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Specifische Zölle - Sp

Bild 65.133: Specifische Zölle - Speckstein
Seite 65.133.
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16 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Specifische Zölleim Gegensatz zu Wertzöllen solche, die nicht prozentweise nach dem Werte der zollpflichtigen / 51
Specifizieren(lat.), das Einzelne, was unter einen allgemeinen Begriff gehört, aufzählen. / 11
Specillum(lat.), s. Sonde. / 4
Specimen(lat.), Probe, Probearbeit. / 4
Speckdie Ablagerung von festem Fett am Rücken und an den Seitenteilen zwischen Haut und Muskelgewebe / 55
SpeckbacherJoseph, Tiroler Patriot, geb. 13. Juli 1764 im Äußern Gnadenwalde bei Hall, kämpfte als Landessch / 270
Speckentartungoder Speckkrankheit, die amyloide Entartung der innern Organe, s. Amyloidentartung. / 11
Speckentes. Pfeifenten. / 3
Speckkäferauch Hautfresser (Dermestes lardarius L., s. nachstehende Figur), ein äußerst schädlicher, / 93
Speckkrankheitsoviel wie Amyloidentartung. / 4
Speckledeutscher Kriegsbaumeister im 16. Jahrh. (S. Deutsche Befestigungsmanier.) / 9
SpeckleberSpeckmilz, die amyloide Entartung der Leber oder Milz, s. Amyloidentartung. / 11
Speckmauss. Glattnasen. / 3
Speckmilzsoviel wie Speckleber (s. d.). / 5
Specköldas durch Ausschmelzen gewonnene flüssige Fett oder der Thran von Walfischen, Robben, Seehunden / 17
SpecksteinSteatit, eine kryptokrystallinische Varietät des Talkes (s. d.), die sich sehr fettig anfühlt, / 299

Seite 65.133

Specifische Zölle - Speckstein


Fortsetzung: Specifische Wärme, die Zahl, welche angiebt, wieviel Wärmeeinheiten zur Temperaturerhöhung von 1 kg eines Stoffs
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S. W. von festen und flüssigen Körpern dient das Kalorimeter (s. d.).

Die S. W. der Gase [* 2] kann wegen der geringen Dichte der Gase nur so bestimmt werden, daß man große gemessene Gasvolumina durch ein Erwärmungsgefäß und nachher durch ein Kühlgefäß hindurchströmen läßt und die Temperaturdifferenz beim Eintritt und Austritt aus letzterm und die dem Kühlgefäß zugeführte Wärmemenge bestimmt. Solche Versuche haben Delaroche und Bérard, dann Regnault sowie E. Wiedemann ausgeführt. Man findet auf diese Weise für Luft 0,238, Sauerstoff 0,217, Kohlensäure 0,20, für Wasserstoff aber 3,40. Von dieser S. W. (C) der Gase bei freier Ausdehnung [* 3] und bei konstantem Druck ist verschieden die S. W. (c) bei konstantem Volumen. Im erstern Falle wird nämlich auf Kosten der Wärme [* 4] nicht nur die Temperatur des Gases erhöht, sondern auch bei der Ausdehnung durch Überwindung des Luftdrucks eine mechan. Arbeit geleistet. Deshalb ist C größer als c. Element und Desormes bestimmten durch einen sinnreichen Versuch das Verhältnis C:c auf einem Umwege. Nach neuern Messungen hat dasselbe für Luft den Wert C/c = 1,405. Eine indirekte Methode zur Bestimmung dieses Wertes bietet die Schallgeschwindigkeit (s. d.).

Specifische

Zölle, im Gegensatz zu Wertzöllen solche, die nicht prozentweise nach dem Werte der zollpflichtigen Waren, sondern nach dem Stück, dem Gewicht oder einem andern Größenmaß erhoben werden, wobei man aber häufig die Höhe des Zollsatzes nach Qualitätsstufen bemißt, die durch äußere Merkmale, z. B. bei Garnen durch die Nummern, bestimmt werden.

Specifizieren

(lat.), das Einzelne, was unter einen allgemeinen Begriff gehört, aufzählen.

Specillum

(lat.), s. Sonde. ^[= ein Stäbchen aus Metall, Horn oder Kautschuk von verschiedener Länge und Dicke, ...]

Specimen

(lat.), Probe, Probearbeit.

Speck,

Haut (anatomisch)

Bild 8.231: Haut (anatomisch)
* 5 Haut.

die Ablagerung von festem Fett am Rücken und an den Seitenteilen zwischen Haut [* 5] und Muskelgewebe mancher Tiere, namentlich der Schweine. [* 6] Im geräucherten Zustande bildet der S. einen wichtigen Handelsartikel.

Außer bei den Schweinen kommen reichliche Ablagerungen von S. auch bei manchen größern Seefischen, Robben [* 7] u. s. w. vor.

Dieser dient aber nur zur Darstellung von Thran.

Speckbacher,

Innominatkontrakt - In

Bild 8.965: Innominatkontrakt - Innsbruck
* 9 Innsbruck.

Joseph, Tiroler Patriot, geb. 13. Juli 1764 im Äußern Gnadenwalde bei Hall, [* 8] kämpfte als Landesschütze schon 1797 in dem Gefecht bei Spinges, ebenso 1800 und 1805 in der Miliz als Grenzverteidiger gegen die Franzosen. Aber erst das J. 1809 machte den «Mann von Rinn» (so genannt von dem Gute seiner Frau) berühmt. Zunächst zeichnete er sich in dem Heldenkampf vom 9. bis 13. April aus, überfiel 12. April die bayr. Garnison der Stadt Hall und nahm mit dem Haller Kronenwirt Jos. Straub die von Innsbruck [* 9] entkommene bayr. Kavallerie gefangen.

Besonders aber that er sich hervor in den Treffen vom 25. und 29. Mai. Großen Mut und Geschicklichkeit zeigte er bei der Blockade von Kufstein. Als infolge des Znaimer Waffenstillstandes (12. Juli 1809) die Österreicher Tirol [* 10] räumten, dieses aber fortfuhr, verzweifelte Gegenwehr zu leisten, war auch S. unter den Vordersten in den Gefechten vom 4., 5. und 7. Aug. und in dem Treffen bei Innsbruck am 13. (s. Französisch-Österreichischer Krieg von 1809). Nach der dritten Befreiung Tirols verband S. mit der Tiroler Verteidigung auch die des salzburgischen Gebirgslandes. Am 16. Sept. errang er bei Loser entscheidende Vorteile, streifte bis Reichenhall und hielt sich drei Wochen in Berchtesgaden, wurde aber 16. Okt. bei Mellek geschlagen und entkam nur mit genauer Not nach Wien. [* 11] Erst die Wiedervereinigung Tirols mit Österreich [* 12] 1814 ermöglichte S. die Rückkehr in seine Heimat, wo er 28. März 1820 zu Hall starb und beerdigt ward, bis 1858 seine Leiche in der Innsbrucker Hofkirche neben der von Andreas Hofer und Haspinger beigesetzt wurde. -

Vgl.   Mayr, Der Mann von Rinn (Innsbr. 1851);

Knauth, Joseph S. Ein Lebensbild (Langensalza [* 13] 1868).

Speckentartung

oder Speckkrankheit, die amyloide Entartung der innern Organe, s. Amyloidentartung.

Speckente,

s. Pfeifenten. ^[= (Mareca,), Schwimmenten (s. Enten), die sich von ihren Gattungsverwandten unterscheiden durch ...]

Speckkäfer,

Käfer

Bild 9.353a: Käfer
* 14 Käfer.

[* 1] auch Hautfresser (Dermestes lardarius L., s. nachstehende [* 1] Figur), ein äußerst schädlicher, zu den Keulenhörnern (Clavicornia) gehörender Käfer [* 14] von etwa 6 bis 8 mm Länge, braun, mit heller Binde über dem Vorderteil der Flügel, auf der einige Tupfen stehen. Der Kopf ist klein und unter dem kapuzenförmigen Halsschild verborgen. Die 12-14 mm langen Larven sind lang behaart, oben braun, unten weiß. Käfer und Larven greifen getrocknetes und geräuchertes Fleisch, Speck, Häute, Sammlungen an und richten oft große Verwüstungen an. Eßwaren schützt man durch Einschließen in luftdichte Kasten, Sammlungen durch Gift, besonders Arsenik.

[* 1] ^[Abb.]

Speckkrankheit,

soviel wie Amyloidentartung. ^[= Speckentartung, Wachsdegeneration, eine Erkrankung, bei der sich eine eigentümliche Substanz ...]

Speckle,

deutscher Kriegsbaumeister im 16. Jahrh. (S. Deutsche Befestigungsmanier.) [* 15]

Speckleber,

Speckmilz, die amyloide Entartung der Leber oder Milz, s. Amyloidentartung.

Speckmaus,

s. Glattnasen. ^[= (Gymnorhina), diejenige Gruppe der echten Fledermäuse, deren Nase ohne Blattanhänge oder Hautaufs ...]

Speckmilz,

soviel wie Speckleber (s. d.). ^[= die amyloide Entartung der Leber oder Milz, s. Amyloidentartung.]

Specköl,

das durch Ausschmelzen gewonnene flüssige Fett oder der Thran von Walfischen, Robben, Seehunden und andern Tieren.

Speckstein,

Knochenöl - Knolle

Bild 9.883: Knochenöl - Knolle
* 16 Knollen.

Steatit, eine kryptokrystallinische Varietät des Talkes (s. d.), die sich sehr fettig anfühlt, meist derbe Massen, Knollen, [* 16] Nester und Nieren bildet, aber auch bisweilen in Pseudomorphosen nach Feldspat, Quarz, Kalkspat, [* 17] Braunspat und vielen andern Mineralien [* 18] erscheint. Dis Farbe des S. ist gewöhnlich weiß, gelblich oder grauweiß, geht aber auch ins Rote, Graue u. s. w. Sein Bruch ist matt, wird aber glänzend, wenn man ihn mit einem harten Körper schabt oder mit dem Fingernagel ritzt.



Speckter - Spediteur

Bild 65.134: Speckter - Spediteur
* 23 Seite 65.134.

Seine Härte ist 1,5, das spec. Gewicht 2,6 bis 2,7. Er besteht wesentlich aus Magnesium, Kieselsäure und Wasser und ist mithin ein Magnesiumhydrosilikat, H2Mg3Si4O12. Man findet ihn besonders schön im Granitgebiet bei Göpfersgrün im Fichtelgebirge, überhaupt aber sehr häufig, z. B. auf Erz- und andern Gängen, in Sachsen, [* 19] Ungarn, [* 20] Bayern, [* 21] Piemont, England, Schottland u. s. w. Der S. wird benutzt zum Fleckausmachen aus Tuch und Zeugen, radiertes Papier wieder beschreibbar zu machen, ferner zum Putzen der Tressen, zum Polieren des Gipses, Serpentins, Marmors und, mit Öl abgerieben, zur Politur der Spiegelgläser und Metallspiegel. Schwach gebrannt und fein gepulvert dient er als Basis einiger Schminken. Auch bestreicht man mit ihm hölzerne und metallene Schrauben, [* 22] um sie luftdicht zu machen, und bedient ¶

mehr

sich seiner, um die Reibung [* 24] metallener Maschinenteile zu vermindern. Ferner schneidet man ihn zum Zeichnen in längliche Stücke oder Stifte, die Briançoner, spanische oder venetianische Kreide genannt werden. Auf der Drehbank [* 25] läßt er sich leicht verarbeiten, und man verfertigt aus ihm allerhand Bildwerke, Medaillons, Spielwaren, Pfeifenköpfe und Schreibzeuge, die größtenteils hart gebrannt werden; auch dient er als Material für Gasbrenner. Da der S. für sich sehr schwer schmelzbar ist, so giebt er vorzügliche Schmelztiegel, die durch den Gebrauch immer besser werden. Auf frisch gefärbtes Leder aufgepudert und nach dem Trocknen desselben oft mit Horn überstrichen, giebt er dem Leder einen starken Glanz. - Über den chinesischen S. s. Agalmatolith.

Ende Speckstein
→ weiter zu Seite 65.134: Speckter ⟹ Erwin, Maler, geb. 18. Juli 1806 zu Hamburg, ging 1825 zu Cornelius nach München. Sein Bild
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 131 [Suche = 65.133] im Internet seit 2005; Text geprüft am 24.4.2012; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0133

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Siehe auch:

  • 65.132 Specifische Energie der Sinnesorgane
  • 65.132 Specifische Mittel
  • 65.132 Specifische Wärme
  • 65.132 Specifisches Gewicht
  • 15.112 Specimen
  • 15.112 Speck
  • 21.541 Speck_2
  • 45.657 SPECK
  • 15.112 Speckbacher
  • 15.112 Speckentartung
  • 15.112 Speckkäfer
  • 15.112 Speckkrankheit
  • 15.112 Speckleber
  • 15.112 Speckmaus
  • 15.112 Speckmelde
  • 15.112 Speckmilz
  • 15.112 Specköl
  • 15.112 Speckstein
  • 21.541 Speckstein_2
  • 22.665 Speckstein_3
  • 15.113 Speckter
  • 65.134 Speckter_2

* 25 Bilder dazu:

  • 3Ausdehnung
  • 21Bayern
  • 15Deutsche
  • 25Drehbank
  • 2Gase
  • 8Hall
  • 5Haut
  • 9Innsbruck
  • 17Kalkspat
  • 16Knollen
  • 14Käfer
  • 13Langensalza
  • 18Mineralien
  • 24Reibung
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  • 4Wärme
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