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Aides - Aigisthos

Bild 51.266: Aides - Aigisthos
Seite 51.266.
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Überblick der Artikel
8 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Aïdess. Hades. / 3
Aide-toi et le cielt'aidera (frz., "hilf dir selbst, so wird dir der Himmel helfen"). Mit diesem Wahlspruche / 144
Aïdin1) Türk. Wilajet in Kleinasien, umfaßt den südwestl. Teil der Halbinsel, das alte Lydien, / 153
Aietes(Äetes), Sohn des Helios und der Perse oder Persëis (d. i. der Mondgöttin), Bruder der Kirke / 63
Aigaion(Ägäon), in der Mythologie der alten Griechen einer der drei Hekatoncheiren (s. d.). Nach / 115
Aigen1) Pfarrdorf in der österr. Bezirkshauptmannschaft und dem Gerichtsbezirk Salzburg, 5 km südöstli / 119
Aigeus(Ägeus), in der attischen Sage Enkel des Kekrops und Sohn des Pandion und der Pylia, der Tochter / 133
Aigisthos(Ägisthus), in der griech. Sagenpoesie der Sohn des Thyestes (s. d.), des Bruders des Atreus. / 167

Seite 51.266

Aides - Aigisthos


Fortsetzung: Aïdé, # Hamilton, engl. Schriftsteller, geb. Anfang 1830 in Paris. Da sein Vater, ein Armenier, kurz
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scarlet leaf and other poems» (1865) und «Songs without music» (1882; 3. Aufl. 1889),

bei manchen Anklängen an Shelley und Tennyson, ein selbständiges Talent, besonders für erzählende und Balladenpoesie bekunden. Aïdé lieferte auch eine Reihe beliebter Lieder für den Salon und die Romane «Rita» (1859),

«Confidences» (1859),

«Carr of Carrylon» (3 Bde., 1862; 2. Ausg. 1870),

«Mr. and Mrs. Faulconbridge» (3 Bde., 1864),

«The Marstons» (3 Bde., 1868),

«In the state of life» (1871),

«Morals and mysteries» (1872),

«Penruddocke» (3 Bde., 1873),

«A nine days wonder» (1875),

«Poet and Peer» (1880),

«Introduced to society» (1884),

«Passages in the Roman life of a lady in 1814-1816» (2. Ausg. 1887; deutsch von Becher [* 2] u. d. T. «Imogen», Stuttg. 1890),

«The Cliff mystery» (1888),

«A voyage of discovery» (2 Bde., 1892). Aïdé behandelt mit Vorliebe ungewöhnliche psychol. Probleme des Gesellschaftslebens, die er spannend entwickelt, ohne sich in sensationelle Unwahrscheinlichkeit und Übertreibung zu verlieren. Gut gelingt ihm die Darstellung ital. (z. B. in «Carr of Carylon») und deutscher Zustände. Mehrere Werke erschienen zuerst in den Zeitschriften «All the year round» und «Fraser's Magazine». Das Dramolet «Incognito» (1888) wurde in London [* 3] mit Beifall aufgeführt.

Aïdes,

s. Hades.

Aide-toi

Paris

Bild 12.719a: Paris
* 5 Paris.

et le ciel t'aidera (frz., «hilf dir selbst, so wird dir der Himmel [* 4] helfen»). Mit diesem Wahlspruche bildete sich in Paris [* 5] 1824 eine Gesellschaft zur Wiederbelebung polit. Interessen unter dem Volke und für gesetzmäßigen Widerstand gegen die Ultraroyalisten. Sie wurde von einigen sog. Doktrinärs (s. d.), meist Redacteuren des «Globe», gegründet und die Leitung einem anfangs aus 14, nachher aus 12 Personen bestehenden Ausschusse anvertraut, dessen Mitglieder u. a. die Mitarbeiter des «Globe»: Rémufat, Duchâtel, Duvergier de Hauranne, Dejean, Dubois, Montalivet, Thiers, Mignet und die Republikaner Carrel, Cavaignac, Bastide, Thomas, Marchais waren. Als der «Globe» eingegangen war, wurde der «National» ihr Organ. Durch die Thätigkeit des Vereins kam es 1827 zu liberalen Wahlen und 1830 zur Opposition der 221 Abgeordneten. (S. Frankreich, Geschichte.) Nach der Julirevolution nahm die Gesellschaft einen demokratischen Charakter an, trat in Opposition gegen die Regierung und löste sich 1832 freiwillig auf.

Titel
Elemente zu Aïdin:

1) Türk. Wilajet in Kleinasien

Aïdin.

M. - Maasbefestigungen

Bild 61.428: M. - Maasbefestigungen [unkorrigiert]
* 6 Mäander.

1) Türk. Wilajet in Kleinasien, umfaßt den südwestl. Teil der Halbinsel, das alte Lydien, Karien und das westl. Lycien, hat 45000 qkm, (1888) 1 390.000 E. und zerfällt in die 5 Sandschaks Aïdin, Ismir (Smyrna), Saruchan, Denizlü und Mentesche. - 2) Sandschak im Wilajet Aïdin, das Gebiet des untern Mäander [* 6] umfassend, produziert Oliven und Trauben in reicher Fülle, vorzüglich aber Feigen, wovon jährlich 250.000 Pfd. über Smyrna ausgeführt werden. - 3) Hauptstadt (Aïdin oder Aïdin Güzelhissar) des Sandschaks und Wilajets, 90 km südöstlich von Smyrna, 7 km vom rechten Ufer des Mäander, am kleinen, diesem zuströmenden Flüßchen Tschakürlü und am Fuße des Messogis, auf dem die Ruinen des alten Tralles liegen, ist Sitz eines Paschas, der gewöhnlich die Feigenernte aufkauft und für seine Rechnung nach Smyrna schickt, hat 35000 E. (zwei Drittel Mohammedaner), schöne Moscheen, Bazare, Baumwollhandel, Fabrikation geschätzter gelber Maroquins und ist durch die 130 km lange Ottoman-Eisenbahn mit Smyrna verbunden.

Aietes

Korinthen - Korinthisc

Bild 10.91: Korinthen - Korinthisches Erz
* 8 Korinth.

(Äetes), Sohn des Helios [* 7] und der Perse oder Persëis (d. i. der Mondgöttin), Bruder der Kirke und Pasiphaë, Vater der Medeia, Chalkiope und des Absyrtos, König von Korinth [* 8] und später von Kolchis (Aia, s. d.), wohin er nach korinth.

Sage ausgewandert sein soll.

Als Fürst von Kolchis spielt Aietes eine wichtige Rolle in der Sage vom Goldenen Vließ und vom Argonautenzuge (s. Argonauten).

Aigaion

Giftreizker - Giganten

Bild 7.342: Giftreizker - Giganten
* 13 Gigant.

(Ägäon), in der Mythologie der alten Griechen einer der drei Hekatoncheiren (s. d.). Nach Homer führte Aigaion bei den Göttern den Namen Briareos, den er auch sonst neben und an Stelle von Aigaion führt. Als einst Poseidon, [* 9] Hera [* 10] und Athene [* 11] den Zeus [* 12] fesseln wollten, rief Thetis den Aigaion aus den Tiefen des Meers zu Hilfe, indem sie seine Fesseln löste. Aigaion ist die mythische Versinnbildlichung des tosenden Meers und der andrängenden Wogen, in denen die Alten die Ursache des Erdbebens erblickten. Er wird deshalb auch als Titane oder als Gigant [* 13] bezeichnet und von einigen unter den Ätna [* 14] versetzt, wo er feuerhauchend sich in Fesseln windet. - Vgl. Maxim. Maver, Die Giganten und Titanen (Berl. 1887).

Aigen.

1) Pfarrdorf in der österr. Bezirkshauptmannschaft und dem Gerichtsbezirk Salzburg, [* 15] 5 km südöstlich von Salzburg, an der Linie Salzburg-Wörgl der Osterr. Staatsbahnen, [* 16] hat (1890) 240, als Gemeinde 1796 E., Schloß des Fürsten Schwarzenberg mit schönem Park (18. Jahrh.) und kleines Mineralbad. Von dem zu Aigen gehörigen Orte Parsch (seit 1887 große Kuranstalt) führt eine 4,5 km lange Zahnradbahn auf den Gaisberg (s. d.) und eine Dampfstraßenbahn nach Salzburg (s. d.). - 2) Markt in der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach, links vom Großen Mühlbach am Fuße des Böhmerwaldes, an der Linie Urfahr-Aigen-Schlägl (58 km) der Österr. Mühlkreisbahn, hat (1890) 1699, als Gemeinde 2002 E., Bezirksgericht (10 336 E.) und Leinenindustrie. Nahebei die Prämonstratenserabtei Schlägl (13. Jahrh.) mit got. Kirche, Bibliothek und alter Obstbaumschule.

Aigeus

Keitum - Kekrops

Bild 9.664: Keitum - Kekrops
* 17 Kekrops.

(Ägeus), in der attischen Sage Enkel des Kekrops [* 17] und Sohn des Pandion und der Pylia, der Tochter des Königs Pylas in Megara, wohin sich Pandion, von den Metioniden aus Athen [* 18] vertrieben, geflüchtet hatte. Nach dem Tode seines Vaters eroberte Aigeus mit Hilfe seiner Brüder Athen wieder. Seine dritte Gattin Aithra (s. d.), die Tochter des Pittheus, Königs von Trözene, gebar ihm den Theseus (s. d.). Als dieser, um den Minotauros zu töten, nach Kreta zog, versprach er dem Vater, im Fall das Unternehmen gelänge, bei seiner Rückkehr ein weißes Segel statt des schwarzen, welches das Schiff [* 19] führte, aufzuziehen. Da Theseus dies vergaß, stürzte sich der Vater, in der Meinung, sein Sohn sei umgekommen, ins Meer, das hiervon den Namen des Ägäischen erhalten haben soll. Aigeus ist ähnlich wie Aigaion (s. d.) ursprünglich dem Poseidon verwandt.

Aigisthos



Aigle - Aiguillon (Sta

Bild 51.267: Aigle - Aiguillon (Stadt)
* 20 Seite 51.267.

(Ägisthus), in der griech. Sagenpoesie der Sohn des Thyestes (s. d.), des Bruders des Atreus. Nach der Darstellung der tragischen Dichter war seine Mutter Pelopiades Thyestes eigene Tochter, und Aigisthos wurde von dieser gleich nach der Geburt ausgesetzt, aber von Hirten aufgefunden und durch eine Ziege (aix) gesäugt, wovon auch der Name kommen soll. Er wurde aber später von Atreus, der sich mit Pelopia vermählt hatte, erzogen. Als er auf Geheiß des Atreus den Thyestes töten wollte, erkannte an seinem Schwerte Thyestes den Sohn, aber auch Pelopia darauf in ihrem eigenen Vater den Vater ihres ¶

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Sohnes. Aigisthos erschlug nun seinen Oheim, den Atreus, und setzte sich mit seinem Vater in Besitz des Königreichs von Mykenä, [* 21] aus welchem sie später durch Agamemnon wieder verdrängt wurden. Während des letztern Abwesenheit vor Troja [* 22] verführte Aigisthos dessen Gattin Klytaimnestra und ermordete dann nach Homer den von Troja zurückkehrenden Gatten, während bei den Tragikern dies Klytaimnestra thut. Sieben Jahre herrschte nun Aigisthos über Mykenä, bis im achten Agamemnons Sohn Orestes ihn erschlug.

Ende Aigisthos
→ weiter zu Seite 51.267: Aigle ⟹ (spr. ähgl), deutsch Aelen. 1) Bezirk im schweiz. Kanton Waadt (s. d.), hat (1888) 18 648 E.
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 1. Band, Seite 264 [Suche = 51.266] im Internet seit 2005; Text geprüft am 5.6.2011; publiziert von Peter Hug; Abruf am 22.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//51_0266

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Siehe auch:

  • 1.239 Aide-toi et le ciel t'aidera
  • 1.239 Aides
  • 1.239 Aïdin
  • 1.239 Aigen

* 22 Bilder dazu:

  • 18Athen
  • 11Athene
  • 2Becher
  • 13Gigant
  • 7Helios
  • 10Hera
  • 4Himmel
  • 17Kekrops
  • 8Korinth
  • 3London
  • 21Mykenä
  • 6Mäander
  • 5Paris
  • 9Poseidon
  • 15Salzburg
  • 19Schiff
  • 16Staatsbahnen
  • 22Troja
  • 12Zeus
  • 1_Seite 51.266
  • 20_Seite 51.267
  • 14Ätna
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