Sehndorf
Sehndorf ist ein Ortsteil und Gemeindebezirk der Gemeinde Perl im Landkreis Merzig-Wadern (Saarland). Bis Ende 1973 war Sehndorf eine eigenständige Gemeinde.
Sehndorf Gemeinde Perl | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 49° 29′ N, 6° 23′ O | |
| Höhe: | 220 m ü. NN | |
| Fläche: | 2,73 km² | |
| Einwohner: | 240 (1. Jan. 2020)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 88 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1974 | |
| Postleitzahl: | 66706 | |
| Vorwahl: | 06867 | |
Lage von Sehndorf im Saarland | ||

Geschichte
BearbeitenDie erste urkundliche Erwähnung fand im Jahr 1129 aus Anlass einer Übertragung eines Weingutes durch den Erzbischof Meginher von Trier statt.
Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Sehndorf am 1. Januar 1974 zusammen mit 13 anderen Gemeinden der neuen Gemeinde Perl zugeordnet.[2]
Einwohnerentwicklung
BearbeitenDie Entwicklung der Einwohnerzahl von Sehndorf – die Werte von 1939 bis 1974 beruhen auf Volkszählungen:[1]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1939 | 260 |
| 1950 | 239 |
| 1961 | 221 |
| 1970 | 216 |
| 1974 | 219 |
| 2004 | 204 |
| 2010 | 227 |
| 2017 | 248 |
| 2020 | 240 |
Sehenswürdigkeiten
BearbeitenSehenswert sind das historische Waschhaus aus dem 19. Jahrhundert sowie der Ortskern mit alten Bauern- und Winzerhöfen.
Sehndorf hat Preise im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ gewonnen (Bundesebene: Silber, Landesebene: Gold). Zudem befindet sich hier ein Weinanbaugebiet.
Literatur
Bearbeiten- Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler des Kreises Saarburg. (= Paul Clemen (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 15, III. Abteilung). L. Schwann, Düsseldorf 1939 (Nachdruck Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1982), S. 228.
Weblinks
BearbeitenEinzelnachweise
Bearbeiten- 1 2 Statistische Übersicht Gemeinde Perl auf www.perl-mosel.de
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 804 (PDF; 41,1 MB).

