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Solar - Soldatenkinder

Bild 65.32: Solar - Soldatenkinder
Seite 65.32.
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Überblick der Artikel
21 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Solar(lat.), zur Sonne gehörig, auf die Sonne bezüglich. / 9
Solarbriseein der afrik. Küste zwischen Kap Lopez und Kap Negro eigentümlicher Küstenwind. In der Nacht / 29
SolarchemieBezeichnung für die Gesamtheit derjenigen Untersuchungen, welche sich mit der Ermittelung der / 21
SolariChristoforo, genannt il Gobbo, ital. Bildhauer und Architekt, gest. 1540, war mit mehrern andern / 37
Solarmaschines. Sonnenmaschine. / 3
Solarnutations. Präcession. / 3
Solaröldeutsches Petroleum, ein Mineralöl (s. d.), das bei der Destillation von Teer aus Braunkohle, / 96
Solarstearinder feste Anteil des Schweineschmalzes, der durch teilweises Erstarren und Abpressen des flüssigen / 22
SolasterSonnenstern, s. Seesterne. / 4
Solawechselein Wechsel, welcher nur in einem Originalexemplar ausgestellt ist. Als solcher gilt jeder Wechsel, / 60
Solbäderdie Bäder, die in den natürlichen Kochsalz-(oder Sol-) Quellen genommen werden. Ihre reizende / 124
Sold(nach der Solidus (s. d.) genannten Münze), der feststehende Geldbetrag, den der Soldat, abgesehen / 24
Soldampfbads. Dampfbad. / 3
SoldanellaL., Alpenglöckchen, Pflanzengattung aus der Familie der Primulaceen (s. d.) mit vier nur alpinen / 101
Soldat# jeder zum Heer gehörige und zum Kriegsdienst in Waffen bestimmte Mann, vom höchsten Befehlshaber / 62
Soldat _2# Bezeichnung der gemeinen Feuerwanze (s. d.). - Über die S. genannten Ameisen s. d. und Termiten. / 15
Soldatenarara(Sittaca militaris L.), ein mexik. Arara (s. d.), gelblichgrün mit roter Stirn. Preis etwa / 16
Soldatenbriefes. Soldatenpostsendungen. / 3
Soldatengalgens. Galgen. / 3
Soldatenhunds. Kriegshund. / 3
Soldatenkinder(frz. enfants de troupe), Söhne von verheirateten Personen des Soldatenstandes (und Offizierskorps / 271

Seite 65.32

Solar - Soldatenkinder


Fortsetzung: Solanum, L., Pflanzengattung aus der Familie der Solanaceen (s. d.) mit gegen 900 meist tropisch-amerik.
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Bekannte Giftpflanzen [* 2] sind S. nigrum L. (mit schwarzen Beeren), S. miniatum Bernh. (mit hellroten Beeren), S. villosum Lam. (mit wachsgelben Beeren), zweijährige Kräuter mit buchtig gezähnten Blättern und weißen Blüten, Unkräuter und Schuttpflanzen, Nachtschatten oder Tollkraut genannt. Von amerik. Arten ist die wichtigste die Kartoffelpflanze, S. tuberosum L. (S. Kartoffel). Als Orangen von Quito bezeichnet man die pomeranzenähnlichen Früchte der in Südamerika [* 3] wachsenden S. quitoense Lam., sie werden als Obst gegessen.

Auf den Fidschi-Inseln werden die Früchte von S. anthropophagorum Seem., die sog. Kannibalentomaten, zur Bereitung einer Sauce verwendet, die bei Menschenopfern gegessen wird. Die in Südeuropa häufig angebaute Eierpflanze, S. esculentum Duwal (S. melongena L.), die wahrscheinlich aus Nordafrika (nicht aus Amerika) [* 4] stammt, hat große, einem Ei [* 5] ähnliche weiße eßbare Beeren, die in Südeuropa als Gemüse, Salat u. dgl. gegessen werden. Infolge der langjährigen Kultur sind zahlreiche Varietäten bekannt. - S lycopersicum, s. Liebesapfel.

Solar

(lat.), zur Sonne [* 6] gehörig, auf die Sonne bezüglich.

Solarbrise,

ein der afrik.

Küste zwischen Kap Lopez und Kap Negro eigentümlicher Küstenwind.

In der Nacht weht er aus SO. und dreht sich am Tage nach SW. bis WSW.

Solarchemie,

Bezeichnung für die Gesamtheit derjenigen Untersuchungen, welche sich mit der Ermittelung der chem. Bestandteile der Sonne auf spektroskopischem Wege beschäftigen.

Solari,

Mailand (Stadtteile, P

Bild 11.110: Mailand (Stadtteile, Plätze etc., Bauwerke)
* 7 Mailand.

Christoforo, genannt il Gobbo, ital. Bildhauer und Architekt, gest. 1540, war mit mehrern andern Bildhauern an der Ausstattung der Façade der Certosa bei Pavia beteiligt, leitete auch eine Zeit lang den Bau des Doms zu Mailand. [* 7]

Solarmaschine,

s. Sonnenmaschine. ^[= oder eine mechan. Vorrichtung zur Benutzung der Sonnenwärme als Triebkraft, ...]

Solarnutation,

s. Präcession. [* 8]

Solaröl,

deutsches Petroleum, ein Mineralöl (s. d.), das bei der Destillation [* 9] von Teer aus Braunkohle, Torf, Blätterschiefer, Bogheadkohle u. dgl. neben Paraffin [* 10] (s. d.) und Photogen oder Hydrocarbür (s. d.) gewonnen wird. Es unterscheidet sich von dem leichtern und dünnflüssigem Photogen durch seine dickere Konsistenz, die der des Rüböls wenig nachgiebt. Sein spec. Gewicht ist 0,825 bis 0,830. Sein Siedepunkt liegt zwischen 160 und 196° C. Man benutzt es hauptsächlich neben dem pennsylvan. Petroleum zur Beleuchtung, [* 11] bei größerm Paraffingehalt auch zur Schmiere von Maschinenteilen (z. B. der Spindeln an Spinnmaschinen). [* 12] Im Deutschen Reiche stellt man jährlich 350.000 Ctr. S. dar.

Solarstearin,

der feste Anteil des Schweineschmalzes, der durch teilweises Erstarren und Abpressen des flüssigen zu gewinnen ist.

Das S. dient zur Kerzenfabrikation. [* 13]

Solaster,

Sonnenstern, s. Seesterne. [* 14]

Solawechsel,

ein Wechsel, welcher nur in einem Originalexemplar ausgestellt ist.

Als solcher gilt jeder Wechsel, der nicht im Kontext ausdrücklich als Prima, Sekunda, Tertia u. s. w. bezeichnet ist und damit zu erkennen giebt, daß er in mehrern gleichlautenden Exemplaren existiert. (S. Wechselduplikat.) Da der eigene Wechsel nur in einem Exemplar ausgestellt werden darf, wird mit S. vorzugsweise der eigene Wechsel bezeichnet.

Solbäder,

Haut (anatomisch)

Bild 8.231: Haut (anatomisch)
* 15 Haut.

die Bäder, die in den natürlichen Kochsalz-(oder Sol-) Quellen genommen werden. Ihre reizende und belebende Einwirkung auf die Haut [* 15] und namentlich auf das Drüsensystem sowie ihre mächtige Wirkung auf den Gesamtstoffwechsel, die sich sehr bald in einer Steigerung des Appetits und der Assimilation äußert, macht sie zu einem Hauptmittel bei skrofulösen und Unterleibsleiden, Englischer Krankheit, Gicht, Rheumatismen, Geneigtheit zu Katarrhen u. s. w. Als wesentliches Hilfsmittel wird auch das Atmen der mit Salzteilen erfüllten sog. Gradierluft in der Nähe der Salzwerke betrachtet. (S. Inhalation.) [* 16] Als Kuranstalten sind berühmt Elmen, Wittekind, Sulza, Arnstadt, [* 17] Salzungen, Frankenhausen, Kosen, Hall, [* 18] Ischl, [* 19] Reichenhall, Kissingen, [* 20] Harzburg, Suderode, Oeynhausen, Kreuznach, [* 21] Nauheim, Dürkheim, [* 22] Soden, Colberg, Nenndorf, Juliushall u. s. w. Neuerdings versendet man auch die eingedampften Salze der Mutterlaugen zur Bereitung künstlicher S. (s. Bad). [* 23]

Sold

(nach der Solidus (s. d.) genannten Münze), der feststehende Geldbetrag, den der Soldat, abgesehen von verschieden benannten Zulagen und den Naturalkompetenzen, bezieht. (S. Löhnung.)

Soldampfbad,

s. Dampfbad.

Soldanella

L., Alpenglöckchen, Pflanzengattung aus der Familie der Primulaceen (s. d.) mit vier nur alpinen Arten, zierliche Kräuter mit kurzem, ausdauerndem Wurzelstock und grundständigen, lang gestielten, dicken, herznierenförmigen bis rundlichen, ganzrandigen Blättern, zwischen denen sich ein- bis mehrblütige Blütenschäfte einzeln oder zu mehrern erheben. Die meist blauen, violetten oder rosafarbenen,nickenden Blüten besitzen eine trichterigglockige Krone mit wimperartig zerschlitztem Saum. Die häufigste Art ist S. alpina L. (s. Tafel: Primulinen, [* 1] Fig. 2). Am höchsten hinauf steigt das kleinste Alpenglöckchen, S. minima Hoppe (s. Tafel: Alpenpflanzen, [* 1] Fig. 2). Für die Kultur verlangen sie mit guter Erde gemengten Heideboden auf lockerm, kiesigem oder steinigem Untergründe.

Soldat,

Rüstungen und Waffen

Bild 14.100a: Rüstungen und Waffen
* 24 Waffen.

jeder zum Heer gehörige und zum Kriegsdienst in Waffen [* 24] bestimmte Mann, vom höchsten Befehlshaber bis zum Gemeinen, obgleich der Sprachgebrauch die Benennung meist auf die letztern beschränkt.

Personen des Soldatenstandes sind im Gegensatz zu den Militärbeamten nach dem Deutschen Militärstrafgesetzbuch die Offiziere, Unteroffiziere und Gemeinen des deutschen Heers und der kaiserl. Marine, die Mitglieder des Sanitätskorps und die Mitglieder des Maschineningenieurkorps.

Soldat,

Bezeichnung der gemeinen Feuerwanze (s. d.). - Über die S. genannten Ameisen s. d. und Termiten. [* 25]

Soldatenarara

(Sittaca militaris L.), ein mexik.

Arara (s. d.), gelblichgrün mit roter Stirn.

Preis etwa 100 M.

Soldatenbriefe,

s. Soldatenpostsendungen. ^[= Bei n an aktive Militärpersonen des Heers und der Marine bis zum Feldwebel (Wachtmeis ...]

Soldatengalgen,

s. Galgen.

Soldatenhund,

s. Kriegshund. ^[= Vorpostenhund, der im Truppendienst verwendete Hund. Man bedient sich des K. namentlic ...]

Soldatenkinder



Soldatenpostsendungen

Bild 65.33: Soldatenpostsendungen - Söldner
* 26 Seite 65.33.

(frz. enfants de troupe), Söhne von verheirateten Personen des Soldatenstandes (und Offizierskorps bis zum Hauptmann einschließlich sowie verstorbener Stabsoffiziere) in Frankreich, denen zufolge Gesetzes eine gewisse Erziehungsbeihilfe gewährt wird, um sie möglichst wieder der militär. Laufbahn zuzuführen. Von den etatsmäßig vorhandenen 5000 Stellen sind 1000 bestimmt für Kinder von 2 bis 5, 1500 für Kinder von 5 bis 8 und 2500 für Kinder von 8 bis 13 Jahren. Andererseits sind diese 5000 Stellen ¶

mehr

ganz fest auf die Waffengattungen und Branchen der Väter verteilt. Die S. bleiben bis zum 13. Lebensjahr bei ihren Angehörigen, denen jährliche Geldvergütungen in folgender Höhe gezahlt werden: je 100 Frs. für Kinder von 2 bis 5, je 150 Frs. für Kinder von 5 bis 8, je 180 Frs. für Kinder von 8 bis 13 Jahren. Darauf können diese S. in einer der sechs militär. Vorbereitungsschulen (Écoles militaires préperatories) eintreten, die zu Rambouillet, Montreuil-sur-Mer, St. Hippolyte du Fort und Les Andelys (für Infanterie), zu Autun (für Kavallerie und Gendarmerie) und zu Billom (für Artillerie, Genie, Train und Marinetruppen) bestehen.

Die Zahl der Zöglinge einer Schule soll 500 nicht überschreiten. Die Ausbildung erfolgt ungefähr in der Art der deutschen Unteroffiziervorschulen und Unteroffizierschulen; die Zöglinge treten von den Schulen unmittelbar in die Truppe und zwar mit Verpflichtung auf zunächst fünf Jahre Dienstzeit, andernfalls müssen die Angehörigen die Hälfte der Kosten der Erziehung auf der Schule herauszahlen. Außerdem besteht das Waisenhaus Heriot in La Boissière (Seine-et-Oise), welches 160 Militärwaisen aufnimmt. Allmählich scheint die Ausbildung der S. die dafür angesetzten Ausgaben erheblich zu übersteigen; auch wurden in der Deputiertenkammer Versuche gemacht, die Einrichtung zu beseitigen, scheiterten aber an dem militär. Widerstande.

Ende Soldatenkinder
→ weiter zu Seite 65.33: Soldatenpostsendungen ⟹ Bei Soldatenbriefen an aktive Militärpersonen des Heers und der Marine bis zum Feldwebel (Wachtmeis
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 15. Band, Seite 30 [Suche = 65.32] im Internet seit 2005; Text geprüft am 17.2.2012; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//65_0032

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Siehe auch:

  • 15.8 Solar
  • 15.8 Solarchemie
  • 15.8 Solario
  • 45.605 SOLARIO
  • 15.9 Solarlicht
  • 15.9 Solarmaschine
  • 15.9 Solaröl
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  • 15.9 Sold
  • 65.34 Sold_2
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  • 15.9 Soldat
  • 18.883 Soldat_2
  • 15.9 Soldatenhandel
  • 65.33 Soldatenpostsendungen
  • 15.9 Soldatéska
  • 48.55 Soldateska
  • 65.33 Soldateska_2
  • 15.9 Soldau
  • 65.33 Soldau_2
  • 65.33 Sölde
  • 65.33 Sölden
  • 39.502 Soldi
  • 15.9 Soldin
  • 65.33 Soldin_2
  • 45.605 SOLDINO
  • 15.9 Söldner
  • 65.33 Söldner_2
  • 15.9 Soldo
  • 65.34 Soldo_2
  • 45.605 SOLDUNO
  • 99.493 Solduno

* 26 Bilder dazu:

  • 4Amerika
  • 17Arnstadt
  • 23Bad
  • 11Beleuchtung
  • 9Destillation
  • 22Dürkheim
  • 5Ehrlicher
  • 2Giftpflanzen
  • 18Hall
  • 15Haut
  • 16Inhalation
  • 19Ischl
  • 13Kerzenfabrikation
  • 20Kissingen
  • 21Kreuznach
  • 7Mailand
  • 10Paraffin
  • 8Präcession
  • 14Seesterne
  • 6Sonne
  • 12Spinnmaschinen
  • 3Südamerika
  • 25Termiten
  • 24Waffen
  • 1_Seite 65.32
  • 26_Seite 65.33
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