Callbach
Callbach ist eine der Verbandsgemeinde Nahe-Glan angehörende Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Kreuznach in Deutschland.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 42′ N, 7° 42′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Bad Kreuznach | |
| Verbandsgemeinde: | Nahe-Glan | |
| Höhe: | 223 m ü. NHN | |
| Fläche: | 5,38 km² | |
| Einwohner: | 330 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 61 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67829 | |
| Vorwahl: | 06753 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KH | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 33 020 | |
| LOCODE: | DE LLB | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 11 55566 Bad Sobernheim | |
| Website: | www.vg-nahe-glan.de | |
| Ortsbürgermeister: | Veit-Uwe Mohr | |
| Lage der Ortsgemeinde Callbach im Landkreis Bad Kreuznach | ||
Geographie
BearbeitenDas Straßendorf liegt im Nordpfälzer Bergland am Eschelbachtal, einem Seitental des Glan. Im Westen befindet sich Meisenheim, im Osten Unkenbach und südlich liegt Schmittweiler.
Geschichte
BearbeitenCallbach wurde erstmals erwähnt im Jahr 1293 in einer Urkunde des Grafen Heinrich I. von Veldenz. Das Dorf gehörte zum Meisenheimer Besitz der Grafschaft Veldenz, der im Wesentlichen aus Lehensgut des Erzbistums Mainz bestand.[3] Durch Erbgang kam Callbach zusammen mit Meisenheim 1444 an Pfalz-Zweibrücken[4]. 1798 wurde Callbach dem neuen Departement Donnersberg zugeteilt, während der links des Glans liegende Teil des Oberamts Meisenheim dem neuen Departement Saar zugeschlagen wurde.[5] Nach dem Wiener Kongress gehörte Callbach zum Rheinkreis in Königreich Bayern, wo es als Pfalz (Bayern) bis 1946 verblieb. Bei der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform 1969 wurde es vom Landkreis Rockenhausen in den Landkreis Bad Kreuznach umgegliedert. In kirchlicher Hinsicht gehört Callbach weiterhin zur Evangelischen Kirche der Pfalz und zum Bistum Speyer.
- Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Callbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[6]
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Politik
BearbeitenGemeinderat
BearbeitenDer Gemeinderat in Callbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[7]
Bürgermeister
BearbeitenVeit-Uwe Mohr wurde am 2. September 2021 Ortsbürgermeister von Callbach. Er wurde durch den Gemeinderat gewählt.[8] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 68,0 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.[9]
Mohrs Vorgänger Uwe Mauritz war am 1. August 2019 ebenfalls durch den Gemeinderat gewählt worden, nachdem bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 kein Kandidat angetreten war. Er wurde damit Nachfolger von Lothar Geib (SPD), der nicht mehr kandidiert hatte.[10][11]
Wappen
Bearbeiten| Blasonierung: „In silbernem Schild ein blauer schräglinker Wellenbalken, oben ein wachsender, rot bewehrter Löwe, unten eine blaue Schneeflocke.“[12] | |
| Wappenbegründung: Zum Veldenzer Löwen die den namensgebenden Wasserlauf versinnbildlichende (heraldisch: sprechende") Benennung nach der Ortsnamensendung -bach. Der Schneekristall steht für die Namensdeutung zur Dorfentstehung „am kalten Bach“. |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
BearbeitenVerkehr
BearbeitenDurch den Ort verläuft die Bundesstraße 420. In Staudernheim ist ein Bahnhof der Nahetalbahn.
Literatur
Bearbeiten- Günter F. Anthes u. a.: 700 Jahre Callbach. Hrsg.: Ortsgemeinde Callbach. Callbach 1993.
Weblinks
Bearbeiten- Callbach auf den Seiten der Verbandsgemeinde Nahe-Glan
- Kurzporträt mit Filmbeitrag über Callbach ( vom 12. Februar 2013 im Webarchiv archive.today) bei SWR Fernsehen
- Literatur über Callbach in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
- Geschichte von Callbach
Einzelnachweise
Bearbeiten- 1 2 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2025[Version 2026 liegt vor.]. S. 24 (PDF; 2,5 MB).
- ↑ 700 Jahre Callbach, S. 28ff.
- ↑ Winfried Dotzauer: Geschichte des Nahe-Hunsrück-Raumes von den Anfängen bis zur Französischen Revolution. Stuttgart 2001, S. 184.
- ↑ Udo Salomon: Meisenheim. Bad Kreuznach 2015, S. 209 f.
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 14. Februar 2022.
- ↑ Gemeindewahlleiter: Öffentliche Bekanntmachungen und amtliche Mitteilungen. Ergebnis der Wahl zum Gemeinderat Callbach am 9. Juni 2024. In: Mitteilungsblatt für die Verbandsgemeinde Nahe-Glan, Ausgabe 26/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 24. Juni 2024, abgerufen am 6. Mai 2026.
- ↑ Sitzung des Gemeinderates der Ortsgemeinde Callbach. In: Rats- und Bürgerinformationssystem. Verbandsgemeinde Nahe-Glan, 2. September 2021, abgerufen am 6. Mai 2026.
- ↑ Callbach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 18. Juli 2024.
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 28. September 2019 (siehe Meisenheim, Verbandsgemeinde, vierte Ergebniszeile).
- ↑ Bürgerzeitung Meisenheim, amtliche Bekanntmachungen: Bericht über die Sitzung des Gemeinderates Callbach vom 01.08.2019. (PDF) S. 4, Ausgabe 34/2019. 22. August 2019, abgerufen am 28. September 2019.
- ↑ Das Wappen von Callbach. In: regionalgeschichte.net. Abgerufen am 14. Februar 2022.

