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Äthra - Atimie

Bild 52.38: Äthra - Atimie
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27 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Äthras. Aithra; auch Name des 132. Planetoiden. / 8
Äthrioskop(grch.), ein von Wollaston und Leslie angegebenes Instrument zur Bestimmung des Grades der nächtlic / 71
Athtararab. Gottheit, s. Astarte. / 5
AethusasaL., Pflanzengattung aus der Familie der Umbelliferen (s. d.) mit nur einer einzigen Art, A. / 83
Athy(spr. äthi), größte Stadt in der irischen Grafschaft Kildare, am schiffbaren Barrow und am / 40
ÄthylBezeichnung für die einwertige Atomgruppe C2H5 ^[C_{2}H_{5}), die in einer außerordentlich / 113
Äthylaldehyds. Aldehyd. / 3
Äthylalkohols. Alkohol. / 3
Äthyläthers. Äther (gewöhnlicher). / 4
Äthylbromids. Bromäther. / 3
Athylchlorürs. Chloräthyl. / 3
Äthylenölbildendes Gas, Elayl, ein Kohlenwasserstoff von der Zusammensetzung C2H4. Es ist das erste / 268
Äthylenblauein Gemenge von Methylenblau mit Umwandlungsprodukten desselben. / 8
Äthylenbromids. Äthylen und Bromäther. / 5
Äthylenchlorids. Äthylen. / 3
Äthylenglykols. Glykol. / 3
Äthylenjodids. Äthylen. / 3
Äthylenmilchsäures. Milchsäure. / 3
Ätylgrüns. Brillantgrün. / 3
ÄthylidenchloridChloräthyliden, Aldehydenchlorid, Chloräthylchlorür, eine organische Verbindung, besitzt / 87
Äthylidenmilchsäures. Milchsäure. / 3
Äthyljodids. Jodäthyl. / 3
ÄtyloxydÄthylschwefelfäure, s. Äther (gewöhnlicher). / 5
Äthylsulfhydrats. Merkaptan. / 3
Äthylviolettsalzsaures Salz des Hexaäthylpararosanilins, ein Farbstoff, der Seide, Wolle und gebeizte Baumwolle / 15
Athymie(grch.), Mutlosigkeit. / 3
Atimie(grch.), bei den Athenern der vollständige oder teilweise Verlust der bürgerlichen Rechte, / 53

Seite 52.38

Äthra - Atimie


Fortsetzung: Athos, seit dem Mittelalter von den Griechen Hagion Oros (spr. ajonoros; daraus der türk. Name Aineros,
mehr

Gaß, Zur Geschichte der Athosklöster (Gieß. 1865);

Langlois, Le [* 2] Mont Athos et ses monastères (Par. 1866);

Gedeon, ^[img] (Konstantinopel [* 3] 1885);

Riley, Athos (Lond. 1887);

Meyer in der «Zeitschrift für Kirchengeschichte» (Gotha [* 4] 1890);

Lambros, ^[img] Lief. 1 (Athen [* 5] 1888);

Brockhaus, Die Kunst in den Athos-Klöstern (Lpz. 1891);

Die Haupturkunden für die Geschichte der Athosklöster, hg. von Ph. Meyer (ebd. 1894).

Äthra,

s. Aithra; ^[= Tochter des Pittheus (s. d.) von Trözen, durch Poseidon oder Aigeus Mutter des Theseus. ...]

auch Name des 132. Planetoiden.

Äthrioskop

(grch.), ein von Wollaston und Leslie angegebenes Instrument zur Bestimmung des Grades der nächtlichen Wärmeausstrahlung vom Erdboden nach dem Himmelsraum. Es besteht aus einem Thermometer, [* 6] dessen geschwärzte Kugel sich im Brennpunkt eines metallenen Hohlspiegels befindet.

Durch die Ausstrahlung der Oberfläche des Thermometergefäßes sinkt das Thermometer unter die Temperatur der umgebenden Luft.

Der Unterschied zwischen dieser und der vom Thermometer angegebenen Temperatur stellt das Maß der Ausstrahlung dar. (S. auch Aktinometer.)

Athtar,

arab. Gottheit, s. Astarte. ^[= (im Alten Testament mit willkürlicher, von bôschet, Schande, dem Euphemismus für einen Abgott, ...]

Aethusasa,

Ulverston - Umbelliflo

Bild 15.988: Ulverston - Umbellifloren
* 7 Umbelliferen.

L., Pflanzengattung aus der Familie der Umbelliferen [* 7] (s. d.) mit nur einer einzigen Art, Aethusasa cynapium L., Gleiße, Hundspetersilie oder Gartenschierling (s. Tafel: Giftpflanzen [* 8] II, [* 1] Fig. 5), in ganz Europa [* 9] und im nordwestl. Asien [* 10] sehr verbreitet. Der Stengel [* 11] wird bis 1 in hoch, die Blätter sind 2-3fach gefiedert, die Blättchen fiederspaltig; sie haben einen ähnlichen Glanz wie die der Petersilie. Das ganze Kraut ist giftig und kann leicht mit der Petersilie verwechselt werden, zumal es sehr häufig als Unkraut in den Gärten vorkommt.

Athy

(spr. äthi), größte Stadt in der irischen Grafschaft Kildare, am schiffbaren Barrow und am Grand-Kanal, 66 km südwestlich von Dublin, [* 12] hat (1891) 5034 E., Hutfabriken und bedeutenden Getreidehandel.

In der Nähe befindet sich Schloß Woodstock aus dem 15. Jahrh.

Äthyl,

Bezeichnung für die einwertige Atomgruppe C2H5 ^[C2H5), die in einer außerordentlich großen Anzahl von organischen Verbindungen vorkommt, für sich allein aber nicht existenzfähig ist. Es ist das Radikal des gewöhnlichen Alkohols, C2H5.OH ^[C2H5·OH, und leitet sich von dem Äthan, CH3.CH3 ^ ^[CH3·CH3], ab, wenn man von diesem 1 Atom Wasserstoff abzieht. Der allgemeine Name der einwertigen gesättigten Radikale, zu denen das A. gehört, ist Alkyl (s. d.). Mit dem Namen A. bezeichnete man früher auch das normale Butan (s. d.), C4H10 , da man dasselbe entsprechend der wirklich ausführbaren Darstellung als Diäthyl, C2H5.C2H5 ^[C2H5·C2H5], auffaßte, das im gleichen Verhältnisse zum Äthyl, C2H5 , steht wie ein Molekül Wasserstoff, HH, zu einem Atom Wasserstoff, H.

Äthylaldehyd,

s. Aldehyd. ^[= Acetaldehyd, hat die Zusammensetzung C2H4O und die Konstitutionsformel CH3.CHO ...]

Äthylalkohol,

s. Alkohol. ^[= gewöhnlicher (Methylcarbinol) oder absoluter, d.i. wasserfreier, Weingeist, ...]

Äthyläther,

s. Äther ^[= # gewöhnlicher, Äthyloxyd, Schwefeläther, Schwefelnaphtha, C4H10O = (C2H5)2O, ...] (gewöhnlicher).

Äthylbromid,

s. Bromäther. ^[= Bromäthyl, eine ätherisch riechende Flüssigkeit von der Zusammensetzung C2H5Br ...]

Athylchlorür,

s. Chloräthyl. ^[= Äthylchlorür (Monochloräthan), C_{2}H_{5}Cl, eine bei gewöhnlicher Temperatur gasförmige ...]

Äthylen,

Glied (künstliches)

Bild 58.75: Glied (künstliches)
* 13 Glied.

ölbildendes Gas, Elayl, ein Kohlenwasserstoff von der Zusammensetzung C2H4 . Es ist das erste Glied [* 13] in der Reihe der ungesättigten Kohlenwasserstoffe von der allgemeinen Formel CnH2n ^[CnH2n], der Olefine oder Alkylene (s. d.). In ihm sind 2 Kohlenstoffatome durch je 2 Valenzen miteinander verbunden CH2 = CH2 . Das Äthylen bildet sich bei der trocknen Destillation [* 14] sehr vieler organischer Substanzen und findet sich daher im Leuchtgas [* 15] (gegen 6 Proz.). Es wird am leichtesten erhalten, indem man 1 Volumen starken Alkohol mit 3 Volumen tonzentrierter Schwefelsäure [* 16] mischt und auf 150° erhitzt. Zuerst entsteht dabei, wie bei der Darstellung des Äthers (s. d.), Ätherschwefelsäure, die bei Abwesenheit von überschüssigem Alkohol durch Wirkung der Hitze in und Schwefelsäure zerfällt:

C2H5.OH.SO3H = C2H4 + H2SO4 ^[C2H5·OH·SO3H = C2H4+H2SO4].

Flammen - Flammenblume

Bild 56.870: Flammen - Flammenblume [unkorrigiert]
* 17 Flamme.

Das Äthylen ist ein farbloses Gas von eigentümlichem Geruch, in Wasser wenig löslich, wird bei 0° unter einem Drucke von 42 Atmosphären flüssig und siedet unter gewöhnlichem Drucke bei -105°. Es brennt mit rußender Flamme [* 17] und ist wie alle Alkylene befähigt, 2 einwertige Atome zu addieren. So entsteht bei der Einwirkung von Chlor Äthylenchlorid, C2H4Cl2 , eine bei 84° siedende Flüssigkeit, die unter dem Namen Öl der holländischen Chemiker bekannt war und als Anästhetikum benutzt wurde. Es war offizinell und als Aethyleneum chloratum noch in die 1. Ausgabe der Deutschen Pharmakopöe (von 1873) aufgenommen, aber in der 2. Ausgabe (von 1882) bereits gestrichen. Das Äthylenbromid, C2H4Br2 , ist in der Kälte fest, schmilzt bei + 9,5° und siedet bei 131,5°. Äthylenjodid, C2H4J2 , ist ein fester krystallinischer farbloser Körper, schmilzt zwischen 82° und 83°, zersetzt sich aber an der Luft schon unterhalb dieser Temperatur in Jod und Äthylen.

Äthylenblau,

ein Gemenge von Methylenblau mit Umwandlungsprodukten desselben.

Äthylenbromid,

s. Äthylen ^[= ölbildendes Gas, Elayl, ein Kohlenwasserstoff von der Zusammensetzung C2H4. Es ist das erste ...] und Bromäther.

Äthylenchlorid,

s. Äthylen. ^[= ölbildendes Gas, Elayl, ein Kohlenwasserstoff von der Zusammensetzung C2H4. Es ist das erste ...]

Äthylenglykol,

s. Glykol. ^[= der einfachste der zweiwertigen Alkohole oder Glykole (s. d.). Es ist eine bei ...]

Äthylenjodid,

s. Äthylen. ^[= ölbildendes Gas, Elayl, ein Kohlenwasserstoff von der Zusammensetzung C2H4. Es ist das erste ...]

Äthylenmilchsäure,

s. Milchsäure. ^[= Oxypropionsäure, Name für einige organische Säuren von der Zusammensetzung C3H6O3. Ihrer ...]

Ätylgrün,

s. Brillantgrün. ^[= Äthylgrün, Solidgrün, eine aus Benzaldehyd und Diäthylanilin dargestellter, dem Malachitgrün ...]

Äthylidenchlorid,

Chloräthyliden, Aldehydenchlorid, Chloräthylchlorür, eine organische Verbindung, besitzt dieselbe prozentarische Zusammensetzung wie das Äthylenchlorid (s. Äthylen) und demnach auch dieselbe empirische Formel (C2H4Cl2 ), unterscheidet sich aber von diesem durch sein chem. Verhalten und verschiedene Eigenschaften, bedingt durch andere Gruppierung der Atome. Das Äthylidenchlorid ist eine farblose, chloroformartig riechende Flüssigkeit, schwerer als Wasser, unlöslich darin, löslich in Alkohol und Äther; es siedet schon bei 64,8° C. und ist brennbar. Man gewinnt das Äthylidenchlorid als Nebenprodukt bei der Bereitung des Chlorals und verwendete es früher als anästhetisches Mittel.

Äthylidenmilchsäure,

s. Milchsäure. ^[= Oxypropionsäure, Name für einige organische Säuren von der Zusammensetzung C3H6O3. Ihrer ...]

Äthyljodid,

s. Jodäthyl. ^[= eine organische Verbindung von der Zusammensetzung C2H5J, die bei der Einwirkung ...]

Ätyloxyd,

Äthylschwefelfäure, s. Äther ^[= # gewöhnlicher, Äthyläther, Äthyloxyd, Schwefeläther, Schwefelnaphtha, C4H10O = (C2H5)2O, ...] (gewöhnlicher).

Äthylsulfhydrat,

s. Merkaptan. ^[= Schwefelalkohol, Thioalkohol, C2H5(SH), ein Äthylalkohol, in dem der Sauerstoff ...]

Äthylviolett,

salzsaures Salz [* 18] des Hexaäthylpararosanilins, ein Farbstoff, der Seide, [* 19] Wolle und gebeizte Baumwolle [* 20] blauviolett färbt.

Athymie

(grch.), Mutlosigkeit.

Atimie

(grch.), bei den Athenern der vollständige oder teilweise Verlust der bürgerlichen Rechte, der teils als Strafe für gewisse Vergehen erkannt wurde, teils durch Nichterfüllung gewisser Pflichten (z. B. Schuldigbleiben von Pacht- und Bürgschaftsgeldern, Ordnungsstrafen u. s. w.) ohne weiteres Verfahren eintrat.



Der härteste Grad der Atimie war lebenslängliche Verbannung, immer mit Einziehung des Vermögens verbunden. ¶


Atlantischer Ocean

Bild 52.38a: Atlantischer Ocean
* 21 Seite 52.38a.


Atina - Atlantis

Bild 52.39: Atina - Atlantis
* 22 Seite 52.39.
 

(Doppelseitige Farbkarte) ¶

Ende Atimie
→ weiter zu Seite 52.39: Atina ⟹ Stadt im Kreis Sora der ital. Provinz Caserta, nahe der Melfa (Melpis der Alten), hat (1881
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 2. Band, Seite 36 [Suche = 52.38] im Internet seit 2005; Text geprüft am 8.8.2008; publiziert von Peter Hug; Abruf am 23.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//52_0038

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Siehe auch:

  • 1.1015 Äthra
  • 1.1015 Äthrioskop
  • 1.1016 Athy
  • 1.1016 Äthylalkohol
  • 21.5 Äthylamin
  • 1.1016 Äthyläther
  • 17.70 Äthyläther_2
  • 19.68 Äthyläther_3
  • 18.78 Äthylbromid
  • 1.1017 Äthylbromür
  • 1.1017 Äthylchlorür
  • 1.1017 Äthylen
  • 21.5 Äthylenchlorid
  • 19.68 Äthylenimin
  • 21.6 Äthylidenchlorid
  • 1.1017 Äthylidenmilchsäure
  • 1.1017 Äthyljodür
  • 1.1017 Äthylnitrit
  • 1.1017 Äthyloxyd
  • 1.1017 Äthyloxydhydrat
  • 1.1017 Äthylschwefelsäure
  • 1.1018 Äthylsulfhydrat
  • 1.1018 Athymie
  • 1.1018 Atimie

* 22 Bilder dazu:

  • 10Asien
  • 5Athen
  • 20Baumwolle
  • 14Destillation
  • 12Dublin
  • 9Europa
  • 17Flamme
  • 8Giftpflanzen
  • 13Glied
  • 4Gotha
  • 3Konstantinopel
  • 2Leland
  • 15Leuchtgas
  • 18Salz
  • 16Schwefelsäure
  • 19Seide
  • 11Stengel
  • 6Thermometer
  • 7Umbelliferen
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  • 22_Seite 52.39
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