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Ainmiller - Aintab

Bild 51.270: Ainmiller - Aintab
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5 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
AinmillerMax Emanuel, Glasmaler, geb. 14. Febr. 1807 zu München, widmete sich zuerst der Architekturmalerei / 248
AinoVolk auf Jesso (Asien), s. Ainu. / 7
Ainsworth# (spr. ehnswörth), William Francis, engl. Arzt, Geolog und Reisender, geb. 9. Nov. 1807 in Exeter, / 278
Ainsworth _2# William Harrison, engl. Romanschriftsteller, Vetter des vorigen, geb. 4. Febr. 1805 zu Manchester, / 333
AïntâbEntâb, Hauptstadt eines türk. Distriktes im syr. Wilajet und Sandschak Haleb, 105 km im N. / 105

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Ainmiller - Aintab


Fortsetzung: Ainemolo, Vincenzo, der hervorragendste sicil. Maler im Anfang des 16. Jahrh., erhielt seine
mehr

künstlerische Ausbildung in Rom [* 2] bei Raffael und verpflanzte dessen Stil durch mehrere in den Kirchen Palermos befindliche Werte nach seiner Heimat.

Erwähnt seien die Kreuztragung und Himmelfahrt in der Münchener Pinakothek, die Madonna von 1540 in San Domenico.

Neuerdings schreibt man ihm auch die Kreuztragung im Kloster Santa Maria Nuova zu Neapel [* 3] zu.

Noch 1552 wird er als lebend erwähnt.

Ainmiller,

Max Emanuel, Glasmaler, geb. 14. Febr. 1807 zu München, [* 4] widmete sich zuerst der Architekturmalerei unter Gärtner an der Akademie zu München und der Ornamentik in der Porzellanfabrik zu Nymphenburg. Als unter Heß' Vorstande in München ein Institut für die Wiederbelebung der mittelalterlichen Glasmalerei [* 5] eingerichtet ward, erhob Ainmiller dasselbe durch seine technischen Erfindungen und Verbesserungen zur bedeutendsten Glasmalereianstalt der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts.

Regens - Regensburg

Bild 13.657: Regens - Regensburg
* 6 Regensburg.

Seit 1851 führte er die Leitung auf eigene Rechnung. Er starb 8. Dez. 1870 zu München. Aus seiner Anstalt gingen hervor die Fenster für den Dom zu Regensburg [* 6] (1826-53), für die Mariahilfkirche in der sog. «Au" in München (1833-38), ein 9,5 m hohes Fenster für die Isaakkirche in Petersburg, [* 7] für den Kölner [* 8] Dom (1844-48), für das St. Peterscollege zu Cambridge (1854), für das Parlamentshaus in Edinburgh (1868) u. a. m. Das umfangreichste Werk A.s waren die Fenster der Kathedrale zu Glasgow; [* 9] 40 derselben, mit mehr als 106 biblischen und histor. Bildern, wurden bis Anfang 1864 unter Beihilfe seines Sohnes Heinrich vollendet. Ainmiller beschäftigte sich auch mit architektonischen Interieurs mittelalterlichen Stils, wovon die Neue Pinakothek in München wie die Nationalgalerie in Berlin [* 10] bemerkenswerte Stücke bewahren.

Sein Sohn, Heinrich Ainmiller, geb. 28. März 1837 zu München, bildete sich unter H. Heß in der Historienmalerei aus und war dann für die königl. Glasmalereianstalt thätig, der sein Vater vorstand. Auch er schuf eine große Reihe von figürlichen Kompositionen für Fenster der Kathedrale in Glasgow, die Paulskirche in London [* 11] u. s. w. Später siedelte Ainmiller nach Salzburg [* 12] über, wo er 7. Okt. 1892 starb.

Aino,

Volk auf Jesso (Asien), [* 13] s. Ainu. ^[= (d. i. Mensch), weniger richtig der einheimische Name eines Volks in Hinterasien, das ...]

Ainsworth

Paris

Bild 12.719a: Paris
* 14 Paris.

(spr. ehnswörth), William Francis, engl. Arzt, Geolog und Reisender, geb. 9. Nov. 1807 in Exeter, studierte in Edinburgh Medizin, erhielt 1827 das ärztliche Diplom, reiste nach Paris [* 14] und durchforschte die Auvergne und die Pyrenäen in geolog. Hinsicht. Nach Edinburgh 1828 zurückgekehrt, leitete er das «Journal of natural and geographic science» und hielt geolog. Vorlesungen. Als 1832 in England und 1833 in Irland die Cholera wütete, studierte er sie als Hospitalarzt in London und Irland und veröffentlichte die Aufsehen erregende Schrift «On pestilential cholera». 1835 begleitete er als Arzt und Geolog die Euphratexpedition unter Oberst Chesney, kehrte 1837 über Kurdistan, den Taurus und Kleinasien heim und schrieb «Researches in Babylonia, Assyria and Chaldea» (Lond. 1838), ging aber 1838 im Auftrag der Geographischen Gesellschaft und der Gesellschaft zur Beförderung christl. Erkenntnis mit Rassam und Th. Russell wieder nach Vorderasien, wo er tief nach Kurdistan vordrang. Nach der Rückkehr (Frühjahr 1841) schrieb er, bei London ansässig: «Travels and researches in Asia Minor, Mesopotamia and Armenia» (2 Bde., Lond. 1842),

«The claims of the Christian aborigines in the East» und «Travels in the tracks of the 10000 Greeks» (2 Bde., ebd. 1844),

sowie Anmerkungen zu den von Benisch herausgegebenen «Travels of Rabbi Petachia of Ratisbon» (ebd. 1857; 2. Aufl. 1861) und übersetzte für Bohns «Classical Library» Xenophons «Anabasis». Auch veröffentlichte er das geogr. Lexikon «Illustrated Universal Gazetteer» (ebd. 1861-63; neue Aufl. 1869),

ferner, von G. Doré u. a. illustriert, «Wanderings in every clime, or voyages, travels and adventures all round the world» (ebd. 1872),

in Frankreich von Charton, in Italien [* 15] von Treves nachgeahmt, «Personal narrative of the Euphrates expedition» (ebd. 1888) und «The river Karun an opening to British commerce» (ebd. 1889).

Ainsworth,

Manchester (Sammet) -

Bild 61.540: Manchester (Sammet) - Manchester (Stadt in England) [unkorrigiert]
* 16 Manchester.

William Harrison, engl. Romanschriftsteller, Vetter des vorigen, geb. 4. Febr. 1805 zu Manchester, [* 16] als Sohn eines Anwalts, gest. 3. Jan. 1882 zu Reigate. Er ging, um sich zum Advokaten auszubilden, 1824 nach London, war jedoch hier ausschließlich litterarisch thätig und veröffentlichte den Roman «Sir John Chiverton» (1826), den W. Scott sehr lobte. Ein mit seinem Schwiegervater Ebers, Verwalter des königl. Opernhauses, angelegtes Verlagsgeschäft schlug fehl, worauf er die Schweiz [* 17] und Italien besuchte.

Nach der Rückkehr trat er mit dem Roman «Rockwood» (1834),

der außerordentlichen Beifall fand, 1837 mit «Crichton» (s. d.) hervor. In beiden findet man spannende Situationen und einen auch in spätern Werken oft sich zeigenden Hang zur Darstellung des Schauerlichen und Kriminellen. Am stärksten tritt diese Richtung hervor in «Jack Sheppard» (1839, mit Bildern von G. Cruikshank). Die meisten von A.s frühern Romanen wurden zuerst in «Bentlay's Miscellany» (1840-42),

in dem von ihm 1842 begründeten «Ainsworth's Magazine», im Feuilleton der «Sunday Times» und im «New York Monthly Magazine», das er 1845 von Colburn erwarb, abgedruckt. Zu nennen sind ferner: «The Tower of London» (1849),

«Guy Fawkes» (1841),

«Saint-James's or the court of Queen Anne» 1844),

«The Lancashire witches» (1848),

«The flitch of Bacon» (1854),

«The constable of the Tower» (1861) und «Beau Nash, or Bath in the 18th century» (1880, auch dramatisiert). Gegenstände aus der franz. Geschichte behandeln «John Law, the projector» (1864) und «The constable of Bourbon» (1866). Ainsworth versuchte sich auch in der Darstellung des modernen engl. Gesellschaftslebens: «Old Court» (1867),

«Myddleton Pomfret» (1868) und «Hillary St. Joes» (1870). A.s letzte Romane sind: «The good old times» (1873),

«Merry England» (1874),

«Preston fight» (1875),

«The goldsmith's wife» (1875),

«Chetwynd Calverley» (1876),

«Beatrice Tydlesley» (1878),

«Stanley Brereton» (1881). Ferner schrieb er «Ballads, romantic, phantastic and humorous» (Lond. 1855). «Jack Sheppard» und «The Tower of London» wurden in England wiederholt dramatisiert und noch 1891 aufgeführt. -

Vgl.   Evans, Early life of W. H. Ainsworth (Manchest. 1882);

Croßleys «Memoir» vor seiner Neuausgabe der «Ballads»; W. Bates in der «Maclise Portrait Gallery» (Lond. 1883).

Aïntâb,



Ainu - Aira

Bild 51.271: Ainu - Aira
* 18 Seite 51.271.

Entâb, Hauptstadt eines türk. Distriktes im syr. Wilajet und Sandschak Haleb, 105 km im N. von Haleb und 75 km im SO. von Marasch, an dem gegen SO. in den Euphrat fließenden Sadjûr, an der Straße von Haleb nach Armenien, ist als militär. Punkt und Handelsplatz von Wichtigkeit, hat eine Bergfestung mit einem tiefen, ¶

mehr

269 in den Fels gehauenen Graben und etwa 20000 E.,zu gleichen Teilen armenische und griech. Christen, Kurden und Mohammedaner. Die Industrie erstreckt sich auf Fabrikation von Ziegenleder, Woll- und Baumwollzeugen, der Handel auf Häute, Tuch, Honig, Tabak. [* 19] Aïntâb, bei den Kreuzfahrern Hamtab, wurde 1183 von Saladin, 1400 von Timur erobert.

Ende Aïntab
→ weiter zu Seite 51.271: Ainu ⟹ (d. i. Mensch), weniger richtig Aino, der einheimische Name eines Volks in Hinterasien, das
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 1. Band, Seite 268 [Suche = 51.270] im Internet seit 2005; Text geprüft am 5.6.2011; publiziert von Peter Hug; Abruf am 22.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//51_0270

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Siehe auch:

  • 1.241 Ainmiller
  • 1.242 Aino
  • 41.41 AINO
  • 1.242 Ainsworth
  • 1.242 Aïntab

* 19 Bilder dazu:

  • 13Asien
  • 10Berlin
  • 9Glasgow
  • 5Glasmalerei
  • 15Italien
  • 8Kölner
  • 11London
  • 16Manchester
  • 4München
  • 3Neapel
  • 14Paris
  • 7Petersburg
  • 6Regensburg
  • 2Rom
  • 12Salzburg
  • 17Schweiz
  • 19Tabak
  • 1_Seite 51.270
  • 18_Seite 51.271
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