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Albrecht (Hochmeister)

Bild 51.339: Albrecht (Hochmeister) - Albrecht (Prinz von Preußen)
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Albrecht# letzter Hochmeister des Deutschen Ordens und erster Herzog in Preußen, Begründer der Reformation / 452
Albrecht _2# Friedr. Heinr., Prinz von Preußen, vierter Sohn des Königs Friedrich Wilhelm III., geb. 4. / 216
Albrecht _3# Friedr. Wilh. Nikol., Prinz von Preußen, Sohn des vorigen, geb. 8. Mai 1837, trat 1847 als / 323

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Albrecht (Hochmeister) - Albrecht (Prinz von Preußen)


Fortsetzung: Albrecht, # Friedr. Rud., Erzherzog von Österreich, ältester Sohn des Erzherzogs Karl, des Siegers von
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anonym, auf mit: «Wie soll Österreichs Heer organisiert sein? Allen Patrioten Gesamt-Österreichs gewidmet» (Wien [* 2] 1868) und «Über die Verantwortlichkeit im Kriege» (ebd. 1869; 2. Aufl. 1870). 1893 wurde von Kaiser Wilhelm zum preuß. Generalfeldmarschall ernannt. Er starb 18. Febr. 1895 auf seinem Schloß Arco. Da A., vermählt mit Hildegard (gest. 2. April 1864), einer Tochter des Königs Ludwig I. von Bayern, [* 3] keinen Sohn hinterließ, wurde sein Neffe, Erzherzog Friedrich, geb. 4. Juni 1856, k. k. Feldzeugmeister und Kommandant des 5. Armeekorps, Erbe seiner umfangreichen Besitzungen.-

Vgl.   Tender, Feldmarschall Erzherzog Albrecht (Wien 1895).

Albrecht,

Hof (meteorologisch) -

Bild 59.246: Hof (meteorologisch) - Hofburgwache
* 6 Hof (meteorologisch) - Hofburgwache.

letzter Hochmeister des Deutschen Ordens und erster Herzog in Preußen, [* 4] Begründer der Reformation in diesem Lande, geb. 16. Mai 1490, dritter Sobn des Markgrafen Friedrich von Ansbach, [* 5] des zweiten Sohnes Albrechts Achilles und einer poln. Prinzessin, kam zur Erziehung an den Hof [* 6] des Kölner [* 7] Erzbischofs Hermann IV. (1480-1508), der ihm ein Kanonikat verlieh. Nach dem Tode dieses Kurfürsten, 1508, zog Albrecht mit Kaiser Maximilian in den ital. Krieg. Nach dem Tode des Hochmeisters Herzogs Friedrich von Sachsen [* 8] (14. Dez. 1510) wählte ihn der Deutsche [* 9] Orden [* 10] zu dessen Nachfolger.

Die Hoffnung der Ritter, die Verwandtschaft A.s mit dem poln. König Sigismund würde zur Lösung des Lehnsbandes mit Polen führen, zeigte sich freilich als Täuschung; vielmehr kam es durch Verweigerung der von Polen verlangten Huldigung Dez. 1519 zum Kriege, der einen großen Teil Preußens [* 11] verheerte; 1521 sah sich Albrecht zu dem vierjährigen Waffenstillstände von Thorn [* 12] gezwungen. Vergeblich waren die Hilfsgesuche, mit denen er auf einer dreijährigen Reise im Reiche Kaiser und Stände bestürmte.

Krakau (Beschreibung d

Bild 10.139: Krakau (Beschreibung der Stadt)
* 15 Krakau.

Aber Albrecht ward auf dieser Reise in Nürnberg [* 13] von Osiander, dann in Wittenberg [* 14] von Luther selbst für die Reformation gewonnen. Luther riet ihm, den geistlich-aristokratischen Staat in ein weltliches Herzogtum zu verwandeln; doch erst nach Ende des Waffenstillstandes ward in Krakau [* 15] 8. April 1525 der Friede unterzeichnet, der Preußen zu einem in A.s Familie erblichen Herzogtum unter poln. Lehnsoberhoheit machte. Nun wurde die Reformation ohne große Schwierigkeit in Preußen eingeführt; aber ein verwüstender Bauernaufstand, die drückende Abhängigkeit von Polen und die drückendere von den eigenen Ständen, dem anmaßenden Adel, den aufsässigen Bürgerschaften, besonders aber von starrsinnigen und engherzigen Theologen, trübten A.s Tage von Jahr zu Jahr mehr.

Dänemark

Bild 4.500a: Dänemark
* 17 Dänemark.

Die von ihm 1544 gegründete Universität zu Königsberg [* 16] (Collegium Albertinum) wurde der Herd der von den kleinlichsten Leidenschaften durchdrungenen Unruhen; gerade Osiander, den Albrecht 1549 nach Preußen rief, machte durch seine Leidenschaftlichkeit den Zwiespalt unheilbar. Auch nach Osianders Tod (1552) blieb sein System, an denen Spitze der Pfarrer Johann Funcke trat. Die Opposition der Stände gegen die centralisierende Hofpartei, deren Mittelpunkt eine Zeit lang der ungar. Abenteurer Paul Skalich war, stützte sich auf die altluth. Auffassung, und es gelang ihnen schließlich, die vornehmsten Räte A.s, darunter Funcke, auf das Blutgerüst zu bringen. Geistig und körperlich gebrochen starb Albrecht 20. März 1568. Ein Erzstandbild (von Reusch) wurde ihm 19. Mai 1891 in Königsberg errichtet. Seine erste Gemahlin war Dorothea von Dänemark [* 17] (1526-47); seine zweite, Anna Maria von Braunschweig [* 18] (1550), gebar ihm den Erben Albrecht Friedrich. -

Vgl.   Voigt, Briefwechsel der berühmtesten Gelehrten des Zeitalters der Reformation mit Herzog von Preußen (Königsb. 1841);

Lohmeyer, Herzog von Preußen (Danz. 1890);

Joachim, Die Politik des letzten Hochmeisters in Preußen (Bd. 1 u. 2, Lpz. 1892-94);

Tschackert, Herzog von Preußen als reformatorische Persönlichkeit (Halle [* 19] 1894).

Albrecht,

Königgrätz (Schlacht b

Bild 9.1018: Königgrätz (Schlacht bei)
* 20 Königgrätz.

Friedr. Heinr., Prinz von Preußen, vierter Sohn des Königs Friedrich Wilhelm III., geb. 4. Okt. 1809 zu Königsberg in Preußen, trat 1819 beim 1. Garderegiment zu Fuß in die Armee. Seit dem 20. Lebensjahre gehörte er der Kavallerie an und war seit 16. Juni 1871 als Generaloberst deren höchster Befehlshaber. Im Deutschen Kriege von 1866 befehligte er das Kavalleriekorps der Ersten preuß. Armee und wohnte den Kämpfen von Münchengrätz, Gitschin und Königgrätz [* 20] bei, wenn auch das Kavalleriekorps den auf dasselbe gesetzten Erwartungen nicht entsprach. Im Kriege von 1870 und 1871 stand er an der Spitze der anfangs der Dritten deutschen Armee zugeteilten 4. Kavalleriedivision.

Später nahm er an den Kämpfen des Generals von der Tann, des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin und des Prinzen Friedrich Karl gegen die Loirearmee, namentlich an dem schweren Winterfeldzug (s. Deutsch-Französischer Krieg von 1870 und 1871) Anteil. Er starb 14. Okt. 1872. Das preuß.-litauische Dragonerregiment Nr. 1 führt seinen Namen. Prinz Albrecht verheiratete sich 1830 mit Prinzessin Marianne der Niederlande, [* 21] von der er 1849 geschieden ward, in zweiter Ehe 1853 morganatisch mit der zur Gräfin Hohenau erhobenen Tochter des Generals von Rauch, die 1879 starb. Kinder erster Ehe sind Prinz Albrecht von Preußen, Regent von Braunschweig, und Alexandrine, geb. 1. Febr. 1842, vermählt 1865 mit Herzog Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin, Witwe seit 1879.

Albrecht,

Friedr. Wilh. Nikol., Prinz von Preußen, Sohn des vorigen, geb. 8. Mai 1837, trat 1847 als Sekondelieutenant bei dem 1. Garderegiment zu Fuß in die preuß. Armee, wurde 1859 als Rittmeister à la suite zum Garde-Dragonerregiment versetzt. 1361 zum Oberst, 1865 zum Generalmajor befördert, erhielt er bei Beginn des Deutschen Krieges Juni 1866 das Kommando der 1. schweren Kavalleriebrigade der Zweiten Armee. 1870 wurde Albrecht zum Generallieutenant befördert, behielt aber das ihm nach dem Frieden übertragene Kommando der 2. Garde-Kavalleriebrigade bei, nahm mit derselben 18. Aug. an der Schlacht von Gravelotte-St. Privat, 1. Sept. an der Schlacht bei Sedan [* 22] und an der Einschließung von Paris [* 23] teil.

Norddeutscher Lloyd -

Bild 62.415: Norddeutscher Lloyd - Nordenberg [unkorrigiert]
* 24 Norden.

Ende September übernahm der Prinz den Befehl über eine mobile Kolonne, die zur Deckung des vor Paris stehenden Heers gegen die von Norden [* 24] her andringenden Scharen entsendet wurde. Ende Dezember stieß er mit derselben zur Ersten Armee (unter General von Manteuffel), folgte dann mit dem 8. Armeekorps dem franz. General Faidherbe, nahm mit seiner durch Infanterie und Artillerie verstärkten Kolonne 2. und 3. Jan. 1871 an den Kämpfen bei Bapaume teil, führte danach die 3. Reservedivision in den Kämpfen bei Amiens. [* 25] Nach dem Frieden erhielt er das Kommando über die 20. Division (Hannover), [* 26] wurde 1874 zum kommandierenden General des 10. Armeekorps in Hannover ernannt und 1875 General der Kavallerie. Am 21. Okt. 1885 wurde von der braunschw. Landesversammlung einstimmig ¶



Albrecht (der Beherzte

Bild 51.340: Albrecht (der Beherzte, Herzog von Sachsen) - Albrecht (von Scharfenberg)
* 27 Seite 51.340.
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zum Regenten von Braunschweig erwählt und übernahm 2. Nov. 1885 durch Patent die Regierung des Herzogtums. (S. Braunschweig, Herzogtum.) Am 25. Juni 1888 wurde Albrecht zum Generalfeldmarschall und Inspecteur der 1. Armeeinspektion befördert. 1889 wurde das hannov. Füsilierregiment Nr. 73 nach ihm benannt. Nach dem Tode des Feldmarschalls Moltke erhielt Albrecht 1891 das Präsidium der Landesverteidigungskommission. Er ist vermählt seit 19. April 1873 mit Prinzessin Marie, Tochter des Herzogs Ernst von Sachsen-Altenburg; dieser Ehe entsprossen drei Söhne: Friedrich Heinrich, geb. 15. Juli 1874, Joachim Albrecht, geb. 27. Sept. 1876, und Friedrich Wilhelm, geb. 12. Juli 1880.

Albrecht

Egeln - Eger (in Böhme

Bild 55.732: Egeln - Eger (in Böhmen) [unkorrigiert]
* 28 Eger.

der Beherzte, Herzog von Sachsen, Stifter der Albertinischen Linie (s. d.), geb. 17. Juli 1443, war der jüngere Sohn des Kurfürsten Friedrich des Sanftmütigen. Proben seines Mutes legte er schon als 12jähriger Knabe ab, als er 1455 nebst seinem Bruder Ernst durch Kunz von Kaufungen geraubt wurde (s. Prinzenraub). Am 11. Nov. 1459 ward zu Eger [* 28] A.s Vermählung mit Zedena (Sidonie), der 9jährigen Tochter des hussit. Königs Georg Podiebrad von Böhmen, [* 29] mit großer Pracht gefeiert, jedoch erst nach dem am 7. Sept. 1464 erfolgten Tode seines Vaters vollzogen.

Seitdem regierte er mit seinem Bruder Ernst, der die Kurwürde erhielt, gemeinschaftlich. 1466 eroberten die Brüder Stadt und Schloß Plauen [* 30] (s. Vogtland). Als ihnen nach dem Tode ihres Oheims Wilhelm III. 1482 auch noch die thüring. Stammländer als Erbschaft zufielen, führte solcher Länderzuwachs zur Teilung von Leipzig [* 31] 26. Aug. 1485 und zur Trennung der Ernestinischen und Albertinischen Linie. Albrecht, dem nach altem Rechte als dem Jüngern die Wahl zustand, wählte dabei die sog. Meißener Portion. Er unterstützte 1475 als «Marschall und gewaltiger Bannerträger» den Kaiser Friedrich III. gegen Karl den Kühnen; 1476 unternahm er eine Pilgerfahrt nach Jerusalem. [* 32]

Länder der Ungarischen

Bild 15.998a: Länder der Ungarischen Krone
* 33 Ungarn.

Nach seiner Rückkehr trat er als Vermittler zwischen dem Kaiser und Matthias Corvinus von Ungarn [* 33] auf. Auch später führte er im Interesse des bedrängten Kaisers das Reichsheer gegen Corvinus, mußte aber aus Mangel an Mitteln den unvorteilhaften Vertrag von Markersdorf 1487 abschließen. Bald darauf eilte er nach den Niederlanden, um Maximilian I. zu befreien, der 1488 von den Bürgern zu Brügge gefangen genommen worden war. Er übernahm daselbst den Oberbefehl über das kaiserl. Heer und kämpfte nun mehrere Jahre mit den Niederländern.

Meißen - Meißner

Bild 11.436: Meißen - Meißner
* 37 Meißen.

Auf dem Reichstage zu Freiburg [* 34] i. Br. wurde ihm 1498 die Würde eines erblichen Gubernators und Potestaten von Friesland übertragen. Albrecht starb 12. Sept. 1500 in Emden. [* 35] In seiner zu Maastricht [* 36] 1499 aufgesetzten letztwilligen Verfügung bestimmte er seinem ältesten Sohne Georg die Regierung in den meißnischen Landen, Heinrich die Erbstatthalterwürde von Friesland und begründete auf diese Weise in der Albertinischen Linie die Erbfolge nach dem Rechte der Erstgeburt. Am 8. Nov. 1876 wurde zu Meißen [* 37] ein Denkmal A.s, Bronzestatue von Hultzsch und Bierling, enthüllt. -

Vgl.   Langenn, Herzog der Beherzte (Lpz. 1838);

Sperling, Herzog der Beherzte als Gubernator Frieslands (ebd. 1892).

Albrecht

(Albert) Kasimir, Herzog von Sachsen-Teschen, Sohn des Königs August III. von Polen, wurde zu Moritzburg bei Dresden [* 38] 11. Juli 1738 geboren, erhielt infolge seiner Vermählung (8. April 1766) mit der Erzherzogin Christine (geb. 13. Mai 1742), Tochter Kaiser Franz' I. und der Maria Theresia, das Fürstentum Teschen im österr. Schlesien, [* 39] war 1765-80 Statthalter in Ungarn und wurde 1780 Generalgouverneur in den österr. Niederlanden. Der Aufstand von 1789 nötigte ihn nach Wien zu gehen; doch bald nach der Unterdrückung desselben kehrte er nach Brüssel [* 40] zurück. Im Kriege mit Frankreich befehligte er 1792 das Belagerungsheer vor Lille [* 41] (21. Sept. bis 10. Okt.), mußte aber die Belagerung aufheben und bald darauf, nachdem er mit Beaulieu bei Jemappes 6. Nov. geschlagen war, Belgien [* 42] räumen. Zu Anfang 1794 wurde Albrecht zum Reichsfeldmarschall ernannt, zog sich jedoch 1795 zurück und lebte fortan in Wien, wo er 10. Febr. 1822 starb. Seiner Gemahlin, die 24. Juni 1798 kinderlos starb, und der er durch Canova in der Augustinerkirche zu Wien ein herrliches Denkmal setzen ließ, verdankt die Wiener Vorstadt Mariahilf eine prächtige Wasserleitung. [* 43] Seine besonders an vielen Originalzeichnungen der ersten Meister und an Kupferstichen reiche Kunstsammlung, Albertina genannt, ging als Fideïkommiß an Erzherzog Karl, dann Erzherzog Albrecht, endlich Erzherzog Friedrich über. Förster hat «Lithographierte Kopien von Originalhandzeichnungen alter Meister aus der Sammlung des Erzherzogs Karl» (Wien 1830-42) veröffentlicht. Auch wurden Photographien der Zeichnungen von Jägermeyer («Albrecht-Galerie», Bd. 1 u. 2 Wien 1863-66) und von Albrecht. Braun («Albertina», Dornach) herausgegeben. -

Vgl.   Vivenot, Herzog von Sachsen-Teschen als Reichsfeldmarschall (2 Bde., Wien 1864-66);

Albrecht Wolf, Christine, Erzherzogin von Österreich [* 44] (2 Bde., ebd. 1863);

Schönbrunner, Die Albertina (ebd. 1887);

Malcher, Herzog Albrecht zu Sachsen-Teschen bis zu seinem Antritt der Statthalterschaft in Ungarn 1738-66 (ebd. 1894).

Albrecht,

Schweden und Norwegen

Bild 14.700a: Schweden und Norwegen
* 45 Schweden.

König von Schweden, [* 45] zweiter Sohn von Albrecht I., Herzog von Mecklenburg, [* 46] ward 15. Febr. 1364 zum Könige erwählt, nachdem sein Oheim Magnus II. Erikson und dessen Sohn und Mitregent Hakon von Norwegen der Regierung verlustig erklärt worden waren. Beider Widerstand gegen die Thronveränderung scheiterte 1365 in der für sie unglücklichen Schlacht bei Enköping, in der Magnus gefangen genommen wurde. Hakon, der nach Norwegen floh, wurde 1371 zu einem Frieden mit Albrecht genötigt und mußte samt seinem Vater allen Thronansprüchen entsagen. Albrecht hatte aber nur durch große Zugeständnisse an den Reichsrat den Sieg davongetragen.

Bei dem Volke, das von großen Bürden gedrückt wurde, konnte er keine Stütze erwarten, und bei einem Versuche, seine Macht wiederherzustellen, luden die Häupter des Adels Hakons Witwe Margarete nach Schweden ein. Albrecht verlor 24. Febr. 1389 die Schlacht bei Falköping und seine Freiheit. Margarete gab ihm erst nach seinem förmlichen Verzicht auf den schwed. Thron [* 47] 1395 die Freiheit wieder. Er zog sich darauf nach Mecklenburg zurück, das er seit dem Tode des ältern Bruders Heinrich III. (1384) als Herzog Albrecht II. regierte, und starb 1. April 1412.

Albrecht

der Entartete, Landgraf von Thüringen, s. Albrecht der Entartete, Markgraf von Meißen.

Albrecht

von Eybe, s. Eybe.

Albrecht

von Johannsdorf, s. Johannsdorf.

Albrecht

von Kemenaten, s. Kemenaten. ^[= von, deutscher Dichter, 1241 in Tirol nachgewiesen und von Rudolf von Ems gepriesen. ...]

Albrecht

von Scharfenberg, Dichter des 14. Jahrh., welcher einen «Merlin», «Seifrid von ¶

Fortsetzung Albrecht:
→ weiter zu Seite 51.341 || Ardemont" und "Ehrenhof" dichtete, alle uns nur aus den Auszügen oder Angaben
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 1. Band, Seite 337 [Suche = 51.339] im Internet seit 2005; Text geprüft am 19.6.2011; publiziert von Peter Hug; Abruf am 22.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//51_0339

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