Pauline Elisabeth von Baden

Tochter von Markgraf Wilhelm von Baden

Pauline Sophie Elisabeth Marie Prinzessin und Markgräfin von Baden, Herzogin von Zähringen (* 18. Dezember 1835 in Karlsruhe; † 15. Mai 1891 ebenda) war eine Angehörige des Hauses Baden. Sie logierte im Markgräflichen Palais in Karlsruhe.

Prinzessin Elisabeth von Baden (1860)

Biografie

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Elisabeth, Prinzessin von Baden, war die dritte Tochter von Markgraf Wilhelm von Baden (1792–1859) und seiner Ehefrau Prinzessin Elisabeth Alexandrine von Württemberg (1802–1864), Tochter des Herzogs Ludwig Friedrich von Württemberg.[1] Ihre Großeltern väterlicherseits waren Karl Friedrich von Baden, erster Großherzog von Baden, und seine zweite Frau Freiin Luise Karoline Geyer von Geyersberg, Reichsgräfin von Hochberg.

Prinzessinnen Leopoldine, Elisabeth und Sophie 1853

Da die erste Tochter von Markgraf Wilhelm und Elisabeth Alexandrine, Prinzessin Pauline Henriette Leopoldine Sophie Amalie Maximiliane (* 7. Mai 1833; † 7. August 1834) als Kleinkind verstarb, wuchs Elisabeth mit zwei Schwestern in Karlsruhe auf. Die ältere Schwester Sophie Pauline Henriette Marie Luise Amalie (* 7. August 1834; † 6. April 1904) heiratete 1858 Woldemar, Fürst zur Lippe. Die jüngere Schwester Leopoldine von Baden wurde im Jahr 1862 durch Heirat Fürstin zu Hohenlohe-Langenburg.[2]

Die kunstsinnige und musikalisch begabte Elisabeth blieb unverheiratet. Im Winter hielt sie sich am Mittelmeer auf, bis ihre Gesundheit das Reisen einschränkte und sie sich in Baden erholte. Nach einer ausgeheilten Venenentzündung 1873 behielt sie eine schlechte Gesundheit. Mitte April 1891 hatte sie eine erneute, schwere Venenentzündung.[3]

Elisabeth starb am 15. Mai 1891 mit 55 Jahren in ihrem Geburtshaus, dem Markgräflichen Palais.[3] Sie wurde in der Nacht vom 19. auf den 20. Mai 1891 in die Evangelische Stadtkirche Karlsruhe gebracht, in der am 20. Mai 1891 die Beisetzung unter der Teilnahme von Familienmitgliedern der Häuser Baden, Lippe und Hohenlohe-Langenburg, des Oberbürgermeisters, des Bürgermeisters und des Stadtrates von Karlsruhe erfolgte. Ihr Sarg wurde neben dem Kindersarg ihrer Schwester Henriette aufgestellt. Eine silberne Platte auf dem Sarg trägt die Aufschrift „Hier ruht in Gott Prinzessin Pauline Sophie Elisabeth Marie, Markgräfin von Baden, geb. 18. Dezember 1835, gest. 15. Mai 1891. In der Welt habt Ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Joh. 16, 33.“ In der Gruft ruhten bereits ihre Eltern und der Onkel Markgraf Maximilian von Baden.[4]

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadtkirche zerstört, so dass Elisabeths Sarg und die Särge weiterer Familienmitglieder 1946[5] in die für Prinz Ludwig Wilhelm von Baden erbaute fürstlichen Grabkapelle in Karlsruhe verbracht wurde.[6]

Die Prinzessin Pauline Elisabeth war Trägerin des Großherzoglich Badischen Erinnerungszeichens für 1870/71.[7]

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Einzelnachweise

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  1. Das achte Armee-Corps des deutschen Bundesheeres im Jahr 1840: Eine Uebersicht der Hauptzweige der Militär-Verfassung der Uniformierung und Bewaffnung [etc.] Nübling, 1840, S. 71, 72 (google.de [abgerufen am 17. Februar 2026]).
  2. Eugen von Chrismar: Genealogie des Gesamthauses Baden vom 16. Jahrhundert bis heute. Perthes, 1892, S. 194 (archive.org [abgerufen am 17. Februar 2026]).
  3. 1 2 Friedrich von Weech: Badische Biographien. G. Braun, 1881, S. 517, 518 (google.de [abgerufen am 17. Februar 2026]).
  4. Chronik der Landeshauptstadt Karlsruhe: für das Jahr .... 1891 (1892). 1892, S. 5 und 6 (google.de [abgerufen am 17. Februar 2026]).
  5. Gruft: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Abgerufen am 17. Februar 2026.
  6. Plan der Gruft: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Abgerufen am 17. Februar 2026.
  7. Hof- und Staats-Handbuch des Grossherzogthums Baden: 1884. Braun, 1884, S. 32 (google.de [abgerufen am 17. Februar 2026]).