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Treppengebiß - Tresebu

Bild 65.976: Treppengebiß - Treseburg
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13 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Treppengebißbei Pferden ein Gebiß, bei dem die Kauflächen der Backenzähne nicht eine Ebene bilden, sondern / 34
TreppenhausTreppenlauf, s. Treppen. / 4
Treppennatter(Rhinechis scalaris Schinz), eine bis 1,58 m lang werdende Natter, oben rötlich oder gelblichgrau, / 41
Treppenrosts. Feuerungsanlagen. / 3
Treppenschnitts. Edelsteinschleiferei. / 3
Treppenstationens. Bahnhöfe. / 3
Treppenwitzs. Esprit. / 3
Trepprechtsoviel wie Tretrecht (s. d.). / 5
Treptow1) T. an der Rega, Stadt im Kreis Greifenberg des preuß. Reg.-Bez. Stettin, an der Rega, 6 / 268
Tresader Abfluß des Luganer Sees in den Lago Maggiore. / 10
Tresckow# Hermann von, preuß. General, geb. 1. Mai 1818 zu Blankenfelde (Neumark), trat 1835 aus dem / 236
Tresckow _2# Udo von, preuß. General der Infanterie, geb. 7. April 1808 zu Jerichow (Provinz Sachsen), trat / 178
TreseburgDorf im braunschw. Kreis Blankenburg am Harz (s. d. nebst Karte), am Einfluß der Luppbode in / 56

Seite 65.976

Treppengebiß - Treseburg


Fortsetzung: Treppen, Stiegen, bauliche Vorrichtungen zum Hinaufsteigen aus niedriger gelegenen zu höher liegenden
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(Rabitz-Patent). Über Jolysche Treppen [* 2] s. Bd. 17. -

Vgl.   Schmolle, aus Stein, Holz [* 3] und Eisen [* 4] (3. Teil der «Konstruktionen des Hochbaues», Holzminden 1882);

Nix, Handbuch der Treppenbaukunst (Lpz. 1887-90);

E. und A. Delbrel, Der Treppenbau in Holz (Berl. 1891);

Behse, Treppenwerk. Vollständige Abhandlung der in Holz (4. Aufl., Weim. 1897).

Treppengebiß,

bei Pferden ein Gebiß, bei dem die Kauflächen der Backenzähne nicht eine Ebene bilden, sondern treppenartige Erhebungen in der Weise zeigen, daß die Kaufläche eines oder mehrerer Backzähne über die der andern vorragt.

Treppenhaus,

Treppenlauf, s. Treppen. ^[= Stiegen, bauliche Vorrichtungen zum Hinaufsteigen aus niedriger gelegenen zu höher liegenden ...]

Treppennatter

(Rhinechis scalaris Schinz), eine bis 1,58 m lang werdende Natter, oben rötlich oder gelblichgrau, im Alter mit einer leiterartigen dunkeln Zeichnung auf dem Rücken.

Jüngere Individuen haben statt dieser zahlreiche dunkle Flecken.

Die Treppennatter bewohnt die Iberische Halbinsel und Nordafrika.

Treppenrost,

s. Feuerungsanlagen. [* 5]

Treppenschnitt,

s. Edelsteinschleiferei. ^[= die Gesamtheit der Arbeiten, wie Spalten, Zersägen, Grauen, Rundieren, Facettieren und Polieren, ...]

Treppenstationen,

s. Bahnhöfe. ^[= (hierzu Tafeln: Bahnhöfe I-IV), Anlagen, die einerseits die Vermittelungspunkte für den Verkehr ...] [* 6]

Treppenwitz,

s. Esprit. ^[= # d'Amaranth, gegen Sommersprossen, drei sehr gefährliche Lösungen von 3, 2 und 1 Teil Quecksilberch ...]

Trepprecht,

soviel wie Tretrecht (s. d.). ^[= das Recht, beim Ackern das Nachbargrundstück zu betreten und auf demselben den ...]

Titel
Elemente zu Treptow:

1) Treptow an der Rega, Stadt im Kreis Greifenberg des preuß. Reg.-Bez. Stettin

Treptow.

Kreiden - Kreis

Bild 10.184: Kreiden - Kreis
* 7 Kreis.

1) an der Rega, Stadt im Kreis [* 7] Greifenberg des preuß. Reg.-Bez. Stettin, [* 8] an der Rega, 6 km von deren Mündung in die Ostsee, an der Altdamm-Kolberger Eisenbahn (Nebenbahn), Sitz eines Amtsgerichts (Landgericht Stargard [* 9] in Pommern), [* 10] hat (1895) 5997 E., darunter 45 Katholiken und 109 Israeliten, Postamt erster Klasse, Telegraph, [* 11] zwei evang. Kirchen, darunter die got. Marienkirche (1303-70), ein Merkzeichen für Seefahrer, Gymnasium, höhere Mädchenschule, Unteroffizierschule, Gasanstalt; Fabrikation landwirtschaftlicher Maschinen und silberner Löffel, Lohgerberei, Brauerei, Mühlen, [* 12] bedeutende Torfgräbereien, Ackerbau, Viehzucht [* 13] und Viehhandel. Nahebei der 1844 vom Generallieutenant von Plewe angelegte Königshain mit Schloß und das ehemalige Kloster Belbuck (s. d.). - 2) an der Tollense, Stadt im Kreis Demmin [* 14] des preuß. Reg.-Bez. Stettin, links an der Tollense, auf drei Seiten von Wiesen umgeben, an der Linie Berlin-Stralsund der Preuß.

Krankenhaus zu Stettin

Bild 10.148a: Krankenhaus zu Stettin
* 17 Krankenhaus.

Staatsbahnen, [* 15] Sitz eines Amtsgerichts (Landgericht Greifswald) [* 16] und Steueramtes, hat (1895) 4363 E., darunter 55 Katholiken und 26 Israeliten, Postamt zweiter Klasse, Telegraph, Warendepot der Reichsbank, Reste der ehemaligen Befestigung, darunter das aus dem Mittelalter stammende Brandenburger Thor, got. St. Petrikirche, 1864 wiederhergestellt, neues Rathaus (1869), höhere Knaben- und Mädchenschule, städtisches Krankenhaus, [* 17] St. Spiritushospital, Sparkasse, Vorschußverein; Maschinenfabriken, Molkerei, Brauereien, Ackerbau, eine Beschälstation, bedeutenden Getreidehandel und Jahrmärkte. - 3) Treptow bei Berlin, [* 18] Gemeinde im Kreis Teltow des preuß. Reg.-Bez. Potsdam, [* 19] südöstlich an Berlin (s. d., Stadtplan und Karte: Berlin und Umgebung) angrenzend und mit demselben durch Straßenbahn und Dampfschiffahrt verbunden, am linken Spreeufer und an der Berliner Stadt- und Ringbahn, [* 20] hat (1895) 2835 E., Postagentur, Fernsprechverbindung, Gasbeleuchtung, zahlreiche Villen, einen der Stadt Berlin gehörigen Park, in dem 1896 die Berliner Gewerbeausstellung stattfand; Anilin- und elektrotechnische Fabrik und Fabrikation landwirtschaftlicher Maschinen.

[* 1] ^[Abb.]

Tresa,

der Abfluß des Luganer Sees in den Lago Maggiore.

Tresckow,

Dänemark

Bild 4.500a: Dänemark
* 21 Dänemark.

Hermann von, preuß. General, geb. 1. Mai 1818 zu Blankenfelde (Neumark), trat 1835 aus dem Kadettenkorps als Offizier in das Kaiser-Alexander-Regiment und nahm als Adjutant des Generals von Bonin an den Feldzügen von 1848 und 1849 gegen Dänemark [* 21] teil. 1852 wurde Tresckow als Hauptmann in den Generalstab versetzt und 1854-56 zur Gesandtschaft in Paris [* 22] kommandiert. Im Dez. 1856 zum Flügeladjutanten des Königs ernannt, begleitete er diesen auf verschiedenen Reisen, wurde 1860 Commandeur des 27. Infanterieregiments, während der poln. Revolution 1863 Generalstabschef des Generals von Werder an der preuß.-poln. Grenze. 1864 wurde Tresckow zum Commandeur des Kaiser-Alexander-Grenadierregiments ernannt und 1865 zum Generalmajor und zum Chef des Militärkabinetts befördert.

Dem Feldzuge 1866 wohnte Tresckow als Generaladjutant im Gefolge des Königs bei, ebenso der ersten Hälfte des Krieges 1870, bis er im Nov. 1870 den Befehl über die 17. Infanteriedivision erhielt, mit der er 7000 Mobilgarden aus Dreux vertrieb und an allen Kämpfen der Armee des Großherzogs von Mecklenburg [* 23] ruhmreichen Anteil nahm. Im Jan. 1871 trat Tresckow wieder in das Große Hauptquartier und in seine frühere Stellung als Chef des Militärkabinetts zurück, bis er 1872 zum Commandeur der 19. Division ernannt wurde. Im Jan. 1873 wurde Tresckow mit der Führung des 10. Armeekorps beauftragt und im Herbst desselben Jahres zum kommandierenden General des 9. Armeekorps, 1875 zum General der Infanterie befördert. Im Aug. 1888 trat er in den Ruhestand und lebt seitdem auf seinem Gute Wartenberg (Provinz Brandenburg). [* 24]

Tresckow,

Kissingen

Bild 9.794: Kissingen
* 26 Kissingen.

Udo von, preuß. General der Infanterie, geb. 7. April 1808 zu Jerichow (Provinz Sachsen), [* 25] trat 1824 aus dem Kadettenkorps in die 4. Jägerabteilung und wurde 1829 Offizier. 1864 befehligte er als Oberst das 53. Infanterieregiment auf der Insel Alsen. Im Deutschen Kriege von 1866 nahm an den Gefechten bei Dermbach, Neidhartshausen, Zella, Waldfenster, Kissingen, [* 26] Waldaschach und Aschaffenburg [* 27] teil und wurde dann zum Commandeur einer kombinierten Garde-Infanteriebrigade ernannt.

Nach dem Frieden organisierte Tresckow die Militärverhältnisse in den Hansestädten und dem Lauenburgischen. 1870 trat Tresckow anfänglich als Commandeur der 1., in Stettin formierten Landwehrdivision zur Küstenarmee des Generals Vogel von Falckenstein, nahm aber dann mit seiner Division an der Belagerung von Straßburg [* 28] teil und wurde nach kurzer Beteiligung an der Einschließung von Schlettstadt [* 29] im Okt. 1870 gegen Belfort [* 30] (s. d.) entsendet, dessen Belagerung und endliche Eroberung (16. Febr. 1871) er leitete. Nach dem Frieden wurde Tresckow, der 18. Jan. 1871 zum Generallieutenant befördert war, Commandeur der 2. Division. 1875 wurde er als General der Infanterie zur Disposition gestellt. Er starb 20. Jan. 1885 auf seinem Gute Stünzhain bei Altenburg. [* 31]

Treseburg,

Dorf im braunschw.

Kreis Blankenburg am Harz (s. d. nebst Karte), am Einfluß der Luppbode in die Bode, in 270 m Höhe, hat (1895) 207 E., Postagentur, Fernsprechverbindung, Wellenbäder;



Tresettspiel - Tretwer

Bild 65.977: Tresettspiel - Tretwerke
* 32 Seite 65.977.

zwei Holzschleifereien. Treseburg wird als ¶

mehr

Sommerfrische besucht.

Einen Felsvorsprung krönte einst die alte Treseburg.

Nahebei der Wilhelmsblick, gegenüber der Weiße Hirsch [* 33] mit Aussicht aus das Bodethal.

Ende Treseburg
→ weiter zu Seite 65.977: Tresettspiel ⟹ ein aus Italien stammendes Kartenspiel. Es hat seinen Namen von tre sette ("drei Sieben
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 974 [Suche = 65.976] im Internet seit 2005; Text geprüft am 29.11.2014; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0976

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Siehe auch:

  • 15.820 Treppenschnitt
  • 15.820 Treppenwitz
  • 15.820 Trepprecht
  • 15.820 Treptow
  • 15.820 Tresa
  • 46.185 TRESA
  • 99.495 Tresa
  • 15.820 Tresckow
  • 15.821 Treseburg

* 33 Bilder dazu:

  • 31Altenburg
  • 27Aschaffenburg
  • 6Bahnhöfe
  • 30Belfort
  • 18Berlin
  • 20Berliner
  • 24Brandenburg
  • 14Demmin
  • 21Dänemark
  • 4Eisen
  • 5Feuerungsanlagen
  • 16Greifswald
  • 33Hirsch
  • 3Holz
  • 26Kissingen
  • 17Krankenhaus
  • 7Kreis
  • 23Mecklenburg
  • 12Mühlen
  • 22Paris
  • 10Pommern
  • 19Potsdam
  • 25Sachsen
  • 29Schlettstadt
  • 15Staatsbahnen
  • 9Stargard
  • 8Stettin
  • 28Straßburg
  • 11Telegraph
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