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Akelei - Akhissar

Bild 51.283: Akelei - Akhissar
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12 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Akeleis. Aquilegia. / 3
Aken# Acken, Stadt im Kreis Calbe des preuß. Reg.-Bez. Magdeburg, an der Elbe und der Linie Cöthen-A. / 69
Aken _2# (van), niederländ. Maler, s. Bosch. / 6
Akene(botan.), s. Achäne. / 4
Akenside(spr. éhknßeid), Mark, engl. Arzt und Dichter, geb. 9. Nov. 1721 zu Newcastle am Tyne als / 130
Akephalen# (grch., d. i. Kopflose) nennt man diejenigen Mißgeburten, denen der Schädel, die obere Kopfhälfte / 166
Akephalen _2# s. Muscheln. / 3
Akephalisch(grch.), Haupt- oder anfanglos; namentlich von Büchern, deren Anfang verloren ist. / 12
Akephaloi(grch., d. i. Hauptlose), eine Partei der Monophysiten (s. d.). / 10
Akershus(Agershus, Aggershus). 1) Amt in Norwegen, benannt nach der bei Kristiania am Eingänge zum / 187
Akesiness. Hydaspes. / 3
Akhissar(d. h. Weißburg). 1) A. oder Kroja, Stadt und Festung im europ.-türk. Wilajet Skutari, 35 / 158

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Akelei - Akhissar


Fortsetzung: Akbar der Große, Kaiser (Großmogul) von Hindustan, aus der letzten, seit 1526 regierenden mohammed. (mongolischen
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Kaisers Humajun geboren. Kaum 13 J. alt, erbte er den Thron [* 2] seines Vaters (15. Febr. 1550) und regierte zunächst unter der Vormundschaft seines Wesirs, des Turkmanen Bahram Chan, dann selbständig, schlug die Empörer nieder, zu denen sein eigener Bruder Hakim (1579) gehörte, und dehnte in langen Kriegen seine Herrschaft über das ganze nördl. Hindustan, einschließlich Kaschmir, [* 3] das heutige Afghanistan, [* 4] Gudschrat und die Indusländer aus. Daneben widmete er der innern Befestigung seiner Macht, der Organisation und Verwaltung des ausgedehnten Reichs die aufmerksamste Sorge und brachte dasselbe auf eine weder vor noch nach ihm gekannte Stufe der Blüte [* 5] und des Wohlstandes.

Gleich von Anfang an war sein Bestreben darauf gerichtet, die verschiedenen Elemente der Bevölkerung [* 6] zu versöhnen und zu verschmelzen, weshalb er Hindu wie Mohammedaner gleichmäßig begünstigte und auch den Parsen und Christen freie Übung ihrer Religion gestattete. Er ließ sogar die Vertreter verschiedener Religionen in seinem wunderbaren Palaste von Fathpur-Sikri mit Freidenkern und orthodoxen Mohammedanern disputieren und nahm für seine Person einen freireligiös-philos.

Standpunkt ein, der ihn schließlich zur Gründung eines neuen Kultus, «Din-i ilahi», trieb. Seine Duldsamkeit zeigte sich auch in seiner Verheiratung mit der Tochter des mächtigen Radschputfürsten von Amber (Dschaipur, s. d.), sowie mit einer armenischen Christin. Dabei bewies er sich als Förderer des Ackerbaues und des Handels, namentlich auch des mit Europäern, und als Freund der Wissenschaften und Künste. Akbar der Große starb 1605; ein prächtiges Grabmal wurde ihm beim Dorfe Sikandra (s. d.) unweit Agra, das er zu seiner Residenz erhoben hatte, errichtet. In der Regierung folgte sein Sohn Salim, mit dem Beinamen Dschahangir. -

Vgl.   Neumann, Geschichte des engl. Reichs in Asien [* 7] (2 Bde., Lpz. 1857);

von Noer, Kaiser Akbar der Große (Bd. 1, Leiden [* 8] 1881; Bd. 2, bearbeitet von G. von Buchwald, ebd. 1885).

Akelei,

s. Aquilegia. ^[= L. oder Aglei, Pflanzengattung aus der Familie der Ranunkulaceen (s. d.) mit nur wenigen ...]

Aken,

Kreiden - Kreis

Bild 10.184: Kreiden - Kreis
* 9 Kreis.

Acken, Stadt im Kreis [* 9] Calbe des preuß. Reg.-Bez. Magdeburg, [* 10] an der Elbe und der Linie Cöthen-Aken (12,57 km) der Preuß.

Staatsbahnen, [* 11] hat (1890) 6079 evang. E., Amtsgericht (Landgericht Magdeburg), Post, Telegraph, [* 12] Zoll-, Steueramt erster Klasse, Personendampferstation, Bürger- und Volksschule, Volksbank, Krankenhaus; [* 13]

Fabrikation von Zucker, [* 14] ätherischen Ölen und Essenzen (Romershausensches Augenwasser), Tuchweberei, Schiffbauerei, Schiffahrt und Handel, besonders mit Nutzholz. - Aken, bereits 1217 erwähnt, war 1355-1718 Sitz einer Deutschordens-Komturei.

Aken

(van), niederländ. Maler, s. Bosch. ^[= # Graf Joh. van den, niederländ. Generallieutenant und Staatsminister, geb. 2. Febr. 1780 zu ...]

Akene

(botan.), s. Achäne. ^[= (achaenĭum), in der Botanik eine kleine einsamige, nicht aufspringende, trockne Schließfrucht, ...]

Akenside

Newburgh - Newcastle (

Bild 62.303: Newburgh - Newcastle (in England) [unkorrigiert]
* 15 Newcastle.

(spr. éhknßeid), Mark, engl. Arzt und Dichter, geb. 9. Nov. 1721 zu Newcastle [* 15] am Tyne als Sohn eines Schlächters, studierte Theologie zu Edinburgh, später Medizin und praktizierte, 1741 in Leiden promoviert, in Northampton und Hampstead, zuletzt in London, [* 16] wo er 23. Juni 1770 als Leibarzt der Königin starb. Einige seiner lat. Fachschriften, z. B. über die Lymphgefäße (1757) und über die Ruhr (1764), waren verdienstlich. Von seinen Gedichten war am berühmtesten «The pleasures of the imagination» (1744; Neudruck von Barbauld); doch zeigt sich Akenside hier mehr als Philosoph, trotz wohlklingender Verse. Die poet. Werke A.s gab mit Biographie Dyce (Lond. 1845; Neudruck in der Aldine edition 1886) heraus. -

Vgl.   Memoirs of the life and writings of M. Akenside (Lond. 1766);

Bucke, Life, writings and genius of Akenside (ebd. 1832).

Akephalen

Knochen

Bild 9.876: Knochen
* 17 Knochen.

(grch., d. i. Kopflose) nennt man diejenigen Mißgeburten, denen der Schädel, die obere Kopfhälfte, ganz oder fast ganz fehlt (Monstra acephala). Man kann hier verschiedene Grade unterscheiden. Es giebt Mißgeburten, welche nur aus einem Hautsacke mit Knochen [* 17] und Fett bestehen; andere, bei denen der Rumpf mehr oder minder vollständig ist, der Kopf aber gänzlich fehlt, so daß bis zum Halse keine Spur davon vorhanden ist; andere wieder, bei welchen der Rumpf fast oder ganz vollständig und vom Kopfe nur einzelne Teile, wie namentlich Kiefer und Gesichtsteile sowie die Basis der Schädelknochen, aber keine Spur von Gehirn [* 18] vorhanden ist.

Letztere Fälle hat man auch Anenkephalen oder Gehirnlose genannt. Meist finden sich diese Fehler erster Bildung bei Zwillingsgeburten, wo der eine Zwilling den andern in seiner Ausbildung beschränkt hat. Von den Anenkephalen zieht sich indes eine ununterbrochene Kette von Formen bis zu den sog. Mikrokephalen (s. d.), bei welchen das Gehirn mehr oder minder unvollständig entwickelt ist, die aber, wenn auch als Idioten, ein selbständiges Leben führen können.

Akephalen,

s. Muscheln. [* 19]

Akephalisch

(grch.), Haupt- oder anfanglos;

namentlich von Büchern, deren Anfang verloren ist.

Akephaloi

(grch., d. i. Hauptlose), eine Partei der Monophysiten (s. d.).

Titel
Elemente zu Akershus:

1) Amt in Norwegen, benannt nach der bei Kristiania am Eingänge zum Hafen gelegenen Festung A.

Akershus

(Agershus, Aggershus).

Schweden und Norwegen

Bild 14.700a: Schweden und Norwegen
* 20 Norwegen.

1) Amt in Norwegen, [* 20] benannt nach der bei Kristiania [* 21] am Eingänge zum Hafen gelegenen Festung [* 22] Akershus, breitet sich um die innere Hälfte des Kristianiafjord aus, hat 5321 qkm, (1891) 100 427 E., schön bewaldete Berge, die im Norden [* 23] nach Hedemarken zu bis 725 m aufsteigen, und fruchtbare, gut bewässerte Ebenen und Thäler. Der Ackerbau gewährt einen bedeutenden Überschuß zur Ausfuhr; Viehzucht [* 24] und Waldwirtschaft sind wichtig, der Bergbau [* 25] unbedeutend. Die 115 Sägemühlen des Amtes beschäftigen (1885) 1245 Arbeiter.

Fabrikanlagen sind im Amte Akershus vielfach vorhanden, besonders in der Nähe von Kristiania. Den Verkehr vermitteln die Eisenbahnen von Kristiania nach Eidsvold und Kongsvinger (zusammen 227 km), die Landstraßen (1885: 1677 km) und der Glommen mit seinem schiffbar gemachten Nebenfluß Vormen. Das Amt zerfällt in drei Vogteien: Aker und Follo, Nedre-Romerike und Ovre-Romerike. Die Landeshauptstadt Kristiania bildet ein für sich bestehendes Gemeinwesen innerhalb des Amtes Akershus. - 2) Festung im Amte Akershus mit Arsenal und Strafanstalt für schwere Verbrecher, schon 1308 in der norweg. Geschichte genannt, wurde von König Hakon VII. (1355-80) und von Christian IV. erweitert und diente mehrfach (z. B. der Unionskönigin Margareta) als fürstl. Residenz.

Akesines,

s. Hydaspes.

Titel
Elemente zu Akhissar:

1) Akhissar oder Kroja, Stadt und Festung im europ.-türk. Wilajet Skutari

Akhissar

(d. h. Weißburg).



Akhmim - Akka (Stadt)

Bild 51.284: Akhmim - Akka (Stadt)
* 26 Seite 51.284.

1) Akhissar oder Kroja, Stadt und Festung im europ.-türk. Wilajet Skutari, 35 km nordöstlich von Durazzo, hat 6000 E., Leder- und Waffenfabriken sowie Handel mit Knoppern. Die auf einem Felsen gelegene, mit Mauern und Türmen umgebene Citadelle stammt vom Jahre 1338, wo Karl Thopie, Herr von Skutari, den alten illyr. Ort Croias wieder befestigte. Seit 1443 war der Ort Residenz und Waffenplatz Skanderbegs, wurde aber 1466 und 1477 von den Türken belagert und ¶

mehr

kapitulierte 15. Juni 1478 an Mohammed II. - 2) Stadt im asiat.-türk. Wilajet Aïdin in Kleinasien, nordöstlich von Smyrna, in gut bewässerter, fruchtbarer Ebene, in der Mohnbau betrieben wird, hat 6-8000 E. Die Trümmer der alten Stadt Thyatira, der nördlichsten in Lydien, sind hier als Bunnnentröge, Grabsteine und Straßenpflaster verwendet. Bei Thyatira, im Altertum durch seine Purpurwebereien berühmt, in der Urgeschichte der christl. Kirche als christl. Gemeinde genannt, besiegte Kaiser Valens 366 den Usurpator Prokopius, Sultan Murad 1425 den Fürsten von Aïdin.

Ende Akhissar
→ weiter zu Seite 51.284: Akhmim ⟹ s. Achmim.
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 1. Band, Seite 281 [Suche = 51.283] im Internet seit 2005; Text geprüft am 31.1.2009; publiziert von Peter Hug; Abruf am 22.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//51_0283

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Siehe auch:

  • 1.253 Akelei
  • 1.253 Aken
  • 17.20 Aken_3
  • 1.253 Akenside
  • 1.253 Akephalen
  • 1.253 Akephalisch
  • 1.253 Akershus
  • 1.253 Akhissar

* 26 Bilder dazu:

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  • 25Bergbau
  • 6Bevölkerung
  • 5Blüte
  • 22Festung
  • 18Gehirn
  • 3Kaschmir
  • 17Knochen
  • 13Krankenhaus
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  • 8Leiden
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