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Spreadingmaschinen - S

Bild 65.199: Spreadingmaschinen - Spremberg
Seite 65.199.
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Überblick der Artikel
12 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Spreadingmaschinen(engl., spr. spredd-), s. Gummiwarenfabrikation. / 6
Sprecher(engl. Speaker, s. d.), der Vorsitzende des engl. Unterhauses; bei deutschen Burschenschaften / 17
Sprechgalvanometers. Elektrische Telegraphen. / 4
Sprechmaschines. Sprachmaschine. / 3
Sprechtelegraphens. Elektrische Telegraphen. / 4
Spreeder bedeutendste Zufluß der Havel, entspringt in 499 m Seehöhe in Spreedorf in der sächs. / 326
Spreegaus. Barnim. / 3
Spreekanals. Tabelle I zur Karte: Die Schiffahrtsstraßen des Deutschen Reiches, beim Artikel Schiffahrtskanä / 14
Spreewald(wend. Błóta, d. i. Sümpfe), in der Niederlausitz, der den Kreisen Cottbus, Lübben und Calau / 285
SpreheSpreu, Vogel, s. Stare. / 5
Sprekaliaformosissima, Jakobslilie, s. Amaryllis. / 5
Spremberg1) Kreis im preuß. Reg.-Bez. Frankfurt, hat 310,31 qkm und (1895) 26 740 (12 790 männl., 13 / 247

Seite 65.199

Spreadingmaschinen - Spremberg


Fortsetzung: Spray, (engl., spr. spreh), in der Chirurgie ein Zerstäubungsapparat, der dazu dient, antiseptische
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Richardsonschen Zerstäubers konstruiert (s. Fig. 1 beim Artikel Inhalation). [* 2] Seitdem man erkannt hat, daß die in der Luft schwebenden Keime von viel geringerer Bedeutung sind als die, welche an festen, mit der Wunde in Berührung kommenden Gegenständen haften, wird der S. verhältnismäßig nur noch selten angewendet.

Spreadingmaschinen

(engl., spr. spredd-), s. Gummiwarenfabrikation. ^[= # die Herstellung von technischen und andern Gebrauchsartikeln aus Gummi elasticum (Kautschuk, ...]

Sprecher

(engl. Speaker, s. d.), der Vorsitzende des engl. Unterhauses;

bei deutschen Burschenschaften der erste Chargierte (s. Charge).

Sprechgalvanometer,

s. Elektrische Telegraphen. ^[= # Telegraphen (s. d.), welche durch elektrische Wirkungen am Empfangsorte wahrnehmbare, meistens ...] [* 3]

Sprechmaschine,

s. Sprachmaschine. ^[= ein von Wolfgang von Kempelen (s. d.) konstruierter Sprechautomat. Auch Phonograph ...]

Sprechtelegraphen,

s. Elektrische Telegraphen. ^[= # Telegraphen (s. d.), welche durch elektrische Wirkungen am Empfangsorte wahrnehmbare, meistens ...]

Spree,

Bautain - Bautzen

Bild 2.528: Bautain - Bautzen
* 4 Bautzen.

der bedeutendste Zufluß der Havel, entspringt in 499 m Seehöhe in Spreedorf in der sächs. Oberlausitz, teilt sich unterhalb Bautzen [* 4] mehreremal, zuletzt in die Große S. im O. und in die Kleine S. im W. Jene tritt bei Lisk, diese bei Hermsdorf auf das preuß. Gebiet (Schlesien). [* 5] Beide Arme vereinigen sich bei dem Dorfe Spreewitz, unterhalb dessen die S. nach Brandenburg [* 6] übertritt. Sie fließt nun gegen N. über Spremberg [* 7] und Cottbus, [* 8] sodann gegen WNW. mit zahlreichen Armen durch den obern Spreewald (s. d.) bis Lübben, [* 9] wo sich die Arme wieder vereinigen, hierauf wiederum vielarmig gegen N. durch den untern Spreewald und den Nauendorfer oder Prahmsee.

Königreich Sachsen

Bild 14.126a: Königreich Sachsen
* 15 Sachsen.

Weiterhin läuft sie über Cossenblatt durch den Schwielochsee, geht über Beeskow, Neubrück, Fürstenwalde [* 10] durch den Müggelsee, über Cöpenick [* 11] durch Berlin, [* 12] zieht bei Charlottenburg [* 13] vorüber und mündet bei Spandau. [* 14] Die S. ist 365 km lang, ihr Flußgebiet bedeckt 9470 qkm. Links nimmt sie auf bei Lübben die Börste und bei Cöpenick die Dahme (s. d.) oder Wendische S., rechts das Löbauer Wasser in Sachsen, [* 15] beim schles. Dorfe Spree die Schwarze Schöps mit der Weißen Schöps, die Malxe, das schiffbare Rüdersdorfer Kaltfließ mit der Löcknitz, endlich die Panke innerhalb Berlin.

Bei Leibsch, 176,4 km oberhalb ihrer Mündung, wird sie für Kähne von 125 t schiffbar, während weiter oberhalb nur Handkähne fahren; zwischen Fluthkrug und Große Tränke, wo sie auf 11 km vom Oder-Spree-Kanal (s. d.) benutzt wird, und ebenso zwischen dem Dämeritzsee und Cöpenick können Kähne von 400 t verkehren. Von hier ist sie kanalisiert und erlaubt den Verkehr von Schiffen bis zu 500 t, während die vom durchgehenden Verkehr unberührte 31 km lange Strecke zwischen Große Tränke und Dämeritzsee nur von Kähnen von 100 t befahren werden kann. Die Verbindung mit der Oder stellen her: der Friedrich-Wilhelms-Kanal und der Oder-Spree-Kanal. Andere Kanäle im Spreegebiet sind: der Landwehrkanal, der Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal (s. die Einzelartikel), der Spreekanal und die zur Dahme gehenden Kanäle (s. Tabelle I zur Karte: Die Schiffahrtsstraßen des Deutschen Reiches, beim Artikel Schiffahrtskanäle).

Spreegau,

s. Barnim. ^[= # alter Name einer Landschaft in der brandenb. Mittelmark des Königreichs Preußen, in Urkunden ...]

Spreekanal,

s. Tabelle I zur Karte: Die Schiffahrtsstraßen des Deutschen Reiches, beim Artikel Schiffahrtskanäle.

Spreewald

Frankenwald - Frankfur

Bild 6.497: Frankenwald - Frankfurt am Main
* 16 Frankfurt.

(wend. Błóta, d. i. Sümpfe), in der Niederlausitz, der den Kreisen Cottbus, Lübben und Calau des preuß. Reg.-Bez. Frankfurt [* 16] angehörige, 44,5 km lange und bis 11 km breite, etwa 275 qkm bedeckende Bruch, der, von der Spree vielarmig durchschnitten und bei hohem Wasserstande fast ganz überschwemmt, zahlreiche Dörfer, Kolonien, bedeutende Waldungen (vorherrschend Erlen), Wiesen, Hutungen und Äcker enthält. Ein Teil des sumpfigen Bodens ist durch Kanäle entwässert und in Felder und Wiesen verwandelt, der andere mit Holz [* 17] bestandene Teil im Sommer nur auf Kähnen, im Winter auf dem Eise zugänglich. Die meist wend. Einwohner treiben außer beträchtlicher Viehzucht [* 18] und Fischerei [* 19] auch starken Gemüsebau (Gurken), dessen Produkte nach Berlin und Dresden [* 20] verfahren werden. Der S. ernährt etwa 30000 An- und Bewohner, die noch zum Teil wend. Sprache [* 21] und Sitte und eine höchst kleidsame Tracht erhalten haben.

Bregthalbahn - Bremen

Bild 67.215: Bregthalbahn - Bremen [unkorrigiert]
* 22 Breite.

Der Obere S. beginnt bei Fehrow, 11 km westlich von Peitz, reicht bis Lübben in einer Länge von 30 km und einer Breite [* 22] bis 11 km und bildet ein Oval [* 23] von 165 qkm. Der Untere S., ärmer an Baumwuchs, nimmt seinen Anfang unterhalb Lübben, ist gegen 15 km lang und 6 km breit und endet bei dein Nauendorfer oder Prahmsee bei Alt-Schadow. Der S. hat seine eigentümlichen landschaftlichen Reize und wird von Berlin aus im Frühjahr häufig besucht. -

Vgl.   Andree, Wendische Wanderstudien (Stuttg. 1873);

Fahlisch, Der S. (in Griebens «Reisebibliothek», 5. Aufl., Berl. 1897);

W. von Schulenburg, Wend.

Volkssagen und Gebräuche aus dem S. (Lpz. 1880); Führer durch den S. (Lübben 1889); Trinius, Märk. Streifzüge, Bd. 3 (Mind. 1887); Köhler, Die Landesmelioration des S. (Berl. 1885); Virchow und von Schulenburg, Der S. und der Schloßberg von Burg, prähistor. Skizze (ebd. 1880); Ackermann, Führer durch den S. (ebd. 1893).

Sprehe,

Spreu, Vogel, s. Stare. ^[= (Sturnidae), Name einer aus gegen 30 Gattungen und 130 Arten bestehenden, über die ganze Alte ...]

Sprekalia

formosissima, Jakobslilie, s. Amaryllis. ^[= L., Pflanzengattung aus der Familie der Amaryllidaceen (s. d.) mit eigentlich nur wenigen Arten, ...]

Titel
Elemente zu Spremberg:

1) Kreis im preuß. Reg.-Bez. Frankfurt, hat 310

3) Dorf in Sachsen, s. Neusalza.

Spremberg.

[* 7]

Kreiden - Kreis

Bild 10.184: Kreiden - Kreis
* 24 Kreis.

1) Kreis [* 24] im preuß. Reg.-Bez. Frankfurt, hat 310,31 qkm und (1895) 26 740 (12 790 männl., 13 950 weibl.) E., 1 Stadt, 40 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke. - 2) Kreisstadt im Kreis S., an der Spree und der Linie Berlin-Görlitz der Preuß. Staatsbahnen, [* 25] Sitz des Landratsamtes, eines Amtsgerichts (Landgericht Cottbus) und einer Reichsbanknebenstelle, besteht aus dem ältern Teil auf einer Insel der Spree und der größern und regelmäßigern Neustadt [* 26] am westl. Ufer und hat (1895) 11 122 (5162 männl., 5960 weibl.) E., darunter 449 Katholiken und 42 Israeliten, Postamt erster Klasse, Telegraph, [* 27] Fernsprecheinrichtung, Reste der alten Befestigungen, zwei evang., eine kath. Kirche, Wallfahrtskapelle (1100), altes herzogl. Schloß, jetzt Sitz der Behörden, Realprogymnasium, höhere Mädchenschule, königl. Webschule, Handels-, gewerbliche Fortbildungsschule, Rettungs-, Krankenhaus, [* 28] Schlachthaus, Gasanstalt, Vorschußverein, städtische Sparkasse und Niederlausitzer Nebensparkasse. Hauptindustriezweig ist die Tuchfabrikation (40 Fabrik- und 14 Lohnwebereigeschäfte mit etwa 4000 Arbeitern und einer Jahresproduktion von 170.000 Stück Tuch, Wert 20 Mill. M.). Ferner bestehen Hut-, Dachpappen-, Maschinen-, Tabak- und Cigarrenfabriken, Dampftischlereien, Ölmühlen, Brauereien und in der Nähe Braunkohlengruben und Briquettfabriken. Nördlich von S.



Sprendlingen - Sprengg

Bild 65.200: Sprendlingen - Sprenggelatine
* 29 Seite 65.200.

[* 1] ^[Abb.] ¶

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der Georgenberg mit weiter Fernsicht. - Die Stadt war abwechselnd im Besitz des Hauses Wettin, der Mark Brandenburg, des Königreichs Böhmen [* 30] und des Kurfürstentums Sachsen, bis sie 1815 an Preußen [* 31] fiel. -

Vgl.   Scheltz, Geschichte der Ober- und Niederlausitz (Halle [* 32] a. S. 1817); Piper, Kaiser Arnulf und die Gründung S.s (Spremb. 1886);

Wertsch, Jubiläumsschrift zur Feier des 1000jährigen Bestehens der Stadt S. (ebd. 1893). -

3) Dorf in Sachsen, s. Neusalza.

Ende Spremberg
→ weiter zu Seite 65.200: Sprendlingen ⟹ im Kreis Offenbach und in Rheinhessen, s. Bd. 17.
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 197 [Suche = 65.199] im Internet seit 2005; Text geprüft am 19.8.2012; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0199

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Siehe auch:

  • 48.55 Sprecher von Bernegg
  • 15.185 Sprechmaschine
  • 15.185 Spree
  • 15.185 Spreewald
  • 15.186 Sprehe
  • 15.186 Spremberg

* 32 Bilder dazu:

  • 4Bautzen
  • 12Berlin
  • 6Brandenburg
  • 22Breite
  • 30Böhmen
  • 13Charlottenburg
  • 8Cottbus
  • 11Cöpenick
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  • 31Preußen
  • 15Sachsen
  • 5Schlesien
  • 14Spandau
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  • 7Spremberg
  • 25Staatsbahnen
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