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Trienter Konzil - Trie

Bild 65.989: Trienter Konzil - Trier
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Trienter Konzils. Tridentinisches Konzil. / 5
Trientiner Alpennannte man früher das Gebirge bei Trient, und zwar bald die Alpen im W., bald jene im O. der / 31
Trier1) Regierungsbezirk der preuß. Rheinprovinz (s. Karte: Rheinprovinz u. s. w. II. Südlicher / 1848

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Trienter Konzil - Trier


Fortsetzung: Trient, ital. Trento. 1) Bezirkshauptmannschaft, ohne die Stadt T., in Tirol, hat 956,53 qkm und (1890
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an der östl. Thalwand 2 Batterien und 1 Blockhaus liegen, dahinter ist an der Abhangskante des Marzola hinauf eine Reihe Batterien angelegt zur Beherrschung des Val Sorda, während an seinem Fuß, 3 km rückwärts, das Fort San Rocca als Reduitposten dient, unterstützt durch Batterie Romagnana am westl. Thalhang. Im Osten wird Straße und Eisenbahn im Fersinathal durch mehrere Werke gesperrt, daran schließen sich südlich die des Monte-Selva (1 Panzerfort und 1 Batterie) und Cimirlo. Nach Norden [* 2] schaut Fort Martignano am Südwesthang des Monte-Calisio und Batterie Gardalo nordwestlich seines Rückens ins Etschthal. Die Befestigung der Westfront umfaßt die Sperre der Straße nach Tione (Buca di Vela nebst Batterie auf der Höhe) sowie die Werke Sopramonte und Brigalino. Die Höhe des Monte-Vazon westlich und Chegol östlich von der Etsch sind nicht befestigt.

Romanzement - Römer

Bild 13.922: Romanzement - Römer
* 4 Römer.

Trient [* 3] (lat. Tridentum) ist die älteste Stadt Tirols. Die Römer [* 4] hatten hier eine von Augustus befestigte Niederlassung. Während der Völkerwanderung litt Trient sehr und wurde von dem König der Ostgoten Theodorich aufs neue hergestellt. Aus seiner Zeit rühren noch heute erhaltene Mauerreste her. Trient ging dann der Reihe nach in den Besitz got., langobard. Herzöge und der Franken über, bis 1027 die Herrschaft der Bischöfe von Trient begann. Das älteste Statut der Stadt ist deutsch und stammt aus dem 13. Jahrh. In Trient wurde 1545-63 das Tridentinische Konzil (s. d.) abgehalten. 1803 wurde das Bistum säkularisiert und kam an Österreich, [* 5] das es 1805 an Bayern [* 6] abtrat. 1809 wurde es ein Teil des Königreichs Italien, [* 7] bis es 1814 wieder an Österreich kam. -

Vgl.   Barbacovi, Memoire storiche della città e del territorio di Trento (Trient 1808);

Ambrosi, Trento e il suo circondario (ebd. 1881);

Sommario della storia trentina. (Borgo 1881);

Scrittori ed Artisti trentini (Trient 1883);

Öribauer, Führer für Trient-Arco und Umgebung (Reichenberg [* 8] 1884);

F. Ambrosi, Commentari della storia trentina (2 Bde., Rovereto 1889);

Jülg, Trient und Umgebung (Münch. 1892).

Trienter

Konzil, s. Tridentinisches Konzil. ^[= das 19. sog. ökumenische Konzil, das von 1545 bis 1563 in Trient abgehalten wurde. Schon auf ...]

Trientiner

Höhenschichten der Alp

Bild 1.394a: Höhenschichten der Alpen
* 9 Alpen.

Alpen [* 9] nannte man früher das Gebirge bei Trient, und zwar bald die Alpen im W., bald jene im O. der Stadt und der Etsch;

beide gehören zum Etschbuchtgebirge. (S. Ostalpen.)

Titel
Elemente zu Trier:

Triest, Fiume und Pola. Triest, Fiume und Pola.

Register zu den Karten 'Triest, Fiume und Pola'. I. Register zu den Karten 'Triest, Fiume und Pola'. I.

Register zu den Karten 'Triest, Fiume und Pola'. II. Register zu den Karten 'Triest, Fiume und Pola'. II.

1) Regierungsbezirk der preuß. Rheinprovinz

Trier.

Trier (Bistum) - Trier

Bild 15.837: Trier (Bistum) - Trier (Stadt)
* 10 Trier.

[* 10]

1) Regierungsbezirk der preuß. Rheinprovinz [* 11] (s. Karte: Rheinprovinz u. s. w. II. Südlicher Teil), umfaßt Gebiete des ehemaligen Erzbistums Trier, der Fürstentümer Veldez, Zweibrücken [* 12] und Lichtenberg, der Grafschaft Saarbrücken, [* 13] der Herrschaften Dagstuhl, Freudenberg, Ottweiler, Blankenheim ünd Gerolstein sowie der Abteien Prüm und Echternach, grenzt im W. an Luxemburg [* 14] und Lothringen, im SO. an die bayr. Pfalz, mit den Flüssen Mosel, Saar, Sauer, Prüm, Kyll, Salm und Lieser, und den Gebirgen Eifel (Schneifel 675 m), Idar- und Hochwald, hat Acker- und Weinbau, Waldungen, Steinkohlenbergwerk, bedeutende Eisenindustrie, 7184,14 qkm und (1895) 768 451 (388 292 männl., 380 159 weibl.) E., 14 Städte mit 176,61 qkm und 139 034 (73 115 männl., 65 919 weibl.) E., 1111 Landgemeinden mit 7007,53 qkm und 629 417 (315 177 männl., 314 240 weibl.) E. Dem Religionsbekenntnis nach waren 619 239 Katholiken, 142 374 Evangelische, 245 andere Christen und 6575 Israeliten.

Der Regierungsbezirk zerfällt in folgende Kreise: [* 15]

^[Tabellenbeginn]

Kreise qkm Wohnstät­ten Ein­woh­ner Evange­lische Katho­liken Israe­li­ten
Daun 610,16 5273 28.571 225 28.292 47
Prüm 918,87 6224 33.753 205 33.508 23
Bit­burg 780,48 7734 43.321 147 42.947 207
Witt­lich 642,07 7112 38.350 173 37.658 494
Bernkastel 667,68 8448 44.536 12.735 31.047 747
Stadtkreis Trier 7,84 2832 40.026 5185 33.996 823
Landkreis Trier 1010,96 13.326 79.741 1513 77.437 775
Saar­burg 453,96 5626 31.830 212 31.275 342
Merzig 421,24 7330 42.316 678 41.231 391
Saarlouis 440,73 12.741 82.395 2926 78.377 1037
Saarbrücken 386,27 16.925 166.192 65.755 99.638 682
Ottweiler 306,63 10.614 88.265 30.141 57.450 658
St. Wendel 537,25 7918 49.155 22.479 26.323 349

Der Regierungsbezirk wird eingeteilt in 6 Reichstagswahlkreise : Daun-Prüm-Bitburg (Abgeordneter 1893: Brökmann), Wittlich-Bernkastel (Dieden), Trier (Dr. Rintelen), Saarburg-Saarlouis (Roeren, sämtlich dem Centrum angehörig), Saarbrücken (Boltz, nationalliberal), Ottweiler-St. Wendel (Freiherr von Stumm-Halberg, Reichspartei). - 2) Landkreis im Reg.-Bez. (s. obenstehende Tabelle). - 3) Trier, frz. Trèves (lat. Augusta Trevirorum), Hauptstadt des Reg.-Bez. Trier und Stadtkreis, ehemals Hauptstadt des Erzstifts und Kurfürstentums Trier, 10 km von der luxemb.

Thal

Bild 65.740: Thal
* 16 Thal.

Grenze, liegt in einem schönen Thal, [* 16] das von zwei mit Wein bepflanzten Bergreihen gebildet wird, am rechten Ufer der Mosel, über welche eine Brücke [* 17] (190 m lang, 7,5 m breit) führt, an den Linien Köln-Trier (180 km), Koblenz-Trier-Sierck (163,4 km), Trier-Saarbrücken-Saargemünd (106,4 km), Trier-Wasserbillig (14,6 km) und den Nebenlinien Trier-Hermeskeil (52,7 km) und Ehrang-Conz der Preuß. Staatsbahnen [* 18] (3 Bahnhöfe), [* 19] ist Sitz der königl. Regierung, des Landratsamtes für den Landkreis, eines Landgerichts (Oberlandesgericht Köln) [* 20] mit 16 Amtsgerichten (Bernkastel, Bitburg, Daun, Hermeskeil, Hillesheim, Merzig, Neuerburg, Neumagen, Perl, Prüm, Rhaunen, Saarburg, Trier, Wadern, Waxweiler, Wittlich), eines Amtsgerichts, Gewerbegerichts, Hauptsteueramtes, einer Oberpostdirektion, Handelskammer, Reichsbanknebenstelle, eines belg. Vicekonsuls, der Kommandos der 16. Division, 31. Infanteriebrigade und zweier Bezirkskommandos und hat (1895) 40 026 E., darunter 5185 Evangelische und 823 Israeliten, in Garnsion die Infanterieregimenter von Horn (3. rhein.) Nr. 29 und (7. rhein.) Nr. 69, und die 3. Abteilung des Feldartillerieregiments von Holtzendorf (1. rhein.) Nr. 8, Postamt erster Klasse mit Zweigstelle, Telegraphenamt erster Klasse, Postagentur und Telegraph [* 21] (Trier-Löwenbrücken) und Fernsprecheinrichtung. Der ältere Teil der Stadt ist, soweit er noch Privatgärten besitzt, weitläufig gebaut, die Straßen aber eng und unregelmäßig; die neuern Straßen umschließen die Altstadt als Ringstraße und verbinden sie mit den 1888 einverleibten Vororten. Von der Befestigung sind nur Reste vorhanden, an Stelle des Stadtgrabens Promenadenanlagen getreten.

[* 1] ^[Abb.)



Trier

Bild 65.990: Trier
* 22 Seite 65.990.

Gebäude. Außer in Südfrankreich finden sich nirgends diesseit der Alpen so viele und gut erhaltene Denkmäler aus der Römerzeit wie in Trier; sie stammen, mit Ausnahme des unter Trajan erbauten Amphitheaters (für 30000 Personen), sämtlich aus dem Ende ¶

mehr

des 3. und 4. Jahrh., so die Porta nigra (Simeonsthor), ein aus Sandsteinquadern erbautes, befestigtes Stadtthor (36 m lang, 29 m hoch; s. Tafel: Thore I, [* 22] Fig. 1), welches im 11. Jahrh. vom Erzbischof Poppo in eine Doppelkirche umgewandelt wurde, 1817 aber seine ursprüngliche Gestalt wiedererhielt und 1876 freigelegt wurde;

die Moselbrücke, von der jedoch nur der Unterbau aus Basaltblöcken der röm. Zeit angehört;

die großartigen Thermen in der Vorstadt St. Barbara;

der Kaiserpalast, eine malerische Ruine, die jetzt zum Teil noch in einer Höhe von 20 m steht;

er wurde im 12. Jahrh. in eine Kirche verwandelt, diente 1568 als Festung [* 23] gegen den Kurfürsten und wurde 1673 vom Amphitheater aus beschossen;

die Basilika, [* 24] ursprünglich röm. Gerichtskaufhalle, später Sitz der frank.

Könige und Statthalter, zuletzt der Kurfürsten, durch Friedrich Wilhelm IV. wiederhergestellt und seit 1856 der evang. Gemeinde eingeräumt, und die ältesten Teile des Doms, später zur Kirche umgewandelt, nach einem Brande wiederhergestellt vom Bischof Nicetius (532 und 566) und später umgebaut von Poppo (1016-47), Udo (1066-78) und Hillin (1152-69), gegenwärtig (1897) in Erneuerung begriffen. Im Domschatz werden kostbare Meßgewänder und Reliquien (wie der Heilige Rock, s. d.) aufbewahrt.

Turma - Turmalin

Bild 66.8: Turma - Turmalin
* 25 Turm.

In der Umgegend röm. Bauten bei Igel (s. d.) und Nennig (s. d.). Unter den spätern Bauten sind zu erwähnen die frühgot. Liebfrauenkirche (1227-44), durch einen schönen Kreuzgang mit dem Dom verbunden, die Gangolfskirche (13. Jahrh.) mit schönem Turm [* 25] (15. Jahrh.), die Matthiaskirche aus dem 12. Jahrh., jedoch mehrfach umgebaut, die Paulinuskirche (1734) mit schönen Deckengemälden, neuerdings von dem niederländ. Maler Hermesdorff renoviert, das adlige Frauenkloster St. Irminen, vom Erzbischof Modwald gegründet und 1804 der Stadt zur Einrichtung der «Vereinigten [* 26] Hospitien» geschenkt, das Rote Haus (1453), ehemals Stadthaus, jetzt Hotel, das Kaufhaus (1373 zuerst genannt), ehemals Rathaus, das kurfürstl. Schloß im Barockstil, von Napoleon der Stadt geschenkt, jetzt (Palast-) Kaserne, die Abtei St. Maximin, ursprünglich teilweise ein röm. Gebäude, jetzt Kaserne, und das Provinzialmuseum mit reichhaltiger Altertümersammlung. Ein Monumentalbrunnen mit Erzstandbild des Erzbischofs Balduin (von F. von Miller) wurde 1897 errichtet.

Krankenhaus zu Stettin

Bild 10.148a: Krankenhaus zu Stettin
* 27 Krankenhaus.

Bildungs- und Wohlthätigkeitsanstalten. Die 1472 gestiftete Universität der Jesuiten wurde 1798 aufgehoben. Die Stadt hat ein Gymnasium (seit 1563), Realgymnasium (1822), eine königl. und zwei private höhere Mädchenschulen, Lehrerinnenseminar, Priesterseminar, bischöfl. Konvikt, Provinzialweinbauschule, Provinzialtaubstummenanstalt, Stadtbibliothek (über 100.000 Bände, Handschriften), Vereine für Wissenschaft, Kunst und Handwerk, Bürgerhospital (Hospitienanstalt), Provinzialmutterhaus der Barmherzigen Schwestern, Krankenhaus [* 27] und Kuranstalt der Barmherzigen Brüder, Landarmenhaus, Sparkasse, Wasserwerk, Kanalisation, Gaswerk und Schlachthaus.

Die Industrie erstreckt sich auf Eisengießereien, Färbereien, bedeutende Gerbereien, auf Fabrikation von Möbeln, Bürsten, Hüten, Regenschirmen, Rouleaux, Schuhwaren, Seife und Kerzen, Tabak [* 28] und Cigarren, Wachswaren, Asphalt, Klaviere, Billards, Essig, pharmaceutischen Präparaten, optischen Instrumenten, Handschuhen, Malz und Kaffeesurrogaten, Wagen, Senf, künstlichem Eis, [* 29] Gold- und Silberwaren, ferner bestehen Brauereien, Lumpensortieranstalten, mechan. Werkstätten, lithogr. Anstalten, Industrie für Glasmalerei [* 30] und bedeutende Gärtnereien, Weinbau, Holz- und Weinhandel. Die jährlichen Versteigerungen von Mosel- und Saarweinen sind weit bekannt. In der Nähe sind Brüche von Dachschiefer (17 Brüche; Jahresproduktion 159.000 M.), Steinen und Gyps (86 378.000 M.), sowie Bergbau [* 31] auf Blei-, Kupfer- und Zinkerze.

Verdikt - Verdun

Bild 66.230: Verdikt - Verdun
* 32 Verdun.

Geschichte der Stadt und des Erzbistums. Trier (August Trevirorum) ist die alte Hauptstadt der kelt. Trevirer, wurde dann wahrscheinlich vom Kaiser Augustus zur Sicherung der Rheingrenze neu befestigt und etwa von 286 bis 400 die Residenz der röm. Kaiser für den Westen. 411 (endgültig 455) fiel die Stadt an die Franken. Das Erzstift entstand wahrscheinlich um 815 aus einem angeblich schon im 1. Jahrh. gestifteten Bistum in Trier. Die Stadt wurde im 5. Jahrh. wiederholt zerstört, und bis in das 7. Jahrh. ist hier die Reihe der Bischöfe unsicher und vielleicht längere Zeit unterbrochen. Trier gehörte dann zu Austrasien, kam im Vertrage zu Verdun [* 32] von 843 an Lothringen, 870 an Deutschland, [* 33] 895 wieder an Lothringen und wurde durch König Heinrich I. bleibend mit Deutschland vereinigt.

Nachmals, unter den Erzbischöfen und spätern Kurfürsten von Trier, die zeitweilig ihren Sitz nach Ehrenbreitstein und Koblenz [* 34] verlegten, gelangte die Stadt zu großer Macht; doch war sie mit den Erzbischöfen, die ihre Freiheiten und Privilegien nicht anerkennen wollten, oft in heftiger Fehde. Erst 1580 wurde ihr die lange Zeit angestrebte Reichsunmittelbarkeit definitiv durch kaiserl. Urteil aberkannt. Der Kurfürst von Trier, der sich den Titel «Kanzler durch Gallia» beilegte, war der Reihenfolge nach der zweite Kurfürst in Deutschland.

Das Land teilte sich in das obere und das niedere Stift, letzteres mit der erzbischöfl. Residenz Koblenz. Unter den Erzbischöfen sind zu nennen der Graf Balduin (s. d.) von Luxemburg (1307-54), Bruder Kaiser Heinrichs VII. und der Begründer der Macht des Erzstifts wie des luxemb. Kaiserhauses; der Graf Richard von Greiffenklau (1511-31), der dem Eindringen der Reformation in das Erzstift wehrte, 1512 zuerst eine Ausstellung des Heiligen Rockes veranstaltete und durch seine Fehde (1522) mit Sickingen bekannt ist; der Erzbischof Philipp Christoph von Sötern (1623-52), der 1632 den Franzosen das Besatzungsrecht von Koblenz und Ehrenbreitstein zugesagt hatte, deshalb mit dem Domkapitel zerfiel und 1635 von den Spaniern gefangen genommen, 1645 von Turenne nach Trier zurückgeführt wurde und den Franzosen die Schutzherrlichkeit über Philippsburg, das Bistum Speyer [* 35] und alle seine linksrhein.

Besitzungen einräumte; der Pfalzgraf Franz Ludwig von Neuburg [* 36] (1716-29), der sehr viel zur Verbesserung des Rechtszustandes seines Landes that, und der letzte Kurfürst, der Prinz Clemens Wenzeslaus (s.d.) von Sachsen [* 37] (1768-1803), der regen Anteil an der Emser Punktation (s. d.) nahm, aber mit dem Erzbischof von Mainz [* 38] wieder zurücktrat. Beim Ausbruch der Französischen Revolution sammelten sich im Trierschen, namentlich in Koblenz, die franz. Royalisten. Nachdem die Franzosen 1794 Trier und Koblenz genommen hatten, wurde das Triersche Land auf dem linken Rheinufer zu Frankreich geschlagen und, nachdem auch die Festung Ehrenbreitstein sich 1799 hatte ergeben müssen, fast das ganze Kurfürstentum mit Frankreich vereinigt. Im Frieden zu Lunéville wurde ¶

Fortsetzung Trier:
→ weiter zu Seite 65.990a || 1801 die Säkularisation des Erzstifts bestätigt, der auf dem rechten Ufer gelegene Landesteil
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 987 [Suche = 65.989] im Internet seit 2005; Text geprüft am 16.12.2014; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0989

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* 38 Bilder dazu:

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