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Tetraktinelliden - Tet

Bild 65.729: Tetraktinelliden - Tetschen
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27 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Tetraktinellidenoder Vierstrahler, s. Tetractinellidae. / 5
Tetralogie(grch.), bei den Griechen eine zusammenhängende Folge von vier Dramen, drei Tragödien, die / 144
Tetrameras. Käfer. / 3
Tetrameter(grch.), ein Vers, der aus vier Füßen besteht, und zwar im trochäischen, iambischen und anapästi / 129
Tetramethylbenzols. Durol. / 3
Tetrandrias. Tetrandus. / 3
Tetrandrustetrandrisch (grch.) oder viermännig, jede Blüte mit vier gleichlangen, nicht miteinander / 32
Tetranychuss. Spinnmilbe. / 3
Tetrao(lat.), der Auerhahn (s. d. und Tafel: Hühnervögel I; T. cupido, s. Prairiehuhn und Taf. I, / 40
TetraonerythrinName eines besondern roten Farbstoffs, der sich in einer bei den männlichen Waldhühnern oberhalb / 24
Tetraonidaes. Rauchfußhühner. / 3
Tetraoninaes. Waldhühner. / 3
Tetrapneumoness. Vierlunger. / 3
Tetrarch(grch.), Vierfürst, im Altertum einer von den vier Beherrschern eines Landes (z. B. in Galatien / 15
Tetras(grch.), s. Vier. / 4
Tetrasporens. Rhodophyceen. / 3
Tetrastemmas. Schnurwürmer und Tafel: Würmer, Fig. / 8
Tetrathionsäures. Polythionsäuren. / 3
Tetraxdie Zwergtrappe, s. Trappe. / 5
Tetraxitische Gotens. Ostgoten. / 4
Tetrazofarbstoffes. Azofarbstoffe. / 3
Tetrazoverbindungens. Disazoverbindungen. / 3
Tetrobolons. Obolos. / 3
Tetrodons. Igelfische. / 3
TetronalDiäthylsulfondiäthylmethan, tafelförmige Krystalle oder Blättchen, die bei 85° schmelzen, / 41
Tetrosens. Zuckerarten. / 3
Tetschen1) Bezirkshauptmannschaft in Böhmen, hat 602,90 qkm und (1890) 97 818 (47 020 mannl., 50 798 / 350

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Tetraktinelliden - Tetschen


Fortsetzung: Tetrakorallier, (Tetracorallia), vierstrahlige Korallen oder Zoantharia rugosa, die gänzlich ausgestorbene,
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radialen Längskammerscheidewände (Septen) nach der Grundzahl Vier (einem Hauptseptum, einem Gegenseptum und zwei Seitensepten) angeordnet sind. Viele Tausende von Arten sind schon aufgefunden, besonders den Geschlechtern Zaphrentis, Cyathophyllum, Streptelasma, Omphyma u. a. angehörig, teils Einzelbecher, teils Stöcke, aber keine eigentlichen Riffe bildend, darunter die seltsame, mit Deckel versehene Pantoffelkoralle (Calceola sandalina, s. d.), Goniophyllum, Cystiphyllum u. s. w. Es giebt zwei Hauptgruppen der Tetrakorallier: 1) die weit größere der Expleten, bei denen die Radialfächer des Bechers u. s. w. noch durch Querböden, kreisförmige Scheidewände, blasige Gebilde u. s. w. abgeteilt sind, und 2) die einfachen Inexpleten (s. Tafel: Petrefakten [* 2] der Paläozoischen Formationsgruppe I, [* 1] Fig. 9; II, [* 1] Fig. 1, 8 u. 10; III, [* 1] Fig. 12, beim Artikel Paläozoische Formationsgruppe). -

Vgl.   Milne-Edwards und Haime, Histoire naturelle des coralliaires (Par. 1857-60).

Tetraktinelliden

oder Vierstrahler, s. Tetractinellidae. ^[= oder Vierstrahler, Untergruppe der Kieselschwämme (s. d.), deren Kieselkörper vier Strahlen, ...]

Tetralogie

(grch.), bei den Griechen eine zusammenhängende Folge von vier Dramen, drei Tragödien, die ihrerseits als Trilogie zusammengefaßt wurden, und einem Satyrspiel (s. d.). Der sachliche Zusammenhang der behandelten Stoffe oder die Einheitlichkeit der allen zu Grunde liegenden Idee verband die vier Stücke zu einem größeren Ganzen, doch scheint es schon während der klassischen Zeit eine Menge von Tetralogie ohne nähern stofflichen oder ideellen Zusammenhang gegeben zu haben.

Der Schöpfer oder wenigstens der bedeutendste Meister dieser trilogischen und tetralogischen Kompositionen ist Äschylus (s. d.), von dem allein auch eine vollständige Trilogie erhalten ist, die sog. «Orestie»; das dazugehörige Satyrspiel «Proteus» ist verloren. Tetralogie nennt man bisweilen auch eine Verbindung von je vier Werken anderer Litteraturgattungen zu einer Gruppe, wie z. B. ein gewisser Thrasyllus (Zeitgenosse des Augustus und Tiberius) die Dialoge des Plato nach Tetralogie geordnet und Antiphon (s. d.) Reden in der Form von Tetralogie verfaßt hat.

Tetramera,

Käfer

Bild 9.353a: Käfer
* 3 Käfer.

s. Käfer. ^[= (Koleopteren, Coleoptera), eine Ordnung der Insekten (s. d.); sie heißen auch Scheidenflügler ...] [* 3]

Tetrameter

(grch.), ein Vers, der aus vier Füßen besteht, und zwar im trochäischen, iambischen und anapästischen Rhythmus, wo man zwei Trochäen oder Iamben als einen Doppelfuß oder eine Dipodie (s. d.) zählt, aus vier solchen Dipodien, in den daktylischen und andern Versen aber aus vier einfachen Füßen. Die deutschen Dichter haben seit Gryphius besonders den iambischen Tetrameter (Oktonarius) häufig angewendet. In katalektischen (s. Katalexis) ist Dingelstedts «Althess. Sage» verfaßt:

Im Scharfenstein gen Mitternacht erwacht ein heimlich Leben,

Wie Hufschlag und wie Schwerterklang hörst du's tief drinnen beben, u. s. w.

Ein Beispiel von akatalektischen Tetrameter giebt Platens «Harmosan»:

Schon war gesunken in den Staub der Sassaniden alter Thron, [* 4]

Es plündert Mosleminenhand das schätzereiche Ktesiphon, u. s. w.

Auch den daktylischen und die übrigen Arten von Tetrameter haben neuere Dichter, vorzüglich Platen, glücklich angewendet.

Tetramethylbenzol,

s. Durol.

Tetrandria,

s. Tetrandus.

Tetrandrus,

Blutbewegung (chemisch

Bild 3.61: Blutbewegung (chemische Einflüsse auf die Herzarbeit; die B. in den Gefäßen)
* 5 Blüte.

tetrandrisch (grch.) oder viermännig, jede Blüte [* 5] mit vier gleichlangen, nicht miteinander verwachsenen Staubgefäßen. Im Linnéschen System trägt die 4. Klasse den Namen Tetrandria, sie umfaßt alle Pflanzen mit zwitterigen tetrandrischcn Blüten.

Tetranychus,

s. Spinnmilbe. ^[= ( tellarius L.), Spinnlaus, eine etwa 1 mm lange, rotgelbe Laufmilbe (s. d.), die ...]

Tetrao

(lat.), der Auerhahn (s. d. und Tafel: Hühnervögel [* 6] I; Tetrao cupido, s. Prairiehuhn und Taf. I, [* 1] Fig. 4; Tetrao tetrix, s. Birkhuhn und Taf. I, [* 1] Fig. 6; Tetrao umbellus s. Kragenwaldhuhn; Tetrao urogallus, s. Auerhahn und Taf. I, [* 1] Fig. 1).

Tetraonerythrin,

Name eines besondern roten Farbstoffs, der sich in einer bei den männlichen Waldhühnern oberhalb der Augen gelegenen, nackten, warzigen und roten Hautverdickung findet.

Tetraonidae,

s. Rauchfußhühner. ^[= Raubfußhühner eine aus 29 Gattungen und einigen 170 Arten bestehende Familie ...]

Tetraoninae,

s. Waldhühner.

Tetrapneumones,

s. Vierlunger.

Tetrarch

(grch.), Vierfürst, im Altertum einer von den vier Beherrschern eines Landes (z. B. in Galatien).

Tetras

(grch.), s. Vier.

Tetrasporen,

s. Rhodophyceen.

Tetrastemma,

Würmer

Bild 16.768a: Würmer
* 7 Würmer.

s. Schnurwürmer ^[= Nemertinen (Nemertini, Rhynchocoela), eine in mehrfacher Hinsicht interessante Ordnung der Plattwür ...] und Tafel: Würmer, [* 7] Fig. 8.

Tetrathionsäure,

s. Polythionsäuren.

Tetrax,

die Zwergtrappe, s. Trappe. ^[= # eine Vogelgattung (Otis), die zur Familie der T. (Otididiae) der Ordnung der Stelzvögel (s. ...]

Tetraxitische

Goten, s. Ostgoten. ^[= ein Teil des großen german. Stammes der Goten (s. d.), der im 4. Jahrh. n. Chr. ein großes ...]

Tetrazofarbstoffe,

s. Azofarbstoffe. ^[= Azofarben, eine Gruppe künstlich dargestellter Farbstoffe, die feit 1876 in großer Zahl und ...]

Tetrazoverbindungen,

s. Disazoverbindungen.

Tetrobolon,

s. Obolos. ^[= (grch.), ursprünglich eine Art Stabgeld (kleine, spitze Stücke Eisen oder Kupfer), dessen ...]

Tetrodon,

s. Igelfische. ^[= (Diodon), ein sonderbares, zu den Haftkiefern gehöriges Fischgeschlecht, dessen Hautplatten ...]

Tetronal,

Diäthylsulfondiäthylmethan, tafelförmige Krystalle oder Blättchen, die bei 85° schmelzen, in Wasser schwer, in Alkohol leicht löslich sind und einen kampferartigen und zugleich bittern Geschmack besitzen. Tetronal wird in der Medizin in Gaben von 1 bis 2 g als Schlafmittel benutzt.

Tetrosen,

s. Zuckerarten.

Titel
Elemente zu Tetschen:

1) Bezirkshauptmannschaft in Böhmen, hat 602

Tetschen.

Böhmen, Mähren und Öst

Bild 3.134a: Böhmen, Mähren und Österreich.-Schlesien
* 8 Böhmen.

1) Bezirkshauptmannschaft in Böhmen, [* 8] hat 602,90 qkm und (1890) 97 818 (47 020 mannl., 50 798 weibl.) deutsche E. in 80 Gemeinden mit 159 Ortschaften und umfaßt die Gerichtsbezirke Bensen, Böhmisch-Kamnitz und Tetschen. - 2) Stadt und Sitz der Bezirkshauptmannschaft, eines Bezirksgerichts (281,97 qkm, 47 528 E.) und Hauptzollamtes, gegenüber von Bodenbach (s. d.), nahe der sächs. Grenze, am rechten Ufer der Elbe, oberhalb der Einmündung der Pölzen oder Pulsnitz, an den Linien Bodenbach-Warnsdorf und Bodenbach-Böhmisch-Leipa der Böhm.



Tettenborn - Teuchern

Bild 65.730: Tettenborn - Teuchern
* 14 Seite 65.730.

Nordbahn, Wien-Prag-Tetschen (458 km) der Österr. Nordwestbahn und Dresden-Tetschen (61,9 km) der Sächs. Staatsbahnen, [* 9] liegt an der Nord- und Ostseite des Schloßbergs und hat (1890) 6701, als Gemeinde 7299 deutsche E., zwei Eisenbahnbrücken, eine Kettenbrücke (1854), eine sehenswerte Pfarrkirche (1687), die 1749 gegründete, 1877 vollendete Wenzelskirche, Stadthaus, schönen Nordwestbahnhof, Staats-Handwerksschule, Gewerbliche Zeichenschule, Schifferschule; Fabrikation von Steinnußknöpfen, Chemikalien, Seife, Cellulose, Blechemballagen, Kartonnagen, Fischkonserven, Bunt- und Glacépapier, Baumwollspinnerei, Gipsmühle, Brauerei, Handel mit Getreide, [* 10] Holz [* 11] und Obst. Tetschen ist Hauptstapelplatz für die Elbschiffahrt und bildet mit seinen schönen, zum Teil wildromantischen Umgebungen den End- und Glanzpunkt des zur Sächsisch-Böhmischen Schweiz [* 12] gerechneten Teils des Elbthals. Auf einem 47 m hohen Sandsteinfelsen das prächtige gräfl. Thunsche Schloß Tetschen, 1667-73 erbaut und 1788 erneuert. Es hat einen 50 m hohen Turm, [* 13] eine Bibliothek (40000 Bände), ein Archiv, große Münzen- und Waffensammlung und ¶

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728 eine Kapelle, ferner einen schönen Park und Garten [* 15] mit bedeutender Kamelien-, Rosen-, Azaleen- und Orchideenzucht. – Tetschen, das früher an der Südseite des Burgfelsens lag, wurde 1059 an der Nordseite erbaut, nachdem die Elbe die Stadt vernichtet hatte. Die Fideïkommißherrschaft Tetschen (10799 ha) ist seit 1628 im Besitz der Grafen Thun. In der Nähe von Tetschen liegt die höhere landwirtschaftliche Landeslehranstalt Liebwerd (105 E.), flußabwärts die stark besuchte Sommerfrische Obergrund (472 E.) mit schön gelegenen Villen, Hotels und Pensionen und der Mineralquelle Josephsbad (eisenhaltig-indifferenter Säuerling nebst Dampf- und Douchebad für Rheumatismus- und Gichtleidende). In neuester Zeit ist auch der auf dem rechten Elbufer gelegene, an Tetschen anstoßende, durch eine Schleppbahn mit der Österr. Nordwestbahn verbundene Elbumschlagplatz Laube (Dorf mit 450 E.) zu hoher Bedeutung gelangt. Der Schiffsverkehr betrug (1894) 3376 Frachtschiffe mit 40000 t Gütern.

Ende Tetschen
→ weiter zu Seite 65.730: Tettenborn ⟹ Friedr. Karl, Freiherr von, Parteigänger in den deutschen Befreiungskriegen, geb. 19. Febr.
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 727 [Suche = 65.729] im Internet seit 2005; Text geprüft am 18.1.2014; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0729

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Siehe auch:

  • 15.610 Tetralogie
  • 15.610 Tetrameter
  • 15.610 Tetrandrus
  • 15.610 Tetranychus
  • 15.610 Tetrao
  • 15.610 Tetrarch
  • 15.611 Tetrasporen
  • 15.611 Tetrax
  • 15.611 Tetrodon
  • 15.611 Tetschen

* 15 Bilder dazu:

  • 5Blüte
  • 8Böhmen
  • 15Garten
  • 10Getreide
  • 11Holz
  • 6Hühnervögel
  • 3Käfer
  • 2Petrefakten
  • 12Schweiz
  • 9Staatsbahnen
  • 4Thron
  • 13Turm
  • 7Würmer
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  • 14_Seite 65.730
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