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Aachener und Münchener

Bild 51.8: Aachener und Münchener Feuerversicherungsgesellschaft - Aalen
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12 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
Aachenerund Münchener Feuerversicherungsgesellschaft, 1825 gegründete Gesellschaft mit dem Sitz in / 217
Aachen-Jülicher Eisenbahnein aus der 1873 errichteten Aachener Industriebahnaktiengesellschaft hervorgegangenes Privatunterne / 44
Aachen-Leipziger Versicherungsgesellschafts. Feuerversicherung. / 4
Aachen-Maastrichter Eisenbahndie von der Aachen-Maastrichter Eisenbahngesellschaft erbaute Strecke Aachen-Maastricht-Hasselt / 39
ÄacidenÄăcus, s. Aiakos. / 4
Ääische Insel(Äa), s. Aia. / 5
Aal(Muraenidae), eine Gruppe schlangenförmiger, langgestreckter Schlundblasenfische (s. d.) mit / 108
Aalborg(spr. ohl-). 1) Amt in Dänemark, auf der Halbinsel Jütland, hauptsächlich das Land zwischen / 246
Aalbrutleitereine Vorrichtung, die der aus dem Meere im Frühjahr in die Flüsse aufsteigenden Aalbrut (s. / 87
AalbuchTeil der Rauhen Alb (s.d.) in Württemberg, liegt zwischen Geislingen und dem obern Kocher und / 22
AalbuttFisch, s. Schollen. / 4
Aalen1) Oberamt im württemb. Jagstkreis (s. d.), hat (1890) 29425 (14186 männl., 15239 weibl.) / 156

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Aachener und Münchener Feuerversicherungsgesellschaft - Aalen


Fortsetzung: Aachener Kongreß, vom 30. Sept. bis 21. Nov. 1818 zu Aachen in Gegenwart der Kaiser von Rußland und Österreich
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6 Zurückziehung des Occupationsheers aus Frankreich und eine Milderung der zu zahlenden Kriegsentschädigung; auch wurde 15. Nov. der Beitritt Frankreichs zu der Friedenspolitik der vier Mächte ausgesprochen. Durch ein geheimes Protokoll verpflichteten sich diese zu gegenseitiger Unterstützung für den Fall einer neuen Revolution in Frankreich. Auch über andere internationale Angelegenheiten (Sklavenhandel, Rangordnung der Diplomatie etc.) kam es zu wichtigen Beschlüssen.

Aachener

und Münchener Feuerversicherungsgesellschaft, 1825 gegründete Gesellschaft mit dem Sitz in Aachen. [* 2] In Bayern [* 3] heißt sie Münchener und Aachener Mobiliar-Feuerversicherungsgesellschaft. Sie verwendet ungefähr die Hälfte ihres Gewinns zu gemeinnützigen Zwecken. 1892 betrug der dazu bestimmte Fonds 419.841,70 M., die Summe der dem gemeinnützigen Fonds während der letzten 34 Jahre zugeflossenen Beträge beläuft sich auf 21.380.067,80 M. Insbesondere sind während des vorerwähnten Zeitraums verwandt worden: zur Förderung des Feuerlöschwesens 6.992.344,40 M.;

zur Förderung der Landwirtschaft 2.887.900,50 M.;

an den Nationaldank für Veteranen 251.270 M.;

für verwundete und kranke Krieger 795.160,90 M.;

zur Linderung von Landeskalamitäten 415.946,70 M. Der Geschäftsstand der Gesellschaft für 1892 ergiebt sich aus folgenden Ziffern: Grundkapital 9 Mill. M.;

Prämien- und Zinseneinnahme für 1892: 9.824.407,10 M.;

Prämienüberträge 5.844.407,10 M.;

Übertrag zur Deckung außergewöhnlicher Bedürfnisse, einschließlich des gesetzlichen Reservefonds von 900.000 M., 4.900.000 M., in Summa 29.568.714,50 M.;

Kraft [unkorrigiert]

Bild 60.671: Kraft [unkorrigiert]
* 4 Kraft.

Versicherungen in Kraft [* 4] am Schlusse 1892: 5.842.060.281 M. Zur Dividende wurde die Summe von 1.380.000 M. für 1892 bestimmt, wozu der Ertrag aus dem vorhandenen Kapitalbesitz den größern, der Ertrag aus dem Versicherungsgeschäft den kleinern Teil beitrugen. Um die Solidität des Instituts durch Ansammlung möglichst starker Reserven für alle Fälle sicher zu stellen, zahlte die Gesellschaft in den ersten 15 Jahren nach ihrer Gründung keine Dividende. 1840 trat die erste Dividendenzahlung an die Aktionäre ein. (S. auch Feuerversicherung.)

Aachen-Jülicher

Eisenbahn, ein aus der 1873 errichteten Aachener Industriebahnaktiengesellschaft hervorgegangenes Privatunternehmen (1887: 40 km), wurde 1887 verstaatlicht und der königl. Eisenbahndirektion (linksrhein.) zu Köln [* 5] unterstellt.

Die Industriebahnen im Aachener Bezirk sind 1875, die Fortsetzung von Höngen nach Jülich 1882 eröffnet worden. (S. Preußische Eisenbahnen.)

Aachen-Leipziger

Versicherungsgesellschaft, s. Feuerversicherung. ^[= # Feuerassekuranz oder Brandassekuranz, der mittels eines besondern Vertrags in der hierfür gesetzlic ...]

Aachen-Maastrichter

Eisenbahn, die von der Aachen-Maastrichter Eisenbahngesellschaft erbaute Strecke Aachen-Maastricht-Hasselt (65,10 km) und die von ihr gepachtete Strecke Hasselt-Landen (27,75 km), beide 1853 eröffnet und 1. Ang. 1867 an die Grand Central Belge in Brüssel [* 6] (s. Belgische Eisenbahnen) übergegangen.

Äacīden,

Äăcus, s. Aiakos. ^[= (Äacus), Sohn des Zeus und der Aigina, einer Tochter des Flusses Asopos, wurde auf der Insel ...]

Ääische

Insel (Äa), s. Aia. ^[= (Äa), in der mythischen Geographie der Griechen eine Insel und Stadt im äußersten Osten, ...]

Aal

Haut (anatomisch)

Bild 8.231: Haut (anatomisch)
* 7 Haut.

(Muraenidae), eine Gruppe schlangenförmiger, langgestreckter Schlundblasenfische (s. d.) mit scheinbar nackter, schleimiger Haut, [* 7] denen die Brustflossen zuweilen, die Bauchflossen stets fehlen, während der gewöhnlich spitz zulaufende Körper meist von einer einzigen zusammenhängenden, senkrechten Flosse umgeben wird, die vom Rücken zum After läuft. Die Haut, in deren Dicke kleine, mikroskopische Schüppchen stecken oder die völlig nackt ist, umhüllt den kleinen Kiemendeckel nebst den Kiemenstrahlen so, daß ein weiterer Kiemensack gebildet wird, zu dem zwei seitliche Löcher (manchmal auch nur eines unter der Kehle) führen. Durch diese Einrichtung können die Aal ihre Kiemen lange feucht erhalten und auf dem Lande fortleben. Hierher gehören Flußaal, Meeraal und Muräne (s. diese Artikel).

Titel
Elemente zu Aalborg:

1) Amt in Dänemark, auf der Halbinsel Jütland

2) Stift, umfaßt kirchlich die Ämter Hjörring und Thisted nebst dem Herred

3) Hauptstadt des Amtes A.

Aalborg

(spr. ohl-).

Dänemark

Bild 4.500a: Dänemark
* 8 Dänemark.

1) Amt in Dänemark, [* 8] auf der Halbinsel Jütland, hauptsächlich das Land zwischen dem Mariager- und dem Limfjord umfassend, hat 2896 qkm, (1890) 104.801 E., 8 Harden und 110 Kirchspiele. –

2) Stift, umfaßt kirchlich die Ämter Hjörring und Thisted nebst dem Herred (Bezirk) Kjär des Amtes und der Stadt Aalborg selbst. –

3) Hauptstadt des Amtes am Südufer des hier nur 630 m breiten Limfjord, über den seit 1879 eine Eisenbahnkettenbrücke führt, und an der Linie Vamdrup-Frederikshavn der Dän. Staatsbahnen, [* 9] zum Teil unregelmäßig und altertümlich gebaut (bemerkenswert das Hospital «Haus des Heiligen Geistes»),

Schweden und Norwegen

Bild 14.700a: Schweden und Norwegen
* 13 Norwegen.

ist Sitz eines deutschen Konsuls, eines Bischofs, sowie eines Stiftsamtmanns, der im alten Schlosse Aalborghus wohnt, und hat (1890) 19503 evang. E., zwei Pfarrkirchen, eine Kathedral- und eine Navigationsschule, Börse, Museum und Stiftsbibliothek (30000 Bände). Es besteht Fabrikation von Gußwaren, Glas [* 10] und Tabak, [* 11] Bierbrauerei; [* 12] Schiffsbau, Schiffahrt; Handel, besonders nach England, Norwegen [* 13] und Schweden, mit zahlreichen eigenen Schiffen (1888: 103 Schiffe [* 14] mit 4711 Registertons).

Der Hafen ist für größere Seeschiffe zu seicht. Die Fischerei [* 15] ist wichtig; doch hat die ehemals bedeutende Heringsfischerei im Limfjord seit dessen Durchbruch (1825) ganz aufgehört. – Schon im 11. Jahrh. galt Aalborg als wichtiger Handelsplatz. In der sog. Grafenfehde stürmten 18. Dez. 1534 die Dänen und Holsteiner unter Joh. Rantzau, Feldherrn Christians III., das von Bauern besetzte Aalborg. Als Wallenstein 1627 Jütland verwüstete, wurde Aalborg geplündert, 1644 und 1657 von den Schweden heimgesucht. Am 10. Juli 1864 überschritten die Preußen [* 16] bei den Limfjord.

Aalbrutleiter,

eine Vorrichtung, die der aus dem Meere im Frühjahr in die Flüsse [* 17] aufsteigenden Aalbrut (s. Flußaal) die Überwindung von Wehren und Wasserfällen möglich macht. Sie besteht aus einer schräg vom Fuß des Wehres oder Falles nach oben führenden, hölzernen, geraden oder winklig gebogenen Rinne, deren Boden in Abständen mit niedrigen Querleisten versehen und mit grobem Kies bestreut wird; das untere thalwärts gerichtete Ende ist trichterförmig erweitert; vor demselben werden Reisigbündel befestigt. In letztern sammelt sich die Aalbrut, um nachts zwischen den von Wasser überströmten Kiesstücken aufzusteigen.

Aalbuch,

Teil der Rauhen Alb (s.d.) in Württemberg, [* 18] liegt zwischen Geislingen und dem obern Kocher und erreicht im Kocherberg 750 m Höhe.

Aalbutt,

Fisch, s. Schollen. ^[= # oder Plattfische (Pleuronectes), eine durch die ganz eigentümliche, unsymmetrische Form des ...]

Titel
Elemente zu Aalen:

1) Oberamt im württemb. Jagstkreis (s. d.)

2) Hauptstadt des Oberamtes A. am Fuße der Rauhen Alb und am Zusammenfluß von Kocher und Aal

Aalen.

1) Oberamt im württemb. Jagstkreis (s. d.), hat (1890) 29425 (14186 männl., 15239 weibl.) E., 1 Stadt- und 18 Landgemeinden. –



Aalesund - Aar (Vogel)

Bild 51.9: Aalesund - Aar (Vogel)
* 19 Seite 51.9.

2) Hauptstadt des Oberamtes am Fuße der Rauhen Alb und am Zusammenfluß von Kocher und Aal, in 428 m Höhe, an den Linien ¶

mehr

Cannstatt-7 Nördlingen [* 20] (Remsthalbahn) und Ulm-Mergentheim der Württemb. Staatsbahnen, hat (1890) 7152 (3429 männl., 3723 weibl.) E., darunter 1891 Katholiken, Amtsgericht (Landgericht Ellwangen), Post zweiter Klasse, Telegraph, [* 21] Zoll-, Kameral- und Grenzsteueramt, eine evang. und eine kath. Kirche, Real-, Latein-, evang. und kath. Volksschule und gewerbliche Fortbildungsschule, Kranken- und Schlachthaus, Wasser- und Gasleitung, Fabrikation von Drahtstiften, Maschinen, Kassenschränken, Silberwaren, Eisenmöbeln, Pianofortes, Wichse, Essig, Seidenpapier, Fayencegeschirr, Reiseartikeln, Bierbrauereien, Gerbereien, Färbereien, Garndruckereien, Seifensiedereien; Kram- und Viehmärkte, Gewerbebank. In der Nähe Wasseralfingen (s. d.) mit Eisenwerken. – Aalen, im Besitz der Grafen von Öttingen, wurde 1360 Reichsstadt und kam 23. Nov. 1802 an Württemberg. –

Vgl.   Bauer-Röhm, Geschichte und Beschreibung der ehemaligen Reichsstadt Aalen (Aalen 1882).

Ende Aalen
→ weiter zu Seite 51.9: Aalesund ⟹ s. Ålesund.
Quelle: Brockhaus` Konversationslexikon, 1902-1910; Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896; 1. Band, Seite 6 [Suche = 51.8] im Internet seit 2005; Text geprüft am 28.9.2017; publiziert von Peter Hug; Abruf am 22.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//51_0008

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Siehe auch:

  • 51.7 Aachener Friede
  • 51.7 Aachener Kongreß
  • 18.17 Aal
  • 21.1 Aal_2
  • 1.6 Aalborg
  • 1.6 Aalbuch
  • 47.867 AALBÜHL
  • 1.6 Aale
  • 1.7 Aalen
  • 17.5 Aalen_2
  • 1.7 Aalesund
  • 51.9 Aalesund_2
  • 51.9 Aalheide
  • 1.7 Aali Pascha
  • 51.9 Aali Pascha_2
  • 1.8 Aall
  • 51.9 Aall_2
  • 51.9 Aalmolche
  • 1.8 Aalmutter
  • 51.9 Aalmutter_2
  • 1.8 Aalporzellan
  • 1.8 Aalquappe
  • 51.9 Aalquappe_2
  • 1.8 Aalraupe
  • 21.1 Aalraupe_2
  • 51.9 Aalraupe_3
  • 51.9 Aalrutte
  • 1.8 Aalst
  • 51.9 Aalst_2
  • 1.8 Aaltierchen
  • 51.9 Aaltierchen_2

* 21 Bilder dazu:

  • 2Aachen
  • 3Bayern
  • 12Bierbrauerei
  • 6Brüssel
  • 8Dänemark
  • 15Fischerei
  • 17Flüsse
  • 10Glas
  • 7Haut
  • 4Kraft
  • 5Köln
  • 13Norwegen
  • 20Nördlingen
  • 16Preußen
  • 14Schiffe
  • 9Staatsbahnen
  • 11Tabak
  • 21Telegraph
  • 18Württemberg
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  • 19_Seite 51.9
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