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Brokatelle - Brombeere

Bild 3.451: Brokatelle - Brombeere
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Brombeeres. Rubus. / 3
Brombeere _2Brombeerstrauch, gehört zur Gattung Rubus der Familie der Rosaceen (s. d.) und ist von der / 225

Seite 3.451

Brombeere

228 Wörter, 1'640 Zeichen

Botanik — Nutzpflanzen — Obstpflanzen

Im Meyers Konversations-Lexikon, 1888 steht:



Brombeere,

s. Rubus. ¶

Ende Brombeere (1)
→ weiter zu Seite 3.452: Bromberg ⟹ (poln. Bydgosc, daher lat. Bidgostia), Stadtkreis und Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks

Im Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910 steht:



Brombeere,

Brombeerstrauch, gehört zur Gattung Rubus der Familie der Rosaceen (s. d.) und ist von der Himbeere durch den mehrjährigen Stengel [* 2] unterschieden;

auch löst sich die Sammelfrucht nicht von dem kugelförmigen Blütenboden ab, wie es bei der Himbeere der Fall ist;

Brokmer Land - Brombee

Bild 53.569: Brokmer Land - Brombeerfalter
* 3 Seite 53.569.

die Früchte der kultivierten Brombeere sind schwarz. (S. Tafel: Beerenobst, [* 3] Fig. 14.) Die in Deutschland [* 4] in lichten Wäldern und auf steinigen Äckern wild wachsenden Brombeere, wie Rubus fructicosus L. und caesius L. (die Ackerbrombeere, s. Tafel: Rosifloren II, [* 3] Fig. ,2), werden nicht kultiviert;

die Kultur der aus Nordamerika [* 5] eingeführten zottigen Brombeere (Rubus villosus Ait.), die durch Kreuzung mit andern Arten (Rubus canadensis L. u. a.) Mischlingsformen gebildet hat, nimmt immer mehr an Umfang zu;

die am meisten empfohlenen Sorten sind: Lawton (New-Rochelle), Dorchester, Hittatinny, Missouri-Mammut, Wilsons-Early und einige andere.

Der Strauch kommt in jedem guten Gartenboden fort, verlangt aber einen warmen Standort;

am meisten lohnt die Kultur an einem Heckenspalier in südl. Lage;

hier müssen die jungen Triebe sorgfältig aufgebunden werden;

zur Verjüngung und Auslichtung des Stockes wird das älteste Holz [* 6] in jedem Jahre ausgeschnitten, worauf die kräftigen jungen Triebe ungeschnitten gleichmäßig am Spalier verteilt werden.

Die Verwertung der Frucht als frisches Obst, zur Saftbereitung ist beachtenswert; namentlich aber die Weinbereitung aus der Brombeere; der Wein ist bordeauxähnlich. Die Vermehrung der Brombeere erfolgt durch Niederlegen der krautigen Triebspitzen in frischen Boden oder durch Wurzelstecklinge im warmen Vermehrungsbeet.

Ende Brombeere (2)
→ weiter zu Seite 53.569: Brombeerfalter ⟹ (Thecla rubi L.), europ. Schmetterling aus der Gruppe der Bläulinge, spannt 2,6 cm, ist oben
Ergänzungen aus Duden, Volltext Suche, Kontext und Quellen.
Quelle: Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 3. Band, Seite 451 im Internet seit 2005; Text geprüft am 6.4.2007; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//brombeere

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* 6 Bilder dazu:

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