Natürlich kannte ich den Endtwist im voraus, bei einem fast 60 Jahre alten Klassiker wäre das auch schwer zu vermeiden, dennoch war ich überrascht wie gut der Film es schafft im Finale auf diese Auflösung hinzuführen.
Natürlich kannte ich den Endtwist im voraus, bei einem fast 60 Jahre alten Klassiker wäre das auch schwer zu vermeiden, dennoch war ich überrascht wie gut der Film es schafft im Finale auf diese Auflösung hinzuführen.
Der Filmtitel hat auf jeden Fall Recht, das ist wirklich ein verdammt großes Land.
William Wyler erzählt in The Big Country eine Geschichte, in der Gregory Peck zwischen die Fronten zweier verfeindeter Familien, die um das Land mit der einzigen guten Wasserquelle konkurrieren, gerät, die Allegorie auf den Kalten Krieg (bzw. die Referenz auf Yojimbo) muss wohl nicht weiter ausgeführt werden. Neben der Szenerie ist Gregory Pecks überraschend progressiver Protagonist dabei wohl die mit Abstand größte Stärke des Films.
Charles Laughtons erste und einzige Regiearbeit besticht vor allem durch seine absolut fantastische Cinematographie, mit der er zum Vorreiter des Southern Gothic Horrors wurde. Abgesehen davon kann aber auch Robert Mitchum in seiner Rolle als misogyner Serienmörder mit Gotteskomplex mehr als überzeugen und so für ein paar wirklich überragende Spannungsmomente sorgen.
Das vielleicht größte Lob, dass ich Sinners aussprechen kann ist, dass ich auch sehr gerne eine Version des Films ohne Horror/Vampire gesehen hätte (wobei das letzte shootout aber im Film bliebe), also einfach einen Film darüber, wie diese beiden Brüder in ihre Heimat zurückkommen und dort einen Club eröffnen. Natürlich verstärken die übernatürlichen Elemente die Thematiken rund um kulturelle Assimilation sowie dem damit einhergehenden Verlust kultureller Identität und liefern zugleich auch noch eine zweite Möglichkeit, mit der im Film mit…