Napoleons I. (nach Ingres' Plafond im Hôtel de Ville), die Erinnerungsmedaille auf die Restauration der Kirche Notre Dame,
den Frieden von Villafranca, die Schlacht von Inkjerman, die Annexion von Savoyen und Nizza, die Thronbesteigung Napoleons
III., die Erfindung der Photographie, die Einweihung von Napoleons I.
Grab im Dom der Invaliden u. a.
Er erhielt selbst zahlreiche Medaillen und 1857 das Kreuz der Ehrenlegion.
(spr. udĭnóh), 1) AchilleFrançois, franz. Architekt und Landschaftsmaler, geb. 1820 zu
Damigny (Orne), war in der Architektur Schüler von Huyot und in der Malerei von Corot. Er besuchte Italien und brachte von
dort zahlreiche landschaftliche Aquarelle. In Paris lieferte er viele Zeichnungen für das «Magasinpittoresque», baute Privathäuser und Villen. 1877 ging er nach Boston und stellte dort viele seiner Bilder aus, namentlich
Landschaften und Marinebilder, unter denen besonders ein Strand von Dünkirchen gerühmt wurde.
2) EugèneStanislas, franz. Glasmaler, geb. zu
Alençon (Orne), erlernte seine Kunst anfangs praktisch in einer Glasmalereianstalt, wurde dann in der
Malerei Schüler von Delacroix und gründete 1854 eine eigne Glasmalereianstalt, die sich bald eines bedeutenden Rufs erfreute
und auf den Ausstellungen zahlreiche Medaillen erhielt. Seine für die Stadt Paris ausgeführten Hauptwerke sind: die Glasmalereien
in Ste. Clotilde, St.
Jacques du Haut Pas, St.
Leu, St. Germain l'Auxerrois (Auferweckung des Lazarus und
Parabel vom reichen Mann), St.
Augustin und im
Chor der Dreifaltigkeitskirche. Ebenso andre in der
Kathedrale von Limoges (zwölf
Apostel, restauriert), in St. Pierre daselbst, in Argenteuil, in St. Benigne, in der
Kathedrale von Beauvais und
der Kirche Ste. Croix zu Lüttich in Belgien etc. 1878 wurde er
Ritter der Ehrenlegion.
(spr.
auléss),WalterWilliam, engl. Porträtmaler,
geb. zu St. Helier auf Jersey, widmete sich seinem Fach auf der Akademie in London
und stellte mit großem Erfolg seit 1873 seine Porträte aus, unter denen besonders gerühmt werden die
von Lord Selborne, Charles Darwin, Admiral Sir Alexander Milner, Lord Amphlett, E. P. Bouverie, John Bright undThomas Gladstone. 1877 wurde
er Genosse der Akademie.
(spr. urí),Alphonse, franz. Dekorationsmaler, geb. 1828 zu
Versailles, Schüler des ältern
Bin und Gosses. Seine ersten Arbeiten führte er unter Leitung Delacroix'
aus, der ihm die Ausschmückung des Saals im Hôtel de Ville übertrug. Die hauptsächlichsten seiner übrigen dekorativen
Malereien befinden sich im grünen Saal der Tuilerien, im Hôtel Fould, im Schloß Sandrigham des Prinzen von Wales, im Hôtel
Narischkin in Petersburg und in mehreren Sälen des Palastes des Chedive in Kairo. 1868 erhielt er das
Kreuz der Ehrenlegion.
(spr. pehdsch),William, amerikan. Porträt- und Historienmaler,
geb. 1811 zu Albany, zog 1820 mit seinen Eltern nach New York und wurde dort Schüler von Joseph
Hoxie. Schon als
Knabe für eine Tuschzeichnung prämiiert, widmete er sich nach Überwindung mancher
Schwierigkeiten ganz der Kunst, wurde Schüler von Samuel
Morse und besuchte die Nationalakademie. Er begann mit dem Porträt,
brachte aber auch bald Historienbilder verschiedenen Inhalts, z. B.: eine heil.
Familie, Kindheit
Heinrichs IV., Ruth und Naemi, Moses, Venus (1854), einen großes Aufsehen machenden Christuskopf, eine
Kopie der Tizianschen Venus und Farraguts triumphierenden Einzug in die Bai von Mobile (1872).
Wie in diesen Historienbildern, so ist er auch in den Porträten großartig in der Auffassung, aber derb realistisch und
ohne Scheu vor dem Häßlichen.
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