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Tambach - Tamil

Bild 65.601: Tambach - Tamil
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17 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
TambachMarktflecken im Landratsamt Ohrdruf des Herzogtums Sachsen-Gotha, im Thüringer Wald, an der / 95
Tambowestl. Quellfluß des Ucayali, s. Apurimac. / 7
TambohornPizzo Tambo oder Schneehorn, die vergletscherte Gneispyramide der Tamqokette der Adula-Alpen / 17
TamboraVulkan auf Sumbawa (s. d.). / 5
Tambour(frz., spr. -buhr; aus dem Arabischen), Trommel, bei der Infanterie der Trommelschläger. Er / 179
Tambouriermaschines. Stickmaschinen. / 3
Tambourierstichs. Stickerei. / 3
Tambów1) Gouvernement im mittlern Teil des europ. Rußlands, grenzt im N. an das Gouvernement Wladimir / 406
Tambukilands. Tembuland. / 3
Tamburinoder Handpauke, eins der ältesten Musikinstrumente, besteht aus einem Reifen, der mit einer / 36
Tamer(spr. tehmer), Tamar, Grenzfluß zwischen den engl. Grafschaften Cornwall und Devon, trennt / 42
Tamerlans. Timur. / 3
Tamesis(Tamesa), lat. Name der Themse. / 6
TamfanaGöttin, s. Tanfana. / 4
Tamiass. Eichhörnchen. / 3
Tami-InselnCretininseln, vier kleine Koralleninseln gegenüber dem Kap Cretin auf Kaiser-Wilhelms-Land, / 26
TamilTamulisch, eine dravidische Sprache (s. Dekanische Sprachen), die durch ihre altgeübte grammatische / 244

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Tambach - Tamil


Fortsetzung: Tamaulipas, der nördlichste unter den östl. Küstenstaaten von Mexiko, im N. durch den Rio Grande del
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Ochsen, etwas Honig und Wachs werden ausgeführt. An der Küste gewinnt man Seesalz. Drei Eisenbahnen durchqueren den Staat. Die Hauptstadt ist Ciudad Victoria, die in der Nähe des Rio [* 2] Santander liegt, welcher zwar für größere Fahrzeuge schiffbar, aber durch eine Barre gesperrt ist, mit 14 575 E. Die wichtigsten Häfen sind Matamoros (s. d.) und Tampico (s. d.).

Tambach,

Marktflecken im Landratsamt Ohrdruf des Herzogtums Sachsen-Gotha, im Thüringer Wald, an der Apfelstedt und der Nebenlinie Georgenthal-Tambach (6,2 km) der Preuß. Staatsbahnen, [* 3] hat (1895) 2333 meist evang. E., Post, Telegraph, [* 4] Badeanstalt; [* 5] Fabrikation von Papier, Porzellan, Luxuspapierwaren, Korken, Bürsten und Porphyrplatten, Mehl-, Öl- und Schneidemühlen, Holzschnitzerei und Holzhandel. Tambach wird als Sommerfrische sehr besucht. Östlich das Pfarrdorf Dietharz (s. d.) und der Dietharzer Grund, südlich der Apfelstedter Grund mit dem Bielstein, südwestlich der Nesselberg und westlich der Spittergrund, an dessen oberm Ende die links zur Apfelstedt gehende Spitter einen 20 m hohen Fall, das Gespring, bildet.

Tambo,

westl. Quellfluß des Ucayali, s. Apurimac. ^[= # westl. Quellfluß des Ucayali (s. d.) in den Cordilleren von Peru, entspringt im peruan. Departament ...]

Tambohorn,

Pizzo Tambo oder Schneehorn, die vergletscherte Gneispyramide der Tamqokette der Adula-Alpen (s. Ostalpen), 3276 m hoch.

Tambora,

Vulkan auf Sumbawa (s. d.). ^[= Insel in Hinterindien, eine der kleinen Sunda-Inseln (s. d.), zur niederländ. Residentschaft ...]

Tambour

(frz., spr. -buhr; aus dem Arabischen), Trommel, bei der Infanterie der Trommelschläger. Er wird in der deutschen Armee zu den Spielleuten gerechnet. Im formierten Bataillon treten die Tambour der Compagnie unter einem Bataillonstambour (früher Tambourmajor genannt), der ihre Ausbildung leitet, zusammen. Das Abzeichen der letztern ist der mit Knopf und Quaste verzierte Tambourstab.

Der franz. Ausdruck tambour battant («mit schlagendem Tambour») wird zuweilen auch im Deutschen gebraucht, wenn man von dem Augenblick eines Angriffs spricht, in dem die Truppen die Deckung verlassen und mit schlagenden Tambour zum Sturm auf die feindliche Stellung vorgehen.

In der Befestigungskunst ist Tambour ein kleiner, oben offener, verteidigungsfähig umschlossener Raum, zuweilen selbständig, häufiger in Verbindung mit andern Befestigungen hergestellt. In der permanenten Befestigung wurden die Tambour früher aus freistehenden Mauern gebildet, vielfach als Brücken-, Thor- und Kehltambour, auch als Reduits im gedeckten Weg angewandt; in der Feld- und provisorischen Befestigung werden sie aus Palissaden oder anderm Material hergestellt, zur Deckung an Eingängen, zur Flankierung und zur Sicherung kleiner Posten gegen Überfälle erbaut.

Baukunst I

Bild 2.481a: Baukunst I
* 6 Baukunst.

Über in der Baukunst [* 6] s. Kuppel, in der Spinnerei s. d.

Tambouriermaschine,

s. Stickmaschinen. ^[= Einrichtung zur mechan. Herstellung von Stickerei (s. d.). Man unterscheidet zwei Systeme von ...]

Tambourierstich,

s. Stickerei. ^[= das Verfahren, gewebte Stoffe, zuweilen auch Leder, Papier u. s. w., durch auf- oder eingenähte ...]

Titel
Elemente zu Tambów:

1) Gouvernement im mittlern Teil des europ. Rußlands

Tambów.

Norddeutscher Lloyd -

Bild 62.415: Norddeutscher Lloyd - Nordenberg [unkorrigiert]
* 7 Norden.

1) Gouvernement im mittlern Teil des europ. Rußlands, grenzt im N. an das Gouvernement Wladimir und Nishnij Nowgorod, im O. an Pensa und Saratow, im S. an Woronesch, im W. an Orel, Tula und Rjasan und hat 66 587,8 qkm mit (1897) 2 715 265 E., d. i. 40,8 auf 1 qkm. Die Oberfläche ist wellig, nach N. zur Ebene abfallend; von W. und S. dringen noch die letzten Ausläufer der mittelrussischen und Wolgahöhen ein (bis 220 m). Im W. und S. fließt der Don mit seinen Zuflüssen Woronesch, Bitjug, Worona (durch Choper); das übrige gehört zum Gebiet der Oka, die im NW. durch Tambów fließt, und besonders zu dem ihres Nebenflusses Zna mit Mokscha, Wyscha u. a. Wälder sind besonders im Norden, [* 7] wo der Boden weniger fruchtbar ist; in der Südhälfte ist vorzügliche Schwarzerde.

Das Klima bietet scharfe Gegensätze (-39° bis +39° C.) und ist ziemlich feucht. Die Bevölkerung ist am stärksten im Westen und besteht aus Russen, Mordwinen (3½ Proz. im NO.) und Tataren (0,7 Proz. im N.). Hauptbeschäftigung ist Ackerbau. Geerntet wurden (1889-93) im Jahresdurchschnitt Roggen 5,12, Weizen 0,20, Hafer [* 8] 3,82, Buchweizen 0,14, Hirse [* 9] 1,30, Kartoffeln 2,42 Mill. Tschetwert. Ferner werden Flachs, Hanf, Tabak [* 10] und etwas Zuckerrüben gebaut. Die Viehzucht [* 11] ist im Süden am stärksten; es gab 1891: 494 099 Pferde, [* 12] 321 784 Stück Hornvieh, 1,12 Mill. Schafe, [* 13] 128 773 Schweine. [* 14]

Die Mineralschätze (Steinkohlen, Gips, [* 15] Eisenerz u. a.) finden keine Verarbeitung; Mineralquellen sind in Lipezk (s. d.). Es gab 1892: 265 Fabriken mit 12,47 Mill. Rubel Produktion, davon kommen 2,45 Mill. auf Tuchfabrikation;

ferner 5 Zuckerfabriken, 36 Branntweinbrennereien.

Flüsse

Bild 56.938: Flüsse
* 16 Flüsse.

Der Handel ist infolge schiffbarer Flüsse [* 16] und Eisenbahnen (714 km) sehr belebt. Es giebt 11 Mittelschulen für Knaben, 8 für Mädchen, 3 Special-, 932 niedere und Elementarschulen. Das Gouvernement, im heutigen Bestand seit 1802, zerfällt in 12 Kreise: [* 17] Borissoaljebsk, Jelatma, Kirsanow, Koslow, Lebedjan, Lipezk, Morschansk, Schazk, Spassk, Tambów, Temnikow und Usman. - 2) Kreis [* 18] im südl. Teil des Gouvernements Tambów, im Gebiet der Zna, hat 9686,3 qkm, 493 885 E.; Ackerbau und Viehzucht. - 3) Hauptstadt des Gouvernements und des Kreises an der Zna und am Studenez und an der Linie Kloslow-Saratow der Eisenbahn Rjasan-Uralsk, Sitz des Gouverneurs und des Bischofs, hat (1897) 48 134 E., 26 russ., 1 evang. Kirche, Nonnenkloster, Knaben-, Mädchengymnasium, Realschule, das Alexander-Institut adliger Fräulein, das Katharinen-Lehrer-Institut Naryschkins, Geistliches Seminar, öffentliche Bibliothek, Theater, [* 19] 2 Zeitungen, 2 Buchdruckereien, 11 Buchhandlungen, 6 Banken, darunter eine Filiale der Russischen Reichsbank; Talgschmelzereien, Seifensiedereien und beträchtlichen Handel.

Tambukiland,

s. Tembuland. ^[= Distrikt in der Ostprovinz der Kapkolonie, liegt zwischen dem Indwe, einem Zufluß ...]

Tamburin

oder Handpauke, eins der ältesten Musikinstrumente, besteht aus einem Reifen, der mit einer Haut [* 20] bespannt und ringsum mit kleinen Schellen besetzt ist.

Das etwas größer gebaute in Biscaya (Tambour de basque) ist besonders beliebt.

Tamer

(spr. tehmer), Tamar, Grenzfluß zwischen den engl. Grafschaften Cornwall und Devon, [* 21] trennt die Cornish Heights vom Dartmoor, fließt nach Süden und füllt nach einem Laufe von 73 km in den Plymouth-Sound des Kanals. In sein Ästuar, Hamoaze, mündet auch der Tavy.

Tamerlan,

s. Timur. ^[= (d.h. Eisen), auch Timur-Beg oder Timur-Leng (d.i. der lahme T.), weil er hinkte, gewöhnlich ...]

Tamesis

(Tamesa), lat. Name der Themse. ^[= (engl. Thames; frz. Tamise; im Altertum Tamĕsis oder Tamĕsa; angelsächs. Taemese), der größte ...]

Tamfana,

Göttin, s. Tanfana. ^[= wird von Tacitus ("Annales", 1, c. 50) eine Göttin genannt, welche unter ...]

Tamias,

s. Eichhörnchen. ^[= Eichhorn oder Eichkätzchen (Sciurinae), eine ungefähr 60 Arten zählende und über die ganze ...]

Tami-Inseln,

Cretininseln, vier kleine Koralleninseln gegenüber dem Kap Cretin auf Kaiser-Wilhelms-Land, sind von einem volkreichen Stamme von Papua mit eigener Sprache [* 22] bewohnt und Sitz einer Mission.

Tamil,



Tamina - Tampico hemp

Bild 65.602: Tamina - Tampico hemp
* 23 Seite 65.602.

Tamulisch, eine dravidische Sprache (s. Dekanische Sprachen), die durch ihre altgeübte ¶

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grammatische Schulung und besonders durch ihre bedeutende Litteratur als die leitende unter den verwandten Sprachen betrachtet werden muß. Diese Eigenschaften befähigen sie, den Nachbaridiomen Boden abzugewinnen. Die Sprache zerfällt in zwei Hauptdialekte: Alttamil (Çên-Tamil), die alte, noch heute in der Poesie angewandte Sprache, und modernes Tamil (Kodun-Tamil), jetzt als Schriftsprache in Prosa gebraucht;

wenn stark mit Sanskritworten gemischt, heißt die Büchersprache Hochtamil.

Hilfsmittel sind für Kodum-Tamil die Grammatiken von Graul (in der «Biliotheca Tamulica», II, Lpz. 1856), von Beschius (lateinisch, Madras [* 24] 1813; englisch, ebd. 1848), Rhenius (ebd. 1853), Lazarus (Lond. 1878); für Çên-Tamil Beschius (lateinisch, hg. von Ihlefeld, Madras 1876; englisch von Babington, ebd. 1822). Von Wörterbüchern sind zu nennen: Dupuis und Mousset (französisch-tamil, Pondichéry 1846), Lap (tamil-französisch, ebd. 1884), Rottler (tamil-englisch, 4 Bde., Madras 1834-41), Winslow (ebd. 1862). - Die Tamillitteratur ist die einzige nichtarische in Indien, die, obwohl von der Sanskritlitteratur beeinflußt, dieser ebenbürtig gegenüber steht.

Als die Perle der ältern Litteratur gelten die Werke der Gnomendichter, vor allem der «Kurral» des Tiruwalluwar («des heiligen Barden»). Dies ist eine Dichtung über die drei Ziele des Menschen, der Inbegriff des südind. Wissens und, obwohl vielleicht der Dschainareligion entsprossen, das von allen Sekten und Kasten gefeierte Werk eines dem Namen nach unbekannten Sängers niederer Kaste. Ausgaben von Graul (in der «Bibliotkeca tamulica», Lpz. 1856),

von Pope (Lond. 1886); deutsche Übersetzung von Graul; Proben auch bei Graul, «Ind. Sinnpflanzen und Blumen» (Erlangen [* 25] 1865).

Ende Tamil
→ weiter zu Seite 65.602: Tamina ⟹ linker Zufluß des Rheins im schweiz. Kanton St. Gallen, entspringt 2400 m ü. d. M. aus dem
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 599 [Suche = 65.601] im Internet seit 2005; Text geprüft am 29.9.2013; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0601

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Siehe auch:

  • 15.504 Tambach
  • 45.764 TAMBOALP
  • 45.764 TAMBOGLETSCHER
  • 15.504 Tambohorn
  • 45.765 TAMBOHORN
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  • 15.505 Tamil

* 25 Bilder dazu:

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  • 16Flüsse
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