Misserode ist eine weilerartige Ortslage von Schimberg im Landkreis Eichsfeld in Thüringen. Für den Ortsteil Ershausen gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister. Er besteht aus den Ortslagen Ershausen, Misserode und Lehna.[2]

Misserode
Gemeinde Schimberg
Koordinaten: 51° 15′ N, 10° 8′ OKoordinaten: 51° 15′ 14″ N, 10° 8′ 2″ O
Höhe: 317 m ü. NN
Fläche: 2,17 km²[1]
Einwohner: ca. 47 (2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1957
Eingemeindet nach: Misserode-Lehna
Postleitzahl: 37308
Vorwahl: 036082
Karte
Lage von Misserode in Schimberg
Blick auf den Ort
Blick auf den Ort

Geographische Lage

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Misserode liegt zwei Kilometer westlich von Ershausen in einer Senke des Misseröder Kalkrücken (Sickeröder Berg: 386,6 m im Westen und Paulitzkopf: 372,3 m im Osten) im kupierten landwirtschaftlichen Gebiet des Südeichsfeldes. Über die Kreisstraße 114 ist der Ort über die Landesstraßen 2027 und 1007 mit den umliegenden Ortschaften angeschlossen.

Geschichte

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Als Mißenrode wurde der Ort 1479 erstmals urkundlich erwähnt.[3] Zuerst wurde Sumpf trockengelegt, dann wurde aufgebaut. Daher auch der Name, Misse hieß Sumpf.[4] Dieses Dorf gehörte zum Amt Bischofstein und wurde in der Vergangenheit dreimal aufgebaut. 2012 wohnten im Weiler 45 Personen.

Sehenswertes

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  • kleine Kirche „AllerHeiligen“ von 1905
  • ein Sühnekreuz aus Sandstein wurde im Ort wieder aufgestellt
  • ein Steinbruch bei Misserode soll als geologisches Naturdenkmal zur Darstellung der geologischen Struktur der Eichenberg–Gotha–Saalfelder Störungszone vorgeschlagen werden.
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Commons: Misserode (Schimberg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Gemarkung Misserode, Gemeinde Schimberg. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.
  2. Hauptsatzung. (PDF; 95 kB) § 3. In: Webauftritt. Gemeinde Schimberg, abgerufen im Januar 2026.
  3. Erhard Müller: Die Ortsnamen des Kreises Heiligenstadt. Heilbad Heiligenstadt 1989, S. 31
  4. Misserode auf der offiziellen Website der Gemeinde Schimberg Abgerufen am 15. Juni 2012