DEFA-Dokumentarfilm

DEFA-Studio für Dokumentarfilme

Das DEFA-Studio für Dokumentarfilme bestand mit verschiedenen Bezeichnungen von 1952 bis 1992.

Filmaufnahmen zu Dokumentarfilm über Prof. Werner Klemke, 1970

Übersicht

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Ab 1946 wurden durch die neu gegründete DEFA auch einige Dokumentarkurzfilme gedreht, die in den ersten Jahren vor allem Propaganda für den Wiederaufbau und die Politik der SED beinhalteten. 1949 wurde eine Abteilung für Kurzfilme geschaffen, die 1950 in Abteilung Wochenschau und Dokumentarfilme umbenannt wurde, und aus der 1952 das DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme hervorging, das 1968 in DEFA-Studio für Kurzfilme und 1975 in DEFA-Studio für Dokumentarfilme umbenannt wurde.[1]

Es entwickelten sich eigene Traditionen und Genres. Die Mitarbeiter waren bei der DEFA fest angestellt und hatten zunächst die Möglichkeit, Dokumentarfilme im 35-mm-Format zu drehen. Viele Produktionen waren als Vorfilm konzipiert und hatten eine Länge von 15 bis 30 Minuten. Einige kamen auch als Hauptfilm in die Kinos der DDR. Zwischen 1946 und 1992 stellten die DEFA-Dokumentarfilmstudios über 4.000 Filme her.[2]

Die Dokumentarfilmer der DEFA entwickelten einen eigenen visuellen Stil, der seine Wirkung auch aus dem poetischen Realismus der Kameramänner, besonders von Christian Lehmann und Thomas Plenert bezog.[3] Diese wurde auch Babelsberger Schule des Dokumentarfilms genannt, die mit auf der Ausbildung in der dortigen Filmhochschule basiert. Zu den bedeutendsten Vertretern dieses Stils gehörten Jürgen Böttcher, Winfried Junge, Karlheinz Mund, Gitta Nickel, Kurt Tetzlaff und Karl Gass.[4]

Seit 2019 werden die Produktionen der DEFA-Dokumentarfilm als Teil des gesamten Filmerbes der DEFA über die Archivplattform Progress Film zugänglich und lizenzierbar gemacht.[5]

Geschichte

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Anfänge

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Der erste Dokumentarfilm der DEFA war Einheit SPD-KPD (1946) von Kurt Maetzig. Dieser hatte 1945 „die Rückkehr zur unvoreingenommenen, sachlichen und wahrheitsgetreuen Darstellung der gesellschaftlichen Realität in Dokumentarfilm und Massenmedien“ gefordert, was er aber meist parteipolitisch umsetzte.[6] Es gab auch einige Filme über den Wiederaufbau in den Städten wie Berlin im Aufbau (1946) von ihm und Halle baut auf (1946). Zur Aufarbeitung der Naziherrschaft erschienen verhältnismäßig wenige Dokumentarfilme, wie Vergeßt es nie – schuld sind sie! (1946) und Todeslager Sachsenhausen (1946).[7]

1948 kam es zu einem Konflikt zwischen der DEFA und der Kulturabteilung des SED-Zentralsekretariats. Infolge der stärkeren politischen Orientierung kam es zu einer personellen Umstrukturierung der DEFA. In dieser politische Wende von 1948 degradierte die SED „den Film zur Magd der Politik“. Ab 1948 drehte Andrew Thorndike Filme über politische Massenveranstaltungen, wie beispielsweise Immer bereit (1950) über das Deutschlandtreffen der FDJ und Freundschaft siegt (1952) über die III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Berlin (Ost).[8] Sein methodischer Grundsatz: „Der Dokumentarfilm hat aufzuklären von der gesellschaftlich objektiven Höhe des engagierten Autors, der die fortschrittliche Kraft der Gesellschaft, der Arbeiterklasse und ihre führende Partei vertritt“. Mit dieser Haltung trat ein politisches und künstlerisches Prinzip in die DEFA ein.

1950er Jahre

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In den 1950er Jahren nahmen die propagandistischen Tendenzen besonders in Filmen von Annelie und Andrew Thorndike zu, die der Propaganda für den Fünfjahresplan oder später auch der Kritik an Westdeutschland dienten. Beispiele für regierungsfreundliche und der Vorstellung der SED entsprechende Kompilationsfilme sind Du und mancher Kamerad (1956), Urlaub auf Sylt (1957) und Unternehmen Teutonenschwert (1958). (Dieser beinhaltete aber auch nannte Dokumente, deren Echtheit bereits zu dieser Zeit angezweifelt wurde.[9])

Statt zu zeigen wie es ist, ging es weitgehend darum, zu zeigen, wie es nach Ansicht der Regisseure sein sollte. Diese Haltung fand sich auch in den Produktions- und Protokollfilmen. Von den relevanten gesellschaftlichen Konflikten weitgehend entleert, rückten technokratische Probleme in den Vordergrund. Defekte Maschinen werden wieder in Gang gebracht und Fabriken aufgebaut. Dabei propagierten die Filme den sozialistischen Aufbau und ignorierten Fehlentwicklungen. Es wurde eine unspezifische Sympathiewerbung für das System als Ganzes betrieben. Die Dokumentarfilme beschäftigten sich mit den Themen Selbstdarstellung von Volksdemokratie, Antifaschismus, Antiimperialismus und industrielle Produktion, aber auch mit regionalkulturellen Themen wie Wie die Sorben den Maibaum aufstellen (1956). 1959 wurde vom Niederländer Joop Huisken ein Jubiläumsfilm zum 10-jährigen Gründungstag der DDR produziert: Daß ein gutes Deutschland blühe, der erst in einer propagandistisch überarbeiteten Fassung (Text: Karl-Eduard von Schnitzler) herauskam.

1960er Jahre

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Filme wie Wenn ich erst zur Schule gehe (Winfried Junge, 1961), Nach einem Jahr – Beobachtungen in der 1. Klasse (W. Junge, 1962) und Feierabend (Karl Gass, 1963/64) waren Filme, die den Alltag in der DDR erfassten und an kleinen Ereignissen die Veränderungen in der Gesellschaft darzustellen versuchten.[10][11] Nach dem Mauerbau und der Konsolidierung der DDR zeichneten sich erste Anzeichen eines Stilwandels ab, wie er sich mit dem amerikanischen direct cinema und dem französischen Cinéma Vérité etwas früher und radikaler auch im westlichen Dokumentarfilm vollzogen hatte. Neu entwickelte, kleine und leichte 16-mm-Handkameras und Synchronaufnahmegeräte machte das Filmteam flexibel. Jürgen Böttcher war ein Vorreiter dieses neuen Stils und prägte durch seine Filme das Genre Dokumentarfilm in der DDR. Seine ersten bedeutenden Filme waren Ofenbauer (1962), Stars (1963), Barfuß und ohne Hut (1965) und Der Sekretär (1967). In Porträtfilmen wie Drei von vielen (1961) oder Wäscherinnen (1972) wies er mit wachsender Skepsis auf die Diskrepanz von offiziellem Anspruch und individuellen Erfahrungen hin. Jürgen Böttcher zeigte in seinen Filmen Menschen, die sich über Konventionen hinwegsetzten, denen die Filme eine so offene Sprache erlaubten. Als die Dokumentarfilmer Mitte der 1960er Jahre zur Alltagsbeobachtung übergingen, gerieten auch die gesellschaftlichen Widersprüche und Konflikte zunehmend in ihren Blick. Tabu blieb weiterhin die Kritik an der Herrschaft der Partei- und Staatsbürokratie. Damit verbunden waren Restriktionen künstlerischer Gestaltung.

Den Wandel des Dokumentarfilms veranschaulichte Karl Gass, einer der einflussreichsten Autoren des DEFA-Dokumentarfilms, an der Entwicklung seiner eigenen Filmarbeit. Hatte er 1953 mit dem Film Turbine I eine Hymne auf die „Helden der Arbeit“ und den Aufschwung der Produktion gedreht, die breite Anerkennung fand, so wurde sein Film Feierabend (1963/64), eine beobachtende Studie über die trostlose Zerstreuung ostdeutscher Arbeiter nach Schichtende, von der offiziellen DDR-Kritik verrissen. Auch das letzte Großprojekt der 1960er Jahre, Der Oktober kam … (1970), stand unter der Leitung von Karl Gass.

1970er Jahre

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In den 1970er und 1980er Jahren setzten sich bei der DEFA verschiedene Formen der Mischung von Dokumentation und Interviews durch, die den Autorenkommentar zurücknahmen und die Menschen zu Wort kommen ließen. Die wichtigsten Dokumentarfilmer der DDR, die sich diesem Stil verschrieben hatten, waren Jürgen Böttcher, Winfried Junge, Karlheinz Mund, Gitta Nickel, Richard Cohn-Vossen, Volker Koepp.[12] Dazu gehörten die Langzeitbeobachtungen von Winfried Junge in seinem Film-Zyklus Die Kinder von Golzow (1961–2006) über eine Schulklasse in der Ortschaft Golzow (Oderbruch) im östlichen Brandenburg und den Werdegang einzelner Kinder seit ihrer Einschulung.[13][14]

Ähnlich lieferte Volker Koepp mit seinen Wittstock-Filmen Mädchen in Wittstock (1975) und Wieder in Wittstock (1976) (weitere Dokus: 1978, 1984, 1994, 1997) einen wicgtigen Beitrag zur Entwicklung des DEFA-Dokumentarfilms. Er schuf ein Gruppenporträt junger Arbeiterinnen, deren Entwicklung er bis zur Wiedervereinigung 1990 und der Abwicklung und Schließung ihrer Fabrik begleitete. Richard Cohn-Vossens Arbeiterfamilie in Ilmenau (1977) blieb jedoch unveröffentlicht, vermutlich weil er 1976 die Resolution gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann unterschrieb.[15]

1980er Jahre

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Jürgen Böttcher und Volker Koepp waren die zentralen Figuren des Dokumentarfilms in den 1980er Jahren. Winfried Junge trat 1982 mit der Uraufführung von Lebensläufe an die Seite der beiden großen Dokumentarfilmer. Andere kritische Beobachter des DDR-Alltags waren Karlheinz Mund, Kurt Tetzlaff, Eduard Schreiber und Andreas Voigt, Günter Jordan, Roland Steiner, Joachim Tschirner, Petra Tschörtner und Helke Misselwitz.[12]

Wende

1989 war das Jahr des Übergangs. Wichtige Filme dieser Zeit waren Leipzig im Herbst (1989) von Gerd Kroske und Andreas Voigt, sowie Imbiss Spezial (1989) von Thomas Heise. Roland Steiner sagt am Ende seines spektakulären Films Unsere Kinder (1989) über jugendliche Subkulturen: „Dieser Film ist ein Plädoyer für das Zuhören, das Verstehenwollen, das offene Sprechen, bevor es zu spät ist.“ Zu Beginn sagte er: „Aber es sind Menschen, die ihren Weg suchen.“[16]

1990er Jahre

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Die Wende brachte einen Produktivitätsschub. Insgesamt sind für die Jahre 1990 bis 1992 75 Dokumentarfilme fürs Kino gelistet. Die Themen dieser sogenannten DEFA-Wendefilme waren die Staatssicherheit der DDR und die letzten Tage der Mauer. International beachtet wurde Thomas Heise mit seinem Stau (1992), einem Film über junge Rechtsextreme in Ostdeutschland.

In dieser Phase übernahm die Treuhand das Studio der DEFA-Dokumentarfilm. Leo Kirch zeigte Interesse, die Chefs wechselten. Im Juni 1997 wurde die DEFA-Dokumentarfilm privatisiert. Die am 15. Dezember 1998 von der Bundesrepublik Deutschland gegründete DEFA-Stiftung übernahm die Aufgabe, die Tradition des Dokumentarfilms der DDR zu wahren.

Einzelthemen

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Frauenfilme

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Zu den frühesten DEFA-Dokumentarfilmen, die Frauen porträtierten, gehörten Sie (1970) von Gitta Nickel, Wäscherinnen (1972) und Martha (1978) von Jürgen Böttcher, sowie Mädchen in Wittstock (1975) von Volker Koepp. Neben den auf staatlicher Position liegenden Annelie Thorndike und Gitta Nickel gab es nur wenige weitere Dokumentarfilmerinnen in dieser Zeit, wie Róża Berger-Fiedler und die Lettin Leonija Mundeciema, die jedoch schnell an Grenzen stießen. Volker Koepp hat in Tag für Tag (1979) eine selbstbewusste Arbeiterin beobachtet, die Jugendliche im Strafvollzug betreute und lesbisch war. Es entstand auf diese Weise auch das erste Porträt einer lesbischen Frau im DEFA-Dokumentarfilm.

In den 1980er Jahren verbesserten sich die Möglichkeiten für offenere Blicke, Helke Misselwitz drehte einige Dokumentarfilme, die bis in die Gegenwart für Anerkennung sorgen, besonders Winter adé (1988). Auch die Filme von Petra Tschörtner, sowie von der 1990 in die DDR zurückgekehrten Sibylle Schönemann (Verriegelte Zeit) zählen zu den herausragendsten Werken des DEFA-Dokumentarfilms aus dieser Zeit.[17]

Kinder- und Jugendfilme

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Deutsch-sowjetische Begegnungen

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Im DEFA-Dokumentarfilm spielte die Beschäftigung mit den in der DDR stationierten sowjetischen Streitkräften nur eine untergeordnete Rolle. Die wenigen Filme, in denen die Begegnung zwischen Deutschen und Angehörigen der sowjetischen Garnisonen thematisierten, fühlten sich der Völkerverständigung verpflichtet. Gitta Nickels Wir verstehen uns (1965) stellt einen deutsch-sowjetischen Kindergarten in Berlin vor, in dem die Kinder zweisprachig aufwachsen. In Dann springt mein Herz (1966) begleitet sie das Gesangs- und Tanzensemble der sowjetischen Streitkräfte auf seiner Tour durch die DDR. Vera kam mit den Frühlingsblüten (1980) porträtiert eine ehemalige russische Kampffliegerin, die 1945 ins zerstörte Berlin kam. Weitere Dokumentationen, wie Und als ich über die Grenze kam (1985), thematisieren den Zweiten Weltkrieg.[18] Auch weitere Filmemacher wie Leonija Mundeciema und Volker Koepp widmeten sich in den 1960er und 1970er Jahren vereinzelt sowjetischen Sujets, was jedoch meist mit Komplikationen verbunden war,

Kritische Themenbereiche

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Völlige Verbote von Dokumentarfilmen waren selten. Es gab einige kleine Freiheiten, die sich der DDR-Dokumentarfilm in den 1970er und 1980ern allmählich ermöglichten. Bisherige Tabuthemen, wie Alkoholismus in dem Film Abhängig (1983), Umweltzerstörungen durch die Industrialisierung in Erinnerungen an eine Landschaft (1983), geistige Behinderung in der Dokumentation Eisenbahnerfamilie (1984) wurden zu Themen von Filmen.

Die größte dieser Freiheiten war die Möglichkeit, einen leisen, unaufdringlichen Stil der Beobachtung zu pflegen, der die Menschen vor der Kamera ernst nimmt, ihnen ihre Geheimnisse und Ambivalenzen lässt, sie nicht ideologisch vereinnahmt. Der Staat leistete sich diese Dokumentarfilme, vor allem auch wegen des positiven Echos aus dem Ausland.

DEFA-Studios für Dokumentarfilme

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Die Dokumentarfilme der DEFA wurden durch ein oder zeitweise mehrere Studios organisiert.[19][20] Die Regisseure, Kameraleute und weitere Mitarbeiter waren dort fest angestellt, was es in dieser Form in westlichen Ländern nicht gibt. Sie hatten dadurch mehr Möglichkeiten und Freiheiten für die Recherche und Produktion. Das Studio konnte sie auch in vielen Fällen gegen Kritiken einzelner Funktionäre an Inhalten oder Form schützen.

  • DEFA, Produktion Brandt, 1946–1949, Berlin, Krausenstr. 35/36
  • DEFA, Abteilung Kurzfilme, 1949–1950
  • DEFA, Abteilung Wochenschau und Dokumentarfilme, 1950–1952, Berlin, Jägerstraße 32
  • VEB DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme, 1952–1968, Berlin
  • VEB DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme, 1952–1968, Potsdam-Babelsberg
  • VEB DEFA-Studio für Kurzfilme, 1969–1975 , Babelsberg, Alt Nowawes 116–118, mit Außenstelle in Berlin, Otto-Nuschke-Str. 32 (= vorherige Jägerstr. 32)[21]
  • VEB DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1975–1992

DEFA-Dokumentarfilme

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Literatur

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  • Günter Jordan, Ralf Schenk: Schwarzweiß und Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946-92. Filmmuseum Potsdam (Hrsg.), Jovis, Berlin 1996, 2. verbesserte Auflage 2005 Informationen Inhaltsverzeichnis (Standardwerk)
  • Peter Zimmermann: Deutschlandbilder-Ost: Dokumentarfilme der DEFA von der Nachkriegszeit bis zur Wiedervereinigung. Konstanz 1995.
  • Klaus Stanjek (Hrsg.): Die Babelsberger Schule des Dokumentarfilms. Bertz + Fischer, Berlin 2012, ISBN 978-3-86505-215-5.
  • Tobias Ebbrecht, Hilde Hoffmann, Jörg Schweinitz (Hrsg.): DDR Erinnern Vergessen. Das visuelle Gedächtnis des Dokumentarfilms. Schüren, Marburg 2021, mit sachkundigen Aufsätzen!
  • Séan Allan, Sebastian Heiduschke, Documenting Socialism. East German Documentary Cinema, Berghahn, New York 2024, mit vielen Informationen
  • Sinja Gerdes: Struktur und Umbruch. DEFA-Dokumentarfilme in den 1980er und 1990er Jahren. De Gruyter, Berlin 2026, mit detaillierten Informationen
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Einzelnachweise

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  1. Filmwesen der DDR. Wochenschau und Dokumentarfilm DEFA-Stiftung
  2. Richard Ritterbusch: defa-dokfilm – Willkommen auf unserem Forum. In: www.defa-dokfilm.de. Abgerufen am 19. August 2015.
  3. DOK-Leipzig Talk: Die Meister der DEFA-Kamera im Gespräch. In: www.dok-leipzig.de. Archiviert vom Original am 4. Juli 2015; abgerufen am 20. August 2015.
  4. Dokumentarfilm | H-Soz-Kult. In: www.hsozkult.de. Abgerufen am 20. August 2015.
  5. Progress: DEFA-Dokumentarfilme. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 8. Januar 2021; abgerufen am 25. Januar 2021.
  6. Peter Zimmermann: Geschichte wird gemacht! Zur Konstruktion von Geschichtsbildern in Dokumentarfilmen und Fernseh-Dokumentationen. (PDF) 1999, archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 20. August 2015.
  7. Film in Deutschland: Dokumentarfilm. In: www.politische-bildung-brandenburg.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2015; abgerufen am 20. August 2015.
  8. Filmmuseum Potsdam Schwarzweiß und Farbe: DEFA-Dokumentarfilme 1946 – 92. In: www.filmmuseum-potsdam.de. Archiviert vom Original am 24. September 2015; abgerufen am 20. August 2015.
  9. DEFA fälschte Dokumente. In: Die Zeit. 13. Februar 1959 (zeit.de [abgerufen am 20. August 2015]).
  10. Dokumentarfilme von Barbare und Winfried Junge. In: Retrospektive DEFA Dokumentarfilm. Abgerufen am 20. August 2015.
  11. Bayerischer Rundfunk: Die Kinder von Golzow: Biografien | BR.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2016; abgerufen am 20. August 2015.
  12. 1 2 Der DEFA-Dokumentarfilm | Themen | filmportal.de. In: www.filmportal.de. Abgerufen am 19. August 2015.
  13. Lebensläufe – Die Kinder von Golzow. In: www.kinder-von-golzow.de. Archiviert vom Original am 18. September 2015; abgerufen am 20. August 2015.
  14. Berliner Morgenpost – Berlin: „Kamera aus“ für die Saga über die Kinder von Golzow. In: www.morgenpost.de. Abgerufen am 20. August 2015.
  15. Ilmenau zu DDR-Zeiten: Stadtmuseum zeigt restaurierten Dokumentarfilm. Archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 20. August 2015.
  16. taz: Widersprüche aufspüren. In: www.taz.de. Abgerufen am 8. März 2021.
  17. Frauen, die die DEFA prägten Jacobin, von Angelika Nguyen 2025, über DEFA-Regisseurinnen auch von Dokumentarfilmen (unteres Abschnitt)
  18. Film: Deutsch-sowjetische Begegnungen im Dokumentarfilm der Defa. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2015; abgerufen am 20. August 2015.
  19. Wochenschau & Dokumentarfilm DEFA-Stiftung (230), mit Details zu den einzelnen Zeitabschnitten
  20. Bärbel Dalichow, Ralf Schenk: Vorwort. In: Günter Jordan, Ralf Schenk (Hrsg.): Schwarzweiß und Farbe. DEFA-Dokumentarfilme 1946–92. Jovis, Berlin 2019, ISBN 3-931321-51-7, S. 7.
  21. DEFA-Studio für Kurzfilme DEFA-Stiftung (236)