Muss man wohl im Kino gesehen haben, um ihn als so erzählballastfrei zu empfinden, wie hier manche schreiben. Habe auf Plotebene jedenfalls wenig verstanden und gleichzeitig noch zu viel. Trotzdem wahrscheinlich das Höchstmaß an visueller Abstraktion und viszeralem Überschuss, das in einem Film dieser Größenordnung heute erreicht werden kann. Wie Jared Leto die Möglichkeit seiner eigenen Menschwerdung darin entdeckt, dass er seine Liebe zu Depeche Mode nicht in Worte zu fassen weiß, ist außerdem eine der schönsten Ideen in einem Blockbuster seit längerer Zeit. Vielleicht sollte ich mich doch allmählich näher mit den Nine Inch Nails beschäftigen!