Ewald Cebula
Ewald Cebula oder Edward Cebula (* 22. März 1917 in Schwientochlowitz, Deutsches Reich; † 1. Februar 2004 in Chorzów) war ein polnischer Fußballspieler. Der Stürmer nahm mit Polen an der Weltmeisterschaft 1938 teil.
| Ewald Cebula | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 22. März 1917 | |
| Geburtsort | Schwientochlowitz, Deutsches Reich | |
| Sterbedatum | 1. Februar 2004 | |
| Sterbeort | Chorzów, Polen | |
| Größe | 164 cm | |
| Position | Sturm | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 1926– | SV 1913 Schwientochlowitz | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| –1939 | SV 1913 Schwientochlowitz | |
| 1939–1941 | TuS Schwientochlowitz | |
| 1944–1945 | Anconitana-Bianchi | |
| 1946–1948 | Śląsk Świętochłowice | |
| 1948–1952 | Ruch Chorzów | |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1939–1952 | Polen | 7 (0) |
| 1952 | Polen Olympia | 1 (0) |
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 1952–1954 | Ruch Chorzów | |
| 1959 | Ruch Chorzów | |
| 1960 | Ruch Chorzów | |
| 1962–1963 | Górnik Zabrze | |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Karriere
BearbeitenVerein
BearbeitenEwald Cebulas fußballerische Karriere begann 1926 in der ersten Mannschaft des SV 1913 Schwientochlowitz. Nach dem Überfall auf Polen 1939 wurde der polnische Fußball verboten und der Verein in TuS Schwientochlowitz umbenannt, für ihn spielte Cebula bis 1941. Nach der Befreiung Süd- und Mittelitaliens durch die Alliierten spielte er bis Kriegsende für Anconitana-Bianchi. Anschließend kehrte er zu Śląsk Świętochłowice zurück. 1948 wechselte er zu Ruch Chorzów und wurde polnischer Pokalsieger 1950/51 sowie polnischer Meister 1951. 1952 beendete er dort als Spielertrainer seine Spielerlaufbahn, blieb dem Klub aber als Trainer erhalten. In der Saison 1953 verteidigte er mit Ruch den Meistertitel. Bei seiner Trainerstation bei Górnik Zabrze gewann er einen weiteren Meistertitel.
Nationalmannschaft
BearbeitenCebula stand bei der Weltmeisterschaft 1938 im polnischen Kader, kam allerdings im einzigen Turnierspiel Polens nicht zum Einsatz. Durch eine 5:6-Niederlage nach Verlängerung im Achtelfinale gegen Brasilien schied Polen aus dem Turnier aus.[1]
Er debütierte im Juni 1939 für die Nationalmannschaft bei einem Freundschaftsspiel gegen die Schweiz. Durch den Zweiten Weltkrieg fand knapp acht Jahre kein Länderspiel Polens statt. Im Juni 1952 bestritt er bei einem Freundschaftsspiel gegen Ungarn sein letztes Länderspiel. Insgesamt kam er in der A-Nationalmannschaft sieben Mal zum Einsatz. Anschließend kam er noch im Olympiateam bei den Olympischen Spielen 1952 in der Vorrunde gegen Frankreich zum Einsatz. Polen erreichte mit einem 2:1-Sieg das Achtelfinale, schied dort aber gegen Dänemark aus.[2]
Erfolge
BearbeitenSpieler
Bearbeiten- Polnischer Meister: 1951
- Polnischer Pokalsieger: 1950/51
Trainer
BearbeitenWeblinks
Bearbeiten- Ewald Cebula in der Datenbank von EU-Football.info (englisch)
- Ewald Cebula in der Datenbank von fbref.com
- Ewald Cebula in der Datenbank von footballdatabase.eu (englisch)
- Ewald Cebula in der Datenbank von kicker.de
- Ewald Cebula in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Ewald Cebula in der Datenbank von transfermarkt.de
- Ewald Cebula in der Datenbank von weltfussball.de
Einzelnachweise
Bearbeiten- ↑ World Cup 1938 finals. In: rsssf.org. RSSSF, abgerufen am 29. April 2026 (englisch).
- ↑ XV. Olympiad Helsinki 1952 Football Tournament. In: rsssf.org. RSSSF, abgerufen am 29. April 2026 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cebula, Ewald |
| ALTERNATIVNAMEN | Cebula, Edward |
| KURZBESCHREIBUNG | polnischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 22. März 1917 |
| GEBURTSORT | Świętochłowice, Deutsches Reich |
| STERBEDATUM | 1. Februar 2004 |
| STERBEORT | Chorzów, Polen |