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Toxalbumine - Tracheen

Bild 65.937: Toxalbumine - Tracheen
Seite 65.937.
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Überblick der Artikel
30 Artikel =LimiteTextanfang / Anzahl Wörter
Toxalbumines. Infektionskrankheiten (Bd. 17). / 5
Toxicämie(Toxichämie, grch.), Blutvergiftung, s. Pyämie. / 6
Toxikologie(grch.), die Lehre von den Giften, s. Gift. / 9
Toxodonten(Toxodontĭa), merkwürdige Säugetiere aus dem Diluvium von Südamerika, die in ihrer Zahnbildung / 43
Toxoglossas. Pfeilzüngler. / 3
ToxotesFisch, s. Schütze und Tafel: Fische V, Fig. / 10
Toxteth Parksüdl. Vorort Liverpools (s. d. nebst Plan, Bd. 17). / 10
To-Yakeine japan. Drogue von stark bitterm Geschmack, von Pleurogyne rotata Gris. stammend und als / 18
TozlaStadt, s. Perekop. / 4
T. PAbkürzung für Travaux à perpétuité (frz., d. h. lebenslängliche Zwangsarbeiten), das Feuermal / 21
Tr# bei Alkoholometerangaben die Skala nach Tralles. / 7
Tr _2# hinter wissenschaftlichen Benennungen von Schmetterlingen Abkürzung für Friedr. Treitschke, / 43
Trabschreitende Bewegung des Pferdes mit derselben Beinfolge wie beim Schritt (s. d.), nur daß / 29
Trabakel(ital. trabaccŏlo), österr. Küstenfahrer, zweimastig, mit einem lat. Segel an langer Rahe / 14
Trabantenim Mittelalter Krieger, die vom 16. Jahrh. an zu Leibwachen hoher Personen wurden. Sie waren / 54
Trabeabei den Römern ein purpurgestreifter oder purpurfarbiger Umwurf, der als Kriegskleid diente / 21
TrabenFlecken im Kreis Zell des preuß. Reg.-Bez. Koblenz, links an der Mosel, gegenüber von Trarbach / 82
Trabers. Traberkrankheit und Drehkrankheit. / 5
Träbersoviel wie Trester (s. d.). / 5
TraberkrankheitWetz- oder Gnubberkrankheit, ein eigentümliches Rückenmarksleiden der Schafe, das, langsam / 88
TraberpferdSammelname für verschiedene Pferderassen, deren gemeinsame Eigentümlichkeit in ihrer hervorragende / 94
TrabizunTrabezon. s. Trapezunt. / 4
Trabrenneneine Art des Wettrennens, bei der die Pferde nur im Trab, niemals im Galopp gehen dürfen; dieselben / 58
Tracasserie(frz.), Schererei, Aufhetzerei. / 4
Trace# (frz., spr. trahß), Vorzeichnung, eine im Gelände abgesteckte Linie, die dem Auge durch Pfähle, / 44
Tracé# (frz., spr. traßeh), Grundrißform von Befestigungsanlagen (s. Bastionierter Grundriß, Polygonaler / 21
TrachJoh., luth. Theolog, s. Draconites. / 6
Trachea# (grch.), die Luftröhre. / 4
Trachea _2# s. Fichteneule und Tafel: Schädliche Forstinsekten II, Fig. 3, beim Artikel Forstinsekten. / 13
Trachealrasselns. Luftröhre und Lungenödem. / 5
… und weitere > Limit 30

Seite 65.937

Toxalbumine - Tracheen



Toxalbumine,

s. Infektionskrankheiten ^[= zum Unterschiede von denjenigen Krankheiten, die durch veränderte Körperzustände oder Unregelmä ...] (Bd. 17).

Toxicämie

(Toxichämie, grch.), Blutvergiftung, s. Pyämie.

Toxikologie

(grch.), die Lehre [* 2] von den Giften, s. Gift.

Toxodonten

(Toxodontĭa), merkwürdige Säugetiere aus dem Diluvium [* 3] von Südamerika, [* 4] die in ihrer Zahnbildung und in ihrem Knochenbau Beziehungen zu Nagern, Zahnarmen, Huftieren, selbst zu Seekühen und Waltieren zeigen.

Die Toxodonten waren groß, manche wie lebende Nashörner.

Hierher gehören die Gattungen Toxodon und Nesodon.

Toxoglossa,

s. Pfeilzüngler. ^[= Giftschnecken, eine zu den Vorderkiemern (s. d.) gehörige Unterordnung der Mollusken, ...]

Toxotes,

Fisch, s. Schütze und Tafel: Fische [* 5] V, [* 1] Fig. 5.

Toxteth

Park, südl. Vorort Liverpools (s. d. nebst Plan, Bd. 17).

To-Yak,

eine japan. Drogue von stark bitterm Geschmack, von Pleurogyne rotata Gris. stammend und als tonisierendes Bittermittel geschätzt.

Tozla,

Stadt, s. Perekop.

T. P.,

Abkürzung für Travaux à perpétuité (frz., d. h. lebenslängliche Zwangsarbeiten), das Feuermal (Brandmarkung), womit früher in Frankreich die Bagnosträflinge gezeichnet wurden.

Tr.,

bei Alkoholometerangaben die Skala nach Tralles.

Tr.,

Leipzig

Bild 10.662a: Leipzig
* 6 Leipzig.

hinter wissenschaftlichen Benennungen von Schmetterlingen Abkürzung für Friedr. Treitschke, geb. 1776 in Leipzig, [* 6] gest. 1812 als Hoftheaterökonom in Wien. [* 7] Er setzte das von Ochsenheimer begonnene Werk über europ. Schmetterlinge [* 8] fort. - Tr. oder Trosch. ist auch Abkürzung für Franz Hermann Troschel (s. d.).

Trab,

schreitende Bewegung des Pferdes mit derselben Beinfolge wie beim Schritt (s. d.), nur daß das Abschnellen der einzelnen Füße weit federnder und schwunghafter geschieht.

Man unterscheidet verschiedene Stärkegrade (Kadenzen).

Trabakel

(ital. trabaccŏlo), österr.

Küstenfahrer, zweimastig, mit einem lat. Segel an langer Rahe (sog.Trabakelsegel).

Trabanten,

im Mittelalter Krieger, die vom 16. Jahrh. an zu Leibwachen hoher Personen wurden.

Heliotrop - Hellebarde

Bild 8.359: Heliotrop - Hellebarde
* 9 Hellebarden.

Sie waren mit Hellebarden [* 9] und mit Seitengewehren bewaffnet, mit Helm, auch wohl mit Küraß versehen, und durch auszeichnende, meist span. Kleidung geschmückt. (S. auch Haustruppen und Leibgarde.) - Trabanten, als Begleiter der Hauptplaneten, heißen auch die Nebenplaneten (s. d.) oder Monde.

Trabea,

bei den Römern ein purpurgestreifter oder purpurfarbiger Umwurf, der als Kriegskleid diente und deshalb kürzer war als die Toga [* 10] (s. d.).

Traben,

Vereinigte Staaten von

Bild 18.976: Vereinigte Staaten von Nordamerika (Geschichte)
* 15 Wasserleitung.

Flecken im Kreis [* 11] Zell des preuß. Reg.-Bez. Koblenz, [* 12] links an der Mosel, gegenüber von Trarbach (s. d.), an der Nebenlinie Pünderich-Traben (10,5 km, Station Traben-Trarbach) der Preuß. Staatsbahnen, [* 13] Sitz einer Reichsbanknebenstelle (Traben-Trarbach), hat (1895) 2118 meist evang. E., Post, Telegraph, [* 14] spätgot. zweischiffige Kirche, elektrische Straßenbeleuchtung, Wasserleitung; [* 15] bedeutenden Weinbau (jährliche Produktion etwa 6000 hl im Werte von 240.000 M.) und Weinhandel. Nahebei die Reste der Festung [* 16] Montroyal, die von Ludwig XIV. nach Vaubans Plänen 1686 begonnen, 1697 nach dem Ryswijker Frieden geschleift wurde.

Traber,

s. Traberkrankheit ^[= Wetz- oder Gnubberkrankheit, ein eigentümliches Rückenmarksleiden der Schafe, das, langsam ...] und Drehkrankheit.

Träber,

soviel wie Trester (s. d.). ^[= oder Treber, die Rückstände bei der Wein- und Obstweinbereitung, ferner die bei dem Bierbrauen ...]

Traberkrankheit,

Wetz- oder Gnubberkrankheit, ein eigentümliches Rückenmarksleiden der Schafe, [* 17] das, langsam verlaufend, regelmäßig zum Tode führt. Die Traberkrankheit kommt fast nur in edeln Zuchten (Elektoralherden) vor und wird in der Regel durch einen damit belasteten Bock [* 18] (Erbtraber) eingeschleppt. Die Tiere sind zuerst schreckhaft (Schruckigsein), legen den Kopf zurück und zittern mit den Ohren; nach 14 Tagen im Sommer, im Winter dagegen erst nach 4-8 Wochen zeigt sich eine Schwäche der Nachhand durch unsichern, trippelnden, trabartigen Gang [* 19] (Traber); außerdem leiden die Tiere an starkem Juckreiz, namentlich in der Kreuzgegend.

Traberpferd,

Geschichtskarten von D

Bild 4.772a: Geschichtskarten von Deutschland V
* 20 Deutschland.

Sammelname für verschiedene Pferderassen, deren gemeinsame Eigentümlichkeit in ihrer hervorragenden Trableistung liegt; man ist bemüht, die letztere durch Reinzucht fortzupflanzen und durch Trabrennen noch zu erhöhen. In England war die Grafschaft Norfolk seit alter Zeit im Besitz guter Traberpferd, die als Norfolk-Trotter noch heute einigen Ruf besitzen. Bekannter und jenen überlegen sind die russ. Orlowtraber (s. d.). Das leistungsfähigste und verbreitetste Traberpferd ist gegenwärtig das nordamerikanische. In Deutschland [* 20] giebt es vier Trabergestüte: Haupttrabergestüt zu Lilienhof in Baden, [* 21] Gestüt Mariahall in Sprenslingen bei Frankfurt [* 22] a. M., Gestüt Schaberneck zu Düsseldorf, [* 23] Gestüt Gustavshof zu Düsterförde in Mecklenburg-Schwerin.

Trabizun,

Trabezon. s. Trapezunt. ^[= (Trabezon, Tirabzon, Trebisond, türk. Tarábosan oder Tarábusun), Hauptstadt eines ...]

Trabrennen,

eine Art des Wettrennens, bei der die Pferde [* 24] nur im Trab, niemals im Galopp [* 25] gehen dürfen;

dieselben Bedingungen haben die Trabwettfahrten.

Bei letztern wird ein leichter Wagen mit Gummirädern benutzt.

Noch vor wenigen Jahren war es üblich, den Preis erst nach mehrern «Stechen», d. h. nach mehrmaligem Durchlaufen der vorgeschriebenen Distanz, zuzuerkennen.

Dabei nannte man die Entscheidungsrennen Stichrennen.

Tracasserie

(frz.), Schererei, Aufhetzerei.

Trace

Auge des Menschen

Bild 2.74a: Auge des Menschen
* 26 Auge.

(frz., spr. trahß), Vorzeichnung, eine im Gelände abgesteckte Linie, die dem Auge [* 26] durch Pfähle, eine helle Schnur oder durch eine mit Spaten oder Hacke hergestellte kleine Furche sichtbar gemacht wird.

Hiervon tracieren und Tracierung (s. Trassierung).

Trace ist nicht zu verwechseln mit Tracé.

Tracé

(frz., spr. traßeh), Grundrißform von Befestigungsanlagen (s. Bastionierter Grundriß, [* 27] Polygonaler [* 28] Grundriß, Tenaillierter Grundriß). [* 29]

Tracé ist nicht zu verwechseln mit Trace.

Trach,

Joh., luth. Theolog, s. Draconites. ^[= Johann, deutsch Drach oder luth. Theolog, geb. 1494 zu Karlstadt in Franken (daher öfter ...]

Trachea

(grch.), die Luftröhre.

Trachea,

s. Fichteneule und Tafel: Schädliche Forstinsekten II, [* 1] Fig. 3, beim Artikel Forstinsekten.

Trachealrasseln,

s. Luftröhre und Lungenödem. ^[= oder Stickfluß, auch Lungenlähmung oder Lungenschlag (Oedema pulmonum, Catarrhus suffocativus ...]

Tracheen

Tracheentiere - Trachy

Bild 15.789: Tracheentiere - Trachyte
* 30 Tracheen.

[* 30] (grch.), die Atmungswerkzeuge der Insekten, [* 31] Tausendfüßer und eines Teils der Spinnentiere. [* 32] Sie bestehen in bloßen Luftkanälen, die zu mehrern auf beiden Seiten des Leibes oder am hintern Körperende in zwei Röhren [* 33] ihren Anfang nehmen, meist nach außen in verschließbare Luftlöcher (stigmata) ausmünden, nach innen aber die Luft durch mannigfache Verzweigung in alle Teile des Körpers führen und häufig, besonders bei gut fliegenden Insekten, auf ihrem Wege zu Luftsäcken (Tracheenblasen) sich erweitern. Vor dem Fliegen [* 34] werden die Tracheen häufig erst mit Luft gefüllt (das sog. Zählen der Maikäfer beruht hierauf). Bei andern Formen (z. B. den wasserbewohnenden Larven der Eintagsfliegen, Köcherjungfern) finden sich keine derartigen Luftlöcher, die Tracheen beginnen vielmehr mit feinen Verzweigungen in blatt- oder fadenförmigen ¶



Tracheiden - Trachon

Bild 65.938: Tracheiden - Trachon
* 35 Seite 65.938.
mehr

seitlichen oder endständigen Anhängen des Hinterleibes, sammeln sich in einem jeden zu einem Stämmchen, das in den Körper tritt und hier in einen jederseits vorhandenen Längsstamm mündet. Diese Art der Tracheen bezeichnet man als Kiementracheen. Die größern Tracheenstämme werden durch elastische Spiralfasern gestützt und offen gehalten. Innen sind sie mit einer Chitinhaut ausgekleidet, die bei einer etwaigen Häutung mit der chitinösen Körperhaut, mit der sie unmittelbar zusammenhängt, abgeworfen wird. Sehr kleine Insekten haben keine Tracheen, atmen vielmehr durch die ganze Körperoberfläche.

Ende Tracheen
→ weiter zu Seite 65.938: Tracheiden ⟹ Gewebeelemente der Gefäßpflanzen, die zwar allseitig geschlossen sind, aber keinen Protoplasmaschl
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 935 [Suche = 65.937] im Internet seit 2005; Text geprüft am 1.4.2017; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0937

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  • 99.434 Trachselwald
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  • 65.939 Trachytpechstein_2

* 35 Bilder dazu:

  • 26Auge
  • 21Baden
  • 27Bastionierter
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  • 20Deutschland
  • 3Diluvium
  • 23Düsseldorf
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