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Tanais - Tanga

Bild 65.604: Tanais - Tanga
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Überblick der Artikel
23 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Tanais# lat. Name des Flusses Don. / 6
Tanais _2# altgriech. Kolonie, s. Asow. / 5
TananarivoHauptstadt von Madagaskar (s. d.). / 5
TanaquilGemahlin des Tarquinius Priscus. / 5
Tanaro(lat. Tanarus), 205 km langer, rechtsseitiger, wasserreicher Nebenfluß des Po in Piemont, entspring / 110
Tänaronim Altertum die zu Lakonien gehörige mittlere Spitze der drei südl. Halbinseln des Peloponnes, / 144
TanaseeTsanasee, Dembeasee, Bergsee auf dem westl. Hochlande Abessiniens (s. Karte: Abessinien, Erythräa / 139
Tancreds. Tankred. / 3
Tandem# (engl., spr. tänn-), ein zweiräderiger Wagen, der mit zwei hintereinander gehenden Pferden / 42
Tandem _2# Felix, Pseudonym des Dichters Karl Spitteler (s. d., Bd. 17). / 10
Tandemmaschines. Dampfmaschine. / 3
TandjaTandscha, Stadt, s. Tanger. / 5
Tandjung PinangOrt auf der Insel Bintang (s. d.). / 8
Tandjung PriukHafen von Batavia (s. d.). / 6
Tandjurheilige Schriften der Buddhisten, s. Tibetische Sprache und Litteratur. / 10
Tandschurengl. Tanjore, Hauptstadt und frühere Fürstenresidenz im Distrikt T. der indobrit. Präsidentschaf / 82
Tanekodschis. Kodschi. / 3
TaneraKarl, Schriftsteller, geb. 9. Juni 1849 in Landshut (Niederbayern), besuchte die Kriegsschule / 178
TanesruftTeil der westl. Sahara (s. d.). / 6
Tanfana(Tamfana) wird von Tacitus ("Annales", 1, c. 50) eine Göttin genannt, welche unter / 35
Tanfaniröm. Geschlecht, s. Barberini. / 5
tangAbkürzung für Tangente (als goniometrische Funktion). / 7
Tangavorzüglicher Hafenplatz an der Tangabai in Deutsch-Ostafrika, mit 3–4000 E. (darunter über / 90

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t

Tanais - Tanga


Fortsetzung: Tanagras, (Tanagrĭdae), Tangaren, eine aus einigen 40 Gattungen und über 300 Arten be602 stehende,
mehr

be-602 stehende, auf Südamerika [* 2] und das südl. Nordamerika [* 3] beschränkte Vogelfamilie, die den Finken verwandt ist, aber im Oberschnabel an jeder Seite einen Zahnvorsprung hat.

Die Flügel sind mittellang, zugespitzt, der Lauf und die Zehen sind relativ kurz und zart, nur die Hinterzehe ist lang und kräftig.

Die meisten sind im männlichen Geschlecht lebhaft gefärbte, sehr schöne Vögel [* 4] und ernähren sich von Früchten.

Tanăis,

lat. Name des Flusses Don. ^[= (spr. chuahn), s. Johann von Österreich.]

Tanăis,

altgriech. Kolonie, s. Asow. ^[= (türk. Asak, Azak), Flecken (posad) im Kreise Rostow des russ. Gebietes der Donischen Kosaken, ...]

Tananarīvo,

Hauptstadt von Madagaskar [* 5] (s. d.). ^[= die viertgrößte Insel der Erde, im Indischen Ocean, von der ihr fast parallel laufenden Ostküste ...]

Tanăquil,

Gemahlin des Tarquinius Priscus. ^[= der Sage nach der fünfte röm. König (angeblich 616–579 v.Chr.), hieß ursprünglich Lucumo ...]

Tanăro

(lat. Tanarus), 205 km langer, rechtsseitiger, wasserreicher Nebenfluß des Po in Piemont, entspringt in den Seealpen, an der Grenze der Provinz Porto-Maurizio, fließt bis Garessio nach NO., dann bis oberhalb Ceva nördlich, wendet sich mit vielen Windungen nach NW., links den Pesio (bei Carru) empfangend, dann ebenso nördlich am Ostrande der obern Poebene hin bis zur linksseitigen Mündung der von Cuneo kommenden südl. Stura, fließt nun nordöstlich durch Hügelland bis Asti, dann östlich bis Alessandria, rechts den Belbo aufnehmend. Von Alessandria ab, wo sich von rechts der Karl-Albert-Kanal mit dem Tanaro vereinigt, wird dieser schiffbar und geht nordöstlich, rechts die Bormida (s. d.) erhaltend, bis zu seiner Mündung unterhalb Rassignana.

Tänăron,

Poseidonia - Posen

Bild 13.268: Poseidonia - Posen
* 6 Poseidon.

im Altertum die zu Lakonien gehörige mittlere Spitze der drei südl. Halbinseln des Peloponnes, der südlichste Punkt des griech. Festlandes (36° 22' 58" nördl. Br.). Außer dem eigentlichen, jetzt Kap Matapan (s. d.) genannten, fast ganz aus schwarzgrauem Marmor bestehenden Vorgebirge, dem Abschluß des Taygetos, wurde Tänaron auch die unmittelbar anstoßende 6 km lange Halbinsel genannt, die nur durch einen schmalen, von den Buchten Marinari und Porto-Quaglio (bei den Alten Achilleshafen und Psamathus) bespülten Isthmus mit dem Hauptgebirgsstocke zusammenhängt. Dieses Tänaron im weitern Sinne war besonders berühmt durch das an der jetzt Kisternäs (die Cisternen) genannten Bucht, südlich von Porto-Quaglio, gelegene Heiligtum des Poseidon, [* 6] das von einem als Asyl dienenden Hain umgeben war und bei dem sich eine als Eingang zur Unterwelt betrachtete Höhle und ein Totenorakel befand. Der Tempel [* 7] war zeitweise auch der religiöse Mittelpunkt eines Bundes der am Lakonischen Meerbusen gelegenen Küstenstädte.

Tanasee,

Tsanasee, Dembeasee, Bergsee auf dem westl. Hochlande Abessiniens (s. Karte: Abessinien, Erythräa und Südarabien, Bd. 17), in einer Meereshöhe von 1755 m, 95 km lang, bis 65 km breit, 3630 qkm groß, bis 200 m tief, nimmt außer dreißig andern kleinen Flüssen auf seiner Südseite den Quelllauf des Abai auf, welcher ihn in der Südostecke wieder verläßt und späterhin unter dem Namen Bahr el-Asrak oder Blauer Strom den linken Hauptquellarm des Nils bildet. Der Tanasee, der wahrscheinlich vulkanischen Ursprungs ist, bildet mit den ihn umgebenden fruchtbaren Alluvialebenen den eigentlichen Mittelpunkt Abessiniens, der von Chartum aus leicht zu erreichen ist; an seinen Ufern haben sich eine Reihe volkreicher Plätze entwickelt, darunter Debra Tabor. Der See, in dem mehrere Basaltinseln liegen, deren größte Dek ist, ist sehr fischreich und von Nilpferden bevölkert. Bei den Griechen hieß er Psebo und Koloe.

Tancred,

s. Tankred. ^[= # von Hauteville-la-Guichard (bei Coutances in der Normandie), war der Vater von zwölf Söhnen, ...]

Tandem

(engl., spr. tänn-), ein zweiräderiger Wagen, der mit zwei hintereinander gehenden Pferden bespannt ist.

Das Hinterpferd wird Gabel- oder Scherenpferd, das vordere Spitzen- oder Riemenpferd genannt.

Vellinghausen - Veloci

Bild 66.197: Vellinghausen - Velociped
* 8 Velociped.

Auch die Zwei- und Dreiräder mit zwei hintereinander angebrachten Sitzen nennt man (s. Velociped). [* 8]

Tandem,

Felix, Pseudonym des Dichters Karl Spitteler (s. d., Bd. 17).

Tandemmaschine,

s. Dampfmaschine. [* 9]

Tandja,

Tandscha, Stadt, s. Tanger. ^[= (spr. tandsch-), Tandscha, feste Seestadt im Sultanat Marokko, an der Meerenge von Gibraltar ...]

Tandjung

Pinang, Ort auf der Insel Bintang (s. d.). ^[= oder Riau (Riouw), in Niederländisch-Ostindien die 1178 qkm große Hauptinsel eines nach ihr ...]

Tandjung

Priuk, Hafen von Batavia [* 10] (s. d.). ^[= # 1) Niederländ.-ostind. Residentschaft des nordwestl. Java, hat 6982 qkm und (1891) 1070078 ...]

Tandjur,

heilige Schriften der Buddhisten, s. Tibetische Sprache und Litteratur.

Tandschur,

Madras (Stadt)

Bild 11.48: Madras (Stadt)
* 11 Madras.

engl. Tanjore, Hauptstadt und frühere Fürstenresidenz im Distrikt Tandschur der indobrit. Präsidentschaft Madras, [* 11] liegt am größten Arme des Kaweri, 74 km vom Meere und an der Great-Southern-Eisenbahn, ist ein Sitz altind. Gelehrsamkeit, hat (1891) 54390 E., meist Hindu, einen prachtvollen Palast, einen berühmten, wahrscheinlich im 10. oder 11. Jahrh. gebauten Tempel (s. Tafel: Indische Kunst III, [* 1] Fig. 2), Kasernen, Missionsstation, mehrere Schulen; Seiden-, Musselin- und Kattunweberei und lebhaften Handel, namentlich mit Bergkrystallen, die in der Nähe gefunden und hier geschnitten werden.

Tanekodschi,

s. Kodschi.

Tanēra,

Karl, Schriftsteller, geb. 9. Juni 1849 in Landshut [* 12] (Niederbayern), besuchte die Kriegsschule in München [* 13] sowie die Kriegsakademie in Berlin [* 14] und wurde später zur kriegsgeschichtlichen Abteilung des Großen Generalstabs kommandiert. Er nahm am Kriege von 1870/71 teil, bereiste mehrfach den Orient und lebt jetzt als Hauptmann a.D. in Berlin, während des Sommers in Bernried (Oberbayern). Allgemein bekannt wurde Tanera durch seine flott geschriebenen, volkstümlichen Darstellungen der deutschen Kriege: «Der Krieg von 1870/71» (7 Bde., Münch. 1888–91 u. ö.),

Königgrätz (Schlacht b

Bild 9.1018: Königgrätz (Schlacht bei)
* 17 Königgrätz.

wozu er den 1., 3., 5. u. 7. Bd. beitrug, und «Deutschlands [* 15] Kriege von Fehrbellin [* 16] bis Königgrätz» [* 17] (9 Bde., ebd. 1891–94). Ferner veröffentlichte er neben einigen militärwissenschaftlichen Schriften eine Anzahl von Romanen, Novellen, Jugendschriften, Essays und Skizzen. Genannt seien: «Durch ein Jahrhundert. Drei kriegsgeschichtliche Romane» (3 Bde., Rathenow [* 18] 1892),

«Ernste und heitere Erinnerungen eines Ordonnanzoffiziers» (1. u. 2. Reihe, Nördl. 1887; 6. illustr. Aufl., Münch. 1895),

«Offiziersleben in Krieg und Frieden» (Berl. 1889),

«Des Kronprinzen Kadett» (Jugendschrift, Bielef. 1891; 3. Aufl. 1895),

«Heiteres und Ernstes aus Altbayern» (Berl. 1895),

Erzählungen, Novellen u.s.w. aus Palästina, [* 19] Algerien, [* 20] Syrien, Ägypten [* 21] (Münch. und Stuttg. 1895).

Tanesruft,

Teil der westl. Sahara (s. d.). ^[= # Wüste in Nordafrika, wird im N. durch die Hochländer der Berberei, im S. durch den Sudan, ...]

Tanfāna

(Tamfana) wird von Tacitus («Annales», 1, c. 50). eine Göttin genannt, welche unter den niederrhein. Deutschen verehrt ward.

Ihr templum im Lande der Marsen machte Germanicus auf seinem Verwüstungszuge 14 n. Chr. dem Boden gleich.

Tanfani,

röm. Geschlecht, s. Barberini. ^[= röm. Fürstengeschlecht. Die B. hießen ursprünglich und nannten sich nach ihrem Heimatsor ...]

tang,

Abkürzung für Tangente (als goniometrische Funktion).

Tanga,



Tanganika - Tangentenb

Bild 65.605: Tanganika - Tangentenbussole
* 22 Seite 65.605.

vorzüglicher Hafenplatz an der Tangabai in Deutsch-Ostafrika, mit 3–4000 E. (darunter über 100 Europäer) und 250 steinernen Gebäuden, Sitz eines Bezirksamtes, Bezirksgerichts, Hauptzollamtes, ¶

mehr

603 einer Postagentur (mit Telegraph), [* 23] einer Regierungsschule, der Direktion der Usambara-Eisenbahn, hat eine evang. Mission, Garnison der Polizeitruppe, Station der Deutsch-Ostafrikanischen, der Westdeutschen Handels- und Plantagen- sowie der Deutschen Tanga-Gesellschaft, ist der wichtigste Handelsplatz für das ganze Hinterland bis zum Kilima-Ndscharo und der Ausgangspunkt der Usambara-Eisenbahn (s. d.). Im botan. Garten [* 24] (beim Fort) ist ein Denkmal (von Lührsen) für die in Ostafrika gefallenen Angehörigen der deutschen Marine.

Ende Tanga
→ weiter zu Seite 65.605: Tanganika ⟹ (Tanganyika), Bahari oder Ziwa bei den Arabern, See im Innern des äquatorialen Ostafrikas,
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 602 [Suche = 65.604] im Internet seit 2005; Text geprüft am 28.9.2014; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0604

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* 24 Bilder dazu:

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