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Deckfarben - Deckung (

Bild 54.864: Deckfarben - Deckung (in der Befestigungskunst)
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Deckoffiziereine besondere Charge zwischen den Offizieren und Unteroffizieren der deutschen Marine, etwa / 196

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Deckoffizier

196 Wörter, 1'527 Zeichen



Deckoffizier,

eine besondere Charge zwischen den Offizieren und Unteroffizieren der deutschen Marine, etwa dem Oberfeuerwerker der Armee entsprechend. Die Deckoffizier sind an Bord mit der besondern Verwaltung und Instandhaltung des zu ihrem Fache gehörigen Inventars und Materials betraut und nehmen am Schiffsdienst und der Bedienung der Waffen [* 2] und der Maschine [* 3] teil. Sie beziehen pensionsfähigen Gehalt, tragen den Offiziersrock, auf den Achselklappen besondere Abzeichen und den Offizierssäbel mit Portepee. Zu den Deckoffizier gehören vom seemännischen Personal der Bootsmann, Steuermann, Feuerwerker, Torpeder, Meister, vom Maschinenpersonal der Maschinist, Mechaniker und der Feuermeister, vom übrigen Personal der Materialienverwalter und Zeugfeldwebel. Es giebt zwei Stufen von Deckoffizier; die höhere erhält den Titel «Ober» vorgesetzt, also z. B. Oberbootsmann, und hat auf den Achselklappen über den Branchenabzeichen noch eine Kaiserkrone.

Anker - Anklagejury

Bild 1.597: Anker - Anklagejury
* 4 Anker.

Die Deckoffizier tragen auf den Ärmeln des Rockes markierte Ärmelaufschläge (2-10 cm hoch) mit 3 Knöpfen. Die Rang- und Brancheabzeichen auf der Achselklappe sind aus matt plattiertem Goldblech oder Silberblech (Feuermeister und Materialienverwalter) und bestehen aus unklarem Anker [* 4] (Bootsmann), unklarem Anker mit Z (Zeugfeldwebel), klarem Anker (Meister, Materialienverwalter), klarem Anker mit gekreuzten Kanonenrohren (Feuerwerker), mit Zahnrad (Maschinist), mit Zahnrad und T (Mechaniker), mit gekreuzten Kohlenschaufeln (Feuermeister), klarem Anker und Minengefäß, beide gekreuzt (Torpeder).

Ende Deckoffizier
→ weiter zu Seite 54.864: Deckoffizierschule ⟹ Die D. der deutschen Marine in Kiel hat den Zweck, geeignete Unteroffiziere zu Deckoffizieren
Ergänzungen aus Duden, Volltext Suche, Kontext und Quellen.
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 4. Band, Seite 862 [Suche = 54.864] im Internet seit 2005; Text geprüft am 30.10.2007; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

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* 4 Bilder dazu:

  • 4Anker
  • 3Maschine
  • 2Waffen
  • 1_Seite 54.864
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