Das Institut für Ostrecht (IOR) wurde am 18.7.1957 auf Initiative von Reinhart Maurach als rechtsfähiger Verein (e. V.) gegründet. Seine Aufgaben umfassen die systematische Erforschung der Rechtssysteme in den ehemals sozialistischen Staaten Osteuropas einschließlich der Rechtspraxis und der Rechtswissenschaft, die Verbreitung der Forschungsergebnisse in Deutschland und im Ausland, die Teilnahme an der internationalen rechtlichen Zusammenarbeit sowie die Stärkung des wissenschaftlichen Erfahrungsaustauschs und der internationalen Beziehungen auf allen Gebieten des Rechtswesens.
Zu diesem Zweck betreibt das Institut flächendeckende Grundlagenforschung und Projektforschungen, sammelt Rechtsliteratur aus und über den Forschungsraum, erstellt Rechtsgutachten für Gerichte, Behörden, Unternehmen und Private und erteilt Auskünfte über das Recht der osteuropäischen Staaten, gibt wissenschaftliche Publikationen und Periodika heraus, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und organisiert Rechtstagungen, Vorträge und ähnliche Veranstaltungen.
Bei der Editoriale Scientifica (Neapel) ist der von Attila Vincze, Diana-Urania Galetta, Ewald Wiederin und dem IOR-Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper herausgegebene Band „100 Jahre Rechtsstaat im Alltag: vom österreichischen Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetz zum europäischen Verwaltungsverfahren“ erschienen. Auf 296 Seiten kommen Verwaltungsrechtlerinnen und Verwaltungsrechtler aus Ost- und Westeuropa zu …
Am 13. Mai 2026 lud die Österreich-Bibliothek der deutschsprachhigen Andrássy Universität Budapest zu einem besonderen literarischen Abend: Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper, Geschäftsführer des Instituts für Ostrecht (IOR), las aus seinem dritten Kriminalroman „Ungarische Tänze“ und entführte dabei rund 30 Gäste in eine Welt, die weit mehr zu bieten …
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Erbrecht und Vermögensnachfolge (ZEV), Heft 5, S. 291, sind zwei Länderberichte von Mitarbeitern des Instituts für Ostrecht erschienen: Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper (IOR-Geschäftsführer): Ungarn: Erbrechtsnovelle als Teil einer umfassenderen BGB-Novelle Jan Sommerfeld: Tschechien: Staatshaftung bei zu spät aufgefundenem notariellem Testament Die …
Das Institut für Ostrecht hat seit 2025 das Pilotprojekt „Restorative Justice in der Ukraine: Die (fehlende) Aufarbeitung des Sowjetunrechts von 1991 bis heute“ („Restorative Justice in Ukraine: (Not) Coping with Soviet State Crimes from 1991 until Today“ = „«Відновне (реабілітаційне) правосуддя» в Україні: (відсутність) дослідження радянської несправедливості з 1991 року …
Vom 8. bis zum 10. Mai 2026 nahm Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper, Geschäftsführer des IOR, an der gemeinsamen Jahresversammlung der Deutsch-Ungarischen Juristenvereinigung (DUJV) und der Ungarisch-Deutschen Juristenvereinigung (UDJV) teil. Die Veranstaltung fand in den repräsentativen Räumen des Ungarischen Generalkonsulats in München statt. Wissenschaftliches Programm: Recht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks …
Am 6. Mai 2026 fand am Institut für Ostrecht in Regensburg das Kick-off-Meeting des Deutsch-Ukrainischen Polizeidialogs „Prävention vor häuslicher Gewalt“ im Rahmen des Denkraum Ukraine statt. Die hybride Veranstaltung brachte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Polizeipraxis aus Deutschland und der Ukraine zusammen. Im Mittelpunkt standen Fragen der …
Das Institut für Ostrecht gibt den Termin für seine bevorstehende internationale Konferenz bekannt: Vom 14. bis 18. Oktober 2026 findet in Regensburg die Tagung „EU Compatibility and Legal Transplants in Ukrainian Investment and Corporate Law“ statt. Die Konferenz wird vom Institut für Ostrecht gemeinsam mit dem Zentrum für interdisziplinäre Ukrainestudien …
Eine Budapester Universität. Eine Leiche. Ein Autor, der Ungarn nicht nur aus Büchern kennt – sondern aus jahrzehntelanger juristischer Praxis und Begegnungen vor Ort. Unser Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper hat mit „Ungarische Tänze“ einen Krimi geschrieben, der tief im ungarischen Alltag zwischen Recht und Wirklichkeit verwurzelt ist …
Bereits zum dritten Mal bietet Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Küpper, Geschäftsführer des Instituts für Ostrecht (IOR), an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universtität Lissabon die Vorlesung „Russian Law – The Legal System of a Country at War“ an. Die anhaltende Nachfrage unterstreicht die wissenschaftliche wie gesellschaftliche Relevanz des Themas. Die …
„Vége van!“ (Es ist vorbei!) – das ist seit der Nacht vom 12. auf den 13. April 2026 überall in Budapest zu lesen. Seitdem klar ist, dass die Oppositionspartei TISZA (Tisztelet és Szabadság – Respekt und Freiheit) unter Führung von Péter Magyar die Parlamentswahlen nicht nur gewonnen hat, sondern sogar …
Das Institut für Ostrecht gliedert sich – hierin der Tradition der Abteilung Recht im Osteuropa-Instituts Breslau folgend – in Länderreferate. Dies erlaubt eine synoptisch-geografische Erforschung der Rechtsentwicklung in Osteuropa, die in dieser Form in der Welt einzigartig ist.
Die Länderreferentinnen und Länderreferenten des IOR sind ausgewiesene Spezialisten für die Rechtsordnungen der von ihnen beobachteten Staaten. Sie sprechen die Sprache(n) ihres Forschungsraums fließend und haben hervorragende Rechts- und Landeskenntnisse.