☰

eLexikon

Bewährtes Wissen in aktueller Form

Main

Tenochtitlan - Tentake

Bild 65.704: Tenochtitlan - Tentakeln
Seite 65.704.
<
Überblick der Artikel
16 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Tenochtitlan(spr. tenotsch-), der ursprüngliche Name der Stadt Mexiko. / 9
TenonitisEntzündung der Tenonschen Kapsel (s. d.). / 6
Tenonsche Kapseldie kapselartig verdickte vorderste Schicht des hinter dem Augapfel liegenden Zellgewebes, die / 48
Tenor# (lat.), der ununterbrochene Lauf einer Sache; Haltung, Inhalt eines Schriftstücks u. s. / 12
Tenor _2# (ital. tenore, ursprünglich soviel wie Inhalt, Text, dann Melodie, Hauptmelodie), eine der / 199
Tenorbaritons. Bariton. / 3
Tenorhorntubaartiges Messinginstrument, besonders für Militärmusik, mit dem Umfang vom großen As bis / 16
Tenorrhaphie(grch.), Sehnennaht. / 3
Tenorschlüssels. Tenor. / 3
Tenortubas. Tuba. / 3
Tenosneugrch. Tinos, eine der Cykladen (s. d.) im Griechischen Archipel (s. Karte: Griechenland), / 249
Tenosynitis(grch.), die Sehnenscheidenentzündung, s. Sehnenscheiden. / 6
Tenotomie(grch.), Sehnendurchschneidung, die operative Durchtrennung der Sehnen krankhaft verkürzter / 98
Tension(lat.), soviel wie Expansivkraft (s. Expansion). / 7
Tenson(frz., spr. tangsóng), Tenzone (s. d.). / 6
Tentakeln(Tentakŭla), bewegliche, meist am Kopf gewisser Tiere befindliche Fortsätze des Körpers von / 190

Seite 65.704

Tenochtitlan - Tentakeln


Fortsetzung: Tennyson, (spr. tennis'n), Alfred, Lord, engl. Dichter, geb. 6. Aug. 1809 zu Somersby in Lincoln als Sohn
mehr

«Enoch Arden» (186L; deutsch von Waldmüller, 39. Aufl. 1896; von Weber, Lpz. 1869; von Mendheim, ebd. 1893; von Kessel in Reclams «Universalbibliothek»). Zugleich erschien «Aylmer's field» (deutsch von Feldmann, Hamb. 1870). Dann wendete Tennyson sich dem Drama zu. Es erschienen die Tragödien «Queen Mary» (1875),

«Harold» (1877; deutsch von Wickenburg, Hamb. 1880) und «Becket» (1881) und die Schauspiele «The cup» (aufgeführt 1881, gedruckt 1881),

«The falcon» (aufgeführt 1879, gedruckt 1884),

«The promise of May» (aufgeführt 1882, gedruckt 1886) u. a. In «Tiresias and other poems» (1885) kehrte Tennyson noch einmal zu der betrachtenden poet. Erzählung zurück, 1886 erschien «Locksley Hall, [* 2] sixty years after» und 1890 die gleichfalls lyrische Sammlung «Demeter [* 3] and other poems». Zu seinen letzten Gedichten gehören «The death of Oenone» und «"Akbar's dream". Zur Anerkennung seiner Verdienste hatten Oxford [* 4] und Cambridge ihm schon während der sechziger Jahre Ehrengrade verliehen. 1884 wurde er als Baron Tennyson von Aldworth und Farringford zum Peer erhoben. Er starb 6. Okt. 1892 in Aldworth und wurde in der Westminsterabtei beigesetzt. Seine einzelnen wie seine gesammelten Werke sind in zahlreichen, zum Teil von Doré und andern illustrierten Ausgaben und Auflagen erschienen und in die meisten europ. Sprachen übersetzt. -

Vgl.   Walter E. Wace, A. Tennyson (Edinb. 1881);

Ritchie, Records of Tennyson,. Ruskie and Browning (Lond. 1892);

Waugh, Lord a study of his life and work (ebd. 1892);

Alfred Lord A memoir, by his son (ebd. 1897).

Tenochtitlan

(spr. tenotsch-), der ursprüngliche Name der Stadt Mexiko. [* 5]

Tenonitis,

Entzündung der Tenonschen Kapsel (s. d.). ^[= die kapselartig verdickte vorderste Schicht des hinter dem Augapfel liegenden Zellgewebes, die ...]

Tenonsche

Paris

Bild 12.719a: Paris
* 6 Paris.

Kapsel, die kapselartig verdickte vorderste Schicht des hinter dem Augapfel liegenden Zellgewebes, die den Bulbus wie die Pfanne eines Kugelgelenks an seinem hintern Umfange umfaßt, benannt nach dem franz. Chirurgen und Augenarzt Jacques René Tenon (spr. nóng, geb. 21. Febr. 1724, gest. 16. Jan. 1816 zu Paris). [* 6]

Tenor

(lat.), der ununterbrochene Lauf einer Sache;

Haltung, Inhalt eines Schriftstücks u. s. w.

Tenor

(ital. tenore, ursprünglich soviel wie Inhalt, Text, dann Melodie, Hauptmelodie), eine der vier Hauptgattungen der menschlichen Stimme (s. d.). Es ist die höhere unter den beiden Stimmen, die dem reifen männlichen Alter zukommen, und hat gewöhnlich den Umfang vom d bis zum /g. Zum Solotenor ist eine größere Tiefe und Höhe erforderlich, nämlich vom c bis zum //c. Man unterscheidet nach dem Klang der Stimme den lyrischen Tenor von weichem Klanggepräge und etwas höherer Tonlage und den Heldentenor von kräftigem Klang und etwas tieferer, dem Bariton (s. d.) sich nähernder Tonlage. Im gemischten Chor bildet der Tenor die zweite Mittelstimme, indem er tiefer liegt als der Alt; im Männerchor führt er als erste Stimme die Hauptmelodie und als zweiter Tenor die höhere Mittelstimme.

Der Notenschlüssel dieser Stimme war früher der C-Schlüssel (Tenorschlüssel) auf der vierten Linie; jetzt wird der Tenor im Violinschlüssel notiert und eine Oktave tiefer gesungen. Die Franzosen nennen ihn taille und haben bis in die neuere Zeit, gleich den Engländern, den hohen Tenor mit Kopfstimme oder den Männeralt häufig ausgebildet. Noch im 18. Jahrh., wie früher allgemein, sang der in der Kirchen- und Oratorienmusik die Altstimmen, wie denn auch Alt wörtlich «hoch» bedeutet, d. h. hoher Tenor.

Tenorbariton,

s. Bariton. ^[= oder Baryton (Bardon, Viola di Bardone), ein jetzt nicht mehr gebräuchliches, mit 7 Saiten ...]

Tenorhorn,

tubaartiges Messinginstrument, besonders für Militärmusik, mit dem Umfang vom großen As bis zum zweigestrichenen c.

Tenorrhaphie

(grch.), Sehnennaht.

Tenorschlüssel,

s. Tenor. ^[= # (ital. tenore, ursprünglich soviel wie Inhalt, Text, dann Melodie, Hauptmelodie), eine der ...]

Tenortuba,

Tua res agitur - Tuber

Bild 15.894: Tua res agitur - Tuberkulose
* 7 Tuba.

s. Tuba. ^[= bei den Römern die gerade, trichterförmig auslaufende Kriegstrompete, die auch bei religiösen ...] [* 7]

Tenos,

neugrch. Tinos, eine der Cykladen (s. d.) im Griechischen Archipel (s. Karte: Griechenland), [* 8] der östl. Reihe derselben angehörig, zunächst südöstlich von der Insel Andros, nur durch einen ganz schmalen Sund von ihr getrennt, zählt auf 201 qkm (1896) 12 300 (etwa ein Drittel röm.-kath.) E. und bildet eine eigene Eparchie des Nomos Cykladen. Von einer gegen Nordwesten gestreckten, teils aus Granit, teils aus Glimmerschiefer, Serpentin und Marmor bestehenden Bergkette gebildet, die nur an der Südost- und Ostseite Raum für einige Thalebenen läßt, ist sie nicht sehr fruchtbar, aber quellenreich und besser und höher hinauf bebaut als die meisten griech. Inseln.

Bevölkerungsstatistisc

Bild 2.851a: Bevölkerungsstatistische Karten
* 9 Bevölkerung.

Hauptausfuhrartikel sind Wein, weißer Marmor und dunkelgrüner Serpentin mit apfelgrünen Flecken (der «Ophites» der Alten). Doch kann die Insel die starke Bevölkerung [* 9] nicht ernähren; daher leben zahlreiche Tenier als Handwerker und Dienstboten in der Fremde. An der Südküste liegt, an der Stelle der antiken Stadt Tenos, die einen berühmten Tempel [* 10] des Poseidon [* 11] in einem heiligen Haine hatte, die jetzige Haupt- und Hafenstadt Hagios-Nikolaos, auch Tenos genannt, eng gebaut, aber mit guten Häusern und (1896) 2415 E. Die nördlich dabei gelegene Kirche der Panagia Evangelistria bewahrt ein wunderthätiges Marienbild und führt alljährlich Tausende von Pilgern nach Tenos. Die Insel besitzt auch ein kath. Nonnenkloster mit viel besuchter Mädchenerziehungsanstalt. Etwa 6 km von der Stadt Tenos liegt auf einer Bergspitze der jetzt verödete mittelalterliche Hauptort Eroburgo oder Kastro. Tenos galt als Kolonie Athens; seit dem 13. Jahrh. bis 1715 war es im Besitz der Venetianer. -

Vgl.   Georgandopulos, Τηνιαχά (Athen [* 12] 1889).

Tenosynitis

(grch.), die Sehnenscheidenentzündung, s. Sehnenscheiden. ^[= (Vaginae tendinum), in der Anatomie röhren- oder kanalförmige, mit einem feinen Epithel überzogen ...]

Tenotomie

Muskeln des Menschen

Bild 11.936a: Muskeln des Menschen
* 13 Muskeln.

(grch.), Sehnendurchschneidung, die operative Durchtrennung der Sehnen krankhaft verkürzter Muskeln, [* 13] hat den Zweck, die durch Muskelverkürzung hervorgerufene fehlerhafte Stellung eines Gliedes beseitigen zu helfen. Die Tenotomie, die in der Regel subkutan, d. h. von einem ganz kleinen Einstich aus gemacht wird, ist nur ein unbedeutender und ungefährlicher operativer Eingriff, der am häufigsten zur Heilung des Schiefhalses, des Klumpfußes sowie des Schielens ausgeführt wird. Nachdem die Sehne durchschnitten, wird der betreffende Körperteil in seine natürliche Lage gebracht und durch einen Verband [* 14] so lange in dieser erhalten, bis die Wiederverwachsung der durchschnittenen Sehnenenden durch Zwischenlagerung von neuer Sehnenmasse erfolgt ist.

Tension

(lat.), soviel wie Expansivkraft (s. Expansion).

Tenson

(frz., spr. tangsóng), Tenzone (s. d.). ^[= (frz. tenson), Streitgedicht, Wettgesang der Troubadours (s. d.).]

Tentakeln



Tentakuliten - Tepl (F

Bild 65.705: Tentakuliten - Tepl (Fluß)
* 16 Seite 65.705.

(Tentakŭla), bewegliche, meist am Kopf gewisser Tiere befindliche Fortsätze des Körpers von verschiedenem Bau, verschiedenem Ursprung und verschiedener Funktion. Teils sind es Orientierungsapparate, Träger [* 15] von Sinnesorganen u. s. w., und ¶

mehr

sie sind dann entweder einfache Körperfortsätze, wie die Fühlhörner der Schnecken, [* 17] oder es sind modifizierte Seitenanhänge, wie bei Ringelwürmern, oder endlich, wie bei den Insekten, [* 18] Krebsen und andern Gliedertieren, besonders entwickelte Gliedmaßen. Bei den Polypen sind es allseitig bewegliche, häufig kontraktile Körperfortsätze, in die sich unter Umständen auch der Leibesraum fortsetzt, so daß sie hohl erscheinen, und sie stehen in unregelmäßiger oder streng typischer Zahl in einem einfachen Kranz oder in mehrern Kränzen um die Mundafteröffnung herum, sind in hervorragender Weise mit Nesselkapseln besetzt und dienen in erster Linie zum Ergreifen der Beute.

Bei den Moostierchen (s. d.) stehen die Tentakeln auch in einem Kranz oder in Gestalt eines Hufeisens um die Mundöffnung, sind gleichfalls rückziehbar, hohl und außen mit feinen Cilien besetzt; sie erzeugen durch ihr Spiel Strudel im Wasser und dienen teils zum Herbeischaffen von Nahrungsmitteln, teils zur Respiration. Bei einigen Rädertieren ist der Wimperapparat ganz ähnlich gebaut. Ihre höchste Entwicklung erreichen die Tentakeln bei den Kopffüßern (s. d.) als Arme.

Ende Tentakeln
→ weiter zu Seite 65.705: Tentakuliten ⟹ wichtige Leitfossilien im Silur und Devon, mehrere Millimeter bis über Centimeter lange, gerade,
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 702 [Suche = 65.704] im Internet seit 2005; Text geprüft am 27.12.2013; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0704

◄◄ .     ►►

Menü
map
  • ⁝ Home
  • 🗁 öffne ...
  • > 🗍 Seite 65.704
  • ? Seite
  • Aalmutter
  • ? Artikel
  • (kurz)
  • ∫ Portal
  • ☛ A – Z
  • ⮺ Bilder
  • ⚟ Blättern
  • ⛬ Index
  • ⣿ Inhalt
  • 📅 Datum
  • ∑ Übersicht
  • ♛ Werke
  • ✈ Themen
  • ⭳ Download
  • 📉 Statistik
  • Ω Symbol
  • ⌥ Option
  • © Original
  • + Ergänzung
  • ? Hilfe
  • ⁇ FAQ Fragen
  • ⛭ Technik
  • @ Kontakt
  • ⛉ Datenschutz
  • § Impressum

Siehe auch:

  • 15.589 Tenor
  • 15.589 Tenorhorn
  • 15.589 Tenorino
  • 15.590 Tenorist
  • 15.590 Tenorit
  • 15.590 Tenorschlüssel
  • 15.590 Tenos
  • 15.590 Tenotomie
  • 15.590 Tension
  • 15.590 Tentakeln

* 18 Bilder dazu:

  • 12Athen
  • 9Bevölkerung
  • 3Demeter
  • 8Griechenland
  • 2Hall
  • 18Insekten
  • 5Mexiko
  • 13Muskeln
  • 4Oxford
  • 6Paris
  • 11Poseidon
  • 17Schnecken
  • 10Tempel
  • 15Träger
  • 7Tuba
  • 14Verband
  • 1_Seite 65.704
  • 16_Seite 65.705
Sie sind hier: eLexikon > Brockhaus > Band 65 > Seite 65.704
-A     +A