Geschäftsgrundlage bröckelt weg
Die gesamte GameStop-Kette unterhält zum jetzigen Zeitpunkt noch rund 5700 Niederlassungen weltweit. Insofern ist das Risiko, dass man als regelmäßiger Kunde plötzlich nicht mehr in seine liebgewonnene Filiale kommt, dann doch noch überschaubar. Mit den bereits geplanten Schließungen in den kommenden Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit allerdings deutlich an.Zumal nicht absehbar ist, dass das Unternehmen noch einmal eine Trendwende schafft. Denn die Ursachen sind nur in einem engen Rahmen hausgemacht. Das Kernproblem liegt darin, dass der Markt sich in den letzten Jahren gravierend verändert hat und Spiele immer stärker als Downloads gekauft werden. Die Handelskette versucht sich deshalb immer stärker mit Gaming-Hardware und Merchandising-Artikeln über Wasser zu halten und muss dabei natürlich mit dem bequemen Online-Shopping konkurrieren.
Siehe auch: Niemand will viel für GameStop zahlen: Rettungsversuch gescheitert