Buzzheart
Buzzheart ist ein griechischer Thriller von Dennis Iliadis aus dem Jahr 2024.
| Film | |
| Titel | Buzzheart |
|---|---|
| Produktionsland | Griechenland |
| Originalsprache | Griechisch |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Länge | 115 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Dennis Iliadis |
| Drehbuch | Dennis Iliadis |
| Produktion |
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| Musik |
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| Kamera | Evan Maragkoudakis |
| Schnitt | Smaro Papaevangelou |
| Besetzung | |
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Handlung
BearbeitenArgiris betritt eine Massagepraxis, weil er gehört hat, dass es dort schnellen Sex gibt. Die attraktive Mary gibt ihm einen Handjob. Als er sie danach nach einem Date fragt, lädt sie ihn überraschend ein, am Wochenende ihren Freund zu spielen, wenn sie ihre Eltern besucht. Argiris stimmt zu.
Im Wochenendhaus wird er damit konfrontiert, dass er sich die nächsten drei Tagen einigen psychologischen Tests unterziehen muss, um festzustellen, ob er geeignet für Mary sei. Der Vater sei Kinderarzt, während die Mutter früher als Wissenschaftlerin Tierversuche durchgeführt haben soll. Bei den Tests handelt es sich sowohl um einfache Persönlichkeitstests als auch um Psychologische Experimente. Diese steigern sich in der Intensität. Auch erfährt er, dass Mary den Verdacht hat, die Mutter hätte auch Tests an ihr durchgeführt. Unter anderem habe sie ihr ein Stoffherz geschenkt, das Elektroschocks verteilt, wenn man es nicht fest genug drückt. Außerdem scheint Mary unter Epilepsie zu leiden.
Am letzten Tag entführt der Vater Mary und versucht sie zu vergewaltigen. Doch seine Ehefrau stoppt ihn. Es kommt zu einer Konfrontation, bei der sich herausstellt, dass Mary eine bezahlte Schauspielerin ist, die nur die Tochter gespielt hat. Die echte Tochter starb im Kindesalter bei einem Autounfall. Das Ehepaar inszenierte an diesem Wochenende ihren Doppelselbstmord, den sie mit dem Herzen ausführt, das statt dem Elektroschock eine Doppelklinge enthält.
Hintergrund
BearbeitenDer Film ist ein später Vertreter der Greek Weird Wave, einer seit 2000 entstandenen Filmbewegung in Griechenland, die sich durch merkwürdige und experimentelle Filme auszeichnet, bei denen das groteske Verhalten der Protagonisten im Mittelpunkt steht.[2] Ein Beispiel ist unter anderem Dogtooth von Yorgos Lanthimos, der hier als Vorbild diente.[3] Weitere Einflüsse sind Michael Powells Film Augen der Angst, Get Out von Jordan Peele sowie der dänische Thriller Speak No Evil.[4][5]
Veröffentlichung
BearbeitenRezeption
BearbeitenDer Film wurde überwiegend mittelmäßig bewertet. So schrieb das Lexikon des internationalen Films: „Ein surrealer Thriller als Nachzügler des griechischen ‚Weird Cinema‘, in dem der Reiz im grotesken Verhalten der Figuren liegt. Die Ideen des Films funktionieren zwar einigermaßen, ringen aber mit der fehlenden psychologischen Ausgestaltung der Figuren und können erzählerischen Leerlauf nicht immer verhindern.“[2]
Walter Gasperi schrieb auf Film-netz.com: „Statt in das Geschehen emotional involviert zu werden, bleibt man wie bei einem Experiment distanzierte:r Zuschauer:in. Die stets neuen und überraschenden Tests halten den Film zwar bis zum Ende am Laufen, doch die Spannungskurve verflacht nach starkem Beginn zunehmend.“[5]
Auf Filmchecker schrieb Benjamin Falk: „Das Treiben gerät mitunter ein wenig zäh, ist im Endeffekt aber dennoch unterhaltsam genug, weil es eben so strange erscheint. Als verspäteter Nachzügler der ‚Weird Greek Wave‘ also definitiv zu gebrauchen und am ehesten auch Fans von Lanthimos zu empfehlen, aber mitnichten der große Wurf!“[9]
Weblinks
BearbeitenEinzelnachweise
Bearbeiten- ↑ Freigabebescheinigung für Buzzheart. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 272841; abgerufen am 12. Juli 2026).
- 1 2 Buzzheart. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 12. Juli 2026.
- ↑ ~ Marcel Demuth: Filmkritik: „Buzzheart“ (2024). In: Filmchecker. 23. Januar 2026, abgerufen am 12. Juli 2026 (deutsch).
- 1 2 BUZZHEART. In: Busch Media Group. Abgerufen am 12. Juli 2026 (deutsch).
- 1 2 Walter Gasperi: "Buzzheart", Filmrezension, Psychothriller, Greek Weird Wave. 21. Januar 2026, abgerufen am 12. Juli 2026.
- ↑ Tobi: “Buzzheart” – der griechische Psycho-Thriller jetzt als DVD, Blu-ray und digital. In: Mucke und mehr. 23. November 2025, abgerufen am 12. Juli 2026.
- ↑ John Hopewell,Annika Pham: ‘Buzzheart,’ From Jason Blum and Wes Craven Collaborator Dennis Iliadis, Sells in North America, Germany, Latin America Before the AFM (EXCLUSIVE). In: Variety. 11. November 2025, abgerufen am 12. Juli 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Buzzheart in der Online-Filmdatenbank; abgerufen am 12. Juli 2026.|
- ↑ Marcel Demuth: Filmkritik: „Buzzheart“ (2024). In: Filmchecker. 23. Januar 2026, abgerufen am 12. Juli 2026 (deutsch).