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Per dativum - Peregrin

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Perdikkas1) Name mehrerer makedon. Könige, von denen der erste, ein Heraklide und Nachkomme des Temenos, / 317

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Perdikkas

317 Wörter, 2'117 Zeichen

Geschichte — Altgriechenland — Makedonien


Titel
Elemente zu Perdikkas:

1) Name mehrerer makedon. Könige, von denen der erste

2) Vertrauter Freund und Feldherr Alexanders d. Gr.

Perdikkas,

Norddeutscher Lloyd -

Bild 62.415: Norddeutscher Lloyd - Nordenberg [unkorrigiert]
* 3 Norden.

1) Name mehrerer makedon. Könige, von denen der erste, ein Heraklide und Nachkomme des Temenos, um 700 v. Chr. das makedonische Reich gründete. Perdikkas II., Sohn Alexanders I., nach dem er um 454 zuerst nebst seinen Brüdern Alketas und Philippos, 436 allein den Thron [* 2] bestieg, verfolgte infolge seiner schwierigen Lage eine hinterlistige Politik. Anfangs war Perdikkas Bundesgenosse Athens, unterstützte aber, um die Macht Athens an der makedonischen Küste zu brechen, im Peloponnesischen Krieg den Abfall Potidäas und der übrigen chalkidischen Städte und zog zu ihrer Unterstützung 423 ein spartanisches Heer unter Brasidas nach dem Norden. [* 3] Er starb 413. Ihm folgte auf dem Thron Makedoniens sein natürlicher Sohn Archelaos. Perdikkas III., der zweite Sohn des Amyntas II., regierte 365-360, nachdem er seinem Vormund und Reichsverweser Ptolemäos die Herrschaft entrissen, fiel aber in einer Schlacht gegen die Illyrier. Ihm folgte auf dem Thron Philipp I., Vater Alexanders d. Gr.

Asien. Fluß- und Gebir

Bild 1.911a: Asien. Fluß- und Gebirgssysteme
* 4 Asien.

2) Vertrauter Freund und Feldherr Alexanders d. Gr., der sterbend ihm seinen Siegelring als Zeichen des Vertrauens übergab. Von den versammelten Feldherren 323 zum Vormund des von Roxane zu erwartenden Sprößlings und zum Reichsverweser ernannt, entfernte Perdikkas die Großen, von denen er am meisten zu befürchten hatte, durch Verleihung wichtiger Satrapien von Babylon und blieb nun hier allein bei Arrhidäos und Roxane. Gegen Antigonos, der seinem Befehl, Eumenes zur Eroberung von Paphlagonien und Kappadokien behilflich zu sein, nicht nachkam, brach Perdikkas 322 v. Chr. selbst auf und vertrieb ihn; derselbe floh aber nach Makedonien zu Antipatros und bewog diesen zu einem Zug nach Asien, [* 4] um unter Mitwirkung des Ptolemäos von Ägypten [* 5] Perdikkas seine Macht zu entwinden. Dieser wandte sich hierauf im Frühling 321 gegen Ägypten, entfremdete sich aber durch despotische Strenge das Heer. Als er im Nildelta angelangt war, der Übergang über den Strom bei Memphis mißlang und neben den großen Verlusten zugleich Mangel im Heer sich einstellte, kündigten ihm seine Soldaten den Gehorsam auf, und Perdikkas ward 321 in seinem Zelt ermordet.

Ende Perdikkas
→ weiter zu Seite 12.839: Perdition ⟹ (lat.), Verderben, ewige Verdammnis.
Ergänzungen aus Duden, Volltext Suche, Kontext und Quellen.
Quelle: Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 12. Band, Seite 839 im Internet seit 2005; Text geprüft am 23.9.2008; publiziert von Peter Hug; Abruf am 23.8.2026 mit URL:

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