"Film ist wie ein Schlachtfeld. Liebe. Hass. Action. Gewalt. Und Tod. In einem Wort: Gefühle."
Für mich läuft hier irgendwie wirklich alles schief.
Das fängt damit an, dass dieser Anime in einem Found-Footage-Stil gestaltet ist; Found-Footage-Horror aber immer dann am besten wirkt, wenn die Illusion erschaffen und aufrechterhalten wird, dass das Gezeigte tatsächlich real anstatt fiktiv ist. Und bei Kowabon steht mit dem genutzten Rotoscoping-Stil eben eine Animations-Barriere einer Authentizität und einem Realismus im Effekt-Sinne des Subgenres im Wege.
Aber auch der Aufbau der Folgen ist zur Entfaltung von Spannung und Schauer völlig misslungen. Nicht nur…