg zum Buechberg
Kirche Tuggen, Kolumban- und Gallus-Nische. Kolumbansweg
Kirche Tuggen, Kolumban + Gallus

8a. Etappe Rapperswil - Ricken
- Wattwil
27 km, 7.30 Std., +915m / -710m
Die Wegf�hrung ist wiederum sehr einfach: wir wandern auf dem Jakobsweg (Nr. 4) �ber den Ricken. Zwischen Rapperswil und Jona sticht uns eine Tafel ins Auge: wir befinden uns auf der Verzweigung zweier Jakobswege: der Eine f�hrt Richtung R�ti und Fischingen nach Konstanz. Dem Anderen folgen wir (er weist den Weg nach St. Gallen und Rorschach).
In Neuhaus setzen wir uns f�r ein paar Minuten in die Jakobuskapelle und denken an die zahllosen Pilger, die seit Jahrhunderten auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela ziehen. Auch in Neuhaus befindet sich eine Verzweigung des Jakobsweges: via Schmerikon und Siebnen gelangt man �ber den Etzelpass nach Einsiedeln.
St. Gallenkappel erinnert gleich zweifach an Gallus: im Wappen der Gemeinde sowie in der Kirche St. Laurentius und Gallus.
Auf gut 900 m�M befinden wir uns auf der Passh�he des Rickens.
Der Weg nach Wattwil f�hrt vorbei an der Iburg und am ehemaligen Kapuzinerinnenkloster St. Maria der Engel, heute eine Wohngemeinschaft f�r junge Menschen mit Problemen. Die Facenda bietet auch Pilgern Unterkunft.
Wattwil war einst ein bedeutendes Zentrum der Textilindustrie und beherbergt auch heute noch eine Textilfachschule.
Altstadt Rapperswil mit Stadtkirche
Altstadt Rapperswil
Galluskirche St.Gallenkappel. Kolumbansweg
Galluskirche St.Gallenkappel
Altarbild Galluskirche St.Gallenkappel. Kolumgansweg
Altarbild Galluskirche
Kapelle in Neuhaus SG. Kolumbansweg
Jakobuskapelle in Neuhaus

8b. Etappe Tuggen - Wattwil

24km, 6.30 Std., +835m / -635m
F�r die weitere Wanderung �berlassen wir uns wieder der F�hrung durch den Jakobsweg Nr. 4 bis nach Wattwil.
Etwas ausserhalb von Tuggen steht die Linthbordkapelle, die einen Besuch lohnt. Die Geschichte der Kapelle ist in Wandbildern dargestellt.
Beim �bergang �ber den Linthkanal steht das Schloss Grynau mit seiner Kapelle der 14 Nothelfer. Dem Linthkanal folgend treffen wir in Schmerikon ein, wenden uns dem Berg zu  und steigen - vorbei an der Kirche - ca. 100 H�henmeter zum Goldberg hinauf. R�ckblickend geniessen wir die wundersch�ne Aussicht �ber den oberen Z�richsee, die Linthebene und in die Glarner Alpen hinein.
Leicht hinunter geht es nun nach Neuhaus zur Jakobuskapelle und hinauf auf den Ricken. Die Jakobuskapelle l�dt zu einem kurzen Verweilen ein und in St. Gallenkappel werden wir sowohl in der St. Laurentius und Gallus-Kirche wie auch im Wappen der Gemeinde an Gallus, den Begleiter von Kolumban erinnert.
�ber den Rickenpass (ca. 900m�M) erreichen wir im Abstieg kurz vor Wattwil die Iburg sowie das ehemalige Kapuzinerinnenkloster St. Maria der Engel, heute Wohngemeinschaft f�r junge Menschen mit Problemen. Die Facenda bietet Unterkunft f�r Pilger.
Wattwil, ehemals bedeutendes Zentrum der Textilindustrie, beherbergt auch heute eine Textilfachschule, ein international anerkanntes Kompetenz-Zentrum der schweizerischen Textilindustrie.

Tuggen: Linthbordkapelle. Kolumbansweg
Tuggen: Linthbordkapelle
Blick zur�ck auf Linthbordkapelle und Tuggen. Kolumbansweg
Blick zur�ck Richtung Tuggen
Schloss Grynau mit Kapelle. Kolumbansweg
Schloss Grynau mit Kapelle
Blick vom Goldberg auf Schmerikon und den oberen Z�richsee. Kolumbansweg
Goldberg: Blick auf Schmerikon und Obersee
Goldberg: Blick auf St.Gallenkappel. Kolumbansweg
Blick auf St.Gallenkappel

9. Etappe Wattwil - Magdenau/Flawil
19km, 5.30 Std., +720m / -770m
Wir befinden uns nun im Toggenburg und verlassen Wattwil, dem Lauf der Thur in Fliessrichtung folgend bis Lichtensteig. Das mittelalterliche St�dtchen geh�rt zum Verein der sch�nsten Schweizer D�rfer - und erhielt 2023 den Wakkerpreis. Auff�llig ist die moderne Kirche St. Gallus, etwas oberhalb der Altstadt.
Von Lichtensteig steigen wir auf den n�chsten Pass: die Wasserfluh. Auf 848 m�M �berqueren wir die Passh�he und steigen ins Neckertal hinunter nach Brunnadern. Dem m�andernden Necker bleiben wir treu bis zum Weiler Rennen. Der n�chste Anstieg bringt uns nach Mogelsberg mit seiner parit�tischen St. Jakobuskirche.
Hinunter nach B�schenbach und wieder hinauf auf eine Anh�he bei Nassen. Auf diesem Hochplateau wandern wir durch einige Weiler, nicht ohne gelegentlich einen Blick zur�ckzuwerfen auf die pr�chtige Alpstein-Gebirgskette in unserem R�cken.
Angenehm zu gehende Waldpfade bringen uns nach Magdenau zum Zisterzienserinnen-Kloster. Sehenswert ist hier auch die alte Verenakirche, ein Kulturgut von nationaler Bedeutung. Weitere 2km sp�ter befinden wir uns in Flawil.

Lichtensteig mit Galluskirche. Kolumbansweg
Lichtensteig mit Galluskirche
Lichtensteig mit Ratshaus. Kolumbansweg
Lichtensteig mit Ratshaus
Blick von der Wasserfluh ins Neckertal. Kolumbansweg
Wasserfluh, Blick ins Neckertal
Kloster Magdenau. Kolumbansweg
Kloster Magdenau
Kloster Magdenau von Norden. Kolumbansweg
Kloster Magdenau von Norden
Verenakirche in Magdenau. Kolumbansweg
Verenakirche Magdenau

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10. Etappe Magdenau/Flawil - St. Gallen
22km, 6.0 Std., +440m / -500m
In Flawil wenden wir uns nach Osten und streben nun direkt St. Gallen zu. Wir kommen durch die Weiler Landberg und Burgau, erreichen das Ufer des Flusses Glatt, steigen hinauf zur Burguine Helfenburg und kommen in der N�he der Kolumbansh�hle vorbei (100m Abstieg, H�hle geschlossen, bei schlechten Wetterbedingungen nicht empfohlen).
Ein l�ngeres Waldst�ck liegt vor uns bis Marstal. Dann geht�s hinauf nach Schochenberg, wo uns ein St�ck auf dem Robert Walserweg zur Burguine Rosenberg (Picnic-Platz) geleitet.
Nach einem kurzen Abstieg - wir geniessen sch�ne Ausblicke auf Herisau und den Alpstein mit dem imposanten S�ntis (2502m�M) - erreichen wir wieder den Jakobsweg Nr. 4. Diesem folgend passieren wir eine Ecke des G�bsensees und wandern abw�rts nach Winkeln, wo wir die Sitter �berqueren. Die 4er Wegweiser zeigen uns den Weg nach St. Gallen zum Stiftsbezirk mit Kathedrale und Stiftsbibliothek (UNESCO-Weltkulturerbe).
St. Gallen ist sicher einen Aufenthalt wert. Neben dem ausgiebigen Besuch der Sehensw�rdigkeiten im Stiftsbezirk (auch die M�hlenenschlucht mit dem Platz, an dem Gallus seine Klause errichtete) ist ein gem�tliches Schlendern in der Altstadt mit seinen sch�nen H�usern und ihren Erkern ein Erlebnis.
Selbstverst�ndlich ist der Verzehr einer richtigen St. Galler Bratwurst hier ein Muss!

Natur pur. Bei Flawil, Kolumbansweg
Natur pur
Kolumbansh�hle unterhalb Ruine Helfenburg
Kolumbansh�hle
Herisau mit S�ntis. Kolumbansweg
Herisau mit S�ntis
am G�bsensee, Jan.25
am G�bsensee
Kathedrale St.Gallen. Kolumbansweg
Kathedrale St.Gallen
Gallusplatz, St.Gallen. Kolumbansweg
Gallusplatz St.Gallen

11. Etappe St. Gallen - Rorschach
22km, 5.30 Std., +140m / -415m
Im Osten der Stadt, in der N�he des Bahnhofs St. Fiden, nehmen wir den als "Gallusweg" beschilderten Pfad durch das eindr�ckliche Galgentobel. Vorbei an M�rschwil und der Steinerburg und durch Steinach gelangen wir ans Bodensee-Ufer und nach Arbon.
In Arbon haben Kolumban und seine Gef�hrten eine Christengemeinde angetroffen mit dem Diakon Willimar, der ihnen Bregenz als zu missionierenden Ort empfahl. Die Galluskapelle l�dt zu einem Besuch ein, und auch in der Kirche St. Martin erkennen wir in den Fenstern des Chors links und rechts von Martin die Gestalten von Gallus und Kolumban.
Gem�tlich wandern wir nun am Seeufer nach Rorschach, wo wir im Hafen das Kornhaus erblicken und auf dem Kronenplatz die Jakobsstatute auf dem gleichnamigen Brunnen.
Die Kolumbanskirche lohnt einen kleinen Abstecher vom Weg.

M�hlegg St.Gallen, Klause von Gallus. Kolumbansweg
M�hlegg St.Gallen, Klause von Gallus
Ruine Steinerburg. Kolumbansweg
Ruine Steinerburg
Galluskapelle in Arbon. Kolumgansweg
Galluskapelle Arbon
Arbon: Tafel Kolumbansweg
Tafel Kolumbansweg
Kolumbanskirche in Rorschach. Kolumbansweg
Kolumbanskirche Rorschach

12. Etappe Rorschach - Bregenz

31km, 8.0 Std., +60m / -60m
Die Etappe ist nicht anstrengend, aber recht lang. Die M�nche d�rften sie wohl auf dem Schiff absolviert haben. Sie kann etwas abgek�rzt werden, indem man mit dem Schiff bis Rheineck f�hrt und von dort zu Fuss weiter. Dadurch reduziert sich die Diestanz um rund 9km.
Wer den ganzen Weg zur�cklegen will, wandert von Bregenz dem See entlang nach Altenrhein, umrundet den Flughafen und gelangt neben der Autobahn und dem Alten Rhein nach Rheineck.
In Rheineck �berqueren wir den Alten Rhein und gleichzeitig die schweizerisch-�sterreichische Grenze. Gaissau, H�chst und Fussach sind die n�chsten Gemeinden, bevor wir den Neuen Rhein �berquerend nach Hard und auf dem Bodenseeweg Bregenz erreichen.
Zwischen den M�ndungen des Alten und des Neuen Rheins erstreckt sich das 2000ha grosse Naturschutzgebiet Rheindelta. Dieses wurde in die Liste der Natura-2000-Gebiete der EU aufgenommen. Wir durchwandern einen Teil davon.
Am Eingang von Bregenz steht das Kloster Mehrerau. Es handelt sich um eine Zisterzienser-Abtei, die um 1850 die fliehenden M�nche von Wettingen aufnahm und deshalb Wettingen-Mehrerau heisst.

Bregenz ist die Landeshauptstadt von Vorarlberg. Speziell bekannt  ist Bregenz durch die Festspiele auf dem See. Vom Hausberg �Pf�nder�, erreichbar mit einer Luftseilbahn, geniesst man herrliche Ausblicke auf den Bodensee, das deutsche Lindau und die Schweizer Voralpen.
Kolumban und seine M�nchsgruppe hatte sich zwei Jahre hier aufgehalten, bevor sie vertrieben wurden und weiter Richtung Italien wanderten. Gallus blieb zur�ck und begab sich wieder nach Arbon, wo ihm der Diakon Willimar den Weg in die Wildnis an der Steinach zeigte und wo Gallus dann seine Klause errichtete. Heute zeugen in Bregenz die alte Gallus- und die moderne Kolumbanskirche von der Beziehung zu den irischen M�nchen. Bregenz unterh�lt zudem eine Partnerschaft mit der irischen Stadt Bangor, Ausgangspunkt der M�nche.

Hard Neuland gegen die Schweiz. Kolumbansweg
Hard am Bodensee gegen die Schweiz
Bregenzerach. Kolumbansweg
Bregenzerach
Bregenz, Abtei Mehrerau. Kolumbansweg
Bregenz, Abtei Mehrerau
Bregenz, Gallusstift. Kolumbansweg
Bregenz, Gallusstift
Bregenz, Kirche St.Gallus. Kolumbansweg
Bregenz, St.Galluskirche

13. Etappe Bregenz - Hohenems
24km, 6.0 Std., +120m / -95m
Vorbei an der Kolumbanskirche wandern wir Rheintal aufw�rts und befinden uns schon bald an der Bregenzer Ache. Auf den gelbweissen Wegweisern folgen wir dem Begriff �Lauterach� und sp�ter �Jannersee�. Mitten im Lauteracher Riet treffen wir auf diesen kleinen See mit sehr sch�nen Picnic-M�glichkeiten (inkl. Kiosk).
Weiters auf dem geraden Weg legt sich quer zu uns die Dornbirner Ache, die wir �ber die Holzbr�cke �berqueren und dann gleich nach links abbiegen, um der m�andernden Ache bis nach Dornbirn Gesellschaft zu leisten. Ein Besuch im Zentrum von Dornbirn mit dem sch�nen Marktplatz, dem Roten Haus und der Kirche St. Martin lohnt sich.
F�r den weiteren Weg bleiben wir am Fusse des Berges und erreichen nach zwei Wanderstunden Hohenems. Imposant das Palais Hohenems, interessant der vorgelagerte Nibelungenbrunnen (Erinnerung an das Nibelungenlied, dessen Handschriften hier gefunden wurden). Die Schubertiade, das allj�hrlich stattfindende weltbekannte Musikfestival, zieht jeweils zahlreiche Besucher an.
Bregenz, Kirche St.Kolumban. Kolumbanweg
Bregenz, St.Kolumban-Kirche
Bregenz, Statue St.Kolumban. Kolumbansweg
Statue St.Kolumban
Holzbr�cke �ber die Dornbirner Ache. Kolumbansweg
Br�cke �ber die Dornbirner Ache
Marktplatz Dornbirn. Kolumbansweg
Marktplatz Dornbirn
Rotes Haus, Dornbirn. Kolumbansweg
Rotes Haus Dornbirn

14a. Etappe Hohenems - Feldkirch
23 km, 5.45 Std., +390m / -270m
Auf unserem Weg aus Hohenems hinaus liegen innerhalb von drei Kilometern die Friedh�fe dreier Religionsgemeinschaften: zuerst der christliche Friedhof bei der St. Antonkapelle, dann der j�dische Friedhof und schliesslich kurz vor G�tzis der neue islamische Friedhof.
Die leicht erh�hte Kobel-Kapelle bei G�tzis erinnert an die K�mpfe der Bewohner gegen die Heere von Napoleon. Durch die �rflaschlucht gelangen wir nach St. Arbogast mit seiner Wallfahrtskapelle.
Der n�chste Wallfahrtsort ist Rankweil. Die auf einem H�gel erbaute Liebfrauenbergkirche (zur basilica minor erhoben) weist schon von weitem den Weg.
Von Rankweil nach Feldkirch ist es nicht mehr weit. Vorbei am Schloss Amberg treffen wir in Feldkirch, der zweitgr�ssten Stadt von Vorarlberg ein, nicht ohne die �ber der Stadt thronende Schattenburg geb�hrlich zu bestaunen. Ein Bummel durch die Altstadt schliesst die Etappe ab.

Kobelkapelle bei G�tzis. Kolumbansweg
Kobelkapelle bei G�tzis
�rflaschlucht. Kolumbansweg
�rflaschlucht
St. Arbogast. Kolumbansweg
St. Arbogast
Rankweil, Liebfrauenkirche. Kolumbansweg
Rankweil, Liebfrauenkirche
Feldkirch. Kolumbansweg
Feldkirch

14b. Etappe Hohenems - Haag
28km, 7.0 Std., +70m / -65m

Um Gallus die Referenz zu erweisen - er hatte sich eine Zeitlang in Grabs aufgehalten - f�hrt ein Alternativweg von Hohenems auf die Schweizerseite nach Grabs.
Dazu streben wir vom Zentrum in Hohenems westw�rts dem Rhein zu. Hier bildet der Alte Rhein die Staatsgrenze zwischen der Schweiz und �sterreich. Wir bleiben auf der �sterreichischen Seite und wandern rheinaufw�rts. Da der Fluss fr�her wiederholt �ber die Ufer trat und grossen Schaden anrichtete und Leid verursachte, wurde er 1923 an zwei Stellen begradigt: hier bei Diepoldsau und bei Hard am Bodensee.
Die Fl�sse Frutz und Ill �berqueren wir und gelangen zum Illspitz, dem Eintrittspunkt ins EU Schutzgebiet Bangs-Matschels.
Gem�tlich im Wald wandernd betreten wir unbemerkt das F�rstentum Liechtenstein. Bei Ruggel verlassen wir dieses Staatsgebiet wieder, �berqueren den Rhein und wandern dem Werdenberger Binnenkanal entlang nach Haag.

Nibelungenbrunnen Hohenems. Kolumbansweg
Nibelungenbrunnen Hohenems
am Alten Rhein. Kolumbansweg
am Alten Rhein
lauschiger Weg am Alten Rhein. Kolumbansweg
lauschiger Weg am Alten Rhein
Rheinland. Blick auf den Hohen Kasten. Kolumbansweg
Rheinland; Blick auf den Hohen Kasten
Rheinland: wundersch�ne Wanderwege. Kolumbansweg
Wanderweg

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15a. Etappe Feldkirch - Balzers
25km, 6.15 Std., +450m / -435m

Wir verlassen Feldkirch, vorbei am Katzenturm, �ber die Ill und verlassen schon bald die Hauptstrasse. Ausserhalb Tisis lassen wir �sterreich hinter uns und betreten das F�rstentum Liechtenstein. Der Panoramaweg 66/F�rstenweg f�hrt uns nach Vaduz. Die Wanderwegmarkierungen im F�rstentum sind dieselben wie in der Schweiz.
Leicht erh�ht oberhalb des Talgrunds wandernd - unter uns Nendeln und Schaan - geniessen wir eine tolle Aussicht �ber das Rheintal, auf die gegen�berliegenden Berge in der Schweiz: Hoher Kasten, Kreuzberge und Churfirsten.
Vaduz ist der Hauptort des F�rstentums mit dem Sitz der Regierung und dem F�rstenschloss. Zu diesem gelangen wir im Vorbeigehen, ein Besuch ist nicht m�glich. Wir steigen hinunter in den Ort mit seinen sehenswerten Museen: Kunstmuseum, Landesmuseum und Postmuseum. Auch die Kathedrale und das Regierungsgeb�ude liegen an unserem Weg.
Am Ortsausgang wenden wir uns wieder dem Rhein zu, bleiben aber diesseits und wandern an Triesen vorbei nach Balzers. Die Burg Gutenberg ist unser von weither sichtbares Ziel.

Feldkirch mit Katzenturm. Kolumbansweg
Feldkirch mit Katzenturm
F�rstenschloss Vaduz. Kolumbansweg
F�rstenschloss Vaduz
verschneite Gauschla und Alvier. Kolumbansweg
Blick auf Gauschla und Alvier
Regierungsgeb�ude Vaduz. Kolumbansweg
Regierungsgeb�ude Vaduz
Vaduz, Museum und Schloss. Kolumbansweg
Vaduz, Museum und Schloss

15b. Etappe Haag - Sargans

28km, 7.0 Std., +370m / -330m

Ein St�ck weit Richtung "Gams", dann dem Werdenberger Binnenkanal folgen und schliesslich nach Grabs abzweigen. In Grabs erinnert das Galluszentrum mit seiner Tafel an den Aufenthalt von Gallus in diesem Ort.
Weiter f�hrt der Weg hinauf zum Schloss Werdenberg (mit toller Aussicht �ber das Tal) und durch das kleinste St�dtchen der Schweiz, Werdenberg, hinab an den gleichnamigen idyllischen See.
Durch den Ort Buchs wandernd erreichen wir den Bahnhof, unterqueren die Eisenbahngeleise und folgen nun den Wanderwegweisern Richtung "Sargans". In Tr�bbach wechseln wir wieder auf die andere Geleiseseite und wandern nun auf dem alten Schollbergweg nach Sargans. Unterwegs fallen uns die zahlreichen Bunker auf, die daran erinnern, dass hier eines der drei grossen Festungswerke der Schweiz das Reduit an seiner Ostseite sicherte.
Das markante Schloss Sargans auf seinem Felssporn macht deutlich, dass dieser Ort schon immer eine grosse Bedeutung genoss, befindet sich das St�dtchen doch an einem Schnittpunkt: ein Weg f�hrt der Seez entlang zum Walensee und nach Z�rich, der andere vom Bodensee dem Rhein entlang nach Chur.

Kirche Grabs. Kolumbansweg
Kirche Grabs
Grabs mit Schmiede und Wasserrad. Kolumbanswerg
Schmiede mit Wasserrad in Grabs
Gallusplakette im Galluszentrum Grabs. Kollumbansweg
Tafel im Galluszentrum Grabs
Werdenberger Schloss, Blick auf die 3 Schwestern FL. Kolumbansweg
Schloss Werdenberg, 3-Schwestern FL
St�dtchen Werdenberg. Kolumbansweg
St�dtchen Werdenberg

16a. Etappe Balzers - Chur
31km, 8.0 Std., +540m / -420m

Eine etwas lange Etappe liegt vor uns.
Im Aufstieg zur St. Luzisteig �berqueren wir schon bald die liechtensteinisch-schweizerische Landesgrenze. St. Luzisteig, schon zu R�merzeiten ein wichtiger �bergang, denn die Rheinebene war weitgehend Sumpfland und wurde deshalb �ber diesen kleinen Pass umgangen. Auf der Passh�he (gut 700m�M) befinden sich die alte Festung St. Luzisteig (heute ein Waffenplatz der Schweizer Armee) und die alte Steigkapelle. Im �brigen verl�uft auch die Via Francisca Richtung Rom auf dieser Strecke.
Wir betreten nun das Ortsgebiet von Maienfeld und damit die B�ndner Herrschaft mit ihren  bekannten Rebgebieten. Maienfeld ist uns auch ein Begriff aus der Geschichte von Heidi, weshalb die Gegend auch Heidiland genannt wird. In Maienfeld beeindrucken uns die beiden Schl�sser Salenegg und Brandis. Oberhalb des Ortes kann das Heidimuseum besucht werden.
Auf der gegen�berliegenden Seite des Tals gr�sst etwas aus der H�he Pf�fers mit seinem ehemaligen Kloster.
Wir ziehen weiter durch Jenins und Malans und steigen etwas hinab zum Fluss Landquart, den wir �berqueren und schon bald das Schloss Marschlins gewahren. Igis und Zizers sind die weiteren Stationen auf unserem Weg nach Chur.
Zizers mit seinem Johannesstift beherbergte Zita, die letzte Kaiserin von �sterreich von 1962 bis zu ihrem Tod im 1989.
Dann empf�ngt uns Chur, die erste Stadt am Rhein und �lteste Stadt der Schweiz mit seiner sch�nen Altstadt.

Balzers, Kirche und Schloss. Kolumbansweg
Balzers, Kirche und Schloss
Blick auf Balzers. Kolumbansweg
Blick auf Balzers
Pilger bei Sankt                          Luzisteig, 2017
Via-Francisca-Pilger Luzisteig
Steigkirche St.Luzisteig. Kolumbansweg
Steigkirche St.Luzisteig
Heidi-Museum in Maienfeld. Kolumbansweg
Heidi-Museum Maienfeld
Altstadt Chur. Kolumbansweg
Altstadt Chur

16b. Etappe Sargans - Chur
34km, 8.30 Std., +145m / -35m
Eine etwas lange Etappe, die jedoch unterteilt oder mit dem �V abgek�rzt  werden kann.
Vom Dorfzentrum streben wir wieder dem Rhein zu und folgen dem Fluss aufw�rts nach Bad Ragaz. Bekannt ist dieser Ort nicht nur f�r seine Thermal-B�der und Grand Hotels, sondern auch f�r die alle drei Jahre stattfindende Skulpturenaussetllung im Freien.
Wir verlassen Bad Ragaz Richtung Maienfeld und begeben uns auf die andere Seite des  Rheins. Von hier haben wir zwei Optionen: entweder wir steigen durch das Dorf hinauf auf den Weg der Etappe 16a und wandern nach Chur oder wir w�hlen die einfache aber etwas monotone Wanderung entlang des Rheins bis Chur.

Chur - Chiavenna
  • Infos und Karte SchweizMobil: Via Sett Chur - Chiavenna
Schloss Sargans, Blick ins Rheintal. Kolumbansweg
Schloss Sargans und Rheintal
Sargans, Blick auf den Pizol. Kolumbansweg
Blick auf den Pizol
am Rheinufer bei Sargans. Kolumbansweg
am Rheinufer bei Sargans
im Hintergrund der Falknis. Kolumbansweg
im Hintergrund der Falknis
Maienfeld, Bad Ragaz, Pf�fers. Kolumbansweg
Maienfeld, Bad Ragaz, Pf�fers

17. Etappe Chur - Lenzerheide
20km, 6.0 Std., +1205m / -325m

Heute geht es erstmals richtig bergauf. Der Weg ist gut signalisiert, k�nnen wir doch den Wanderwegweisern mit der Nr. 64 Via Sett folgen.
Zuerst der Plessur entlang, dann den Wald hinauf nach Passugg und Malix mit seiner Burgruine Strassberg. Ein sehr sch�ner Picnic-Platz l�dt zu einer Rast ein. Die dortige Kirche steht unter dem Patrozinium von Gallus.
In Churwalden existierte fr�her ein Kloster der Pr�monstratenser. Heute ist die Kirche St. Maria und Michael einen Besuch wert.
Vorbei an Parpan steigen wir hinauf nach Lenzerheide. Sowohl Parpan wie auch Lenzerheide sind bekannte Skigebiete. Der Heidsee zwischen Valbella und Lenzerheide kann auf beiden Seiten umrundet werden. Seilbahnen f�hren auf beiden Seiten auf die Berge.

Burgruine Strassberg, Malix. Kolumbansweg
Burgruine Strassberg Malix
Kirche St.Maria und Michael in Churwalden. Kolumbansweg
Churwalden, Kirche
Churwalden, Kirche St. Maria und Michael. Kolumbansweg
Churwalden, Kirche St.Maria + Michael
Schl�ssli Parpan. Kolumbansweg
Schl�ssli Parpan
Heidsee, Lenzerheide. Kolumbansweg
Heidsee, Lenzerheide

18. Etappe Lenzerheide - Tiefencastel - Savognin
23km, 6.45 Std., +880m / -1145m

�ber die Lenzer-Heide zu wandern ist ein reines Vergn�gen. In Lenz (romanisch Lantsch) besuchen wir die etwas ausserhalb gelegene alte Kirche Sta Maria mit seinen sch�nen Grabkreuzen.
Auf dem weiteren Weg hinunter Richtung Tiefencastel treffen wir auf die einzige unverbaute karolingische Dreiapsidenkirche der Schweiz St. Peter in Mistail - ein Halt mit Besichtigung darf nicht fehlen.
Tiefencastel ist wiederum ein wichtiger Knotenpunkt: von der Lenzerheide kommend f�hrt geradeaus die Strasse �ber den Julierpass, nach links �ber den Albulapass und nach rechts durch die Schinschlucht ins Domleschg mit Thusis,  Ausgangsort zum San Bernardino- und zum Spl�genpass.
Wir steigen Richtung "Julierpass" hinauf nach Salouf und hinunter nach Savognin. Auch Savognin ist ein bekannter Skiort.

Kirche Lenz. Kolumbansweg
Kirche Lenz
St. Peer, Mistail. Kolombansweg
St. Peter, Mistail
Innenraum St.Peter, Mistail. Kolumbansweg
Innenraum St. Peter, Mistail
Blick nach Savognin. Kolumbansweg
Blick nach Savognin
Salouf bei Savognin. Kolumbansweg
Salouf bei Savognin

19. Etappe Savognin - Alp Flix - Bivio
21km, 7.15 Std., +1350m / -780m

Heute geht es nochmals richtig zur Sache. Wir steigen hinauf bis auf nahezu 2000m�M und wandern �ber die wundersch�ne Alp Flix. Sie wird auch Schatzinsel der Artenvielfalt in einer beeindruckenden Natur bezeichnet.
Wem die heutige Etappe etwas zu anstrengend ist oder wer einfach diese wundersch�ne Natur noch etwas geniessen m�chte, kann im Berghotel auf der Alp Flix �bernachten.
In Salategnas verlassen wir f�r kurze Zeit die Via Sett, um ein paar H�henmeter zu vermeiden, und steigen hinab Richtung Marmorera und zum gleichnamigen See. Dieser Stausee entstand in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und begrub in sich das ehemalige Dorf Marmorera, das oberhalb des Sees wieder aufgebaut wurde.
In Bivio ist Etappenschluss. Bivio liegt wieder an einer Wegverzweigung: zum Julierpass und zum Septimerpass (nur zu Fuss oder mit dem Velo zu bew�ltigen).

Alp Flix. Kolumbansweg
Alp Flix
Lais da Flix - kleiner See auf der Alp Flix. Foto R.Flueler
Lais da Flix, Alp Flix
Blick auf den Marmorera-Stausee. Kolumbansweg
Marmorera-Stausee
Bivio. Kolumbansweg
Bivio
 
20. Etappe Bivio - Septimerpass - Vicosoprano
20km, 6.30 Std., +620m / -1325m (Via Sett)

Wir verlassen Bivio wieder auf der Via Sett (Nr. 64) und steigen gem�chlich die rund 550 H�henmeter hinauf zum Septimerpass. Auf der Passh�he erblicken wir etwas oberhalb des Weges eine in einen Felsbrocken eingemauerte Plakette, die an Kolumban erinnert und von den Freunden des Kolumban aus Luxeuil-les-Bains in Frankreich gespendet wurde.
Der Septimerpass ist mit seinen 2310m�M der h�chste Punkt auf dem ganzen europ�ischen Kolumbansweg.
Vor uns liegt nun das Bergell mit seinen imposanten Bergriesen Piz Cacciabella, Piz Cengalo und Piz Badile.
Auf der erhaltenen R�merstrasse wandern wir hinunter ins Tal und treffen nach einem Abstieg von �ber 800m in Casaccia ein. Casaccia liegt am Fusse des Malojapasses, der ins Engadin nach St. Moritz und von dort �ber den Berninapass ins Puschlav f�hrt.
Ab Casaccia gibt es zwei M�glichkeiten
des Weiterwanderns: Wir bleiben im Talgrund folgen weiter der Via Sett nach Visosoprano.
  • Variante: Auf dem Panoramaweg, der oberhalb des Talgrunds an der Bergflanke entlang Richtung Soglio f�hrt, wandern wir bis Roticcio 1269m oder Pt.1383m, von wo wir nach Vicosoprano absteigen.
Aufstieg von Bivio zum Septimerpass. Kolumbansweg
Aufstieg zum Septimerpass
auf dem Septimerpass. Kolumbansweg
auf dem Septimerpass
Kolumban-Denkmal auf dem Septimerpass. Kolumbansweg
Kolumban-Denkmal Septimerpass
R�merstrasse im Abstieg vom Septimerpass. Kolumbansweg
R�merstrasse im Abstieg
Blick zum Albigna-Stausee. Kolumbansweg
Blick zum Albigna-Stausee
Vicosoprano. Kolumbansweg
Vicosoprano

21. Etappe Vicosoprano - Castasegna/Chiavenna
a) 12km, 3.0 Std., +115m / -485m (wenn wir im Talgrund bleiben)
b) 12.5km, 4.0 Std., +600m / -960m (wenn wir zum Panoramaweg hinaufsteigen)

a) Via Sett: Borgonovo und Stampa sind stark mit den Namen der K�nstlerfamilie Giacometti (Giovanni, Augusto und Alberto) verbunden. In Coltura l�sst sich der Palazzo Castelmur besichtigen.
Von Coltura geht�s hinab nach Promontogno und Bondo (Achtung: hier fand im Jahr 2017 ein grosser Felssturz statt und die Wegf�hrung kann vom eingezeichneten Weg abweichen) und weiter nach Castasegna.

b) Panoramaweg: Nach einem Aufstieg von rund 450 H�henmetern steigt man von Vicosoprano hinauf zum Panoramaweg. In stetem Auf und Ab erreichen wir Soglio. Die Aussicht auf die Felszacken auf der andern Talseite ist phantastisch. Soglio ist eine Sonnenterrasse, auf der sich ein kurzes Verweilen lohnt.
Dann geht es hinunter nach Castasegna.

�ber die Landesgrenze kommen wir nach Italien, wo der italienische Kolumbansweg uns aufnimmt und nach Chiavenna geleitet.
Mera / Maira, Kolumbansweg
Mera
Castasegna, Wegweiser an der ViaBregaglia. Juli 2007
Castasegna
sch�ne Br�cke. Kolumbansweg
sch�ne Br�cke
Chiavenna. Kolumbansweg
Chiavenna
Chiavenna. Kolumbansweg
Chiavenna

Karten und B�cher:
Infos und Links:
Alte Kultur- und Pilgerwege durch die Schweiz

PS: Wer diesen Trek nachgewandert ist und seine Erfahrungen weitergeben m�chte, melde sich bitte bei: info@wandersite.ch.