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Tiga javanénsis - Tige

Bild 65.848: Tiga javanénsis - Tigerfink
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Tiga javanensiss. Spechte nebst Tafel, Fig. / 8
TiganiTiganion, s. Chora. / 4
TigerKönigstiger (Felis tigris L.; hierzu die Tafel: Königstiger), eine der größten Katzenarten / 330
Tigeraugeein gelbbraunes faseriges Mineral aus den Doorn- und Griquastadbergen in Südafrika, das geschliffen / 51
Tigerdachss. Hunde (Erdhunde). / 4
Tigerfink(Habropyga amandava L.), zu den Prachtfinken (s. d.) gehörige Vogelgattung, die jährlich in / 82

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Tiga javanénsis - Tigerfink


Fortsetzung: Tiflis, 1) Gouvernement im russ. Generalgouvernement Kaukasien, südlich vom Kaukasus (Transkaukasien
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Straßen sind der Golowinskijprospekt auf dem rechten, die Michaelsstraße auf dem linken Ufer.

Bevölkerung. [* 2] Tiflis hatte 1830: 25 290, 1850: 34 888, 1885: 89 551, 1897: 159 862 E. Die Bevölkerung besteht vorwiegend aus Armeniern, Russen, Georgiern, Tataren sowie daneben aus Vertretern der verschiedenartigsten europ. und asiat. Völkerschaften.

Bauten. Tiflis hat 25 griech.-kath., 26 armenisch-gregorianische, 2 evang. und 1 kath. Kirche, 1 griech.-kath. und 1 armenisches Kloster, 2 Synagogen, 2 Moscheen. Am ältesten ist die Zionskathedrale im georgischen Stil (zum Teil aus dem 5. Jahrh.) mit dem Kreuz [* 3] der heil. Nina, Gräbern fürstl. Familien und den Fresken des Fürsten Gagarm; die Davidskirche mit dem Grabmal des russ. Dichters Gribojedow. Alt sind die Kirche in Metechi (5.), die armenische Antschischatische Kirche (7. Jahrh.) und die Wankkirche. Eine Militärkirche in byzant. Stil auf dem Gunibplatz ist im Bau. Von weltlichen Bauten sind zu nennen: das Stadthaus auf dem Eriwanischen Platz, der Palast des Generalgouverneurs, die Paläste der Schloßstraße, die Ruhmeshalle, das Gebäude des Ersten Gymnasiums, das neue Theater [* 4] im maur. Stil, das Kaukasische Museum.

Vereinigte Staaten von

Bild 18.976: Vereinigte Staaten von Nordamerika (Geschichte)
* 5 Wasserleitung.

Behörden, Verwaltung. Tiflis ist Sitz des Chefs der Militär- und Civilverwaltung (Generalgouverneur) von Cis- und Transkaukasien, des Gouverneurs des Gouvernements Tiflis, des Kurators des kaukas. Lehrbezirks, des Erzbischofs der grusinischen Eparchie u. a. An der Spitze der Stadtverwaltung steht der Stadtrat (duma) mit dem Stadthaupt. Das Budget beträgt 8-900000 Rubel. Vorhanden ist eine beständige Feuerwehr und eine Wasserleitung; [* 5] die Beleuchtung [* 6] mit Photogenlaternen ist mangelhaft. Die Schwefelquellen (bis 46° C.) liegen am Fuße der Festung [* 7] in einem schmutzigen Stadtteil, wo es an Gasthäusern und Gartenanlagen fehlt.

Bildungswesen. Außer einer Menge von Elementar- und Stadtschulen (russische, armenische, eine deutsche) hat Tiflis 3 klassische Gymnasien, 1 Adelsschule, 1 Realschule, 4 Mädchengymnasien, 1 armenische höhere Mädchenschule, 1 Institut für adlige Fräulein, 1 Kadettenkorps, 1 Junkerschule, 1 Geometerschule, 1 technische Eisenbahnschule, 1 Gartenbauschule, 1 Schullehrerseminar, 1 Geistliches Seminar, 1 Hebammenschule, 2 Feldscherschulen, 1 Konservatorium für Musik. Dazu kommen 1 physikal. Observatorium, 1 Seidenbauversuchsstation und eine Menge gelehrter Gesellschaften: die geographische, die technologische, die landwirtschaftliche, die juristische, medizinische, pharmaceutische u. s. w. Tiflis hat 1 Oper, 2 russ., 1 armenisches und 1 georgisches Theater: 3 russ., 2 armenische, 1 georgische, 2 tatar. Zeitungen und einige armenische und georgische Zeitschriften.

Persien

Bild 12.865a: Persien
* 8 Persien.

Industrie und Verkehr. Hauptsächlich blühen die Lederfabrikation (Adelchanow & Cie.) mit 800.000 Rubel Umsatz, die Tabakfabrikation mit 560.000 Rubel (6 Fabriken), eine Baumwollspinnerei (Tschitachow) mit 350.000 Rubel, drei Bierbrauereien, eine Branntweinbrennerei. In Galanterie- und Kolonialwaren werden jährlich umgesetzt 3 Mill. Rubel, in Manufakturen 5 Mill., in Thee 1 Mill. Im ganzen beträgt der Umsatz der verschiedenen Gewerbe und Magazine mehr als 31 Mill. Rubel. Der Handel ist in neuerer Zeit etwas zurückgegangen. Den Kredit vermitteln eine Filiale der Russischen Reichsbank, eine Adelsbank, eine Kommerzbank, eine Kreditgesellschaft, eine Bodenkreditbank, eine Stadtbank und verschiedene Bankhäuser (Tschitachow, Pridonow u. a.). Durch Konsuln sind vertreten: Persien [* 8] und die Türkei [* 9] (Generalkonsulate), Deutschland, [* 10] Frankreich, Belgien, [* 11] die Schweiz [* 12] und Italien. [* 13] - Die Länge der Pferdebahn beträgt etwa 25 km, die Zahl der Droschken 560, der Transportfuhrwerke 880;

ferner besteht eine Telephonanlage.

Tiga

javanensis, s. Spechte nebst Tafel, [* 1] Fig. 5.

Tigani,

Tiganion, s. Chora. ^[= oder Hora, Stadt auf der Insel Samos, mit (1875) 1433 E. Etwa 3 km entfernt an der Küste die ...]

Tiger,

Stärke (natürliches Vo

Bild 15.236: Stärke (natürliches Vorkommen, Chemisches; Gewinnung)
* 15 Stärke.

Königstiger (Felis tigris L.; hierzu die Tafel: Königstiger), eine der größten Katzenarten der Alten Welt, die sich durch schöne dunkelbraune Querstreifen auf dem gelbroten Fell und einen weißlichen Backenbart beim Männchen auszeichnet, dem Löwen [* 14] an Größe und Stärke [* 15] gleichkommt, an Verwegenheit und List jedoch ihn bei weitem übertrifft. Das Verbreitungsgebiet des Tiger ist sehr groß und wird nur von dem des Leoparden übertroffen. Es erstreckt sich vom Kaukasus im Westen bis an den Stillen Ocean durch ganz Mittel- und Südasien und im Norden [* 16] bis in das Amurgebiet und an den Baikalsee, so daß die verschiedenen klimatischen Einflüsse und Existenzbedingungen zur Bildung mehrerer Spielarten geführt haben.

Der bengalische Tiger bewohnt das Verbreitungscentrum der Art, ganz Indien, von wo er bis Persien, dem Kaspischen Meer und noch weiter westlich sich ausdehnt und südlich bis nach Sumatra reicht. Er ist die größte und zahlreichste Varietät. Im Norden geht er in den sibirischen Tiger über, der sich durch einen längern Pelz mit vollkommenem Haarwechsel nach Art der übrigen arktischen Pelztiere auszeichnet. Auch kommt bei ihm gelegentlich hellere Färbung vor. Die dritte Form ist der Javatiger, kleiner und dunkler gefärbt, mit längerm Backenbart als die vorigen, an der östlichsten Grenze des Vorkommens.

Ost-Indien

Bild 12.532a: Ost-Indien
* 17 Ostindien.

Der Tiger ist eine furchtbare Geisel der Länder, in denen er häufig ist, und diejenige wilde Katzenart, die den Kampf mit dem Menschen und seiner Civilisation bis jetzt am erfolgreichsten gekämpft hat. In Ostindien [* 17] behauptete er sich trotz aller Nachstellungen, denen jährlich Hunderte von Tiger erliegen, unter dem Schutze der unverwüstlichen tropischen Vegetation selbst in den kultiviertesten Gegenden. In der Gefangenschaft und namentlich in gut eingerichteten zoolog. Gärten hält sich der Tiger lange Jahre und pflanzt sich regelmäßig fort. Die Tragzeit währt 100-108 Tage, die Zahl der geworfenen Jungen schwankt zwischen 2 und 5, die, blind geboren, nach wenigen Tagen sehend werden. In einigen Fällen hat man auch Bastarde zwischen Löwen und Tigerin gezogen. Junge Tiger werden mit 1200-2000 M., erwachsene bis zu 6000 M. bezahlt.

Über den amerikanischen s. Jaguar.

Tigerauge,

ein gelbbraunes faseriges Mineral aus den Doorn- und Griquastadbergen in Südafrika, [* 18] das geschliffen einen schönen wogenden Lichtschein aussendet und vielfach zu Schmucksachen, [* 19] Manschettenknöpfen, Broschen, Dosen verarbeitet wird.

Mineralogisch ist es ein umgewandelter Krokydolith (s. d.), dessen Eisengehalt gelbbraun hydratisiert wurde und zwischen dessen Fasern reichlich Quarz eindrang, der die Härte bedingt.

Tigerdachs,

s. Hunde ^[= (Canidae), Säugetierfamilie der Ordnung der reißenden oder Raubtiere, deren Angehörige so ...] [* 20] (Erdhunde).

Tigerfink



Tigerinsel - Tigris

Bild 65.849: Tigerinsel - Tigris
* 21 Seite 65.849.

(Habropyga amandava L.), zu den Prachtfinken (s. d.) gehörige Vogelgattung, die jährlich in großen Mengen eingeführt und wegen ihrer Schönheit, guten Haltbarkeit und leichten Zucht sehr beliebt ist. Die Hauptfärbung des Männchens ist ¶

mehr

847 rot mit weißen Flecken, Schnabel ebenfalls rot. Das Weibchen ist oberseits braun, unterseits gelblich, doch fehlen auch ihm die weißen Flecken auf den Flügeln nicht. Die Heimat des Tigerfink ist Indien und die Sunda-Inseln. Das Paar kostet durchschnittlich 8 M. Als Futter reicht man weiße Hirse [* 22] und Kolbenhirse.

Ende Tigerfink
→ weiter zu Seite 65.849: Tigerinsel ⟹ s. Bocca-Tigris.
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 846 [Suche = 65.848] im Internet seit 2005; Text geprüft am 26.5.2014; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0848

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Siehe auch:

  • 15.707 Tiger
  • 15.707 Tigeraugenstein
  • 15.708 Tigerfink
  • 65.849 Tigerinsel
  • 15.708 Tigerkatze
  • 65.849 Tigerkatze_2
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  • 65.849 Tigerwolf_2

* 22 Bilder dazu:

  • 6Beleuchtung
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