Cynthia x Calren | ask me no questions and I'll tell you no lies


Kategorie: eigene Prosa - Atrahor - Canon
Genre: idk? h/c? something romantic? friendship? fluff?
Warning: mentioned abusive relashionship, mentioned slight torture, Erwähnung von Blut, Erwähnung von Mord
Raiting: P16
Charaktere: Cynthia, Calren, Amilía
Projekt: Intimitäten - Dem anderen eine Wunde verbinden
Ficathon: daswaisenhaus

Sonstiges:Have some proctetive!Cyn. Ich liebe diesen OS, tbh und wollte ihn schon seit langer Zeit hochladen, bin aber nie wirklich dazu gekommen

ask me no questions and I'll tell you no lies

Sanft reinigte sie die Wunde, tupfte dann den Schnitt mit einer desinfizierenden Tinktur ab. Calren weigerte sich fast schon vehement davor, ihr zu erzählen, woher er die tiefe Wunde hatte, die quer über seinen Rücken verlief, die eine Weitere seiner, inzwischen leider viel zu zahlreichen, Narben werden würde.

Doch das musste er nicht, denn Cynthia war es bewusst, ohne dass er ihr es sagen musste, ohne, dass sie fragen musste, wer ihn  gequält hatte, ihm dies zugefügt hatte. Sie wusste es, da dies nicht die erste Wunde dieser Art war, die sie ihm verbinden musste, erkannte es sofort an seinem Blick, den er fast schon schuldbewusst auf den Boden richtete, als er sich weigerte, ihr in die Augen zu blicken. Dass er es trotzdem nicht vor ihr verbergen konnte, sie genau wusste, wem er diese Wunde zu verdanken hatte, war beiden durchaus bewusst, auch wenn der Mensch trotzdem versuchte es vor ihr zu verschleiern, zu verstecken.
Cynthia verschwand für einen kurzen Moment in ein Nebenzimmer, wusch sich das Blut und die Tinktur von den Händen und kam ein paar Augenblicke später, nachdem sie eine frische Bandage aus einem Regal geholt hatte, zu Calren zurück. „Du solltest dir das absolut nicht von ihr gefallen lassen. Es wäre besser für dich, wenn du dich von ihr löst, sie tut dir nicht gut.“ Leise, firm, fast schon streng und tadelnd klang ihre Stimme durch den kleinen Raum. Der Mensch sah sie ein paar Momente für ihre Worte verärgert an, mied dann aber ihren Blick. Die beiden hatten diese Diskussion über Amilía schon gefühlte tausende Male geführt, immer mit demselben Ergebnis. Die Vampirelfe seufzte leise resigniert auf, sagte jedoch nichts mehr.

Sie schloss ihre Augen stattdessen halb und platzierte ihre Hände direkt über dem Schnitt in der Luft. Leise Worte, fast schon ein Gesang, verließen ihre Lippen, brachte ihre Hände dazu, in einem sanften hellgrün zu leuchten. Als die ehemalige Elfe spürte, wie ihre Magie durch sie fuhr, legte sie ihre leuchtenden Handflächen sanft auf die klaffende Wunde, fuhr an dieser in einer kreisenden Bewegung entlang und das Fleisch schloss sich fast komplett überall, wo sie die Verletzung zart berührte, ganz ohne dass der Mensch unter Schmerzen leiden musste. Lediglich ein leichtes, unangenehmes, Jucken, ebenso wie eine angenehme Wärme. Eine viel zu vertraute Wärme, die ihn von Innen heraus zu erfüllen schien, die ihm das Gefühl gab, als poche sein Herz im Einklang mit dem pulsieren der Natur und dem Klang des Lebens in der Stadt um ihn herum. Mit Cynthias Herzen.

Sie spürte, wie ihre Kräfte langsam schwanden, musste sie doch für heilende Magie ihre eigene Lebenskraft aufwenden, um der Lebensenergie Calrens zu helfen, seinen Körper zu heilen. Die Vampiress spürte, wie ein dünner Schweißfilm sich vor Anstrengung auf ihrer Stirn bildete, wie immer wieder Tropfen hinabrannen. Doch sie sprach trotzdem weiter, heilte den Menschen weiter. So lange, bis sie eine warme Hand auf ihrem inzwischen kalten Arm spürte, deswegen ihre Konzentration wankte, der Zauber brach, ihre Iriden – fast schon erschrocken – ganz aufgingen. Cynthia schwankte kurz, ließ sich dann auf einen Stuhl neben der Liege, auf der Calren lag, fallen. Pistazienfarbene Augen, die sie besorgt und anklagend beobachteten.

Die Vampiress lächelte den Maler schwach an. „Keine Sorge, mir wird’s schon bald wieder besser gehen. Das Wichtigste im Moment ist jedoch, dass es dir so bald wie nur möglich wieder gut geht.“ Sie stand mit schwachen Beinen wieder auf und holte aus einem Schrank in der Nähe ein Fläschchen, das sie sogleich in einem Zug austrank. Angeekelt verzog sie wegen des Geschmacks das Gesicht, fühlte sich jedoch sogleich stärker und spürte, wie ihr Blut in die Wangen schoss.  Nun wandte sie sich mit kritischem Auge wieder Calrens Rücken zu und nickte, nachdem sie ihn eine Weile untersucht hatte, zufrieden. Die zuvor klaffende Wunde war nur noch ein roter Striemen, der zwar als Narbe bleiben würde, aber immerhin war er nicht mehr in Lebensgefahr oder würde eine sehr auffällige Narbe von der Wunde davontragen.

Wieder ging Cynthia in das angrenzende Zimmer, holte eine Salbe, die sie nach etwas… turbulenteren Aufträgen, bei ihren eigenen Wunden verwendete und strich sie sanft über Calrens gereiztes Fleisch, verband ihn dann. „Du kommst morgen noch einmal her, damit ich’s mir nochmal ansehen kann, dann dürfte auch keine allzu große Narbe bleiben.“ Als der Mensch gehorsam nickte lächelte sie ihn für einen Moment strahlend an, ehe sie die Stirn leicht runzelte und ihn voller Ernst ansah.

„Und das nächste Mal kommst du sofort zu mir, sonst, das schwöre ich dir bei allem, was mir heilig und wichtig ist, dass ich sie ausfindig mache. Und dann sorge ich dafür, dass sie dir nie wieder auch nur daran denken kann, dir ein Haar zu krümmen.“

Câprice & Cloud | Intimitäten - Dem anderen Schmuck zumachen


Kategorie: eigene Prosa - Atrahor - Canon
Genre: kinda hurt? feely shit?  idk, I'm not good at this
Warning: Erwähnung von Tod (eines nahen Verwandten)
Raiting: P12
Charaktere: Câprice & Cloud (Lynire, Cynthia und Verjaz erwähnt)
Projekt: Intimitäten auf FF.de - Dem anderen Schmuck zumachen (würde das Projekt gerne verlinken, aber mein Tablet lässt es nicht zu, sorry)

Sonstiges: Ich weiß, es ist schlecht und kurz, aber ich hab diese Momentaufnahme zwischen den beiden nicht mehr aus dem Kopf bekommen, nachdem ich die Vorgaben gelesen habe

Cloud seufzte leise, sah ihr dabei zu, wie sie fast schon verzweifelt versuchte, ihre Kette zu verschließen. „Komm, lass mich endl-„ Bevor er überhaupt auch nur daran denken konnte auszureden drückte sie ihm mit einem genervten Augenverdrehen und einem gemurmelten „Du könntest es selbst auch nicht besser“ die Kette in die Hand. Er grinste sie frech an und sie streckte ihm – natürlich, wie sollte es auch sonst sein? – so erwachsen, wie sie sich nun eben gerne verhielt, die Zunge raus, ehe sie sich umdrehte und ihre langen Haare für ihren Bruder hoch hielt.
Er befestigte die Kette vorsichtig um ihren Hals und strich, als Câprice sich umdrehte, mit einem traurigen Lächeln auf den Lippen sanft über den Anhänger. Die Kette war ein Geschenk ihrer Mutter. Eine feine Goldkette, an der der eigentliche wertvolle Teil befestigt war; ein Smaragdanhänger in Drachenform. – Ein sogenannter Zwillingsstein. Leider war der zugehörige Stein mit dem Zwilling ihrer Mutter verschwunden, gestorben.

Nachdem Cynthia dies gespürt hatte, kein leichtes Pochen mehr von dem Stein ausging, und sie mit Erinnerungen – sowohl ihren als auch denen ihres Zwillings – geflutet wurde, hatte sie ihre Kette abgenommen und versteckt aufbewahrt, weil sie den Anblick, den mangelnden Herzschlag von der Kette und somit die ständige Erinnerung daran, dass ihre zweite Hälfte nicht mehr war, nicht ertragen konnte. Bis zur Geburt ihrer eigenen Kinder, Zwillinge, ihr und Verjaz so ähnlich. Câprice und Cloud. Danach hatte sie dem inneren Drang, die Kette auszugraben und sie ihrer Tochter zu vererben, nicht widerstehen können, wusste sie doch, dass Câprice ein Anrecht auf den Zwillingsstein hatte.

Ein sanfter Kuss auf seiner Wange riss Cloud wieder aus seiner Gedankenwelt und er blickte zu seiner Zwillingsschwester, die ihn mit einem traurigen Lächeln besah, da sie genau wusste, was er gerade dachte. Melancholische Gedanken, die die Kette öfter bei beiden auslöste, auch wenn sie wussten, dass Câprice die Kette für nichts auf der Welt hergeben würde.
„Komm, wir sind schon spät dran“, flüsterte sie leise, so leise, als hätte sie Angst davor, die aufgekommene Stille zu durchbrechen. Danach brachen sie schnell, aber ohne weitere Worte, auf, in der stillen Hoffnung, doch noch irgendwie pünktlich zu ihrer Tante zu kommen, denn wer wollte Lynire schon allzu lang warten lassen und damit ihre potenzielle Wut auf sich ziehen? Genau. Niemand der bei Sinnen war.

Amilía x Asali | the last night

Kategorie: eigene Prosa - Atrahor – Canon? AU? Idk, tbh
Genre: Hurt/Comfort, Romanze

Warning: Erwähnung von Mord
Raiting: P16
Pairing: Amilía x Asali

Ficathon: strawberry heat


Die Andere war immer das brave, unschuldige Mädchen gewesen. - Und noch dazu Amilías einzige wirkliche Freundin. Sie waren immer schon Gegensätze gewesen. Amilía war das freche, wilde Mädchen. Niemand mochte sie, das wusste sie. Sie wurde nur respektiert, weil ihre Herkunft dies erforderlich machte, aber trotzdem, keiner wollte etwas mit diesem sonderbaren Mädchen zu tun haben, schon als sie klein war. Nur Asali... Sie hatte nie Vorurteile gegenüber Amilía gehabt. Die beiden waren fast sofort beste Freundinnen geworden, was jeden im Dorf wunderte, immerhin war Asali doch „nur“ eine Möwe und Amilía war eine Skorpionswandlerin, Tochter der Anführerin des Stammes, noch dazu war sie solch' ein leises, schüchternes und nettes Mädchen, das bei jedem beliebt war. Sie waren bis in jene Nacht unzertrennlich, bis Amilía betrogen wurde. Selbst von Asali. - Dachte sie zumindest bis heute.
Sie hatten die Wandlerin gefangen. Nein. Eigentlich ließ Amilía sie das nur glauben, denn in Wahrheit hatte sie sich freiwillig ergeben, hatte sich ohne Widerstand von ihrer Halbschwester fangen lassen. Und jetzt stand sie in diesem Raum, ihrem Gefängnis. Es war sicher eingerichtet, sodass sie sich nicht verwandeln konnte und doch war sie nicht gefesselt und zum ersten Mal seit vielen, vielen Jahren standen ihr wieder Tränen in den Augen. Sah sie Asali vorwurfsvoll, voller Wut an. „Du hättest mich in der Wüste verrecken lassen, genauso wie der Rest des Stammes!“ Die erste Träne bahnte sich heiß einen Weg über ihr Gesicht und sie machte keine Anstalten, diese wegzuwischen. Asali sah sie nur verwirrt an. „Was redest du da für einen Scheiß, Amilía?“ Bei dem Klang ihres Namens, der so hasserfüllt von ihrer ehemaligen besten Freundin ausgesprochen wurde, zuckte die Skorpionswandlerin verletzt zusammen. Also war es wahr; sie verband scheinbar nichts mehr. „Mich hat dieser Skorpion gestochen“ - sie zeigte auf ihren Unterarm, wo sich ein Skorpions Tattoo befand, welches sich bewegte und lebensecht aussah, Asalis dunkle Augen weiteten sich erstaunt - „und ihr habt mich in der Wüste stehen gelassen, ohne Verpflegung. Ihr habt mich dort zum Sterben zurückgelassen! Als normaler Mensch wäre ich innerhalb von ein paar Minuten gestorben. Danke. Wirklich. Danke für nichts.“
Asali schüttelte den Kopf, immer wieder, ungläubig. Sah verwirrt und unsicher aus. „Du lügst.“ Eine einfache Aussage, die dem Skorpion schier das Herz brechen wollte. Weitere Tränen bahnten sich ihren Weg nach unten, tropften auf den Boden, doch Amilía sah Asali fest in die Augen. „Hab' ich dich jemals angelogen? In all den Jahren, habe ich dir auch nur eine einzige, winzige Lüge erzählt?“ Stille. Amilía hatte schon Angst, dass die Jüngere sich entschied, den Lügen zu glauben, die ihr all die Jahre aufgetischt wurden. Diese Angst erwies sich als unbegründet, als die Möwe ihr um den Hals fiel und ohne nachzudenken drückte der Skorpion ihre Lippen auf die der Jüngeren. Amilía merkte, wie sich Asali deutlich verkrampfte und löste sich sofort. „'Tschuldigung.“ Ganz leise, fast schon geflüstert. Die Ältere wollte schon wieder etwas sagen, aber sie wurde dadurch verhindert, dass sich plötzlich Asalis Lippen auf ihre pressten. Und das war der Beginn eines als erstes sanften, vorsichtigen und doch immer leidenschaftlicher werdenden Kusses. Im Stillen wunderte sich Amilía, was wohl auf dem braven, schüchternen Mädchen geworden war.
Es dauerte nicht lange, da drückte Amilía das Objekt ihrer neu entfachten Begierde gegen eine Wand, fuhr mit einer Hand unter ihr Oberteil und strich sanft über deren Brust, entlockte Asali damit ein leises Stöhnen, das fast schon in deren schwerem Atem unterging. Die Hitze, die sowieso schon herrschte, da es Sommer war und sie sich in der Nähe einer Wüste befanden, schien sich immer mehr zu steigen, während die Kleider langsam aber sich anfingen zu fallen. All jene, für die Amilía jemals was empfunden hatte verblassten langsam aber sicher in ihrem Kopf. Calren, der einzige Mensch der es geschafft hatte, ihren Menschenhass zu umgehen, Jasirah, von der sie nie wusste, ob sie sie hassen oder lieben sollte und ja, selbst Chidera, die Daimoness, die ihr so viel bedeutete. Alle verblassten, denn im Stillen wusste Amilía, dass ihr Herz schon immer Asali gehört hatte, dass der vermeintliche Verrat ihr deshalb so weh getan hatte. Doch es war egal. In diesem Moment gab nur noch Asali und die Gefangene. Nur noch die Lust, die sie zu immer weiteren Höhepunkten trieb.
Eine ganze Weile später lagen die Beiden eng aneinandergeschmiegt in dem kleinen Bett, welches Amilía zur Verfügung stand. Asali schlief friedlich und Amilía, die selbst nur sehr selten Schlaf brauchte, beobachtete sie dabei. Es war ein Fehler gewesen, doch ein Fehler, den sie immer wieder wiederholen würde. Es tat ihr dennoch weh zu wissen, dass Asali zusehen müsste, wie die Vogelschamanen Amilía richteten, denn das war sicher; das war nicht zu ändern. Die scheinbar junge Frau hatte fast das ganze Dorf niedergemetzelt, hatte nur diese wenigen übriggelassen, die sie als Freunde betrachtet hatte, doch ihr Verbrechen war nicht zu vergeben. Vielleicht fing sie nun zum ersten Mal in ihrem Leben an dies zu bereuen, wo sie nun die andere Gestaltwandlerin so friedlich in ihren Armen schlafend hielt und realisierte, dass dies das letzte Mal sein könnte, dass sie dieses Gefühl verspüren würde. - Diese Liebe und das Wissen, dass es auf Gegenseitigkeit beruhte.
Die Stille und die sommerliche Hitze schafften es sie letzten Endes doch, sie in einen schlafartigen Zustand zu versetzen und der letzte klare Gedanke, der sich in ihrem Kopf formte war, dass Asali immer noch nach frischen Erdbeeren, Meer und Freiheit roch und wie sehr sie das schon immer geliebt hatte.
  • Current Music: Never Heard of It - Finger on the Trigger
  • Current Mood: blank blank

Cynthia x Calren | traumlose Nächte

Kategorie: eigene Prosa - Atrahor - Canonverse
Genre: Hurt/Comfort, Romanze
Warning: (angedeutete) Schlafstörungen
Raiting: P12
Pairing: Cynthia x Calren

Ficathon: daswaisenhaus Prompt #_2785
The last night you'll spend alone
I'll wrap you in my arms and I won't let go
I'm everything you need me to be


Es war eine dunkle, doch durchaus angenehm warme, Sommernacht, in der das Mondlicht nur wenig Helligkeit bieten konnte.

[Und doch fror sie, als sie schreiend mitten in der Nacht aufwachte, der Schreck der Traumes tief in den Knochen, der zierliche Leib stark zitternd.]

Cynthia spürte die Angst, die Panik, die der Traum ausgelöst hatte tief in sich verwurzelt, zitterte, schrie, doch wurde nicht gehört. Sie war alleine.

[Zu alleine. Ihr Zimmer war zu groß und zu dunkel für sie in diesem Moment, dafür alleine zu sein, und selbst der schwache Mondschein vermochte es nicht, sie zu beruhigen, zu trösten.]

Sie stand auf, wanderte ziellos durch das Haus, ruhelos, wie jemand, der auf der Suche nach etwas war, doch keine Ahnung hatte, wonach. Hoffnungslos verloren.

[Wahrscheinlich war dies der Grund, weshalb sie zum Zimmer ihres Mitbewohners ging, Halt suchend, Beruhigung brauchend.]

Cynthia klopfte an der Türe. Leise, zögerlich. - Wohl wissend, dass der Maler sich in seinem Zimmer befand, hörte sie doch das Geräusch seines regelmäßigen, langsamen Herzschlags, das die Stille durchbrach.

[Angst wallte in ihr auf, er würde das Klopfen nicht hören, es würde ihn nicht wecken, sie müsse alleine bleiben. - Allein schon bei dem Gedanken fingen heiße Tränen an, sich einen Weg über das kalte Wangenfleisch nach unten zu bahnen.]

Raschelnde Decken, leise Schritte im Inneren des Raumes. Die Tür wurde langsam geöffnet. Besorgt, fragend blickende Iriden in wunderbarem pistaziengrün. Ich habe es schon wieder geträumt. Verstehen mischte sich in den Blick.

[Keiner würde sie je so gut verstehen, wie der Mensch es tat, ihr mit nur einem Blick die Angst so schnell und effektiv nehmen, ohne auch nur ein Wort zu äußern oder sie zu berühren.]

Kann ich heute Nacht bei dir schlafen? Ein fragender, hoffnungsvoller Blick aus vor Tränen geschwollenen Augen. Dann ein kurzes Nicken, ein angedeutetes, dankbares Lächeln. Danke.

[Seine Wärme, während sie in seinem Bett lagen, seine Arme, die er beschützend um sie schloss. Etwas unheimlich tröstendes, beruhigendes für die junge Frau. Jegliche Angst verminderte sich weiter, wurde verschwindend gering.]

Finger, die sanft über ihr Haar strichen, selbst dann noch, als sie schon schlief. Sie schien friedlich. Fern aller Sorgen, die sie sonst immer plagten, belasteten, ihr Gemüt runterzogen. Er wachte gewissenhaft über ihren Schlaf, obwohl es ihm seinen eigenen kostete, doch das war es ihm wert. Das war sie ihm wert.

[Den Rest dieser Nacht schlief sie erstaunlich gut, hatte keine Albträume mehr. Seitdem schlief sie nur noch in Calrens Armen. Denn dies brachte ihr viele traumlose, glückliche Nächte und beruhigenden Schlaf.]

too dark

Titel: too dark
Autor: fool_with_dream
Fandom: Harry Potter
Charaktere: Hermione Granger/Fred Weasley
Tabelle: #4
Thema + Nr.: #042 (Dunkel)
Word Count: 100
Rating: P6

Freds Arme umfingen sie. Warm. Einladend. Ein Lichtblick.

[Dieses Licht war so ungewohnt, sie war nur noch das Dunkel gewohnt]

Bleib' weg von mir, in meinem Herzen ist es zu dunkel für dein Licht. Er sah sie verstehend an, drückte sie fester an sich.

[Ihre Nähe war alles, was er nun brauchte, ertrug.]

Wie wär's? Du verscheuchst das Dunkel in meinem Herz und ich das in deinem? Die braunen Augen weiteten sich, doch ein angedeutetes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht.

[Es war der erste, schwache Lichtstrahl in dieser scheinbar undurchdringlichen Dunkelheit, die ihrer beiden Herzen seit langem eisern umfasst hielt.]

Haunted Ficathon || Prompt

100 Drabbles

Titel: Straßen
Autor: fool_with_dream
Fandom: Harry Potter
Charaktere: Hermione Granger/Fred Weasley
Tabelle: #4
Thema + Nr.: #039 (Straßen/Wege)
Word Count: 100
Rating: P6

Es ist finster. Finster wie mein Herz. Kaum eine Straßenlaterne leuchtet, die nackten Füße berühren in regelmäßigen Abständen den kalten Asphalt. Kalt wie mein Herz. Die Straßen verlassen, man schlägt unbekannte, neue Wege ein. Kalter Wind streicht gar schon sanft über die Haut. Tränen bahnen sich heiß einen Weg die Wangen hinunter. Es war vorbei. Er ist tot. Vollkommene Leere. In ihr. Um sie herum, Londons Straßen scheinen verlassen. Trostlos. Doch dort war ein Schimmer. Eine Laterne, die sie erinnern lässt. Ich bin nicht allein. Enge. Hermione appariert. Und da sind sie.. Warme Arme, die all ihren Schmerz vermindern. Fred.

daswaisenhaus Prompt: I wake up crying at the dead of night
I feel as helpless as a lonely child

Tabelle #4

001.Hände 002.Haare 003.Zehen 004.Körper 005.Arme
006.Augenblick 007.Ewigkeit 008.Momente 009.Zukunft 010.Vergangenheit
011.Herzschlag 012.Atem 013.Körperwärme 014.Haut 015.Worte
016.irgendwann 017.bald 018.vielleicht 019.niemals 020.damals
021.flüstern 022.schreien 023.singen/summen 024.sprechen 025.schweigen
026.verloren 027.gefunden 028.Wahrheit 029.Lüge 030.Geständnis
031.rot wie... 032.weiß wie... 033.schwarz wie... 034.blau wie... 035.grün wie...
036.Wolken 037.Bilder 038.Blumen 039.Strassen/Wege 040.Häuser
041.Licht 042.Dunkel 043.Tag 044.Nacht 045.Geheimnisse
046.Blicke 047.Küsse 048.berührungen 049.zart 050.schwer

Leseliste

Ich hab' so viele Bücher die ich noch lesen will und vergess' immer wieder welche, und es kommen auch immer mehr dazu, da hab ich mich entschieden eine Liste zu machen. (Nach Autor/Titel sortiert)

Ungelesen
Angefangen
Beendet
Abgebrochen

Blazon, Nina: Der Bund der Wölfe
Blazon, Nina: Der Maskenmörder von London
Blazon, Nina: Totenbraut
Blazon, Nina: Wolfszeit
Blazon, Nina: Zweilicht
Bowden, Oliver: Assassin's Creed: Forsaken
Browne, S.G.: Anonyme Untote – Eine Zombie-Liebesgeschichte
Fitzek, Sebastian: Die Therapie
Green, John: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Green, John: Eine wie Alaska
King, Stephen: ES
King, Stephen: Schwarz
Küchen, Maria: Song für einen Schmetterling
Martin, George R. R.: (1) Das Lied von Eis und Feuer: Die Herren von Winterfell
Rowling, J. K.: (1) Harry Potter and the Philosopher's Stone
Rowling, J. K.: (2) Harry Potter and the Chamber of Secrets
Rowling, J. K.: (3) Harry Potter and the Prisoner of Azkaban
Rowling, J. K.: (4) Harry Potter and the Goblet of Fire
Rowling, J. K.: (5) Harry Potter and the Order of the Phoenix
Rowling, J. K.: (6) Harry Potter and the Half-Blood Prince
Rowling, J. K.: (7) Harry Potter and the Deathly Hallows
Safier, David: Plötzlich Shakespeare
Stoker, Bram: Dracula
Stroud, Jonathan: (1) Bartimäus: Das Amulett von Samarkand
Tolkien, J. R. R.: (1) Der Herr der Ringe: Die Gefährten
Tolkien, J. R. R.: (2) Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
Tolkien, J. R. R.: (3) Der Herr der Ringe:Die Rückkehr des Königs
Waluszek, Christian: Das Geheimnis des Puppenspielers