Diskussion:Minenkrieg
redewendung
Bearbeitenkommt die vokabel "unterminieren" von diesem thema (siehe weiterleitung)? vlt. könnte man das anmerken? (nicht signierter Beitrag von 62.214.205.198 (Diskussion | Beiträge) 21:48, 10. Aug. 2009 (CEST))
wurde da was vereinbart ?
Bearbeiten1917 kam es an der Westfront zu einer stillschweigenden Einstellung des Minenkrieges.
Wurde da irgendetwas abgesprochen ? Oder haben beide Seiten einfach damit aufgehört ? Die Verwendung des Wortes stillschweigend wirft mehr Fragen auf, als das es für Klarheit sorgt. Rainer E. 21:44, 26. Mai 2007 (CEST)
10000 Soldaten
BearbeitenEine Mine soll 10k Soldaten auf einmal getötet haben? Gibt es dazu eine Quelle? Ich glaub das nicht ganz... 87.79.219.16 14:50, 14. Jun. 2010 (CEST)
- Ich nehme an du beziehst dich auf die Schlacht von Messines. Das war nicht eine Mine, sondern 19 mit durchschnittlich 21 t Sprengstoff. Also insgesamt etwa 400 t Sprengstoff. Das reicht locker um 10000 Menschen zu töten wenn sie dicht genug beisammen sind.--Unsterblicher 01:24, 15. Jun. 2010 (CEST)
- trotzdem fehlt nach wie vor eine Belegstelle. - denn ich vermute fast, hier liegt wieder die schon notorische Fehl-Interpretation einer militärischen Verlustzahl vor, nämlich alle als tot zu interpretieren. Während in Wirklichkeit Tote+Verwundete+Vermißte gemeint waren --188.174.147.18 19:50, 28. Mär. 2012 (CEST)
- „Die gewaltige Explosion tötete mehr als 10 000 deutsche Soldaten.“
- „Am 7. Juni 1917 wurden die Minen früh morgens um 3.10 Uhr gesprengt. 10 000 deutsche Soldaten der Armeekorps der Bayern und der Württemberger starben auf der Stelle.“
- Simon Jones nennt die Zahl allerdings nicht. Er beschreibt die Auswirkungen der Sprengungen anschaulich auf S. 159–163 (z.B. eine Szene mit vier Offizieren, die beim Kartenspiel im Unterstand von der Druckwelle getötet wurden und noch um den Tisch herum saßen, als wären sie mitten im Spiel erstarrt, S. 161) und referiert dabei verschiedene Einschätzungen von Zeitgenossen, die die Frage diskutieren, ob die Explosionen selbst, das gleichzeitig einsetzende Artilleriefeuer oder die anschließenden Sturmangriffe auf die ramponierten Stellungen die meisten Opfer forderten. Konkrete Zahlen oder Verlustgrößen nennt er nur vereinzelt, so soll eine Mine auf einen Schlag 687 Mannschaften und Offiziere der 204. Division getötet haben, was die Zeitgenossen aber anzweifelten (S. 160); und zwei Bataillone des bayerischen 17. Infanterieregiments wurden während einer Ablösung von der Explosion erfasst, von denen zeitgenössischen Meldungen zufolge „die Hälfte so gut wie vernichtet“ worden sein soll (S. 162).--Jordi (Diskussion) 17:52, 7. Apr. 2025 (CEST)
- Gerade gesehen: Simon Jones diskutiert die Zahl 10.000 auch hier und hält sie für einen Mythos (Myths of Messines: Did the Messines Mines Really Kill 10,000 Germans?). Mittels Hochrechnung aus zeitgenössischen Angaben kommt er demnach auf mglw. nur knapp >500 Tote unmittelbar durch die Explosionen. Angesichts der von ihm selbst in seinem Buch referierten Zahlen – allein 687 gemeldete Tote einer einzigen Division, auch wenn diese Angabe von seinem Gewährmann, dem deutschen Pionieroffizier Otto Füßlein (1870–1921, Leiter des Minenkriegs der 4. Armee, zum Lebenslauf: S. 142–185, S. 13) damals schon angezweifelt wurde – ist diese Schätzung allerdings tats. sehr konservativ.--Jordi (Diskussion) 07:57, 8. Apr. 2025 (CEST)
Wieviele unentdeckte Minen sind es denn?
BearbeitenIn diesem Artikel ist die Rede von mindetstens 3 unendekten Minen. im Artikel "Schlacht von Messines" wird aber von mindestens 4 unbekannten Minen gesprochen. Auf welche Basis stützten sich diese Zahlen? Hat da jemand Quellen die eine der beiden Angaben stützen?
Zockerwatte (Diskussion) 17:06, 11. Apr. 2012 (CEST)
- Quelle ist mein Vater, der beruflich beim Kampfmittelräumdienst arbeitet und vor 20 Jahren aus Interesse recherchierte. Nach Unterlagen wurden insgesammt 24 Minen angelegt von denen 19 am 21. Mai 1915 explodierten; eine wurde von den Deutschen entdeckt und entschärft, eine explodierte am 17.06.1955 nach Blitzschlag, von einer ist die Position bekannt und von zweien ist nichts bekannt, die Existenz jedoch unbestritten. 79.212.188.12 21:20, 28. Jan. 2014 (CET)
unterirdische Stollen / Holzbalken --- wie wäre es mit Stollen und Balken? (nicht signierter Beitrag von 80.187.110.24 (Diskussion) 23:34, 17. Jun. 2013 (CEST))
Einstellung 1917
BearbeitenFür den Satz: "1917 kam es an der Westfront zu einer stillschweigenden Einstellung des Minenkrieges." hätte ich gern einen Einzelnachweis. --Prüm 00:35, 25. Apr. 2018 (CEST)
- ich auch - über 5 Jahre später fehlt er immer noch. --178.203.114.144 11:34, 20. Aug. 2023 (CEST)
- Die Fachliteratur beschreibt das so:
- Messines was the greatest and last mining attack of the war. Afterwards, the scale of mining reduced on the British as it had on the French fronts, although the British desire for dominance prolonged it in their sectors. The number of mine blows, 117 British and 106 German, was reduced in 1917 by six-sevenths compared to 1916, owing mainly to the Germans withdrawing or being driven from the active mining fronts. On the remaining mining front, at Givenchy-lez-la-Bassée-Loos, the opposing systems were so well developed that further progress by either side was virtually impossible.
- […]
- The nineteen mines undoubtedly contributed to the victory of Messines and this was rightly regarded by the miners as their greatest success, where their efforts were properly used and integrated into the heart of the attack plan. The Germans were not, as has been claimed, intending to withdraw from the ridge. However, by mid-1917 the effectiveness of mining was becoming diminished by the use of in-depth defence by the Germans. Messines was a bite and hold battle, albeit on a large scale, which was a prelude to further operations in which mining could play no part. It was part of a process of wearing down the Germans and of convincing them that, no matter how they changed their tactics, the British had the will and the means to overcome their defences. The key to the operations which followed Messines, however, was the integration of artillery with infantry, tanks and aircraft – in short the all-arms battle – which restored a degree of mobility and momentum to operations. The invention of this type of battle was the military revolution which occurred during 1914–18. Military mining was expanded by mass mobilisation and technology to a scale and intensity which was without precedent but, at the moment of its zenith, it had become obsolete. The scaling down of mining in 1917 by Germany and France, and subsequently also Britain, indicates that it did not have a role in future operations.
- Simon Jones: Underground Warfare, 1914-1918. Pen & Sword, Barnsley 2010, ISBN 978-1-84415-962-8, S. 164, 254.--Jordi (Diskussion) 16:06, 7. Apr. 2025 (CEST)